DE130348C - - Google Patents

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DE130348C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/10Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
    • F24H1/107Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium using fluid fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Instantaneous Water Boilers, Portable Hot-Water Supply Apparatuses, And Control Of Portable Hot-Water Supply Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zum Erhitzen von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser, sowie eine einfache, nur geringen Raum einnehmende Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.
Das Verfahren besteht im Wesentlichen darin, dafs durch Einspritzen z. B. von feinen Wasserstrahlen oder von Wasser in fein zerstäubtem Zustand in ein Heizrohr Heizgase z. B. von Gasflammen von vor, unter oder seitlich des Rohrs angeordneten Bunsenbrennern in das Rohr eingesaugt werden, und zwar am geeignetsten in solcher Entfernung von der Wassereinspritzstelle, dafs ihre vollkommene Verbrennung ermöglicht ist, wobei die Heizgase sich innig mit der Flüssigkeit mischen, ihre Heizkraft an dieselbe abgeben und sie ohne Beimengung von Geruch und Geschmack erwärrpen.
Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens besteht aus einem Heizrohr, in welches Wasser in feinen Strahlen, fein zerstäubt oder in ähnlicher Weise derart eingespritzt wird, dafs ein starker Luftzug in dem Heizrohr entsteht, Am einen Ende dieses Rohrs, nächst der Einspritzstelle, aber so-weit von derselben entfernt, dafs die vollständige Verbrennung der Flamme ermöglicht ist, wird eine aus einer beliebigen Anzahl von Gasbrennern bestehende Heizvorrichtung angeordnet, deren Flammen infolge der Einspritzung unter Bildung von Stichflammen in das Rohr eingesaugt werden, wobei die Heizgase mit dem Wasser in innigste Berührung kommen und dasselbe erhitzen, ohne dafs ihm Stoffe, welche den Geruch und Geschmack des Wassers nachtheilig beeinflussen, beigemengt würden.
Je nach der Bestimmung der Vorrichtung kann dieselbe noch mit einer Kaltwasser-Mischvorrichtung, einer Brause oder dergl. versehen sein.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 bis 3 beispielsweise ein Flüssigkeitserhitzer für Badezwecke mit Mischvorrichtung, Douchegefäfs und Ueberlauf versehen dargestellt, und zwar in Fig. 1 in einer Ansicht, während die in gröfserem Mafsstab gezeichneten Fig. 2 und 3 in Schnitt und Oberansicht ein Auslührungsbeispiel einer Heiz- und Einspritzvorrichtung des Apparates veranschaulichen.
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt nach A-A (Fig. 5) durch einen Flüssigkeitserhitzer anderer Ausführung, Fig. 5 einen Querschnitt nach B- B der Fig. 4, Fig. 6 eine dritte Ausführungsform mit zurücklegbarem Bunsenbrenner, Fig. 7 einen Schnitt nach C-C der Fig. 6.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 ist an das konisch erweiterte Ende b des Heizrohrs α eine mit Regulirhahn i versehene Kaltwasserleitung h angeschlossen. Im konischen Rohrtheil b ist ein gleichfalls konischer Einsatz c eingeschraubt, welcher am Ende nur eine schmale, ringförmige Ausströmöffnung zwischen Rohr und Einsatz für das Einströmen des Wassers in das Heizrohr α freiläfst.
In den Einsatz c münden die Enden einer beliebigen Anzahl z. B. hier an gemeinsamem Gehäuse e befestigten Gasbrenner d, deren Flammen als Stichflammen von dem in das Rohr eingespritzten Wasser angesaugt werden,
wodurch eine vollständige Verbrennung erzielt wird. In das Gehäuse e tritt das Gas aus der Leitung f, mittels Hahn g regulirbar, ein und gelangt durch die Gasdüsen der Brenner in deren Mischröhren, die in bekannter Weise mit Luftzuflufsöffnungen versehen sind. Das Gehäuse e ist mittels einer mit Luftöffnungen versehenen Metallhülse k mit dem Heizrohr a lösbar verbunden und findet das Anzünden der Heizflammen durch eine der Oeffhungen dieser Hülse hindurch statt.
Die angesaugten Stichflammen geben ihre Wärme an das eingespritzte Wasser ab. Der Grad der Erhitzung des Wassers kann durch Regelung der Wasserzuströmung bezw. .des Gaszuflusses innerhalb gewisser Grenzen verändert werden.
Bei dem in Fig. ι dargestellten Flüssigkeitserhitzer für Badezwecke kann die Temperatur des Douchewassers aufserdem noch durch Beimengung von Kaltwasser mittels einer am Ende des Heizrohrs α angebrachten Leitung geregelt werden. Zu diesem Zwecke ist daselbst ein 1-Rohrstück / an das Heizrohr angeschraubt, in das oben eine mit Hahn versehene Kaltwasserleitung einmündet, so dafs das durch den Auslaufstutzen m aus dem Heizrohr α austretende Warmwasser mit einer beliebigen Menge Kaltwasser vermengt werden kann.
Für Badezwecke mit Douche befindet sich unter dem Auslaufstutzen m aufserdem ein Douchebehälter j?, aus dem das Wasser durch das Ueberlaufrohr r oder durch die Douche q abfliefst. Dieser Behälter kann noch mit besonderem Kaltwasserzulaufrohr s versehen sein.
In dem durch Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel wird das mit Spritzvorrichtung versehene Wasserleitungsrohr h direct in das Heizrohr α eingeführt. Das Heizrohr a trägt nächst dieser Einspritzstelle zwei gebogene Rohre κ, unter welchen die Bunsenbrenner d in geeigneter Weise angeordnet sind. Die Wirkung bei dieser Vorrichtung ist dieselbe, wie bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten; die Flammen werden durch das eingespritzte Wasser in das Heizrohr gezogen und ihre Heizgase bewirken die Erhitzung des Wassers.
In Fig. 6 und 7 ist ein Bunsenbrenner d am Ende des Heizrohres α angeordnet. Derselbe ist zur Ermöglichung der Zündung zurückklappbar. In dem Inneren des Heizrohres a ist das kreisrunde Kaltwasser-Einspritzrohr h angebracht.

