DE1299548B - Maschine zum Umhuellen von Gegenstaenden mit Kunststoff-Folie - Google Patents

Maschine zum Umhuellen von Gegenstaenden mit Kunststoff-Folie

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DE1299548B DEB86708A DEB0086708A DE1299548B DE 1299548 B DE1299548 B DE 1299548B DE B86708 A DEB86708 A DE B86708A DE B0086708 A DEB0086708 A DE B0086708A DE 1299548 B DE1299548 B DE 1299548B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/08Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path
    • B65B11/10Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path to fold the wrappers in tubular form about contents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Umhüllen von Gegenständen mit Kunststoff-Folie mit einem Schubarm zum horizontalen Verschieben der Gegenstände gegen eine Folienbahn, die, ablaufend von einer oberhalb des Verschiebewegs der Gegenstände angeordneten Folienvorratsrolle, über mindestens eine die Folie zu einer Vorratsschlaufe ausbildende, von einer Schwinge getragene Rolle und eine Klemm- und Umlenkrolle zu einer unterhalb des Verschiebewegs der Gegenstände angeordneten Halteeinrichtung führbar ist, und mit einem vertikal geführten Zieh- und Schweißbalken, welcher nach dem Verschieben der Gegenstände zum Zusammenführen, Verschweißen und Abtrennen der Enden der um die Gegenstände gezogenen Folienschlaufe absenkbar ist.
  • Eine bekannte Maschine dieser Art (USA.-Patentschrift 3 078632) besitzt als Halteeinrichtung eine Platte, welche die senkrecht herabhängende Folie durch elektrostatische Kräfte hält. Während des Umhüllvorganges wird die Folie jedoch nicht mehr durch die elektrostatischen Kräfte der Platte festgehalten. Während des Schweiß- und Trennvorganges wird vielmehr ein von dem Ziehbalken getragenes elastisches Andrückglied wirksam, welches den über dem Verpackungsgut befindlichen Abschnitt der Folienbahn diesem gegenüber festhält. Die für das Verpackungsgut zur Verfügung gestellte, bevorratete Länge der Folienbahn wird durch ein Gestänge bestimmt und ist vorgegeben. Zur Anpassung an verschieden große Verpackungsgüter kann die Einstellung des Gestänges verändert werden.
  • Bekannt ist auch eine Maschine zum Formen und Einwickeln von würfelförmigen Butterstücken, bei der das Umschlagpapier von einem zu einer Rolle aufgewickelten Papierstreifen geliefert wird, das Butterstück beim Austritt aus der Formpresse gegen den vor deren Mundstück befindlichen, mit seinem unteren Ende eingespannten Papierstreifen gedrückt und bei gleichzeitigem Abziehen dieses von der Rolle auf eine vor dem Mundstück der Formpresse befindliche Unterlage abgelegt wird, so daß es auf den Papierstreifen zu liegen kommt und mit demselben auf seiner unteren, vorderen und oberen Seite umwickelt wird, worauf das Butterstück abgetrennt und dabei ebenfalls bei gleichzeitigem Abziehen des Papierstreifens von der Rolle auf seiner hinteren Seite umwickelt wird und schließlich der Papierstreifen zerschnitten wird (deutsche Patentschrift 288 024). Vor Inbetriebsetzung der Maschine wird das von der Vorratsrolle nach unten herabhängende freie Ende des Papierbandes von Hand zwischen die untere Kante des Mundstückes und eine Unterlage geschoben und festgeklemmt. Zu diesem Zweck ist die Unterlage auf und ab beweglichisowie feststellbar. Das Messer, welches den Butterwürfel abschneidet, zieht gleichzeitig den Papierstreifen weiter von der Vorratsrolle ab und nimmt ihn mit nach unten, so daß er auf diese Weise auch um die hintere Seite des Butterstückes gewickelt wird. Durch Betätigen einer Stange wird schließlich das Papierband von der Vorratsrolle abgeschnitten.
  • Schließlich sind bei Maschinen der eingangs geschilderten Art Ziehbalken mit einer Ausnehmung bekannt, in die ein Trennmesser eintaucht (USA.-Patentschrift 3 224 161).
  • Zum Umhüllen von Gegenständen verschiedener Größe, ohne daß eine Umstellung der Maschine erforderlich wäre, sind auch die durch die deutsche Auslegeschrift 1214594 bekanntgewordenen Maschinen geeignet. Da die Hüllfolie jedoch von zwei Folienvorratsrollen abgezogen wird, die oberhalb und unterhalb des Verschiebewegs der Gegenstände angeordnet sind, erfordern diese bekannten Maschinen einen hohen baulichen Aufwand.
