DE13150C - Fufsbekleidungsschablonen - Google Patents

Fufsbekleidungsschablonen

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DE13150C
DE13150C DENDAT13150D DE13150DA DE13150C DE 13150 C DE13150 C DE 13150C DE NDAT13150 D DENDAT13150 D DE NDAT13150D DE 13150D A DE13150D A DE 13150DA DE 13150 C DE13150 C DE 13150C
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DE
Germany
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footwear
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DENDAT13150D
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English (en)
Original Assignee
G. FISCHER in Augsburg
Publication of DE13150C publication Critical patent/DE13150C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/02Cutting-out
    • A43D8/10Cutting-out using pattern grading
    • A43D8/12Patterns or templates therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/26Marking for future work
    • A43D8/28Patterns for drawing cut-outs

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ KLASSE 71: Schuhwerk.
GEORG FISCHER in AUGSBURG. Fufsbekleidungs- Schablonen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1880 ab.
Wie aus den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich, bestehen die genannten Schablonen aus einzelnen, über einander gelagerten, je nach . der Art der Fufsbekleidung in ihrer Form verschiedenen Blechstücken, welche in Schlitzen sich gegenseitig verschieben lassen, ohne jedoch hierbei ihren Zusammenhang zu verlieren, da sie durch kleine Nieten verbunden sind. Die Lage der erwähnten Führungsschlitze ist nun so ausgedacht und so angeordnet, dafs beim Verschieben der einzelnen Schablonentheile deren äufsere Linien in allen Stellungen stets eine Form ergeben,' welche der Grundform der Schablone genau proportional ist, so dafs also diese eine Schablone zur Herstellung gleichartiger Lederstücke verschiedener Gröfse verwendet werden kann.
Für jede Gattung von Fufsbekleidung, trage sie einen Namen, welchen sie wolle, ist eine Anzahl Schablonen nöthig, welche der Anzahl und Form der Lederstücke entspricht, die zur Anfertigung der bezw. Schuhgattung erforderlich sind, und zwar sind die Grundformen der betreffenden Schablonen jeweilig dem kleinsten Fufs entsprechend gewählt, weil.jede gröfsere Form durch einfaches Verschieben der Blechstücke gebildet werden kann.
Um nun jede dieser gröfseren Formen stets richtig, d. h. dem betreffenden gröfseren Fufse genau entsprechend zu erhalten, ist auf jeder Schablone eine Scala angebracht, welche von der jeweiligen kleinsten Fufsdimension bis zu der denkbar gröfsten hinaufreicht, so z. B. in der Schablone A für Reitstiefel von 24 cm Schlupfweite bis 34 cm. Durch einfaches Auseinanderziehen kann die Schablone auf alle Punkte der Scala eingestellt werden und wird, ist die gewünschte Stellung erreicht, in dieser durch kleine Stellschrauben festgehalten, so dafs dann keiner der einzelnen Schablonentheile seine Lage mehr verändern, und das Lederstück hiernach ohne weiteres ausgeschnitten werden kann.
. Die Manipulation mit den in Rede stehenden Schablonen ist demnach eine höchst einfache:
Man nimmt die Hauptmafse des Fufses, z. B. Schlupfweite und Leistenlänge, lind stellt die gefundenen Mafse auf den Scalen der bezüglichen Schablonen ein, d. h. mit anderen Worten, man verschiebt die Schablonen von ihrer Grundform aus bis zu dem betreffenden Mafszeichen der Scala, welches gleichlautend ist mit der am menschlichen Fufse gemessenen Länge.
