DE133019C - - Google Patents
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- DE133019C DE133019C DENDAT133019D DE133019DA DE133019C DE 133019 C DE133019 C DE 133019C DE NDAT133019 D DENDAT133019 D DE NDAT133019D DE 133019D A DE133019D A DE 133019DA DE 133019 C DE133019 C DE 133019C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/44—Making other particular articles fancy goods, e.g. jewellery products
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach einem bekannten Verfahren werden nahtlose Trauringe dadurch hergestellt, dafs
aus Blech gestanzte ringförmige Scheiben zunächst zu einer ausgebauchten Querschnittsform
geprefst und sodann mit konischen Stempeln in konischen Gesenken unter abwechselnder
Wendung gedrückt werden. Hierdurch wird das Material sehr stark auf der jeweils engeren
Ringseite auf Zug und. auf der jeweils weiteren Ringseite auf Druck beansprucht, und der erzielte
Ringquerschnitt ist nicht, wie gewöhnlich bei Ringen, halblinsenförmig, sondern linsenförmig.
Durch die Verwendung konischer Stempel mit konischen Gesenken ist aufserdem das genau gerade Einlegen des Ringes erschwert
und bei nicht genügender Aufmerksamkeit rindet leicht ein Schiefdrücken des Ringes statt.
Das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verfahren erübrigt das Vorpressen der
Scheibenringe, schliefst die wechselnde Beanspruchung auf Zug und Druck und das Schiefdrücken
mit vollständiger Sicherheit gänzlich aus und ergiebt den gewöhnlichen halblinsenförmigen
Ringquerschnitt.
.. In der beiliegenden Zeichnung sind die einzelnen Stufen des Verfahrens dargestellt.
.. In der beiliegenden Zeichnung sind die einzelnen Stufen des Verfahrens dargestellt.
Man benutzt nach dem neuen Verfahren nicht Scheibenringe, sondern volle Scheiben
(Fig. 8) als erstes Werkstück. Die verwendeten Gesenke bestehen aus einem oberen Theile a
und einem unteren b. Ersterer schmiegt sich im untersten Theile dem Ringquerschnitte
an und erweitert sich nach oben, zweckinäfsig hohlparaboloidisch, trichterförmig. Der untere
Theil b des Gesenkes ist hohlcylindrisch und entspricht dem cylindrischen Stempel c, dem
er als Matrize dient.
Es wird nun die volle Scheibe d auf den oberen Rand des Gesenkes gelegt (Fig. 1) und
darauf der Stempel c niederbewegt. Während sich der Stempel c mit der mitgeführten
Scheibe d durch den Theil a des Gesenkes bewegt, wird die Scheibe in Napfform geprefst,
und bei dem Eintritt des Stempels in den cylindrischen Theil bezw. die Matrize b wird
von ihm der Boden des gebildeten Napfes herausgedrückt (Fig. 3, strichpunktirte Stellung).
Der Stempel bewegt sich noch weiter und rundet mit seiner den Uebergang zu einer
entsprechenden Verdickung e bildenden Hohlkehle f den oberen Rand des im oberen Theile
des Gesenkes verbliebenen, den Ring bildenden Randes des Napfes entsprechend ab (Fig. 3,
ausgezogene Stellung).
Das so entstandene Ringgebilde wird nun auf einen Stempel g gesteckt, welcher im
Durchmesser dem früheren genau entspricht, jedoch nicht durch eine Hohlkehle in die
obere Verdickung h übergeht, sondern ohne Weiteres, so dafs die vorstehende Unterseite i
der Verdickung eine ebene Ringfläche bildet.
Gegen diese stützt sich die vorher fertiggeprefste Kante des gewendet aufgesteckten
Ringes (Fig. 4 bis 7). Da das Ringinnere gleich dem Stempel genau cylindrisch und gleichen
Durchmessers ist, so umschliefst der aufgesteckte Ring den Stempel g fest und seine Achse
stimmt mit der des Stempels bezw. des Ge-
senkes auf jeden Fall genau überein. Ein Schiefdrücken beim nunmehr folgenden Pressen
ist deshalb gänzlich ausgeschlossen.
Beim Niedergehen des Stempels wird der durch die Hohlkehle des früheren Stempels
zugeschärfte untere Rand des Ringes lediglich an den Umfang des Stempels g herangeprefst,
wenn er in den dem Ringquerschnitt entsprechend gekehlten unteren Theil der Theiles a
des Gesenkes gelangt (Fig. 7), und der Ring ist fertig, bis auf das in gewöhnlicher Weise erfolgende
Glätten und Poliren.
Es sei bemerkt, dafs zum Anpressen des zugeschärften unteren Ringrandes an den Umfang
des Stempels das einen geraden Absatz des Stempels bildende Widerlager genügt, weil der
nothwendige Druck sehr gering und demzufolge die Deformation der oberen Ringkante unmerklich
ist.
Nur für härtere Legirungen empfiehlt es sich, einen Stempel anzuwenden, welcher der
Form des oberen fertigen Ringrandes entsprechend unterschnitten ist (Fig. 9 und 10),
um den specifischen Flächendruck zu vermindern.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:
Ein Verfahren zur Herstellung nahtloser Trauringe, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Blechscheibe in einem oben trichterförmigen, unten mit einer der Ringform entsprechenden Abrundung versehenen Gesenke (a) durch einen Stempel (c) napffönnig geprefst und nach Ausstanzen des Bodens beim weiteren Niedergang des Stempels am oberen Rande durch eine den Uebergang zu einer Verdickung des Stempels bildende Abrundung (f) abgerundet und nach aufsen zugeschärft wird, worauf diese Abrundung bezw. Zuschärfung nach umgekehrtem Einlegen des Ringes in das Gesenk mittels eines cylindrischen, mit einem Widerlager für den Ring versehenen Stempels (g) in der Abrundung des Gesenkes an den Stempel herangeprefst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133019C true DE133019C (de) |
Family
ID=401250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133019D Active DE133019C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133019C (de) |
-
0
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