  • Diesem Stand der Technik gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Maschine der eingangs geschilderten Art dahin zu verbessem, daß beliebiges Verpackungsgut auch mit antistatisch gemachten Folien einfach, sicher und schnell sowie fest, gleichmäßig und sparsam umhülIt werden kann, indem sich die Folienlänge dem jeweiligen Umfang des Verpackungsgutes selbstzumessend anpaßt und zusätzliche Zwischenglieder, um die Folie gegenüber dem Verpackungsgut festzuhalten, entfallen.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe durch die Erfindung besteht bei einer Maschine der eingangs geschilderten Art darin, daß erfindungsgemäß zwei Folienvorratsschlaufen ausbildende, von Schwingen getragene Rollen durch einen mit den Schwingen verbundenen Steuerhebel abhebbar sind und daß als Halteeinrichtung für das vorauslaufende Ende der Folienbahn eine gesteuerte Zange vorgesehen ist, welche das Ende der Bahn festhält, bis die Verschweißung erfolgt ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist zum Abwickeln der Folienbahn von der Vorratsrolle zwischen dieser und den schlaufenbildenden Rollen eine angetriebene Rolle vorgesehen.
  • Vorteilhaft ist zum Abschalten des Antriebs der angetriebenen Rolle eine mit einem Mikroschalter zusammenwirkende, auf der Folienbahn aufliegende Tastschwinge vorgesehen.
  • Die erfindungsgemäße Maschine hat den Vorteil, daß sie für Verpackungsgut aller Art verwendbar ist.
  • Insbesondere können auch antistatisch gemachte Folien als Verpackungsmaterial Verwendung finden.
  • Derartige Folien sind deshalb zu bevorzugen, weil sehr stark aufgeladene Folien nach kurzer Zeit den Luftstaub anziehen und der Luftstaub die Packung verstaubt, verunziert und schließlich unverkäuflich macht.
  • Der wesentlichste Vorteil der Maschine nach der Erfindung liegt jedoch darin, daß sich die Folienlänge bei geringem baulichem Aufwand automatisch dem jeweiligen Umfang des Verpackungsgutes selbstzumessend anpaßt. Es können infolgedessen die besonderen Vorkehrungen entfallen, die bei der eingangs erwähnten Maschine erforderlich waren, um einerseits mechanisch eine bestimmte, gleichmäßige Folienlänge bereitzustellen und andererseits diese Länge-dér veränderlichen Größe des Verpackungsgutes jeweils anzupassen. Gegenüber den zuletzt erwähnten Maschinen, die ebenfalls zum Umhüllen von Gegenständen verschiedener Größe geeignet sind, ohne daß eine Umstellung der Maschine erforderlich wäre, bietet die Maschine nach dem Erfindungsgegenstand den Vorteil eines geringen baulichen Aufwandes.
  • Ferner ist ein festes Umhüllen des Verpackungsgutes gewährleistet, da das freie Ende der Folienbahn bis zur Beendigung des Umhüllvorganges von der Zange festgehalten wird. Das Anliegen der Folie führt nicht nur zu einer Verbesserung des Aussehens der Verpackung, die gegenüber dem Stand der Technik trotz des Schrumpfens der Folie im Heißluftkanal deutlich zu erkennen ist, sondern auch zu einer Einsparung an Folienmaterial selbst. Eine Einsparung an Folienmaterial wird aber auch dadurch erreicht, daß verlorene Zwischenstücke zwischen dem Verpacken der einzelnen Güter auf der Maschine nach der Erfindung im Gegensatz zu dem eingangs erwähnten Stand der Technik entfallen.
