DE66889C - Gerad- und Parallelführung für Schiebethüren, Schiebefenster u. dergl - Google Patents
Gerad- und Parallelführung für Schiebethüren, Schiebefenster u. derglInfo
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- DE66889C DE66889C DENDAT66889D DE66889DA DE66889C DE 66889 C DE66889 C DE 66889C DE NDAT66889 D DENDAT66889 D DE NDAT66889D DE 66889D A DE66889D A DE 66889DA DE 66889 C DE66889 C DE 66889C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
- E06B3/34—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
- E06B3/42—Sliding wings; Details of frames with respect to guiding
- E06B3/46—Horizontally-sliding wings
- E06B3/4654—Horizontally-sliding wings disappearing in pockets in the wall; Pockets therefor
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
- E05D15/06—Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
- E05D15/0617—Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane of cantilever type
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 87: Hochbauwesen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Parallel- und Geradführung für Schiebethüren. Schiebefenster
u. dergl., bei Anwendung welcher die äufsersten Enden der zu verschiebenden Fenster
bezwL. Thüren bei der Verschiebung sich stets in denselben waagrechten Geraden bewegen.
Bei dieser Parallelführung wird der zu verschiebende Theil mit dem festen durch Hauptlenker
verbunden , welche wechselweise an einen der Theile angelenkt und an dem anderen
geradlinig verschiebbar sind. Die Mitten der Hauptlenker werden durch Hülfslenker mit
denjenigen Theilen gelenkig verbunden, an welchen sich die Hauptlenker verschieben
können. Kommen die aus Haupt- und Nebenlenker bestehenden Systeme zweifach oder dreifach
u. s. w. vor, so können die- Mitten der Hauptlenker durch Verbindungsstangen unter
einander verbunden werden.
Die Anwendung der vorliegenden Führung ist eine sehr mannigfaltige und allgemein überall
da am Platze, wo es sich um eine ebene Verschiebung handelt. Sie beseitigt die zahlreichen
Mifsstände, wie sie Coulissenführungen mit sich bringen, deren Wirkungsweise stets mangelhaft
ist. Von den Figuren der beiliegenden Zeichnungen , welche als Beispiel verschiedene Ausführungsformen
der vorliegenden Führung geben, veranschaulichen Fig. 1 bis 4 die Anwendung
der letzteren für sogenannte Schiebethüren; Fig. 5 zeigt im gröfseren Maisstabe die
Einrichtung der Gerad- bezw. Parallelführung, wie sie in Fig. 1 zur Anwendung gelangte.
Die geradlinig und sich selbst parallel zu verschiebende Thür A ist an dem einen schmalen
Längstheäle mit einem Eisenbande α beschlagen, an welchem mittelst Schrauben oder sonstwie
die einfachen oder doppelten Scharnierbänder α' α" und die Führungscoulisse g befestigt sind.
Gleiche Theile c' c" bezw. g' sind auf einer mit dem Thürständer verbundenen festliegenden
Schiene c befestigt. Die beiden Schienen α c sind durch Hauptlenker BB' verbunden, welche
wechselweise mit dem einen Ende bei a' bezw. c" an die Schienen α bezw. c angelenkt
sind, während sie mit ihren anderen Enden, welche mit je einer Rolle b bezw. b' ausgestattet
sein können, an die Coulissenführungen g' bezw. g eingreifen, welche den
betreffenden Enden verticale Führung geben. An die zweiten Scharnierbänder α" bezw.. c'
je einer Schiene α bezw. c sind Hülfslenker D
bezw. E mit ihren einen Enden d bezw. e angelenkt, während die anderen Enden d' bezw. e'
derselben an die Mitten der Hauptlenker B' bezw. B angelenkt sind. Die Hülfslenker verbinden
die Mitten der Hauptlenker mit derjenigen Schiene, an welcher die betreffenden Hauptlenker verschiebbar gemacht sind. Die
Lenker sind als Körper gleicher Festigkeit ausgeführt. Auf diese Weise ist die Thür A mit
dem Ständer einerseits bei c' durch Vermittelung des Hülfslenkers E und des Hauptlenkers
B und andererseits bei c" durch Vermittelung des Hauptlenkers B' und des an
diesem angreifenden Hülfslenkers D verbunden. Bei der Bewegung der Thür wird durch die
Lenker D und E die Parallelführung der Hauptlenker BB' und dadurch die Parallelführung
der Thür selbst bedingt. Die freien Enden
der Hauptlenker B B' gleiten dabei in den Coulissen einwärts (s. die punktirte Darstellung
in Fig. 5).
Um eine möglichst sanfte Bewegung der vertical geführten Hauptlenkerenden in den Coulissen
zu erzielen, kann man vortheilhaft eine Schmiervorrichtung an den letzteren vorsehen.
Diesen Zweck erreicht man z. B. durch Anordnung einer Schmierbüchse, wie sie an der
Coulisse g veranschaulicht wird, oder indem man, wie es die Coulisse g', Fig. 5, zeigt, den
unteren Theil der Coulisse als Schmierölbehälter ausbildet, in welchen dann das Ende
des betreffenden Hauptlenkers eintaucht.
