DE130795C - - Google Patents

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DE130795C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)

Description

ERLICHES
PATENTAMT.
Bei der bisherigen Ventilation wird wohl für den Luftein- und Austritt gesorgt, aber nicht dafür, dafs die Druck- und Temperaturunterschiede, die in jedem Räume bestehen und theils durch Abkühlung oder Erwärmung der Wände von aufsen her, theils durch Windauffall, theils durch in den Räumen selbst befindliche Wärmequellen und andere Ursachen immer aufs Neue hervorgerufen werden, rascher ausgeglichen werden, als durch die natürlichen lokalen Strömungen möglich ist.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, für schnellere und vollständigere Temperatur- und Druckausgleichung zu sorgen.
Dies wird durch Rohrleitungen bewirkt, welche die Stellen höheren und niederen Druckes mit einander verbinden. Die Rohrleitungen bilden einen Weg, welcher von den Störungen des Ausgleichs im freien Raum frei ist, so dafs sich in ihm Luftströmungen einstellen, welche nur durch den Zustand an beiden Enden bedingt sind. Die Schlotwirkung, welche für aufrechte erwärmte Röhren bekannt ist, wird hierbei nicht benutzt, denn auf Temperaturunterschiede zwischen dem Inneren und der Umgebung der Röhren wird nicht gerechnet.
Wenn es sich um den Ausgleich in einem Zimmer handelt, so werden die Druckunterschiedc sich wesentlich von der Fensterwand nach der Rückwand hin, und von oben nach unten geltend machen. Hier dient der Druckausgleich namentlich auch der gleichmäfsigen Erwärmung.
Hierfür sind im Allgemeinen Leitungen in der unteren Hälfte des Raumes von den kälteren Stellen aus zu den wärmeren hin anzulegen, so dafs die kalte Luft vermöge des an den beiden Enden herrschenden Druckunterschiedes in diese Leitungen einströmt und in denselben der wärmeren Stelle unmittelbar zugeführt wird, wie sie dann nach ihrem Austritt aus der Leitung dem aufwärts gerichteten warmen Luftstrom folgt und durch die dabei stattfindende Berührung mit der noch warmen Umgebung selbst erwärmt wird, während die warme Luft nach den kälteren Raumstellen hin strömt.
Diese Strömung kann durch ähnlich anzuordnende Leitungen gefördert werden, welche, in der Höhe des Raumes geführt, der heifsesten Luft einen gegen störende Zwischenströmungen geschützten Weg gegen die kälteren Raumstellen hin bieten und verhüten, dafs sie sich vorher mit der Luft mittlerer Temperatur mischt. Es wird so durch die unteren und oberen Leitungen ein Umlaufsring (zum und vom Ofen) geschaffen und ein rascherer Luftumlauf und raschere Temperaturausgleichung erreicht, als ohne die Leitungen zu erreichen wäre.
Fig. ι und 1 a, sowie 2 und 2 a zeigen die Ansichten von Zimmern mit weggedachter Vorderwand und die Grundrisse derselben mit weggedachter Decke, beide mit Ofenheizung.
Fig. 3 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch einen Raum mit Luftheizung, wofür Einströmung und Ausströmung in gleicher Höhe liegend angenommen sind, um eine gegenüber den in Fig. 1 und 2 dargestellten Strömungsverhältnissen durchaus verschiedene Strömung darzustellen.
Fig. 4 zeigt den Maschinenraum eines Dampfschiffes.
Fig. ι. Die durch die Poren und Fugen der Fensterwand eindringende frische Luft, als die an der Wand sich abkühlende und herabsinkende Innenluft drückt gegen A hin abwärts und strömt in die Leitung U hinein, während die heifseste Luft, die nach D hin aufwärts gedruckt wird durch das Leitungsstück O, also unmittelbar nach C hin abströmt, wo sie sich an der Fensterwand abkühlt und herabsinkt.
Wie im Grundrifs (Fig. ia) zu erkennen ist, beginnt die Leitung U für die kältere Luft in der Nähe der Ecke G, um dort einen Theil der Luft aufzunehmen, und ist in der Ecke E unterbrochen, aber durch eine zwischengeschaltete engere Röhre mit dem übrigen Leitungsstücke wieder in Verbindung gebracht, so dafs auch bei E Luft eintreten und mit gegen F hin strömen kann.
Fig. 2 und 2a. Der Ofen steht im Raum I. Die im Raum II an den Fensterwänden herabdrückende kalte Luft wird durch die Leitung U aufgenommen und durch dieselbe durch die Zwischenwand gegen den im Raum I stehenden Ofen hingeleitet. Die heifse Luft, die von dem Ofen aufwärts im Raum I nach der Fensterwand hin unter der Decke dieses Raumes strömt, wird durch die Leitung O und durch eine um diese herum gelassene Oeffnung in den Raum II geleitet.
Fig. 3. Die frische erwärmte Luft tritt durch die Wand A-C in mittlerer Höhe ein und strömt unter der Decke entlang bis D, wo sie sich abkühlt und durch die Leitung O herabsinkt. Die Leitung U dient dazu, die wärmere Luft von A nach C aufwärts zu führen.
Diese Einrichtung unterscheidet sich von der bekannten Luftleitung bei Mantelöfen und den bekannten Circulationsröhren im Ofen und Abzugsröhren für Schwelgase und dergl. wesentlich dadurch, dafs auf das Luftleitungsrohr keine besondere Wärmequelle angebracht und auch sonst nicht für Erwärmung der Röhren andere Bedingungen mafsgebend sind als für die sie umgebende freie Aufsenluft.
Fig. 4. Der Windfang U drückt die kalte Luft gegen die aus den Cylindern kommende heifse Luft herunter. Dieselbe staut sich in der Ecke I und ihre Spannkraft wird durch die hochgeführte Leitung U ausgelöst.
Um aber auch die Luft aus dem Winkel II in die Bewegung hineinzuziehen, ist die Leitung U gegen diesen hin umgelenkt, so dafs dort die Luft emporgedrückt wird, während auch durch das über der Maschine unter der Decke liegende Leitungsstück O die von der Maschine aus aufsteigende heifse Luft dem Windsauger O zuströmt.
In gleicher Weise wie auf die Ventilation und Erwärmung von Zimmern ist die Erfindung natürlich auch für andere Zwecke verwerthbar, bei welchen es sich um analoge Verhältnisse handelt, d. h. um mehr oder weniger geschlossene Räume, in . welchen temperaturausgleichende Strömungen von Luft oder Gasen erwünscht sind.
Im Besonderen trifft dies für Feuerungen zu. Namentlich in geschlossenen, weiträumigen und mit todten Winkeln versehenen Feuerräumen kann eine ganz analoge Ausgleichung der Druck- und Temperaturunterschiede und dadurch ein vortheilhafter Einflufs auf den Verbrennungsvorgang, namentlich hinsichtlich der Vollständigkeit der Verbrennung und der Rauchfreiheit ausgeübt werden, namentlich, wenn die fraglichen Leitungen oberhalb der Eckräume an der Feuerthür und unterhalb an dem von der Feuerthür abgewendeten Ende des Feuerraumes angebracht werden.

