DE133708C - - Google Patents

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DE133708C
DE133708C DE1901133708D DE133708DD DE133708C DE 133708 C DE133708 C DE 133708C DE 1901133708 D DE1901133708 D DE 1901133708D DE 133708D D DE133708D D DE 133708DD DE 133708 C DE133708 C DE 133708C
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premixer
boiler
melting
asphalt
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DE1901133708D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C3/00Working-up pitch, asphalt, bitumen
    • C10C3/10Melting
    • C10C3/12Devices therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den . bisher gebräuchlichen Schtnelzkesseln zur Herstellung von Asphaltfabrikaten haftet der Uebelstand an, dafs das ungemischte, feuchte und kalte Rohmaterial direct mit dem bereits fertigen oder theils fertig gemischten Material zusammengebracht wird, so dafs sich das fertige Material mit dem Rohmaterial mischt, wodurch ein minderwerthiges Fabrikat entsteht, und zwar besonders, weil das dem Asphaltmehl als Bindemittel beigegebene Bitumen leicht flüssig wird und schon schmilzt, ehe das Asphaltmehl so weit angewärmt und ausgetrocknet ist, dafs eine Verbindung beider Theile stattfinden kann. Das flüssig gewordene Bitumen sinkt in der Retorte vielmehr sofort nach unten und wird von der tieferliegenden, bereits gemischten bezw. fertigen oder nahezu fertigen Masse begierig aufgenommen, so dafs diese zu weich und unbrauchbar wird.
Die neue Einrichtung besteht nun darin, dafs der doppelwaridige Schmelzkessel oben entsprechend erweitert und dafs in dieser ein besonderer, trichterartiger Behälter eingebaut ist, welcher als Vormischer dient und die Kessel zugleich nach oben hin abschliefst. Diese Einrichtung hat den Vortheil, . dafs das Material nicht nur vorgemischt, sondern auch gleichzeitig in dem erforderlichen Mafse, ohne dafs eine besondere Heizvorrichtung erforderlich ist, erhitzt wird, und dafs es nach dem Erhitzen unmittelbar in den Schmelzkessel gebracht werden kann. Infolge der Erhitzung und der Mischung nehmen die Asphaltmehlkörper das Bitumen gleichmäfsig auf,' so dafs beide Theile gründlich vereinigt in den Kessel gelangen und dafs sich das Bitumen infolge der hier herrschenden Temperatur nicht mehr von dem Asphaltmehl trennen und nach dem Boden des Kessels abfliefsen kann.
Die Zeichnung stellt den in den Kessel eingebauten Vormischer in verschiedenen Auf- und Grundrissen dar. Der obere Theil des Kessels ist, ' damit er zur Aufnahme des Vormischers geeignet ist, erweitert. Letzterer ist durch den Deckel c geschlossen und durch diesen bezw. durch den Vormischer, falls derselbe nach unten geöffnet, wird auch gleichzeitig der Kessel nach oben hin geschlossen.
Der trichterförmig zulaufende Boden des Vormischers besitzt am tiefsten Theile eine Oeffnung α2 (Fig. 3), durch welche das vorgemischte Material zur weiteren Verarbeitung in die Retorte d gelangt. Diese Bodenöffnung wird durch einen trichterförmig nach unten sich erweiternden Teller al verschlossen gehalten.
Fig. ι stellt den Vormischer geschlossen und Fig. 2 geöffnet dar. Der Verschlufsboden a1 ist an der Achse η befestigt und letztere am oberen Theile mit einem Zapfenring aa versehen , in welchem die in dem Arme aü gelagerte Gabel α4 greift. Diese wird von dem mit Gegengewicht aT} versehenen Hebel gehoben und dadurch der Boden α1 in der geschlossenen Lage gehalten.
Durch die Achse η geht die Rührwerksachse e des Kessels hindurch, während um dieselbe sich die Achse f des Vormischers rotirend bewegen kann.
In dem Vormischer α befinden sich die Mischflügel bekannter Art b, b1, b*- und b3 so an-
geordnet, dafs die mit Schneiden versehenen Schaber sowohl Seiten- und Bodenwand, wie auch den Verschlufsteller al bei jedem Rundgang an allen Flächen bestreichen und rein halten. Diese Mischflügel werden durch das im Oberbau gelagerte Triebwerk g, g1, g'2, ga und g·4 (Fig. i. und 2) in Urndrehung versetzt. Durch die Anheizung des doppelwandigen Kessels d wird, wie schon erwähnt, auch gleichzeitig der Vormischer a so weit angewärmt, als es zur Vormischung des Materials erforderlich ist.
Die Aufgabe des Rohmaterials geschieht durch den Falltrichter e (Fig. 2), der durch einen Schieber geöffnet und geschlossen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Schmelzen von Asphalt, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem oben erweiterten Schmelzkessel ein ihn nach oben hin Verschliefsender, in bekannter Weise mit Rührwerk, versehener Vormischer angeordnet ist, welcher durch die Hitze des Schmelzkessels erwärmt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1901133708D 1901-03-01 1901-03-01 Expired DE133708C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE133708T 1901-03-01

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DE133708C true DE133708C (de) 1902-08-22

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ID=34484388

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DE1901133708D Expired DE133708C (de) 1901-03-01 1901-03-01

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