DE129804C - - Google Patents

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DE129804C
DE129804C DENDAT129804D DE129804DA DE129804C DE 129804 C DE129804 C DE 129804C DE NDAT129804 D DENDAT129804 D DE NDAT129804D DE 129804D A DE129804D A DE 129804DA DE 129804 C DE129804 C DE 129804C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
    • F41A9/39Ramming arrangements
    • F41A9/42Rammers separate from breech-block

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf solche durch Luft- oder Flüssigkeitsdruck betriebene Ansetzer für Geschütze, welche zum Ansetzen getrennter Munition dienen, und sie verfolgt den Zweck, eine Ansetzersteuerung zu scharfen, die es ermöglicht, dafs das Ansetzen der Kartusche selbstthätig mit geringerer Geschwindigkeit und kürzerem Hube als das Ansetzen des Geschosses erfolgt.
Der angestrebte Zweck wird der Erfindung gemäfs im Wesentlichen dadurch erreicht, dafs das Ausschieben des Ansetzers ein um das andere Mal mittelst eines Drosselorganes, welches in eine der zum Ansetzercylinder führenden Leitungen eingebaut ist und durch die Bewegung des Steuerhebels selbstthätig eingeschaltet wird, verzögert und, bevor der Ansetzer vollständig ausgeschoben ist, mittelst eines gleichfalls durch die Bewegung des Steuerhebels selbstthätig eingerückten Anschlages begrenzt wird.
Auf der Zeichnung ist eine ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellende Steuerung in Verbindung mit einem durch Flüssigkeitsdruck betriebenen Teleskopansetzer veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Oberansicht des Ansetzers und der Steuerung in der Ruhestellung vor dem Ansetzen des Geschosses,
Fig. 2 eine der Fig. ι entsprechende Seitenansicht, zum Theil im Schnitt,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2, von links gesehen,
Fig. 4 einen wagerechten Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3, von oben gesehen.
Fig. 5 bis 7 sind Einzeldarstellungen, zum Theil in vergröfsertem Mafsstabe, und
Fig. 8 bis 13 veranschaulichen schematisch die wichtigsten Stellungen, welche die Haupttheile des Ansetzers und der Steuerung während des einmaligen Ansetzens von Geschofs und Kartusche nach einander einnehmen.
Die Bauart und Wirkungsweise des Ansetzers an sich ist bekannt und soll daher — an der Hand der Fig. 2 — nur kurz erläutert werden.
In dem Gestell A ist der Cylinder B befestigt, in welchem mehrere teleskopartig in einander verschiebbare Kolben C1 C2 C8 C4 angeordnet sind. Die Kolben C1 bezw. C2 bezw. C3 bilden für die in ihnen verschiebbaren kleineren Kolben C2 bezw. C3 bezw. C4 die zugehörigen Cylinder, welche wieder durch eine Anzahl Oeffnungen a} a2 . . . aa unter einander und mit dem Cylinder B in Verbindung stehen. Die beiden Enden des Cylinders B sind durch Rohrleitungen E1E'2 mit dem seitlich am Gestell A befestigten Gehäuse G des Steuerschiebers D verbunden (s. auch Fig. 3), welcher letztere als Vierwegdrehschieber ausgebildet ist. Zu dem Gehäuse G führen ferner die Druckwasserleitung Es und die Abwasserleitung £4. Alle vier Leitungen E1E2E3E* münden in den Schieberspiegel, und zwar derartig, dafs sowohl die Mündungen der Leitungen E1 und E'2 als auch diejenigen der Leitungen EB und Ei einander diametral gegenüberliegen, während erstere gegen letztere um 900 versetzt sind. Der wirksame Ausschlag des Steuerschiebers D aus der Ruhestellung nach beiden Seiten beträgt somit 450. Die Drehung
des Schiebers wird durch die aus dem Deckel g des Gehäuses G hervorstehende Spindel F vermittelt.
Durch Drehung des Steuerschiebers D aus der Ruhelage im Sinne des Uhrzeigers wird die Leitung E1 mit i?4 und die Leitung E2 mit E3 verbunden, so dafs also das 'Ausschieben des Ansetzers erfolgt, während durch Drehung des Schiebers im umgekehrten Sinne die Verbindung zwischen den Leitungen E1 und Es bezw. E2 und E^ hergestellt und infolgedessen der Ansetzer eingeschoben wird.
