DE13331C - Verstellbares Krankenbett - Google Patents

Verstellbares Krankenbett

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DE13331C
DE13331C DENDAT13331D DE13331DA DE13331C DE 13331 C DE13331 C DE 13331C DE NDAT13331 D DENDAT13331 D DE NDAT13331D DE 13331D A DE13331D A DE 13331DA DE 13331 C DE13331 C DE 13331C
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Germany
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hospital bed
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rack
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Active
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DENDAT13331D
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English (en)
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C. D. CH. BrÜHS und H. POLLÄCK in Hamburg
Publication of DE13331C publication Critical patent/DE13331C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/02Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons with toilet conveniences, or specially adapted for use with toilets

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
in HAMBURG.
Verstellbares Krankenbett.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juli 1880 ab.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen verstellbare Krankenbettstellen dar, wie solche für Schwerkranke, namentlich bei Amputationen und neuralgischen Leiden, zu empfehlen sind. Dieselben sind derart construirt, dafs dem Kranken jede beliebige Lage gewährt werden kann und haben den grofsen Vortheil, demselben zum Gebrauch des Steckbeckens das Aufstehen zu ersparen.
Fig. ι und 4 stellen zwei Ausführungen der Bettstelle in normaler Lage dar.
Bei der ersteren ist durch eine Vorrichtung das Unterbett zum Versenken eingerichtet, wie solches in Fig. 2 ersichtlich, bei der anderen wird durch die Kurbeln C und D das Bettlaken A, welches aus haltbarem Stoffe, Leder, gummirtem Tuchstoff oder sonst bestehen mufs, stramm gezogen, so dafs der Kranke nur auf diesem ruht. Beide Manipulationen haben den Zweck, ohne den Kranken zu rühren, ein Steckbecken unterschieben zu können, Fig. 5. Zu diesem Behufe ist im Bettlaken A eine hinreichend grofse Oeffnung gelassen. Das Versenken bei der ersteren Bettstelle wird nun mittelst einer Zahnstangenvorrichtung besorgt. An der Kurbel K befindet sich eine Schraube ohne Ende, welche mit der Zahnstange ζ in Verbindung steht, derart, dafs bei Drehung der Kurbel das- untere' Bett B sammt Unterlage und Sprungfedernmatratze sich senkt bezw. hebt. Am Fufsende der Bettstelle, wo sich, auch die Kurbel K befindet, fährt B in zwei Führungsschienen cc1, während B an der Zahnstange in α und b drehbar aufgehängt ist. Es hat dies den Zweck, ein Schrägstellen des Bettes, Fig. 3, zu ermöglichen, um dem Kranken die Möglichkeit zu geben, ohne sich erheben zu brauchen, Speise zu sich zu nehmen. Zu diesem Behufe ist denn am Kopfende die gezeichnete Vorrichtung angebracht, in welcher B an den Ketten oder Tauen k und k in / und / aufgehängt ist (k und k laufen vortheilhaft in Röhren). Auf der durchgehenden Welle d befinden sich zwei Trommeln t und t, drehbar mittelst der Kurbel J, an welchen die anderen Enden der Kette k und k . festsitzen. Diese laufen nun aufserdem noch über die Rollen/und/1, welche über den Trommeln so hoch wie möglich anzubringen sind. Will man nun das Bett in die Schräglage, Fig. 3, bringen, so hat man in der Lage, Fig. 1, das Deckbett A vom Bettrand loszulösen und dann mittelst k das Fufsende des Bettes zu versenken und mittelst J durch Aufwinden der Ketten das Kopfende zu heben. Da in dieser Lage die Länge des Bettes sich vergröfsern würde, hat die Aufhängevorrichtung gewählt werden müssen. Die Schienen m ml dienen zur Führung, um ein Abweichen von B seitlich zu verhüten.
Die am Fufsende angebrachten Rollen- und^1 sollen bei Krampfanfällen an den Füfsen des Kranken befestigte Schnüre, welche aufsen Gewichte tragen, führen. D dient zur Befestigung von Lampe, Lese- und Schreibpult.
Die in den" Fig. 4 und 5 gezeichnete Bettstelle hat verschiedene Aenderungen aufzuweisen. Die wichtigste besteht darin, dafs bei ihr ein Schrägstellen nicht möglich ist. Wie schon er-
wähnt, wird zur Abgabe der Excremente das Bettlaken^ mittelst der Kurbeln ZZ1 gespannt, so dafs der Kranke wie bei der vorigen frei liegt, das Sperrrad η verhindert das selbsttätige Rücklaufen; alsdann wird das mittlere der drei Unterlagkissen (die beiden anderen werden durch die Kreuze h und / gehalten) herausgezogen und, wie gezeichnet, ein Steckbecken untergeschoben. Während bei voriger Bettstelle eine flache Spiralfedermatratze angewendet, ist hier eine hochgewölbte genommen, welche mehr Elasticität verleiht. Rück- und Kopfwand K und R sind zum Niederklappen eingerichtet bezwecks Untersuchung bei Fufskranken.
Die auf den Pfeilern P P1 ruhende Ueberdachung U trägt zwei verschiebbare Bretter M, an welchen sich die Rollen//·1 befinden, mit dem Zwecke, bei Amputationen und sonstigen Operationen einzelne Extremitäten zu heben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An verstellbaren Krankenbetten ein Kettengetriebe an dem einen und ein Zahnstangengetriebe an dem anderen Bettende, um das Unterbett, event, ohne Bettlaken, senken zu können und um ferner das Unterbett mit dem vom Bettgestelle abgelösten Bettlaken in geneigte Lage zu bringen. Für letzteren Zweck ist der Mechanismus durch die Nachgiebigkeit der Ketten und die Drehbarkeit in den Gelenken α und b des Zahnstan'gengetriebes geeignet gemacht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT13331D Verstellbares Krankenbett Active DE13331C (de)

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