  • Die Befürchtung, die selbstzumessende Anpassung der Folienlänge an den jeweiligen Umfang des Verpackungsgutes erfordere festere und teurere Folien, hat sich in der Praxis nicht bewahrheitet. Auf der erfindungsgemäßen Maschine können die gleichen Folien Verwendung finden wie im Stand der Technik, ohne daß diese zerreißen würden. Bewährt haben sich beispielsweise VPM-Folie von 20, PVC-Folie von 20 F und PE-Folie von 20. Selbstverständlich können aber auch PVC-Folie von 35 Il, PE-Folie von 60 p und PE-Folie von 100 cm verarbeitet werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Zange aus einer ersten Stellung zum Erfassen des freien Endes der Folienbahn in eine zweite Stellung für den Verpackungsvorgang verschwenkbar gelagert. Gemäß einer vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung weist der Ziehbalken einen kammartigen, absenkbaren Abstreifer auf, der das freie Folienende senkrecht nach unten der Zange zuführt, ist der Ziehbalken elastisch aufgehängt und trägt an seiner einer Schweißleiste zugekehrten unteren Kante eine elastische Gegenlage, z. B. einen Siliconkautschukstreifen, und ist durch einen Anpreßhebel über eine Anpreßlippe gegen einen Impulsdraht der Schweißleiste drückbar und weist eine Ausnehmung für ein von einem Hebel getragenes Messer zum Abtrennen des um den Gegenstand gezogenen Folienabschnitts von der Folienbahn auf. Schließlich ist der Hebel mit dem Trennmesser durch die in deren zweiter Stellung geöffnete Zange hindurch in die Ausnehmung des Ziehbalkens verschwenkbar gelagert.
  • Die genannte weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Maschine hat den Vorteil, daß das abgetrennte Folienende auch bei weniger springfreudigen Folien mit Sicherheit erneut der Zange zugeführt wird und daß die empfindliche Schweißeinrichtung der Maschine vollkommen geschützt untergebracht werden kann. Insgesamt gestattet die Maschine nach der Erfindung eine wesentliche Leistungssteigerung.
  • Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielhaft erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Maschine, teilweise aufgerissen, Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch die Maschine gemäß der Erfindung nach erfolgtem Einschieben des Verpackungsgutes, F i g. 3 einen gleichen Schnitt wie in Fig. 2 unter Weglassung von Einzelteilen mit einem bereits allseitig um den Gegenstand gezogenen Folienabschnitt, Fig. 4 den gleichen Schnitt wie in Fig. 3, jedoch nach Abtrennen des um den Gegenstand gezogenen Folienabschnittes von der Folienbahn, F i g. 5 einen ähnlichen Schnitt wie in F i g. 4 mit der Zange in ihrer ersten Stellung zum Erfassen des freien Endes der Folienbahn und Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie A-B in Fig. 5.
  • Die Maschine weist, wie sich aus Fig. 1 ergibt, mehrere, zumindest zwei Folienvorratsschlaufen ausbildende, von Schwingen 8 getragene Rollen 5 auf.
  • Die diese Vorratsschlaufen bildenden Rollen 5 sind durch einen mit den Schwingen 8 verbundenen Steuerhebel 9 anhebbar. Als Halteeinrichtung für das vorauslaufende Ende der Folienbahn 4 ist eine gesteuerte Zange 7 vorgesehen, deren Ausgestaltung und Funktion im einzelnen in den F i g. 2 bis 5 dargestellt ist. Die Zange 7 hält das Ende der Folienbahn 4 fest, bis die Verschweißung erfolgt ist.
  • Zum Abwickeln der Folienbahn 4 von der Vorratsrolle 3 ist zwischen dieser und den schlaufenbildenden Rollen 5 eine angetriebene Rolle 10 vorgesehen. Zum Abschalten des Antriebs der angetriebenen Rolle 10 ist eine mit einem Mikroschalter 29 zusammenwirkende, auf der Folienbahn 4 aufliegende Tastschwinge 13 vorgesehen, wie in F i g. 1 dargestellt ist.
