DE133754C - - Google Patents

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DE133754C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/56Suspension arrangements for wings with successive different movements
    • E05D15/58Suspension arrangements for wings with successive different movements with both swinging and sliding movements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D2700/00Hinges or other suspension devices especially for doors or windows
    • E05D2700/10Various door and window fittings, e.g. suspension devices for double hung windows or screens

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, zur Unterstützung schwerer Thüren letztere an der der Bandseite gegenüberliegenden Seite mit einer Rolle zu versehen, die auf einer festen und daher kreisförmig gebogenen Schiene läuft. Jede Thür mufste eine eigens für ihre Gröfse passend verfertigte Führungsschiene erhalten. Bei Fenster- und insbesondere Schaufensterflügeln hat man solche Schienen niemals verwendet, weil die Lage der Fenster die Anordnung fester Bogenschienen nicht zulä'fst, und war man stets auf die unter den Flügel zu stellenden Schraubenstützen angewiesen.
Die nach vorliegender Erfindung hergestellte Führungsstütze unterscheidet sich von der vorgenannten wesentlich dadurch, dafs sie geradlinig ausgeführt und um den Einhängepunkt mit ihrer Strebe schwingbar, der Drehbewegung des Thür- bezw. Fensterflügels folgen kann, demnach eine Stütze für verschieden grofse Flügel verwendet werden kann, so dafs nicht für jeden Flügel eine eigene Stütze angeschafft werden mufs.
Aufserdem wird der Einhängepunkt derart gewählt, dafs beim Einstellen der Stützschiene in die waagrechte Lage der Flügel so weit angehoben wird, dafs er, unten von dem Thür- und Fensterstock abgehoben, frei um die Angeln schwingen kann, indem er auf der Schiene aufruht, beim Oeffnen daher ein Anreifsen und damit verknüpftes Beschädigen des Rahmens und Brechen des Glases nicht vorkommen kann.
Eine der Erfindung gemäfs ausgeführte Führungs- und Stützvorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht mit theilweisem Schnitt nach Linie x-x von Fig. 2; Fig. 2 eine Draufsicht mit theilweisem Horizontalschnitt durch das Fenster, Fig. 3 eine Vorderansicht, Fig. 4 zeigt die bei Nichtgebrauch zusammengelegte Stütze, Fig. 5 die Art des Einsetzens derselben in den Fensterstock und Fig. 6 und 7 in Ansicht und Draufsicht eine abgeänderte Ausführungsform des Führungsklobens.
Den wesentlichsten Theil der Vorrichtung bildet die gerade, in den Fensterstock oder Thürstock einsetzbare und horizontal einstellbare Schiene a, auf welcher sich eine auf der der Bandseite gegenüberliegenden Seite des Flügels in bekannter Art angeordnete Rolle b, Backe oder Kloben beim Oeffnen des Fensters abwälzt und die Last des Fensters auf diese Stütze α überträgt. Die Stütze a, ein horizontal ausladender Hebel, besitzt an einem Ende einen Zapfen c, mit welchem sie in ein im Fensterstock angeordnetes Lager d eingehängt werden kann, am anderen Ende eine Aufbiegung oder Erhöhung WJ, welche die Fortbewegung der Laufrolle b über das Ende der Stütze α hinaus verhindert.
Diese Stütze α wird durch eine mit ihr vorzugsweise gelenkig verbundene Strebe/, die mit ihrem anderen zu einem Zapfen g ausgebildeten Ende in einer im Fensterstock angeordneten Pfanne h ruht, in ihrer horizontalen Lage gehalten, kann dabei aber um die in
einer verticalen Linie gelegenen Zapfen c und g eine Schwingbewegung nach rechts und links ausführen, somit beim Oeffnen des Fensters der Rolle b folgen bezw. sich entsprechend einstellen, so dafs das Fenster in jeder beliebigen geöffneten Lage gestützt ist.
Um ein vollständig genaues Führen des Fensters auf der Stütze zu erzielen, kann die Rolle b aufser um ihre Achse noch um einen verlicalen Zapfen i (Fig. 6 und 7) drehbar sein, für normale Zwecke genügt es aber, der Führungsrolle eine entsprechend breite Spur zu geben, um ein Abgleiten derselben von der Stütze α zu verhindern.
Da aber die Fenster infolge ihres bedeutenden Gewichtes, besonders wenn sich die Bänder abgenutzt haben, fest auf dem Fensterstocke aufsitzen und zur Ueberwindung der hierdurch verursachten Reibung grofser Kraftaufwand erforderlich ist, aufserdem aber auch dabei heftige Erschütterungen auftreten können, empfielt es sich, das Fenster vor dessen Oeffnen etwas anzuheben.
Dies wird dadurch erreicht, dafs die Einsatzöffnung für den Stützhebel α gegenüber der Rolle b derart angeordnet wird, dafs ein Einführen des Hebels α in die Oeffnung nur unter Schräglage (Fig. 5 punktirt) desselben vorgenommen werden kann, worauf er beim Emporheben desselben in die horizontale Lage die Rolle b untergreift und etwas emporhebt, wodurch auch das Fenster unten vom Fensterstock abgehoben wird. Es kann nun der einerseits in den Angeln, andererseits auf dem Stützhebel ruhende Fensterflügel ohne besonderen Kraftaufwand oder plötzlichen Ruck leicht und ruhig geöffnet werden, wodurch die Bruchgefahr der Fenster nach Möglichkeit beseitigt ist.
Zweckdienlich ist es, die Stütze ungefähr in der Höhenmitte des Fensters anzuordnen, da dann ein Schwingen des Fensters vermieden und auch die Winddruckflächen nach oben und unten gleich grofs sind.
Bei Nichtgebrauch kann die Stütze leicht zusammengeklappt werden (Fig. 4).

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Stützen von Schaufenstern und sonstigen schweren Fensterflügeln mittels einer auf der der Bandseite gegenüberliegenden Seite angeordneten Rollenführung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Rollenführung aus einem waagrechten Führungsarm α und einer mit diesem gelenkig verbundenen Strebe ff) gebildet ist, die mit Zapfen in Lageröffnungen oder Pfannen am Fensterstock derart eingesetzt wird, dafs die Stütze (a) waagrecht steht, so dafs beim Oeffnen des Fensters die Rolle sich auf letzterem abwälzt und die Stütze sammt der Strebe der Bahn der Rolle entsprechend verschwenkt, um so der Rolle an allen Punkten Unterstützung zu gewähren.
2. Ausführungsform der Führungs- und Stützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Lageröffnung für den Stützhebel gegenüber der Führungsrolle so hoch angeordnet ist, dafs der Stützhebel α und die Strebe^/" nur unter Anheben des Fensters eingehängt werden können, zum Zwecke, das Fenster ohne plötzliche heftige Erschütterungen, die beim Sacken des Fensters durch die zwischen dem Fensterrahmen und dem unteren Theil des Fensterstockes auftretende Reibung hervorgerufen werden, öffnen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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