Claims (3)

: Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Erhitzen von Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem fein vertheilten, zweckmäfsiger Weise ringförmig ausgespritzten Flüssigkeitsstrahl die Heizgase . brennender Gasflammen (Bunsenflammen) am geeignetsten nach erfolgter vollständiger Verbrennung des Gases eingesaugt werden, sich im gemeinsamen Weiterziehen : mit der Flüssigkeit mischen und diese erhitzen, ohne dafs sie Geruch oder Geschmack des Gases annimmt.
2. Flüssigkeitserhitzer für das im Anspruch 1 gekennzeichnete Verfahren, aus einem beliebig gestalteten Heizrohr bestehend, das am einen Ende mit einer Vorrichtung zum Einspritzen oder Zerstäuben von Flüssigkeiten, sowie mit einer Heizanordnung, aus einer beliebigen Anzahl von Bunsenbrennern bestehend, versehen ist, deren Flammen nach vorher erfolgter vollständiger Verbrennung des Gases durch die Saugwirkung des eingespritzten Wasserstrahls in letzteren bezw. das . Heizrohr eingesaugt werden und diesen erhitzen.
3. Eine beispielsweise Ausführung des in Anspruch 2 beschriebenen Flüssigkeitserhitzers, gekennzeichnet durch konische Ausweitung des einen Endes des Heizrohrs und Einsetzen eines eine schmale ringförmige Ausflufsdüse für die Flüssigkeit freilassenden Rohrstutzens, durch welch letzteren die Gasflammen bezw. deren Heizgase von hinten, seitlich oder neben dem Rohrende angeordneten Gasbrennern . eingesaugt werden und sich mit dem Wasserstrahl mischend und fortziehend diesen erhitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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