Um die Geschwindigkeit des Ansetzers beim Ansetzen der Kartusche zu verzögern, ist folgende Anordnung vorgesehen: In einem seitlichen , am Schiebergehäuse G befindlichen Stutzen G1 (Fig. 3), an den sich die Leitung E1 anschliefst, ist ein Drosselventil d angeordnet. Letzteres wird für gewöhnlich durch den in der Leitung herrschenden Druck offen gehalten, kann aber, wie weiter unten näher erläutert werden wird, beim Ansetzen der Kartusche unter Vermittelung eines Getriebes, welches im Folgenden als Steuerungsgetriebe bezeichnet werden mag, selbsttätig niedergedrückt werden. Infolgedessen wird der Durchflufsquerschnitt im Gehäuse G1 entsprechend verengt und eine starke Drosselung der Flüssigkeit herbeigeführt, so dafs das Ausschieben des Ansetzers verzögert wird.
Das Steuerungsgetriebe, durch welches der Steuerschieber D gedreht und das Drosselventil d zur Wirkung gebracht wird, besteht (Fig. ι und 3) im Wesentlichen aus dem Steuerhebel K, einer Curvenscheibe L, die unter Vermittelung eines Schaltgetriebes vom Steuerhebel in Drehung versetzt wird, und einem am Steuerhebel verschiebbaren Anschlage Af, der mittelst der Curvenscheibe bewegt wird und seinerseits das Drosselventil verstellt.
Zur Unterbringung des Steuerungsgetriebes dient ein Gehäuse H, das über dem Gehäuse G des Steuerschiebers und conaxial zu demselben an dem Ansetzergestell A befestigt ist. Am Boden des Gehäuses H sind zwei Augen angeordnet, und zwar ein seitlich gelegenes h1 und ein mittleres h. Das seitliche Auge Λ1 liegt senkrecht über der Spindel f des Drosselventiles d und dient als Geradführung für einen über der Spindel/" sitzenden Kopf/1, der eine kleine Gleitrolle f- trägt. In dem mittleren Auge h ist eine Spindel J drehbar gelagert, deren oberer Theil in dem bügeiförmigen Gehäusedeckel H1 (s. auch Fig. 2) geführt ist und welche mit der Schieberspindel F undrehbar gekuppelt ist. Auf der Spindel J ist der gekröpfte Steuerhebel K befestigt und aufserdem die Scheibe L (s. Fig. 1 im Grundrifs und Fig. 2 und 3 im Schnitt) lose drehbar angeordnet. Letztere ist an ihrem Rande mit einer Schaltverzahnung Lr versehen, welcher gegenüber am Steuerhebel K eine federnde Schaltklinke k angebracht ist. Diese Schaltklinke k greift, wenn der Steuerhebel in der Richtung des Pfeiles I (Fig. 1) bewegt wird, in die Schaltverzahnung ein und versetzt die Scheibe L in gleichgerichtete Drehung. Bei der umgekehrten, der Richtung des Pfeiles II entsprechenden Bewegung des Steuerhebels dagegen gleitet die Klinke über die Schaltza'hne fort, ohne die Scheibe mitzunehmen. Entsprechend dem wirksamen Ausschlage des Steuerschiebers D kann der Steuerhebel um 45° von der Ruhestellung aus nach jeder Seite bewegt werden. Dabei wird der Ausschlag des Steuerhebels durch Anschlag seiner Kanten k3 k3 gegen die Kanten h3 h3 des Gehäusedeckels H1 begrenzt. Diejenige Bewegung des Steuerhebels, welche in der Richtung des Pfeiles I erfolgt, mag im Folgenden als Bewegung nach links, die umgekehrte Bewegung als eine solche nach rechts, und die entsprechenden Grenzstellungen mögen als linke und rechte Grenzstellung bezeichnet werden. Entsprechend dem Ausschlage des Steuerhebels sind acht Schaltzähne vorgesehen, so dafs also bei jeder Fortschaltung die Scheibe L um 45 ° gedreht wird. Eine zufällige Rückdrehung der Scheibe wird durch den Eingriff zweier in dem Gehäusedeckel H1 gelagerter federnder Riegel N (Fig. 2, vergl. auch Fig. 