DE134367C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE134367C DE134367C DENDAT134367D DE134367DA DE134367C DE 134367 C DE134367 C DE 134367C DE NDAT134367 D DENDAT134367 D DE NDAT134367D DE 134367D A DE134367D A DE 134367DA DE 134367 C DE134367 C DE 134367C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hat
- strap
- head
- neck
- shield
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims 1
- 210000003041 ligament Anatomy 0.000 claims 1
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 11
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 5
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42B—HATS; HEAD COVERINGS
- A42B1/00—Hats; Caps; Hoods
- A42B1/018—Hats; Caps; Hoods with means for protecting the eyes, ears or nape, e.g. sun or rain shields; with air-inflated pads or removable linings
- A42B1/0186—Hats; Caps; Hoods with means for protecting the eyes, ears or nape, e.g. sun or rain shields; with air-inflated pads or removable linings with means for protecting the ears or nape
- A42B1/0187—Removable protection for the nape, e.g. sun or rain shields
Landscapes
- Helmets And Other Head Coverings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Hut, welcher mit Hülfe einfacher Vorrichtungen
ein Anpassen an die Witterung erlaubt. Der Hut selbst soll in seiner Form nicht von den üblichen steifen, niederen FiIzhüten
abweichen.
In beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Fig. ι
einen Hut von der Seite ohne Anwendung einer Vorrichtung, Fig. 2 einen Hut von der
Seite tief in die Stirn gedrückt und festge ■ hallen vom hinteren Sturmband, Fig. 3 einen
Hut von der Seite höher gesetzt und festgehalten vom vorderen Sturmband, Fig. 4 einen
Hut vori der Seite mit angebrachtem Nackenschirm, Fig. 5 einen Nackenschirm ausgebreitet,
Fig. 6 einen Nackenschirm mit eingeschlagenen Enden, Fig. 7 ein Nackenschild ausgebreitet.
An dem Hute α sind ein vorderes Schild b
und ein Nackenschild c aus Filz oder dergl. angebracht. Von Rosettenknöpfchen i (Fig. 1)
aus gehen zwei Sturmbänder e und d, welche den Hut rings umfassen, und zwar das erste
auf der Vorder-, das zweite auf der Rückseite. Am Nackenschild sind Haken 0 und η angebracht.
Ein Schirm g, welcher vermittelst einer Schnur ρ in die Haken ο eingehakt werden
kann und dessen Schleifchen h die Rosetten i umfassen, besteht zweckmäfsig aus leichtem,
aber festem und wasserdichtem Stoff und trägt ein Band k, welches verschiebbar in eine Hohlnaht
eingelegt ist.
Bei warmem Wetter ist die Schweifsentwicklung auf der Stirn sehr stark, weswegen es
zweckmäfsig ist, diesen Kopftheil vom Hut zu entlasten. Zu diesem Zweck zieht man das
hintere Stnrmband d fest an und lockert das vordere Band e, so dafs der Hut von der
hinteren Kopfhälfte getragen und die Stirn frei wird. Um bei Regen oder Sturm die vordere
Kopfhälfte zu schützen, zieht man das Sturmband e unter dem Kinn fest an und zieht zugleich
das Band d an, wodurch der Hut tief in die Stirn gedrückt wird. Soll der Hut möglichst
tief sitzen, so werden beide Bänder gelockert und eines oder beide zugleich können unter
dem Kinn fest angezogen werden. Wenn der Hut nur leicht auf dem Kopfe sitzen soll, so
werden beide Sturmbänder fest angezogen, so dafs der Hut nicht tief sinken kann.
