DE133308C - - Google Patents

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DE133308C
DE133308C DENDAT133308D DE133308DA DE133308C DE 133308 C DE133308 C DE 133308C DE NDAT133308 D DENDAT133308 D DE NDAT133308D DE 133308D A DE133308D A DE 133308DA DE 133308 C DE133308 C DE 133308C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • G09B19/04Speaking

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung besteht in einem Leseapparat für Schulgebrauch, bei welchem die Stellung des Mundes beim Aussprechen der einzelnen Buchstaben sichtbar vorgeführt wird. Derartige Apparate sind zwar schon bekannt, jedoch liegt bei der vorliegenden Erfindung der Gedanke zu Grunde, die Stellung des Mundes, wie solche sich bei der Aussprache der verschiedenen Selbstlaute und Doppelselbstlaute gestaltet, mittelst besonderer, gegenseitig durch Schnurzüge beweglicher Schieberpaare zu veranschaulichen und hierdurch dem Kinde das Lesen und Aussprechen einzelner Buchstaben des Alphabetes wesentlich zu erleichtern.
In der Zeichnung bedeutet
Fig. ι die Gesammtansicht der inneren Einrichtung des Apparates;
Fig. 2 bis 4 sind Längs- und Querschnitte desselben;
Fig. 5 ist eine Einzeldarstellung des Buchstabentragschiebers ;
Fig. 6 bis 10 zeigen die verschiedenen Stellungen des Apparates nach Mafsgabe der Laute e, i, ο und u.
In dem Gehäuse α befinden sich hinter einer Oeifnung b der Gehäusedecke eine Anzahl Schieber, die die Ober- und Unterlippe des Mundes darstellen und von denen immer je zwei gegenüberliegende den gleichen Ausschnitt besitzen.
Aufserdem sind je zwei gegenüberliegende Schieber so mit einander verbunden, dafs sie sich durch Schnurzüge gleichzeitig, aber entgegengesetzt bewegen; wenn z. B. der obere Schieber hochgehoben wird, senkt sich der untere Schieber einen dem oberen Schieber entsprechenden Weg abwärts und umgekehrt.
Damit bei der Einstellung des Mundes auch der dieser Mundstellung entsprechende Buchstabe in der Mundöffnung sichtbar wird, sind besondere Schieber vorgesehen, die mit den Schiebelippen in eigenartiger Weise verbunden sind und durch eine Oeffnung d je einen Buchstaben von aufsen sichtbar erscheinen lassen.
Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel ist der Leseapparat zur Vorführung der Laute a, e, i, o, u eingerichtet, und zwar sind die Laute e, i auf dem oberen Schieber g und a, o, u auf dem unteren Schieber g' vorgesehen (s. Fig. 5).
Beide Schieber sind derart über einander verschiebbar angeordnet, dafs die Buchstaben e, i über o, a bewegt werden können (s. Fig. 2 und 4).
Ueber der mit kleinem Durchblick d versehenen, die Buchstabenschieber g g' tiberdeckenden Platte h sind die die Mundlippen darstellenden Schieber m m' und über der festen, mit weiter Oeffnung versehenen Platte η die Schieber ο ο' angeordnet (s. Fig. 2 und 4).
An m greift der über Rollen r geführte Schnurzug ρ an, ebenso die über die seitlichen Rollen r' gelegten Schnurzüge p' (siehe Fig. ι und 9), von denen der Schnurzug p" über die untere Rolle r" nach dem unteren Buchstabenschieber g' geführt ist, mit welch letzterem die Schiebelippe m' in fester Verbindung steht (s. Fig. 1, 2 und 4).
Am Schnurzug ρ ist zu ziehen, wenn beispielsweise die Laute u, ο vorgeführt werden sollen, der Mund sich also öffnen mufs, und sofern genannte Laute in umgekehrter Reihen-
folge vorzuführen sind, ist am Schnurzug q zu ziehen, welch letzterer über Rollen ü' nach der Schiebelippe ni geführt ist.
In gleicher oder ähnlicher Weise als die Schieber m m' werden auch die Schiebelippen ο o' bewegt, und zwar greift an der Schiebelippe o' der von oben her über- die · Rollen ii' geführte Schnurzug t an (s. Fig. i, 6 und 7), während ein anderer an 0' angreifender, über die unteren Rollen i" i"' geführter Schnurzug t' die Schiebelippe 0' mit 0 zu gleichzeitiger, aber entgegengesetzter Bewegung verbindet.
Der Schnurzug t ist zu benutzen, wenn nach" erfolgter Vorführung des Lautes e der Laut i sichtbar gemacht werden soll, die Mundöffnung sich also verengern mufs, wobei die hierzu erforderliche Abwärtsverschiebung des Buchstabenschiebers g durch einen über die Rolle u gelegten, g mit 0' verbindenden Sclinurzug ν erfolgt (s. Fig. 1,- 6 und 7). . ■·■'·
Das Auseinanderbewegen der Schiebelippen 00' ist mit Hülfe des über Rollen y gelegten' Schnurzuges k zu bewirken, welch letzterer.- o..-. angreift und durch eine Abzweigschnur k' mit dem Buchstabenschieber g in Verbindung steht.
Werden- nun sämmtliche Schiebelippen und dementsprechend auch die .Buchstabenschieber in ihre äufserste Lage zurückgezogen, so erscheint in der so erweiterten Mundöffnung der dieser entsprechende Buchstabe α (s. Fig. 1), worauf durch Ziehen an den-Schnuren q oder t die Mundöffnung verengt und die Buchstaben ο (s. Fig'. 9) oder e (s. Fig. 6) in der Oeffnung sichtbar gemacht werden können.
Durch entsprechende Vermehrung und Ausgestaltung der Schiebelippen sowie der Buchstabenschieber können verschiedene andere Buchstaben, vorwiegend auch Doppelselbstlaute, des Alphabetes mit der diesen entsprechenden Mündstellung vor Augen geführt werden.

Claims (1)

  1. : Patent-Anspruch:
    Mundmodell zur Erlernung der richtigen Aussprache einzelner Buchstaben, gekennzeichnet durch eine Anzahl- der Lippenform bei der jeweiligen Mundstellung angepafste Schieber, die- durch. Schnurzüge paarweise zu gleichzeitiger, aber entgegengesetzter Bewegung verbünden sind und durch andere Schnurzüge mit Schiebern, auf denen die vorzuführenden Buchstaben aufgeschrieben sind, so in Verbindung stehen, dafs der der jeweiligen Mundbezw. Schieberstellung entsprechende Buchstabe in der Mundöffnung sichtbar wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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