  • Die Zange 7 ist aus einer ersten, in F i g. 5 wiedergegebenen Stellung zum Erfassen des freien Endes der Folienbahn 4 in eine zweite, in den F i g. 2 und 3 abgebildete Stellung für den Verpackungsvorgang verschwenkbar gelagert. Dabei führt ein Ziehbalken 16 mit einem kammartigen, absenkbaren Abstreifer 27 das freie Folienende senkrecht nach unten der Zange7 zu. Der Ziehbalkenl6 ist elastisch aufgehängt und trägt an seiner einer Schweißleiste 21 zugekehrten unteren Kante einen Siliconkautschukstreifen22. Durch einen Anpreßhebel 23 mit einer Anpreßlippe 24 ist der Ziehbalken 16 gegen einen Impulsdraht der Schweißleiste 21 andrückbar, wie in den Fig. 3 bis 5 dargestellt ist. Der Ziehbalken 16 weist eine Ausnehmung 30 für ein von einem Hebel 25 getragenes Messer 26 zum Abtrennen des um den Gegenstand gezogenen Folienabschnitts von der Folienbahn auf, wie aus F i g. 4 ersichtlich ist. Dabei ist der Hebel 25 mit dem Trennmesser 26 durch die in deren zweiter Stellung geöffnete Zange 7 hindurch in die Ausnehmung 30 des Ziehbalkens 16 verschwenkbar gelagert.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Die Folienbahn 4 läuft von einer oberhalb des Verschiebewegs der Gegenstände angeordneten Folienvorratsrolle 3 über die die Folie zu mehreren Vorratsschlaufen ausbildenden Rollen 5 ab, die von den Schwingen 8 getragen sind. Über eine Klemm- und Umlenkrolle 14, 6 wird die Folienbahn zu der unterhalb des Verschiebewegs der Gegenstände angeordneten Zange 7 geführt. Die lockere Bevorratung der Folie über die Rollen 5 erfolgt in der Weise, daß über zwei gemeinsame Schwingen 8, die mit einem Steuerhebel 9 verbunden sind, die Folie von der Vorratsrolle3 mittels der über ein Kettenräderpaarll und eine Magnetkupplung 12 angetriebenen Rolle 10 abgezogen wird, bis die Tastschwinge 13 in der unteren Lage über den Mikroschalter 29 die Magnetkupplung 12 abschaltet. Während des Abzugsvorganges wird die Folienbahn 4 zwischen der Umlenkrolle 6 und der angesteuerten Klemme 14 festgehalten. Nach dieser Bevorratung wird die Klemme 14 gelüftet, wodurch die Folienbahn 4 locker frei gegeben wird, weil die Schwingen 8 wieder in ihre obere Lage befördert worden sind. Jetzt kann der zu umhüllende Gegenstand 1 mittels eines Schubarms 15 gegen die in einer senkrechten Ebene gehaltene, unten mittels der Zange 7 festgeklemmte Folienbahn 4 geschoben werden. Die Festigkeit der eingangs beispielsweise erwähnten Folien gestattet es ohne weiteres, daß der zu umhüllende Gegenstand 1 über die festgeklemmte Folienbahn 4 geschoben wird, ohne daß diese darunter leidet.
  • In F i g. 2 hat der Schubarm 15 den Gegenstand 1 bereits so weit verschoben, daß die Folienbahn 4 U-förmig um den Gegenstand 1 gelegt ist. Nach Abschluß dieses Vorganges geht der Schubarm 15 in seine ursprüngliche Stellung zurück. Daraufhin wird der Ziehbalken 16 über eine Kurvenansteuerung nach unten gezogen, und zwar in den dafür vorgesehenen Schlitz der Maschine, wie er aus F i g. 3 ersichtlich ist. Nunmehr ist die Folienbahn 4 vollständig um den Gegenstand 1 herumgezogen. Dabei wird der Anfang der Folienbahn zwischen den beiden Zangenköpfen 17, 18 der beiden Zangenarme 19, 20 gehalten. Von dort verläuft die Folienbahn 4 aufwärts an einem gekühlten Impulsschweißdraht vorbei, der an der Schweißleiste 21 befestigt ist. Von hier aus verläuft die Folienbahn, wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, etwa rechtwinklig abgewinkelt dem Umfang des Gegenstandes 1 entlang und dann, wie am besten aus F i g. 3 ersichtlich, unter dem Ziehbalken 16 hindurch und an der anderen Seite des Ziehbalkens entlang wieder hoch zur Umlenkrolle 6.
  • Nachdem der elastisch aufgehängte Ziehbalken 16 durch den Anpreßhebel 23 über die Anpreßlippe 24 gegen den Impulsdraht gedrückt worden ist, werden die beiden Folienlagen, die sich zwischen der Schweißleiste 21 und dem Siliconstreifen 22 des Ziehbalkens befinden, durch einen Schweißimpuls miteinander verschweißt. Inzwischen sind, wie aus F i g. 4 ersichtlich, die beiden Zangenarme 19, 20 auseinandergeführt worden, und zwar in der Weise, daß der Arm 20 ausweicht und den Platz für den Hebel 25 mit dem Trennmesser26 frei macht. Das Trennmesser 26 schlägt die zusammengehaltene Folienbahn mit einem kurzen Schlag über eine Springkurve in der Ausnehmung 30 des Ziehbalkens 16 ein und trennt somit die Folie von der unendlichen Folienbahn 4. Danach geht der Hebel 25 mit dem Trennmesser 26 wieder in seine aus Fig. 5 ersichtliche Ausgangsstellung zurück. Das nun frei gewordene Ende der Folienbahn 4 wird dann durch einen aus Fig. 6 ersichtlichen Kamm 27 des Zugbalkens 16 angesteuert und zwischen der Anpreßlippe 24 nach unten durchgeschoben. Das ist wegen einer eventuellen elektrostatischen Aufladung notwendig.
