DE133703C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/02—Details
- H05B31/06—Electrodes
- H05B31/065—Electrodes for flame arc lamps
Landscapes
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Bogenlampe, bei welcher jede von beiden Elektroden in bekannter
Weise aus zwei sich gegen einander stützenden Stücken besteht (vergl. Fig. 1 und 2).
Bei derartigen Lampen, welche sich dadurch auszeichnen, dafs sie keinen Regulirungsmechanismus
zu besitzen brauchen, brennt bekanntlich immer nur ein Theil der Elektroden, und
wenn dieser um ein gewisses Stück abgebrannt ist, wechselt der Bogen nach der anderen Elektrode.
Dieses Wechseln ist nun bei gewöhnlichen Kohlen immer von starken Lichtschwankungen,
Zischen u. s. w. begleitet, so dafs eine derartige Lampe sehr unruhig brennt.
Dieser Umstand soll gemäfs vorliegender Erfindung dadurch vermieden werden, dafs die
Kohlen (bei Gleichstrom nur die positive) einen Metallsalzzusatz erhalten, welcher im Minimum
5 pCt. beträgt.
Die Herstellungsweise derartiger Kohlen ist an und für sich nichts Neues und es ist auch
bekannt, dafs der von solchen Kohlen erzeugte Lichtbogen wesentlich breiter ist und gröfsere
Leitungsfähigkeit besitzt als derjenige gewöhnlicher Kohlen.
Diese an und für sich bekannten Eigenschaften werden nun dazu benutzt, um bei
den eingangs erwähnten Bogenlampen das Wechseln des Lichtbogens von einem Elektrodentheil
auf den anderen zu erleichtern. Es ist dies so zu erklären, dafs der breitere
Lichtbogen auch den anderen Elektrodentheil, welcher gerade nicht glüht, umspült und so
dem beim Wechseln nach diesem überspringenden neuen Bogen ein gut leitendes Medium
darbietet. Aufser diesen bereits bekannten Eigenschaften ist es aber auch die Elasticität des
Lichtbogens von metallsalzhaltigen Kohlen, welche wesentlich zu dem ruhigen Brennen
der Lampe beiträgt. Bei gewöhnlichen Kohlen, welche ebenso wie vorliegend angeordnet sind,
zeigt es sich, dafs der Lichtbogen, auch wenn er nicht gerade beim Wechseln unterbrochen
ist, sondern durch äufsere Einflüsse, Luftzug oder dergl., aus seiner Lage verdrängt wurde,
nur sehr schwer wieder zur Ruhe kommt. Dies ist bei metallsalzhaltigen Kohlen nicht
der Fall, da der hier entstehende Bogen infolge seiner Elasticität äufseren Einflüssen
leichter nachgeben kann.
Bezüglich des Metallsalzgehaltes sei noch erwähnt, dafs die Wirkung selbstverständlich um
so besser ist, je höher der Zusatz ist. Das Minimum des letzteren, bei welchem noch
eine bemerkbare Wirkung auftritt, liegt, wie bereits erwähnt, ungefähr bei 5 pCt, während
die beste Wirkung bei einem 20 bis 40 pCt. betragenden Zusatz eintritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bogenlampe, bei der jede von beiden Elektroden aus zwei sich gegen einander stützenden Stücken besteht, gekennzeichnet durch die Verwendung von Kohle-Elektroden mit mehr als 5 pCt. Metallsalzgehalt, zum Zweck, das Wechseln des Lichtbogens nach den verschiedenen Elektrodentheilen zu erleichtern und die bisher damit verbundenen Lichtschwankungen zu vermeiden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133703C true DE133703C (de) |
Family
ID=401885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133703D Active DE133703C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133703C (de) |
-
0
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