Ist das vordere Hutband fest angezogen, so hat die vordere Kopfhäifte den Hut zu tragen
und wird durch das Anziehen des Bandes gedrückt. Um den Hut auf dem hinteren Kopftheil
zu tragen, wird das hintere Sturmband fest angezogen. Würde man nun das vordere
Sturmband nicht lockern, so säfse der Hut auf dem Kopfe allseitig fest auf. Um nun die
vordere Kopfhälfte zu entlasten, wird das vordere Stürmband gelockert, so dafs der Hut
nur vom hinteren Kopftheil. getragen wird. Durch dieses Lockern des vorderen Sturmbandes
soll keineswegs der Hut auf den hinteren Kopftheil verschoben, sondern blos die Möglichkeit
gegeben werden, die Stirn vom Druck des Hutes dadurch zu befreien, dafs der Hut nur
vom hinteren Kopftheil getragen wird. Ob nun noch der Hut nach dem gewöhnlichen Verfahren in den Nacken geschoben wird,
kommt nicht in Betracht, da durch die Sturmbänder vornehmlich eine gewünschte Lage des
Hutes bewahrt werden soll.
Der Nackenschirm g wird derart am Nackenschild c befestigt, dafs die Ohren von den
Zipfeln, welche die Oesen h tragen, bedeckt werden. Soll auch das Kinn geschützt werden,
so wird der Nackenschirm ausgebreitet, umgelegt und dann durch das Band k zusammengebogen.
Soll aber der vordere Gesichtstheil frei bleiben, so werden die breiten
Lappen eingeschlagen und durch Knöpfe / und Oesen m festgehalten. Kommt der Nackenschirm
g nicht zur Benutzung, so kann er zwischen Hut und Futtertuch oder auch am
Nackenschild aufbewahrt werden, indem man die Oesen h des Nackenschirmes g in die
Haken η des Nackenschildes c einhakt und mit der Schnur k etwa durch Schleifenbildung in
die Haken ο des Nackenschildes einfafst, nachdem der Nackenschirm theilweise zusammengefaltet
worden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hut ohne Rand, dadurch gekennzeichnet, dafs er mit zwei einander gegenüberliegenden festen Schilden (b und c) und zwei .Lederbändern (e und d) versehen ist, um durch Lockern eines Bandes und Festziehen des anderen unter dem Kinn einen sicheren Schutz der vorderen oder hinteren Kopfhälfte, dagegen durch Lockern beider Bänder ein Tiefsitzen und durch deren Anziehen ein Hochsitzen des Hutes zu erreichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE134367C true DE134367C (de) |
Family
ID=402500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT134367D Active DE134367C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE134367C (de) |
-
0
- DE DENDAT134367D patent/DE134367C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68905687T2 (de) | Kopfbaenderung. | |
| DE2362908A1 (de) | Leibbinde | |
| DE8506164U1 (de) | Als trägerloses Top zu tragendes Damenoberbekleidungsstück | |
| DE10022230B4 (de) | Kappe in Universalgröße mit Größeneinstellband | |
| DE202020101942U1 (de) | Mund-Nasen-Maske | |
| US284445A (en) | Head-net for horses | |
| DE432292C (de) | Haarwellhaube aus netzartigem Stoff | |
| DE259255C (de) | ||
| DE726072C (de) | Baenderung zum Festhalten von Halbmasken an der Kopfhaube fuer Flieger | |
| DE102019008043A1 (de) | Kopfschutzsystem | |
| DE239298C (de) | ||
| DE434387C (de) | Kegelfoermige Gasschutzmaske | |
| DE1346856U (de) | ||
| DE96411C (de) | ||
| DE611486C (de) | Kopfbaenderung fuer Gasschutzmasken | |
| DE503907C (de) | Als Bandage verwendbarer Hosentraeger | |
| DE943740C (de) | Halbmaske | |
| DE642076C (de) | Beim Herstellen von Wasserwellen waehrend des Trocknungsvorganges als Schutz gegen Hitzebelaestigung zu verwendendes Hilfsgeraet | |
| DE430122C (de) | Huteinlage, insbesondere fuer Damenhuete | |
| DE376938C (de) | Sockenhalter | |
| DE110592C (de) | ||
| DE102020112697A1 (de) | Durchsichtiges Schutzvisier | |
| DE551328C (de) | Gamasche mit Schnuerverschluss | |
| AT71835B (de) | Gänsestopfvorrichtung. | |
| DE66548C (de) | Zweischenklige Hutnadel zur Befestigung der Damenhüte |