Claims (3)

Patent-A N Sprüche:
1. Einrichtung zur Herbeiführung eines Ausgleichs der Temperatur- und Luftdruckunterschiede in Gebäuderäumen, in Brennräumen von Feuerungsanlagen und anderen Räumen, in denen Temperatur- .und Druckausgleichungen in Luft- oder Gasmassen stattfinden können, dadurch gekennzeichnet, dafs beiderseits in dem freien Luftraum mündende Leitungen so angeordnet sind, dafs sie eine unmittelbare Verbindung der oberen und unteren oder der nach den Seiten gelegenen Raumtheile herstellen.
2. Eine besondere Einrichtung nach Anspruch ι zur Ventilation von Zimmern und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs vorzugsweise nahe den Wänden und Ecken Leitungen nach Anspruch 1 angebracht sind, welche wagerecht, senkrecht oder schräg von einer Abschlufswand des Raumes zweckmäfsig bis wenigstens über die Mitte des ganzen Raumes sich nach der gegenüber liegenden Wand erstrecken.
3. Eine besondere Einrichtung nach Anspruch 2, nach welcher aus denselben Zimmerecken sowohl wagerechte wie senkrechte Rohrleitungen weggehen, um sowohl von der Seite wie in der Höhenrichtung den Zuflufs und den Abflufs der Luft nach einer Ecke zu gestatten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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