  • Das freie Ende wird dann erneut gegen den Zangenkopf 18 des Zangenarms 20 gehalten, woraufhin der Zangenarm 19 nachgeführt wird und das freie Ende mit dem Zangenkopf 17 ergreift. Die Zangenköpfe weisen hier Pufferstücke auf und klemmen so das freie Ende der Folienbahn wieder fest, wie in F i g. 5 dargestellt ist. Klemmt die Zange 7 die Folienbahn 4 fest genug, wird der Anpreßhebel 23 gelüftet und gibt den elastisch aufgehängten Ziehbalken frei. Die ser wandert mittels Kurvensteuerung wieder in die obere Stellung. Während dieser Zeit wird die Zange 7 mit ihren Zangenarmen 19, 20 aus der ersten, in Fig. 5 dargestellten Stellung zum Erfassen des freien Endes der Folienbahn in die zweite Stellung für den Verpackungsvorgang verschwenkt, wie sie in den F i g. 2 und 3 dargestellt ist.
  • Der gesamte Verpackungsvorgang erfolgt über einen einzigen Verpackungsrhythmus. Anschließend wird durch den neu zu umhüllenden Gegenstand der bereits fertig verpackte Gegenstand auf ein mitIaufendes Transportband 28 geschoben, wie es aus den F i g. 1 bis 4 ersichtlich ist. Von dort wird der Gegenstand in einen Schrumpftunnel transportiert, um die Umhüllung fest um den Gegenstand schrumpfen zu lassen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum Umhüllen von Gegenständen mit Kunststoff-Folie mit einem Schubarm zum horizontalen Verschieben der Gegenstände gegen eine Folienbahn, die, ablaufend von einer oberhalb des Verschiebewegs der Gegenstände angeordneten Folienvorratsrolle, über mindestens eine die Folie zu einer Vorratsschlaufe ausbildende, von einer Schwinge getragene Rolle und eine Klemm- und Umlenkrolle zu einer unterhalb des Verschiebewegs der Gegenstände angeordneten Halteeinrichtung führbar ist, und mit einem vertikal geführten Zieh- und Schweißbalken, welcher nach dem Verschieben der Gegenstände zum Zusammenführen, Verschweißen und Abtrennen der Enden der um die Gegenstände gezogenen Folienschlaufe absenkbar ist, dadurch gekennz e i c h n e t, daß zwei Folienvorratsschlaufen ausbildende, von Schwingen (8) getragene Rollen (5) durch einen mit den Schwingen (8) verbundenen Steuerhebel (9) abhebbar sind und daß als Halteeinrichtung für das vorauslaufende Ende der Folienbahn eine gesteuerte Zange (7) vorgesehen ist, welche das Ende der Bahn festhält, bis die Verschweißung erfolgt ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abwickeln der Folienbahn (4) von der Vorratsrolle (3) zwischen diesel und den schlaufenbildenden Rollen (5) eine angetriebene Rolle (10) vorgesehen ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abschalten des Antriebs der angetriebenen Rolle (10) eine mit einem Mikroschalter (29) zusammenwirkende, auf der Folienbahn (4) aufliegende Tastschwinge (13) vorgesehen ist.
  4. 4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange (7) aus einer ersten Stellung zum Erfassen des freien Endes der Folienbahn (Fig. 5) in eine zweite Stellung für den Verpackungsvorgang (F i g. 2, 3) verschwenkbar gelagert ist.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ziehbalken (16) einen kammartigen, absenkbaren Abstreifer (27) aufweist, der das freie Folienende senkrecht nach unten der Zange (7) zuführt, daß der Ziehbalken elastisch aufgehängt ist, an seiner einer Schweißleiste (21) zugekehrten unteren Kante eine elastische Gegenlage, z. B. einen Siliconkautschukstreifen (22), trägt, durch einen Anpreßhebel (23) über eine Anpreßlippe (24) gegen einen Impulsdraht der Schweißleiste (21) drückbar ist und eine Ausnehmung (30) für ein von einem Hebe1(25) getragenes Messer (26) zum Abtrennen des um den Gegenstand gezogenen Folienabschnitts von der Folienbahn aufweist.
  6. 6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (25) mit dem Trennmesser (26) durch die in deren zweiter Stellung geöffnete Zange (7) hindurch in die Ausnehmung (30) des Ziehbalkens (163 verschwenkbar gelagert ist.
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