1, Grundrifs, punktirt) in die Zahnlücken der Schaltverzahnung verhindert. Auf der unteren Fläche der Scheibe L ist die Curvennuth / angebracht, welche in Fig. 7 in gröfserem Mafsstabe, und zwar in einem von oben gesehenen wagerechten Schnitt durch die Scheibe L veranschaulicht ist. Dieselbe ist aus vier um 900 versetzt zu einander liegenden concentrischen Theilen c1 c~ c3 c4 von abwechselnd kleinerem und gröfserem Radius und vier excentrischen Theilen e1 ~e'2 e3 e4 zusammengesetzt. Die excentrischen Nuthentheile verbinden je zwei auf einander folgende concentrische Nuthentheile von ungleichen Radien. Die Länge jedes Nuthentheiles entspricht einem Drehwinkel von 450, und je zwei Nuthenquerschnitte, die auf demselben Durchmesser liegen, haben gleichen Abstand vom Mittelpunkte der Curvenscheibe, so dafs also die Nuth durch jeden Durchmesser in zwei congruente Hälften zerlegt wird. Die Lage der Nuth / bei der Ruhestellung des Ansetzers vor dem Ansetzen des Geschosses ist eine solche, dafs der einerseits die Nuthentheile e4 und c1, andererseits die Nuthentheile e'2 und c3 gegen einander abgrenzende Durchmesser b b in die senkrechte Mittelebene des Steuerhebels fällt (Fig. 1). Der verschiebbare Anschlag M, welchen Fig. 6 in Ober-, Unter- und Vorderansicht in gröfserem Mafsstabe veranschaulicht, ist mittelst zweier unterschnittener Nuthen m auf entsprechend geformte Leisten k1 an dem
gekröpften Theile des Steuerhebels K geschoben (Fig. 4 und 5). Auf der unteren Fläche des Anschlages, die um ein Geringes höher liegt als der obere Rand der Rolle/2 (Fig. 3), ist eine allmählich ansteigende und dann in gleicher Höhe verlaufende Rippe m1 angebracht, welche dazu bestimmt ist, mit der RoIIe-/2 zusammen zu arbeiten. Diese Rippe erstreckt sich vom Steuerhebel aus nach rechts; sie ist kreisbogenförmig gekrümmt, und ihre Länge ist so bemessen, dafs bei einer Drehung des Steuerhebels in die linke Grenzstellung eine durch die Drehachse der Rolle/2 gelegte Verticalebene die Rippe m1 noch trifft. In eine Bohrung m8 des Anschlages M ist ein Zapfen M1 eingeschraubt, welcher in die Curvennuth / eintritt und bei der gezeichneten Ruhestellung des Ansetzers gerade auf der Grenze der Nuthentheile e* und c1 steht. Wenn die Curvenscheibe L durch die schwingende Bewegung des Steuerhebels K fortgeschaltet wird, so durchläuft der Zapfen M1 während der Bewegungen des Steuerhebels nach rechts, d. h. in der Richtung des Pfeiles II (Fig. 1) bei stillstehender Curvenscheibe nach einander die einzelnen Theile der Nuth /. Dabei bewirkt er, so lange er durch die excentrischen Nuthentheile e1 oder e3 bezw. e2 oder el geht, eine radiale Verschiebung des Anschlages M von innen nach aufsen bezw. von aufsen nach innen; dagegen tritt eine Verschiebung des Anschlages M nicht ein, wenn der Zapfen M1 die concentrischen Nuthentheile c1 c2 c3 c* durchläuft. Das Mafs der Verschiebung des Anschlages M, d. h. also die Differenz der Radien der concentrischen Theile der Curvennuth /, ist so gewählt, dafs bei der ausgeschobenen Stellung des Anschlages die schräge Rippe m1 von der Drehachse J den gleichen Abstand wie die Rolle/2 hat. Infolgedessen wird, wenn bei dieser Stellung des Anschlages der Steuerhebel nach links gedreht wird, die Rippe ml auf die Rolle/2 auflaufen und dadurch das Drosselventil d niederdrücken. Bei der eingeschobenen Stellung des Anschlages dagegen befindet sich die Rolle/2 aufserhalb des Bereiches der Rippe m1.
