DE13084C - Neuerungen an atmosphärischen Dampfmotoren mit automatischer Kesselspeisung - Google Patents

Neuerungen an atmosphärischen Dampfmotoren mit automatischer Kesselspeisung

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DE13084C
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H. C. Hoffmeister und e. Friedrich in Meidling bei Wien
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L21/00Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
    • F01L21/04Valves arranged in or on piston or piston-rod

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

1880.
Klasse 14.
H. C. HOFFMEISTER und EDMUND FRIEDRICH in MEIDLING
bei WIEN.
Neuerungen an atmosphärischen Dampfmotoren mit automatischer Kesselspeisung.
Zusatz-Patent zu No. 11384 vom 28. März 1880.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. September 1880 ab. Längste Dauer: 27. März 1895.
Die Neuerung besteht im wesentlichen in· der Anwendung einer eigentümlichen neuen Steuerung, die durch den Kolben selbst, ohne Schieber, Ventile etc., bewirkt wird. Auch die automatische Kesselspeisung wird durch den Kolben allein bewirkt.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht, beide vertical geschnitten, Fig. 3 ein Horizontalschnitt des Cylinders; Fig. 4 bis 8 zeigen die verschiedenen Stellungen der Ein- und Ausströmungsöffnungen des Dampfes während des Auf- und Niederganges des Kolbens. Fig. 9 ist ein Grundrifs der Heizvorrichtung.
A ist der Dampferzeuger, B der Cylinder, C der Kolben, an welchem die Coulisse a angegossen ist. Diese Coulisse greift über ein kleines Excenter b, welches auf der Kurbelwelle c festsitzt. Durch die Rotation der Welle, mithin auch des Excenters, wird der Kolben während des Auf- und Niederganges hin- und hergedreht, und zwar derart, dafs beim Kolbenaufgang die am . Kolben befindliche Nuth d über den Einströmungskanal e, beim Niedergang über den Ausströmungskanal/ zu stehen kommt.
Fig. 4 zeigt die Stellung des Kolbenkanals bei Beginn der Einströmung, Fig. 5 die Stellung für die Mitte des Kolbenhubes; der Einströmungskanal ist jetzt am weitesten geöffnet. Fig. 6 entspricht dem Beginn der Expansion.
In Fig. 7 trifft der Kolbenkanal bereits mit dem Ausströmungskanal zusammen; die Ausströmung beginnt. Fig. 8 zeigt den Ausströmungskanal bei der Mitte des Kolbenniederganges voll geöffnet.
Für die Speisevorrichtung sind diametral gegenüber an der anderen Seite des Cylinders die Kammern g und h angegossen. Zur Kammer g gelangt das Speisewasser vom Condensator aus; dasselbe wird hier bei der höchsten Kolbenstellung von der Vertiefung i am Kolben aufgenommen und bei der tiefsten Kolbenstellung durch die Kammer h an den Dampferzeuger abgegeben. Die Drehbewegung des Kolbens, die für die Steuerung nothwendig ist, hat bei der Speisung gar keinen Einflufs.

Claims (2)

P ATENT-An Sprüche: An dem unter No. 11384 patentirten atmosphärischen Dampfmotor:
1. Die Steuerung desselben durch Drehen des Kolbens um seine Längsaxe, wobei die in demselben angebrachte Rinne d in passende Stellungen zu den Ein- und Ausströmungsöffnungen e und / des Dampfes kommt.
2. Die Kesselspeisung durch den Hin- und Hergang des Kolbens, wobei die in demselben angebrachte Vertiefung i in passende Stellungen zu den Ein- und Ausströmungsöffnungen g und h des Wassers kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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