Um für den Fall einer Senkung der Thür letztere leicht in normale Stellung bringen zu
können, ist vortheilhaft eine Vorrichtung zum Heben der Thür angeordnet. Bei der in
Fig. 5 wiedergegebenen Einrichtung ist zu diesem Zweck eine mit rechtem und linkem
Gewinde versehene kleine Schraube χ angeordnet, welche theils in das in diesem Falle
mittelst Langlöchern auf den Befestigungsschrauben senkrecht verschiebbare Scharnierband
α2, theils in einen horizontalen Fortsatz der Schiene α greift, so dafs man durch
Drehung dieser Schraube das Scharnierband a" und den Hülfslenker D, welcher letzteres stützt,
nach Erfordernifs heben kann.
Die Fig. 1 und 5 veranschaulichen eine und dieselbe Anordnung der Parallelführung, welche
durch eine derartige wechselseitige Anordnung der Coulissen g bezw. g1 gekennzeichnet ist,
dafs sich die vertical gesicherten Enden der Hauptlenker B B' beim Zuziehen der Thür auf
einander bewegen.
Die Fig. 2, 3 und 4 geben geringfügig abgeänderte Einrichtungen wieder, welche speciell
durch eine Verbindung der Lenkermitten durch eine Stange Z gekennzeichnet sind. Die Fig. 6
und 7 stellen in Aufrifs und Grundrifs vorliegende Führung als in Verbindung mit einer
mit doppelten Flügeln ausgestatteten Thür dar, deren Flügel derartig mit einander verbunden
sind, dafs das Oeffnen oder Schliefsen eines der Flügel A unmittelbar das Oeffnen oder
Schliefsen des anderen Flügels B hervorruft.
Zu diesem Zweck sind beide Flügel durch dieselbe Schnur oder Kette C verbunden,
welche endlos um zwei über dem System gelagerte Rollen a2 b'2 geführt ist. Der eine der
Flügel ist mit dem einen .Trum, der andere Flügel mit dem anderen Trum dieser Kette
verbunden, so dafs die Flügel sich mit diesen in entgegengesetztem Sinne, wie dies die Pfeile
in Fig. 6 angeben, bewegen müssen. Beide Flügel werden sich also stets gleichzeitig einander
nähern und von einander entfernen.
Die Fig. 8, 9 und 10 veranschaulichen in einer Vorderansicht, einer Draufsicht und einer
Seitenansicht eine Führung von Flügelthüren nach vorliegendem System, bei welcher diese
Thüren mittelst eines Schnurzuges geöffnet oder geschlossen werden können, wie er bei
Gardinen oder Vorhängen gebräuchlich ist. Zu diesem Zwecke ist jeder der Flügel A und B
mittelst Haken α 3 b 3 mit einer Schnur C verbunden,
deren Enden über Leitrollen f'2, d2
und c2 nach abwärts geführt sind, um in Kugeln h hl zu endigen, welche den Schnurtrümern
eine gewisse Spannung geben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Gerad- und Parallelführung für Schiebethüren, Schiebefenster u. dergl., bei welcher die beiden einander parallel zu führenden Schienen (a c) durch Hauptlenker (B B1J verbunden sind, welche wechselweise an eine der Schienen (ac) angelenkt und an der anderen geradlinig und parallel zur Schiene verschiebbar sind, bei welcher ferner nach Erfordernifs gleichzeitig die Mitten der Hauptlenker (B B1J durch Hülfslenker (D E) (welche auch durch Vermittelung von Stangen Z an den Mitten der Hauptlenker angreifen können) mit denjenigen Schienen (a c) gelenkig verbunden sind, an welchen sich die Hauptlenker (BB1) verschieben können, während die Mitten der Hauptlenker (B Bl) durch Verbindungsstangen (Z) unter einander gelenkig verbunden sein können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66889C true DE66889C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=340569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66889D Expired DE66889C (de) | Gerad- und Parallelführung für Schiebethüren, Schiebefenster u. dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66889C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3246177A1 (de) * | 1982-01-30 | 1983-08-11 | August Bilstein GmbH & Co KG, 5828 Ennepetal | Seitenbeschlag fuer dreh-kipp-fenster, -tueren od.dgl. |
| BE1021621B1 (nl) * | 2012-12-21 | 2015-12-21 | Renson Ventilation Nv | Schuifdeursysteem. |
-
0
- DE DENDAT66889D patent/DE66889C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3246177A1 (de) * | 1982-01-30 | 1983-08-11 | August Bilstein GmbH & Co KG, 5828 Ennepetal | Seitenbeschlag fuer dreh-kipp-fenster, -tueren od.dgl. |
| BE1021621B1 (nl) * | 2012-12-21 | 2015-12-21 | Renson Ventilation Nv | Schuifdeursysteem. |
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