Die Wirkungsweise der im Vorstehenden beschriebenen Anordnung wird weiter unten näher erläutert werden.
Um bei dem verzögerten Ausschieben des Ansetzers auch selbstthätig den Hub des Ansetzers zu verkürzen, ist folgende Anordnung vorgesehen: In dem Gestell A ist (Fig. 1 und 2) eine teleskopartig ausziehbare Stange O verschiebbar gelagert, die mit dem Ansetzerkopfe Q. im geeigneten Zeitpunkte selbstthätig gekuppelt werden kann, so dafs sie an der Bewegung der Ansetzerkolben theilnimmt. Dabei trifft sie mit einem an ihr vorgesehenen Anschlag gegen den Steuerhebel, nimmt diesen mit und setzt dadurch den Ansetzer still.
Zum Kuppeln der Stange O mit dem Ansetzerkopf dienen die Kupplungsklinken P, welche an dem vorderen, rüsselartigen Fortsalz o1 der Stange drehbar gelagert sind. Der Fortsatz o1 ruht auf dem Rande q des Ansetzerkopfes Q, um die Stange O im ausgeschobenen Zustande zu stützen und dadurch die Klinken P zu entlasten. Letztere sind als Doppelhebel ausgebildet, die vorn hakenförmig gestaltet und hinten abgeplattet sind. Die vorderen Arme der Klinken P, welche unter dem Druck von Blattfedern ρ stehen, haben das Bestreben, in eine unterschnittene Eindrehung ql des Ansetzerkopfes Q einzufallen und dadurch die Ausrückstange O mit dem Ansetzerkopfe Q zu kuppeln. Die hierzu erforderliche Drehung der Klinken wird jedoch für gewöhnlich mittelst eines Stellwerkes verhindert, welches im geeigneten Augenblick sowohl die Kupplung als anch die Entkupplung zwischen Ausrückstange und Ansetzerkopf bewirkt. Das Stellwerk besteht im Wesentlichen aus einer vom Steuerhebel aus angetriebenen Curvenscheibe L1, einem durch diese Curvenscheibe verschiebbaren Gleitstück U und einem Gestänge VTSR.
Die Curvenscheibe L1 ist (Fig. 3) auf einem Zapfen J1 drehbar gelagert, der in einem Auge h'2 des Gehäuses H befestigt ist. In die obere Fläche der Scheibe L1 ist eine Curvennuth Z1 eingeschnitten, welche der Curvennuth Z congruent ist. (Auf die Lage der Curvennuth / l wird weiter unten eingegangen.) Die Scheibe L1 ist mit einem Stirnrad W1 fest verbunden, und letzteres greift in ein gleich grofses Stirnrad W ein, das mit der Curvenscheibe L in starrer Verbindung steht. Infolgedessen wird bei den Bewegungen des Steuerhebels K die Curvenscheibe L1 schrittweise in gleichem Mafse, aber in entgegengesetztem Sinne wie die Curvenscheibe L gedreht. Die Curvenscheibe L1 hat den Zweck, durch ihre Drehung das Gleitstück U (Fig. ι und 2) hin- und herzuverschieben. Dieses Gleitstück ist in einem Ansätze H'2 des Gehäuses H in horizontaler Richtung dem Ansetzer parallel gerade geführt und umgreift aufserdem zur Erzielung einer guten Führung mit seinem gegabelten Ende u den oberen abgesetzten Theil der Spindel J1 (s. auch Fig. 3). In das Gleitstück U ist ein Zapfen U1 eingeschraubt, der in die Curvennuth Z1 eingreift. Die Lage der Nuth Z1 in Bezug auf den Zapfen U1 ist eine solche, dafs bei der Ruhestellung des Ansetzers vor dem Ansetzen des Geschosses der Zapfen Ui auf der Grenze zwischen den Nuthentheilen ei und c1 steht, und dafs bei einer Drehung der Curvenscheibe im Sinne des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeilesy. der Zapfen U1 nach einander die Nuthentheile c1 e1 c2 e2 u. s; w. durchläuft.