Nun zieht man die kleinen Stellschrauben an und hat dann nach dieser erhaltenen Form das Lederstück einfach auszuschneiden, welches nun ganz genau zu dem betreffenden Fufse passen mufs, da die Grundform der Schablone als eine vorzüglich passende erprobt, und die vergröfserte Form infolge der eigenthümlichen Construction der Schablone dieser Grundform genau proportional ist.
Wie aus dem Gesagten hervorgeht, ist der Zweck dieser Schablonen der, vermittelst einer einzigen verstellbaren Schablone gleichartige Fufsbekleidungsstücke verschiedener Gröfse herstellen zu können.
Von den gebräuchlichsten und am meisten vorkommenden Fufsbekleidungssorten hat der Erfinder bereits derartige verstellbare Schablonen angefertigt, welche in beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind.
ι. Für Reitstiefel (Zungenschaftstiefel). Blatt I. A Schablone zum Schaft, 24 — 34 cm Mafsstab der Schlupfweite. A1 Schablone zur Zunge, 23— 31 cm Mafsstab der Leistenlänge.
2. Für Halbstiefel. Blatt I.
B Schablone zum Vordertheil zum Ausschneiden des Leders vor dem Walken, Mafsstab 7 — 9 = V4 cm Schlupfweite. B1 Schablone zum Vordertheil zum Ausschneiden des Leders nach dem Walken. B2 Schablone zum Hintertheil, Mafsstab 13 — 20 = Y2 cm Schlupfweite.
3. Für Herrenstiefeletten.
C, Blatt II, Schablone zum Obertheil zum Zuschneiden vor dem Walken, Mafsstab 23 — 30 cm = Leistenlänge. C1, Blatt I, Schablone zum Obertheil zum Zuschneiden nach dem Walken, Mafsstab 22 — 31 cm = Leistenlänge; Mafsstab 9 — 12 cm = Knotenweite verbunden mit dem Zwickelausschnitt. Die nicht numerirten Punkte bei C geben den Ausschnitt zum Walken.
4. Für Herrenlaschenschuhe. Blatt II.
D Schablone zum Vordertheil, Mafsstab = Leistenlänge. D1 Schablone zum Hintertheil oder Quartier.
5. Für Herrenschuhe (englisch). Blatt II. E Schablone zum Vorderblatt, Mafsstab = Leistenlänge. Diese Schablone gilt auch zum Vorderblatt für Damenstiefel. JS1 Schablone zum Hinterblatt. E2 Schablone zum Hinterblatt für Damenstiefel.
6. Für Hausschuhe. Blatt II. F Schablone zum Vorderblatt, Mafsstab = Leistenlänge. Die drei Löcher bezeichnen den Laschenausschnitt. F1 Schablone zum Hintertheil, Mafsstab = Leistenlänge.
7. Für Damenstiefel. Blatt II.
G Schablone zum ganzen Seitentheil, Mafsstab 21 — 30 cm = Leistenlänge. Mafsstab 10 — 15 cm = Knotenweite. Mafsstab 10 — 15 cm mit Löchern zum entsprechenden Zungenausschnitt.
Selbstredend können für jede beliebige Fufsbekleidung derartige Schablonen hergestellt werden.
Zum leichten Ausziehen der Schablonen werden dieselben an den durch Etiquetten markirten Stellen angefafst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Schablonen in der vorliegenden Zusammenstellung und Ausführung, d. h. der bei denselben angewendeten Construction, wie solche aus den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich ist, und welche darin besteht, dafs die Grundform der Schablone aus einzelnen über einander gelagerten Theilen gebildet wird, welche durch kleine Nieten verbunden sind, die in eigenthümlich gestellten Schlitzen laufen, wodurch ein Verschieben der einzelnen Theile gegen einander möglich ist, ohne dafs dieselben ihren Zusammenhang verlieren. Die Stellung der erwähnten Schlitze ist so ausgedacht und angeordnet, dafs beim Verschieben der Theile nach diesen Schlitzen stets eine zur Grundform proportionale Form erreicht wird. In den gewünschten Stellungen werden die einzelnen Theile der Schablone durch eine, oder je nachdem es die Form der Schablone erfordert, durch mehrere Stellschrauben festgehalten.
    Kurzgefafst erstreckt sich also der Patent-Anspruch auf die Schablonen so wie sie sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT13150D Fufsbekleidungsschablonen Active DE13150C (de)

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