DE134405C - - Google Patents

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DE134405C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J1/00Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
    • H02J1/08Three-wire DC power distribution systems; Systems having more than three wires

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Charge By Means Of Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Elektrische Kraftübertragungen, bei welchen die Treibmaschinen häufig angelassen und abgestellt werden müssen, und bei welchen die für diese Mafsnahmen erforderliche Zeitdauer im Verhältnifs zur Dauer des Betriebes mit normaler Umdrehungszahl überwiegt (z. B. elektrisch betriebene Fördermaschinen), arbeiten unwirtschaftlich, da durch die erwähnten Vorgänge erhebliche Energiemengen in den Anlafswiderständen nutzlos vernichtet werden. Um diese durch Drosselung der Netzspannung verursachten Verluste zu vermeiden, werden zweckmäfsig in Verbindung mit den Primärmaschinen in Elementengruppen getheilte Pufferbatterien verwendet, deren einzelne Gruppen mit den Stromschlufsstücken der Anlafsapparate verbunden sind, so dafs durch allmähliches Zuschalten der Gruppen die beim Anlassen erforderliche Spannungserhöhung erzielt. wird. Bei diesem Verfahren werden jedoch die einzelnen Elementengruppen ungleichmäfsig beansprucht werden, da namentlich zum Anlaufen eine bedeutend höhere Stromstärke erforderlich ist, als bei allmählicher Steigerung der Umdrehungszahl bis zur Erreichung der normalen; es mufs daher zur gleichmäfsigen Beanspruchung der Batteriegruppen eine in regelmäfsigen Zeiträumen sich wiederholende Umschaltung derselben vorgenommen werden, wozu aber wieder besondere Schaltapparate und Bedienungspersonal erforderlich würden.
Nach der vorliegenden Erfindung wird eine gleichmäfsige Beanspruchung der verschiedenen Elementengruppen der Pufferbatterie selbstthätig dadurch erzielt, dafs, ähnlich wie bei Mehrleitersystemen, den einzelnen Sammlergruppen direct gekuppelte Ausgleichsmaschinen parallel geschaltet werden.
In beiliegender Zeichnung, welche die Schaltungsweise an einem Beispiel erläutert, bedeutet a den Stromerzeuger, b die Treibmaschine, c, d, e,f,g eine aus fünf Elementengruppen bestehende Pufferbatterie, welche der Erzeugermaschine α parallel geschaltet ist. Den einzelnen Gruppen c bis g parallel geschaltet sind die Ausgleichsmaschinen /2, i, k, Z, m, welche unter sich unmittelbar gekuppelt sind. Die Ausgleichsleitungen führen zu Stromschlufsstücken des Anlafsapparates n, der das Ein- und Ausschalten der verschiedenen Elementengruppen bewirkt.
Der Vorgang der Spannungsausgleichung wird sich bei der beschriebenen Schaltungsweise, und zwar vollkommen selbstthätig in folgender Weise abspielen:
Ist die erste Zellengruppe c allein eingeschaltet, wie dies beim Anlassen der Fall ist, so werden sich gleichmäfsig an der Stromabgabe betheiligen diese erste Gruppe selbst und gleichzeitig die Primärmaschine a. Es wird nämlich der Strom der letzteren durch sämmtliche übrigen, durch den Anlasser η nicht eingeschalteten Gruppen g bis d zum Motor b gehen, und zwar mit gleicher Spannung, wie sie die erste eingeschaltete Gruppe abgiebt, da die Netzspannung infolge des Durchganges
durch den gröfseren Theil der Batterie gedrosselt wird. Dieses Drosseln führt jedoch keinen Energieverlust mit sich, da infolge des Stromdurchganges durch die Zellen ein Aufladen derselben stattfindet. Andererseits kann ein Ueberladen derselben nicht stattfinden, da, sobald die Spannung in den Elementen ihre gröfste Höhe erreicht hat, der Strom nicht mehr durch dieselben fliefsen, sondern seinen Weg durch die parallel geschalteten Maschinen m bis i nehmen wird. Diese Maschinen werden infolge dessen als Motoren Iaufen und die erste Maschine h, die der ersten augenblicklich eingeschalteten Gruppe c parallel geschaltet ist, als Dynamo antreiben. Auf diese Weise wird, wie erwähnt, einerseits ein Ueberladen der übrigen Gruppen vermieden, andererseits auch ein zu starkes Entladen der ersten Gruppe c, da dieselbe von der als Dynamo laufenden Maschine h in der Stromlieferung unterstützt wird. Beim Einschalten des Anlassers η auf dem zweiten Stromschlufsstück ρ wiederholt sich der gleiche Vorgang, d. h. es werden dann die ersten beiden Zellengruppen c, d unmittelbar Strom abgeben und werden unter Umständen unterstützt von den beiden, den Gruppen c, d parallel geschalteten Maschinen h, i, die von den übrigen Maschinen k, /, m angetrieben werden. Auf die geschilderte Weise wird selbsttätig eine Spannungsausgleichung in den einzelnen Gruppen herbeigeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltungsweise für Mehrleiteranlagen mit parallel . geschalteten Sammlerbatterien, deren Theilspannungen nach einander auf eine Triebmaschine geschaltet werden sollen, um diese anzulassen, dadurch gekennzeichnet, dafs hierbei die an sich bekannte Parallelschaltung der einzelnen Sammlergruppen mit unter sich gekuppelten Ausgleichsmaschinen benutzt wird, so dafs die gerade an die Treibmaschine angeschlossene Ausgleichsmaschine als Erzeuger arbeitet, während die übrigen als Treibmaschinen Iaufen, zum Zwecke, die bei dieser Benutzungsweise einer Sammlerbatterie zum Anlassen von Treibmaschinen besonders ins Gewicht fallende ungleiche Beanspruchung der einzelnen Sammlergruppen zu vermeiden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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