An dem Gleitstück U ist eine Stange V angelenkt, deren anderes Ende an einem Hebel T
angreift, der an der Welle 5 befestigt ist. Letztere ist in dem auf dem Ansetzergestell A angeordneten Lager S1 drehbar gelagert und trägt zwei Hebel R, in deren freie Enden nach unten gerichtete Stellschrauben r eingeschraubt sind. .Diese Stellschrauben befinden sich gerade über den abgeplatteten hinteren Enden der Kupplungsklinken P und verhindern in der gezeichneten Ruhestellung das Einfallen der Klinken P in die Eindrehung ^1 des Ansetzerkopfes. Bei einer Verschiebung des Gleitstückes U nach links jedoch schwingen die Hebel R nach oben und geben die Klinken P frei, so dafs unter der Einwirkung der Feder ρ die Kupplung zwischen der Stange O und dem Ansetzerkopfe Q hergestellt wird.
Damit nun die Kupplung der Stange O mit dem Ansetzerkopf und die dadurch bedingte Mitnahme der Stange durch den sich auswärts bewegenden Ansetzer einen verkürzten Hub dieses letzteren zur Folge hat, ist die Stange O an ihrem hinteren Ende mit einem festen Anschlage ο versehen. In die Bahn dieses letzteren aber ragt ein Arm K1, welcher am Steuerhebel K befestigt und mit einem Auge kA auf die Spindel J aufgeschoben ist. Die Länge der Stange O bezw. die Entfernung des Anschlages ο von dem Arm K1 ist so bemessen, dafs, wenn die Ausrückstange O beim Ansetzen der Kartusche vom Ansetzer mitgenommen wird, der Anschlag ο schon gegen den Arm K1 des Steuerhebels trifft, ehe noch der Ansetzer seinen um das gewünschte Mafs (Länge der Kartusche) verkürzten Hub vollendet hat. Der Anschlag führt dann den Steuerhebel in seine Ruhelage zurück, so dafs der inzwischen sich weiterbewegende Ansetzer gerade in der richtigen Stellung stillgesetzt wird.
Die Wirkungsweise der Ansetzersteuerung soll nun an der Hand der schematischen Darstellungen in Fig. 8 bis 13 beschrieben werden. In diesen Figuren stimmen die Bezeichnungen der dargestellten Theile mit den in den Fig. 1 bis 7 gewählten überein.
Vor dem Ansetzen des Geschosses nehmen die einzelnen Theile die in Fig. 8 gezeichnete Lage ein. Der Steuerhebel K und der — nicht gezeichnete — Vierwegsteuerschieber befinden sich in Ruhestellung. Der Zapfen Af1 des am Steuerhebel verschiebbaren Anschlages M steht auf der Grenze zwischen den Theilen e4 und cl der Curvennuth /, der Anschlag M ist eingeschoben, und das Drosselventil d ist geöffnet. Der Zapfen U1 des Gleitstückes U steht auf der Grenze zwischen den Nuthentheilen e4 und c1 der Curvennuth Z1, das Gleitstück U befindet sich in der rechten Grenzstellung, und die Klinken P werden durch die Hebel R aufser Eingriff mit der Eindrehung q1 des Ansetzerkopfes Q gehalten.
Behufs Ansetzens des Geschosses wird der Steuerhebel K um 45 ° nach links in die Stellung nach Fig. 9 umgelegt, so dafs das Druckwasser in das hintere Ende des Cylinders B eintritt. Diese Bewegung des Steuerhebels veranlafst eine Drehnng beider Curvenscheiben im Sinne der eingezeichneten Pfeile χ und y um 450; hierbei bleibt der Zapfen M1 relativ zu seiner Curvennuth / an derselben Stelle, wahrend der Zapfen U1 den concentrischen Theil c1 der Curvennuth Z1 durchläuft. Es tritt somit eine Aenderung in der Stellung des Anschlages M und des Drosselventil d sowie des Stellwerkes UVTSR nicht ein und das Ausschieben des Ansetzers findet mit voller Geschwindigkeit und vollem Hube statt.
Nach dem Ansetzen des Geschosses wird der Steuerhebel K wieder um 45 ° nach rechts in seine Ruhestellung zurückgeführt. Hierbei gleitet die Schaltklinke des Steuerhebels über die Schaltverzahnung fort, ohne die Curvenscheiben zn drehen, und der Zapfen Ai1 durchlauft den concentrischen Nuthentheil c1. Im Uebrigen ändert kein Theil des Ansetzers und der Steuerung seine in Fig. 9 dargestellte Stellung.
