DE13434C - Neuerungen an Koksöfen - Google Patents

Neuerungen an Koksöfen

Info

Publication number
DE13434C
DE13434C DENDAT13434D DE13434DA DE13434C DE 13434 C DE13434 C DE 13434C DE NDAT13434 D DENDAT13434 D DE NDAT13434D DE 13434D A DE13434D A DE 13434DA DE 13434 C DE13434 C DE 13434C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
coke ovens
innovations
coke
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT13434D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. M. CHAMBERS in London
Publication of DE13434C publication Critical patent/DE13434C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B9/00Beehive ovens

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10: Brennstoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. September 1880 ab.
Diese Erfindung betrifft Oefen, in welchen ein Heifsluftstrom durch das Innere des Ofens oberhalb der glühenden Kohlen nach dem Ausgangsrohr geführt wird, wodurch sich die Verbrennung des aus den Kohlen entwickelten Gases exact reguliren läfst; ebenso kann die Temperatur im Innern vermittelst eines Pyrometers genau beobachtet werden.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 links einen Querschnitt eines bienenkorbförmigen Ofens, und rechts die Vorderansicht eines ebensolchen daneben liegenden.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt und Fig. 3 ein Horizontalschnitt in der Richtung x-y, Fig. 2.
Fig. 4 zeigt den Grundrifs.
α ist der Körper des Ofendoms, der mit feuerfesten Steinen oder ähnlichem Material ausgesetzt ist. b ist die Oeffnung zum Entfernen der fertigen Koks und zum Einführen roher Kohle behufs Umwandlung in Koks, welche luftdicht verschlossen werden kann. Die Oeffnung c in der Spitze des Ofendomes dient zum Einschütten der zu verkokenden Kohlenladung und wird durch einen losen Deckel d geschlossen. Eine andere Oeffnung e gegenüber der Thür b steht durch das Rohr/ mit dem Schornstein in Verbindung. Das Rohr g läuft rings um den Kranz des Domes dicht über der Chamotteverkleidung. Dieses Rohr ist mit Mauerwerk oder anderem schlecht leitenden Material bedeckt; das eine Ende desselben, welches ,mit einem Regulirventil h versehen ist, mündet dicht neben der -Tbür b nach aufsen, während das andere i gerade über b in das Innere des Ofens führt. Das Meine Rohr /, in gleicher Linie mit z, dient zum Beobachten des Innern des Ofens; ebenso läfst sich auch dort ein Pyrometer einführen. Der aufsen befindliche Theil von / wird durch eine Kappe oder einen Pfropfen etc. verschlossen.
Ist der Ofen mit Kohle gefüllt, so wird dieselbe in Brand gesetzt und zwar bei der ersten Füllung in der Weise, dafs Holz durch die vordere Oeffnung eingeführt und angezündet wird. Dies läfst man eine Weile brennen, worauf die Oeffnung b möglichst luftdicht verschlossen wird. Nach der ersten Füllung ist die Ausfütterung aus feuerfesten Steinen genügend heifs, um die späteren Füllungen sofort zu erhitzen und das Verkoken unten und oben vollständig zu erreichen. Sind die Gase entzündet, so vollzieht sich das Verkoken bei dem Zuströmen von heifser Luft viel schneller als bei kalter, folglich wird auch das feuerfeste Futter bedeutend heifser als bei gewöhnlichen Koksöfen. Ist der Ofen heifs und sind die Gase aus den Kohlen herausgetrieben, so wird Luft durch das Ventil h in das Rohr g eingelassen. Da das letztere dicht auf dem Feuerraum aufliegt, so wird die eingeschlossene Luft bedeutend erhitzt und dringt durch die Oeffnung i in den Ofen gegenüber dem Rohre f, welches nach dem Schornstein führt. Der Luftstrom verbindet sich mit den beim Glühen der Kohlen entwickelten Gasen, wodurch eine bedeutend er-. höhte Production von Koks im Vergleich zu den gewöhnlichen Koksöfen erzielt wird. . ■
Die Gase, welche die Kohlen beim Verkoken abgeben, werden von der heifsen Luft, die vom ■Rohre bei i bis zu der Oeffnung e. hindurchstreicht, vollständig verzehrt, und, da dieser
Luftstrom mit den Kohlen im Ofen in keiner Weise in Berührung kommt, so werden diese selbst nicht verbrannt; es entsteht also kein Verlust an Material.
Die Temperatur und die Umänderung der Kohlen in Koks im Innern des Ofens läfst sich durch das kleine Rohr / beobachten.
Das Rohr g kann man auch zwei oder mehr mal um den Ofen herumführen; ebenso läfst es sich auch gerade über denselben weglegen, doch mufs in diesem Falle die durchpassirende Luft durch eine specielle Feuerung etc. geheizt werden.
Natürlich ist es nicht nothwendig, dafs die Mündung des Luftrohres über der Thür liegt, sie kann an jedem anderen Punkte angebracht werden, nur mufs sich dieser Punkt dem Zugrohr gerade gegenüber befinden.
Ebenso können mit gleichem Vortheü vier- oder mehreckige Oefen mit dieser Vorrichtung versehen werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Ein Rohr zur Einführung von heifser Luft in Koksöfen, dessen eines aufserlialb des Ofens befindliches Ende mit einem Regulirventil versehen ist, während das andere, innere, dem Zugrohr gerade gegenüber liegt.
  2. 2. Die Verbindung des obigen Luftzuführungsrohres mit einem kleineren, zur Beobachtung der Hitze und der Veränderung an dem geglühten Material dienenden Rohre.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT13434D Neuerungen an Koksöfen Active DE13434C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE13434C true DE13434C (de)

Family

ID=290586

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT13434D Active DE13434C (de) Neuerungen an Koksöfen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE13434C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE13434C (de) Neuerungen an Koksöfen
DE147531C (de)
DE9275C (de) Neuerungen in der Darstellung von Schwefelwasserstoffgas
DE188774C (de)
DE101952C (de)
DE27142C (de) Verfahren zur Darstellung von Aluminium
DE625636C (de) Ofen zur Waermebehandlung von feinkoernigem oder staubfoermigem Gut
DE306066C (de)
DE345894C (de) Dauerbrandofen, insbesondere fuer Koksheizung
DE640729C (de) Dauerbrandofen
DE230583C (de)
DE183876C (de)
US1462540A (en) Furnace
DE26248C (de) Mantelofen zur Gewinnung der Oxyde des Calciums, Bariums, Strontiums und Magnesiums und von reiner Kohlensäure oder Schwefelwasserstoffgas aus den entsprechenden Karbonaten Qder Pyriten
DE89943C (de)
DE287363C (de)
DE231551C (de)
DE22993C (de) Darstellung von schmiedbarem Eisen
DE324874C (de) Elektrischer Ofen
DE20276C (de) Verfahren und Apparate zur Herstellung von Aetzstrontium und Aetzbaryum aus den schwefelsauren Salzen
DE19009C (de) Neuerung in der Befeuerungsweise zweier mit einander verbundener Schachtöfen
DE90302C (de)
DE173850C (de)
DE26777C (de) Schmelzofen mit Dampfstral*'
DE90961C (de)