DE19395C - Instrument zum Vervielfältigen, Vergrößern oder Verkleinern von Zeichnungen - Google Patents
Instrument zum Vervielfältigen, Vergrößern oder Verkleinern von ZeichnungenInfo
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- DE19395C DE19395C DENDAT19395D DE19395DA DE19395C DE 19395 C DE19395 C DE 19395C DE NDAT19395 D DENDAT19395 D DE NDAT19395D DE 19395D A DE19395D A DE 19395DA DE 19395 C DE19395 C DE 19395C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
- B43L13/10—Pantographic instruments for copying, enlarging, or diminishing
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1882 ab.
Die Erfindung besteht in der Anwendung mehrerer Zeichenstifte, die mit einander starr
verbunden und um einen festen Stift drehbar und verschiebbar so angeordnet sind, dafs sie
mit demselben stets in gerader Linie liegen, so dafs man, wenn man mit dem einen über die
Linien einer vorliegenden Figur fährt, mit dem anderen ein umgekehrtes und verzerrtes Bild
derselben erhält.
Die Erfindung wird aus den in den Zeichnungen veranschaulichten Apparaten ersichtlich,
die in ihrer einfachsten Form aus einer Stange bestehen, die der Länge nach bis dicht an die
Enden aufgeschlitzt ist und zwei Zeichenstifte trägt, wie in Fig. 3 durch Cn und Cm gezeigt
ist. In dem Schlitz sitzt ein auf dem Zeichenbrett oder der Tischplatte befestigter Stift, um den
sich also das Instrument nach allen Seiten hin gleichzeitig drehen und verschieben läfst.
Eine vollständigere Form des Apparates ist in Fig. ι und 2 gezeichnet;, die Construction
desselben ist hier wie folgt:
Auf einem verticalen Drehstift a, der auf dem Zeichenbrett befestigt wird, sitzen mehrere
Zahnrädchen r r von verschiedenem Durchmesser, die am besten aus einem Stück hergestellt
und auf deni Stift α leicht drehbar sind.
Unter denselben liegt eine ebenfalls leicht drehbare Platte b und darüber eine eben solche d,
welche beiden Platten also die Zahnrädchen wie ein Gehäuse umschliefsen.
In die Zahnrädchen, deren zwei, drei oder
mehrere angebracht sein können, greifen entsprechend viele leichte Zahnstangen c ein, die
durch Führungsstifte 0 auf der Platte b so geführt werden, dafs sie bei der Drehung der
Rädchen stets eine unter sich parallele Bewegung ausführen müssen. Diese Zahnstangen
oder Schiebependel sind an beiden Enden umgebogen und tragen daselbst Zeichenstifte oder
Federn e, deren Spitzen sämmtlich genau in einer geraden, durch den Mittelpunkt des Drehstiftes
gehenden Linie liegen müssen.
Die Zahnstangen können auch, wie in Fig. 1 gezeigt ist,' auf entgegengesetzten Seiten des
Zahnrades angebracht und parallel geführt werden, aber auch hier müssen die Spitzen der an
den Enden befestigten Zeichenstifte mit dem Drehungsmittelpunkt genau in einer Geraden
liegen. Statt die Zahnstangen mittelst Führungsstifte 0, Fig. 2, die am Rücken derselben angebracht
und zur Verminderung der Reibung mit kleinen Rollen versehen sind, parallel zu führen,
können die Stangen auch der Länge nach mit einem Schlitz versehen sein, in welchen Stifte i
eingreifen, die dasselbe verrichten, Fig. 1.
Die Parallelführung der Zahnstangen läfst sich auf verschiedene Weise erreichen; man kann
z. B. statt der oberen und unteren Platte b und d ein geschlossenes Gehäuse um die Rädchen
anwenden, welches so mit Oeffnungen versehen ist, dafs die Zahnstangen durch dieselben
gerade hindurchgehen und an ihrem Rücken parallel mit einander geführt werden.
Sind die Zahnstangen auf gegenüberliegenden Seiten der Zahnrädchen parallel zu einander
angebracht, so machen sie beim Drehen derselben umgekehrt gerichtete, aber gleich grofse
Bewegungen; fährt man daher mit der Zeichenspitze der einen über die Linien einer Zeichnungsvorlage,
so wird die Spitze der anderen genau dieselben Linien, aber in umgekehrter
Claims (2)
1. Das Verfahren, durch zwei oder mehrere um einen feststehenden Drehungsmittelpunkt
zu gleicher Zeit verschiebbare und drehbare und mit ihren Berührungsspitzen in derselben
durch den Drehungsmittelpünkt gehenden geraden Linie liegende Stifte aus einem
Bild oder Zeichen ein anderes, verändertes Bild oder Zeichen herzustellen.
2. Die aus der Zeichnung ersichtliche besondere Anordnung zweier oder mehrerer
parallel geführter Zahnstangen, die mit einem einzelnen Zahnrad oder mit mehreren ver-
. schieden grofsen zusammenhängenden Zahnrädern in Eingriff stehen und an ihren
Enden Stifte tragen, welche sich sämmtlich in einer durch den Drehungsmittelpunkt
gehenden geraden Linie bewegen und infolge dessen unter einander ähnliche, bei
gleich geschwinder Bewegung gleich grofse, bei ungleich geschwinder Bewegung aber
verschieden grofse Figuren produciren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19395C true DE19395C (de) |
Family
ID=296211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT19395D Active DE19395C (de) | Instrument zum Vervielfältigen, Vergrößern oder Verkleinern von Zeichnungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19395C (de) |
-
0
- DE DENDAT19395D patent/DE19395C/de active Active
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