Um nun den Ansetzer wieder einzuschieben, wird, wie in Fig. 10 dargestellt ist, der Steuerhebel K aus der Ruhelage um 45 ° nach rechts gelegt, so dafs jetzt das Druckwasser in das vordere Ende des Cylinders B tritt. Auf die Stellung des Stellwerkes UVTSR hat diese Bewegung des Steuerhebels wieder keinen Einfiufs, da auch jetzt die Curvenscheiben nicht gedreht werden; bezüglich des Anschlages M jedoch tritt insofern eine Aenderung ein, als der Zapfen Ai1 den excentrischen Theil e1 der Curvennuth / durchläuft und den Anschlag M radial nach aufsen schiebt. Da das Drosselventil d hierdurch aber noch nicht beeinflufst wird, so erfolgt das Einschieben des Ansetzers mit voller Geschwindigkeit.
Sobald der Ansetzer eingeschoben ist, wird der Steuerhebel K wieder um 450 nach links in die Ruhestellung zurückgeführt (Fig. 11). Dabei werden die Curvenscheiben um 45 ° weiter gedreht. Der Anschlag M, welcher bei der vorhergehenden Bewegung des Hebels K nach aufsen geschoben worden ist, tritt jetzt mit dem Anfang seiner Rippe in1 gerade über die Rolle/2, drückt diese jedoch vorläufig noch nicht nieder. Der Zapfen U1 durchläuft gleichzeitig den excentrischen Theil e1 der Curvennuth Z1 und verschiebt das Gleitstück U nach links, so dafs die Klinken P unter Vermittelung des Gestänges VTS von den Hebeln R freigegeben werden, unter dem Druck ihrer Federn ρ in die Aussparung q1 des Ansetzerkopfes Q. einfallen und dadurch die Kupplung der Ausrückstange O mit dem Ansetzerkopfe Q. bewirken.
; Es ; folgt nun das Ansetzen der Kartusche. Der Steuerhebel K wird um 45 ° nach links in die in Fig. 12 punktirt angedeutete Stellung umgelegt. Dadurch erhält das Druckwasser wieder Zutritt zu den hinteren Kolbenflächen, der Ansetzer wird also ausgeschoben und nimmt jetzt die Ausrückstange 0 mit. Obgleich die Curvenscheiben bei der vorgenannten Bewegung des Steuerhebels um 45° weiter gedreht werden,bleibt die Stellung des Stellwerkes UV TSR dieselbe wie in Fig. 11, da der Zapfen U1 den· concentrischen Theil C2 der Nuth durchläuft. Dagegen tritt jetzt eine Aenderung in der Stellung des Drosselventils ein, da die Rippe ml auf die Rolle /2 aufläuft und das Drosselventil d nahezu abschliefst. Infolgedessen wird das von den vorderen Kolbenflächen verdrängte Abwasser stark gedrosselt und das Ausschieben des Ansetzers verzögert. Bevor die Kartusche vollständig in das Rohr eingeschoben ist, trifft bei der punktirt angedeuteten Stellung des Ansetzerkopfes Q. der Anschlag 0 der Ausrückstange O gegen den Arm K1 des Steuerhebels und führt letzteren, während der Ansetzer noch bis in die mit ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung weiter geht und das Ansetzen der Kartusche vollendet wird, in die mit vollen Linien dargestellte Ruhelage zurück. ; Während dieses Zurückschwingens des Steuerhebels tritt eine Drehung der Curvenscheiben nicht ein; es ändert sich daher auch nichts an der Stellung des Stellwerkes UVTSR. Der Zapfen M1 aber durchläuft den concentrischen ,Curventheil· c'2, ohne dabei eine radiale Verschiebung des Anschlages M herbeizuführen. Letzterer gelangt mithin wieder in dieselbe ·— in Fig. 12 der Deutlichkeit halber nur durch den Zapfen M1 angedeutete — Stellung, welche er vor dem Ansetzen der Kartusche (s. Fig. 11) eingenommen hatte. Das Drosselventil d wird infolgedessen von der Rippe m1 wieder freigegeben und geht unter dem Druck des Abwassers wieder in die Offenstellung.
Der Ansetzer mufs nun wieder eingeschoben werden. Zu dem Zwecke wird der Steuerhebel um 450 nach rechts in die Stellung nach Fig. 13 gebracht; das Druckwasser wirkt wieder auf die Vorderseite der Kolben und schiebt den Ansetzer unter Mitnahme der Ausrückstange O mit voller Geschwindigkeit ein. Eine Aenderung in der Stellung der Getriebe tritt nur insofern ein, als der Zapfen M1 den excentrischen Curventheil e~ durchläuft und den Anschlag M wieder radial nach innen schiebt.
Nach Beendigung des Einschiebens des Ansetzers wird der Steuerhebel aus der Lage nach Fig. 13 wieder in die Ruhestellung zurückgeführt und schaltet die Curvenscheiben um 45 ° weiter. Während hierbei der Zapfen M1 und mit ihm das Gleitstück M seine Lage relativ zur Curve / beibehält, durchläuft der Zapfen U1 den excentrischen Theil e- der Curvennuth und schiebt das Gleitstück U in die rechte Grenzstellung zurück. Infolgedessen schwingen die Hebel R wieder abwärts und heben die Klinken P aus der Eindrehung ^1 aus, so dafs die Ausrückstange O vom Ansetzerkopfe entkuppelt wird. Die einzelnen Theile der Steuerung nehmen nun genau die gleiche Stellung ein wie vor dem Ansetzen des Geschosses (Fig. 8), wenn man berücksichtigt, dafs der Curvenzug c3 ea c2 e4, welcher sich jetzt an der vorher vom Curvenzuge cl el c-e'2 eingenommenen Stelle befindet, mit letzterem völlig übereinstimmt. Es werden sich also bei dem folgenden Ansetzen von Geschofs und Kartusche die Vorgänge in der erläuterten Weise wiederholen.
Damit man gewünschtenfalls unter Abweichung von der durch das selbstthätige Getriebe gegebenen Reihenfolge der einzelnen Vorgänge bestimmte Operationen, wiederholen kann, ist folgende Einrichtung getroffen: In einem-Schlitz des Steuerhebels K (Fig. 3) ist ein kleiner Winkelhebel K'2 drehbar gelagert, dessen einer Arm an der Schaltklinke k angreift, während der andere Arm über die Oberfläche des Hebels K hervorsteht. Durch Niederdrücken dieses letzteren Hebelarmes kann die Schaltklinke k zurückgezogen werden, so dafs sie beim Bewegen des Steuerhebels mit den Schaltzähnen der Curvenscheibe L nicht in Eingriff kommt.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise dieser Anordnung sei z. B. der Fall angenommen, dafs beim Ansetzen der Kartusche (Fig. 12) irgend ein Hindernifs auftritt und man gezwungen ist, zunächst behufs Beseitigung dieses Hindernisses den Ansetzer durch Umlegen des Steuerhebels in die rechte Grenzstellung (Fig. 13) zurückzuholen. Würde man nun das vorher vereitelte Ansetzen der Kartusche durchführen wollen, so würde, wenn der Winkelhebel K'2 nicht vorhanden wäre, das Umlegen des Steuerhebels in die linke Grenzstellung den vollen Hub und die volle Geschwindigkeit des Ansetzers zur Folge haben, was aber beim Ansetzen der Kartusche durchaus vermieden werden mufs. Um nun. wiederholt den verkürzten Hub und die verringerte Geschwindigkeit des Ansetzers zu erzielen, hat man nur nöthig, vor dem Umlegen des Hebels aus der Stellung Fig. 13 in die linke Grenzstellung durch Druck auf den Winkelhebel K'2 die Schaltklinke k auszulösen. Während der Bewegung des Steuerhebels bleiben dann beide Curvenscheiben in der bisherigen Stellung. Infolgedessen bleibt einerseits die Kupplung zwischen der Ausrückstange O und dem Ansetzerkopfe Q erhalten, so dafs der Hub des Ansetzers verkürzt wird, andererseits wird der Anschlag M, indem er mit seinem Zapfen M1 die Nuthentheile e2 und c2 durchläuft, das Drosselventil wieder niederdrücken, so dafs die Geschwindigkeit des

Claims (5)

  1. Ansetzers verringert wird. Bringt man nach dem Ansetzen der Kartusche den Steuerhebel und den Ansetzer wieder in die Stellung nach Fig. 13 und la'fst dann die Schaltklinke k wieder einfallen, so ist der Ansetzer wieder bereit, die regelmäfsige Reihenfolge ..der Vorgänge von selbst zu bewirken. . . ■
    Ohne aus dem Bereich der vorliegenden Erfindung herauszutreten, können Einzelheiten der Steuerung geändert werden. Z. B. läfst sich das selbsttätige Stillsetzen des Ansetzers auf verkürztem Hube, auch dadurch herbeiführen, dafs die Ausrückstange O anstatt gegen den Arm K1 gegen einen festen Anschlag trifft und dadurch die weitere Bewegung des Ansetzers hindert. Auch könnte direct durch einen vom Stellwerk in die Bahn des Ansetzerkopfes oder dergl. vorgeschobenen Anschlag der Hub des Ansetzers beim Ansetzen der Kartusche begrenzt werden. Allerdings würden derartige Anordnungen starken Beanspruchungen ausgesetzt sein, da die Ansetzerkolben unter Druck bleiben würden. Auch läfst sich, wie leicht ersichtlich ist, die Steuerung mit geringfügigen Aenderungen auf solche Ansetzer anwenden, welche durch Luftdruck betrieben werden. ....
    Patent-A ν Sprüche:
    u Eine Steuerung für durch Luft oder Flüssigkeitsdruck betriebene Ansetzer, dadurch gekennzeichnet, dafs das Ausschieben des Ansetzers (C1 C2 Cs C* Q_) ein um das andere Mal mittelst eines Drosselorganes (d), welches in eine (E1) der zum Ansetzercylinder führenden Leitungen eingebaut ist und durch die Bewegung des Steuerhebels (KK1) selbstthätig eingeschaltet wird, verzögert und, bevor der Ansetzer vollständig ausgeschoben ist, mittelst eines gleichfalls durch die Bewegung des Steuerhebels selbst-Ihätig eingerückten Anschlages (O) begrenzt wird, zum Zweck, das Ansetzen der Kartusche selbstthätig mit geringerer Geschwindigkeit und kürzerem Hube als das Ansetzen des Geschosses zu bewirken.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Steuerhebel (KK1) bei seiner Bewe-? gung in der einem Ausschieben des Ansetzers entsprechenden Richtung unter Vermittelung eines Schaltgetriebes (k L2) eine Curvenscheibe (L) schrittweise dreht, weiche nach einer, bestimmten Drehung bei einer
    ... im umgekehrten Sinne erfolgenden Bewe^ gung des Steuerhebels einen an diesem verschiebbaren,: mit einer schragen Fläche versehenen Anschlag (M) derartig verstellt, ; dafs letzterer 'bei der darauf folgenden, das Ausschieben des Ansetzers· veranlassenden Bewegung des. Steuerhebels ein Drosselventil (d), welches in die eine der. zumi Ansetzercylinder führenden Leitungen (E1) eingebaut und für gewöhnlich geöffnet ist, im Sinne des Schliefsens bewegt und . dadurch ein verzögertes Ausschieben des Ansetzers herbeiführt. . ■ ' ., - ■ ;■
  3. 3. Eine Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die Drehung der Curvenscheibe (L) zwangläufig auf eine zwei te Curvenscheibe (L1) übertragen wird, welche nach einer bestimmten Drehung unter Vermittelung eines Gestänges (UVTR) eine in ihrem Hub begrenzte Stange(O) mit dem Ansetzerkopfe^Q,) kuppelt und dadurch ein vollständiges Ausschieben des Ansetzers verhindert.
  4. 4. Eine Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dafs die Ausrückstange (O) einen Anschlag (0) trägt, welcher, wenn die Stange vom Ansetzerkopfe mitgenommen wird, gegen den Steuerhebel (KK1) trifft, diesen in die Ruhestellung zurückführt und dadurch ein weiteres Ausschieben des Ansetzers verhindert.
  5. 5. Eine Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1 und 2 bezw. 3 bezw. 4, dadurch gekennzeichnet, dafs das mit dem Steuerhebel in Verbindung stehende Schaltgetriebe (k L2) ausrückbar ist, zum Zweck, die eine oder andere Bewegung des Ansetzers wiederholen zu können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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