DE1297394B - Elektromotorisch angetriebene Heckenschere - Google Patents
Elektromotorisch angetriebene HeckenschereInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
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- A01G3/04—Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears
- A01G3/047—Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears portable
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Description
1 2
Das Beschneiden von Hecken od. dgl. muß häufig Die Erfindung geht aus von einer elektromotorisch
bei feuchtem Wetter oder auch bei Regen durchge- angetriebenen Heckenschere, deren Motor von einem
führt werden und auch wenn es nicht regnet, ent- aus Isolierstoff bestehenden Gehäuse umschlossen ist,
halten die zu beschneidenden Hecken od. dgl. häufig und löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß auf das
noch Feuchtigkeit und nicht abgelaufenes Wasser auf 5 den Motor umschließende Isolierstoffgehäuse als
den Blättern, so daß bei Verwendung elektromoto- Spritzwasserschutz eine Kappe aufgesetzt ist, die eine
risch angetriebener Heckenscheren Vorsorge getrof- labyrinthartig verlaufende Kühlluftführung nach den
fen werden muß, daß das Wasser bzw. die Feuchtig- Kühllufteintrittsschlitzen des Motors bildet. Hier-
keit nicht zu Kurzschlüssen oder anderen Beschädi- durch erfolgt eine mehrmalige Umlenkung des Luft-
gungen des Antriebs führt. io stromes, so daß mit Sicherheit etwa mitgeführte oder
Insbesondere muß aber Sorge dafür getroffen wer- eingespritzte Tröpfchen auf dem Wege zum eigent-
den, daß die Bedienungsperson nicht über einen liehen Motorgehäuse abgelagert werden, so daß sie
Kriechweg mit spannungsführenden Teilen in Beruh- keinesfalls in das Innere des Motorgehäuses eindrin-
rung gelangt, denn insbesondere beim Stehen auf gen können.
feuchtem Boden ergibt sich eine Erdung, die dann 15 Es ist zwar bei einer Lichtmaschine für Kraftfahreinen
gefährlichen Stromfluß durch den Körper zur zeuge bereits bekannt, eine Schutzhaube über den
Folge haben kann. Eine Gefahrenquelle bei derarti- Lüftungsschlitzen vorzusehen. Da es sich hierbei um
gen Heckenscheren besteht darin, daß durch Beschä- Niederspannung handelt, besteht das der Erfindung
digung einer Wicklung, z. B. infolge übermäßiger Er- zugrundeliegende Sicherheitsproblem überhaupt
wärmung, ein Isolationsdefekt einen elektrischen Lei- 20 nicht, sondern es muß nur Sorge dafür getragen werter
so weit freilegt, daß er mit dem Gehäuse oder mit den, daß keine Kurzschlüsse auftreten, die Betriebsder
Antriebswelle in Kontaktberührung gelangt. Um störungen verursachen können. Dies läßt sich bei
beim Auftreten derartiger Defekte Unfälle durch Be- einer fest eingebauten Maschine, die in stets der
rührung spannungsführender Teile zu vermeiden, ist gleichen Lage verbleibt, durch eine Kappe relativ
es bekannt, das metallische Motorgehäuse mit einem 25 einfach verwirklichen, weil die Richtung bekannt ist,
weiteren aus Kunststoff bestehenden Gehäuse zu um- aus der Spritzwasser zu erwarten ist. Eine Heckenmanteln
und die Motorwelle wenigstens in dem die schere dagegen kann in allen denkbaren Stellungen
Wicklungen und gegebenenfalls den Kollektor tra- betriebsmäßig gehalten werden, so daß in jeder Lage
genden Abschnitt mit einem Isolierstoffüberzug zu das Eindringen von Wasser verhindert werden muß.
versehen, der aufgespritzt oder in anderer Weise auf- 30 Das gleiche gilt für weiter bekannte schwallwassergebracht
ist, derart, daß er sich gegenüber der Welle sichere Abdeckungen von an der Oberseite elek-
nicht verschieben kann. trischer Maschinen und Apparate befindlichen Luft-
Eine weitere Ünfallgefahr bei derartigen Hecken- öffnungen, weil es sich auch hier um stationäre Mascheren,
die in feuchter Atmosphäre oder sogar bei schinen handelt. Würde man diese bekannten Ma-Regen
in Tätigkeit gesetzt werden müssen, besteht 35 schinen mit der Abdeckung auf den Kopf stellen, so
darin, daß aus Gründen der erforderlichen Kühlung wäre eine Sicherheit gegen Eindringen von Spritzdes
Motors das Gehäuse nicht luftdicht bzw. wasser- wasser nicht gewährleistet.
dicht abgeschlossen werden kann, jedenfalls nicht, Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der
soweit es sich um Kleinmotore handelt, die üblicher- Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In
weise zum Antrieb derartiger Werkzeuge aus Kosten- 40 der Zeichnung zeigt
ersparnisgründen und aus Gründen ihres relativ ge- Fig. 1 eine Seitenansicht einer elektromotorisch
ringen Gewichtes angewandt werden. Es ist daher angetriebenen Heckenschere mit abgebrochenem
unerläßlich, zum Zwecke der Kühlung im Motorge- Schneidwerkzeug,
häuse Kühlschlitze vorzusehen, die eine Luftströ- Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 darge-
mung durch den Motor hindurch ermöglichen. Bei 45 stellte Heckenschere,
derartigen Heckenscheren, bei denen das Motorge- F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III gemäß
häuse vom Getriebegehäuse abstehend angeordnet F i g. 1 in größerem Maßstab,
ist, werden im allgemeinen die Ventilationseinrich- F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV gemäß
tungen so vorgesehen, daß die Luft am oberen, d. h. F i g. 2 in größerem Maßstab.
dem Getriebegehäuse entgegengesetzten freien Ende 50 Die Heckenschere weist ein die Schneidwerkzeuge
eingesaugt und am unteren Teil, d. h. am Getriebe- 10 führendes und das Getriebe einschließendes Gegehäuse,
ausgeblasen wird. Dabei ist es bereits be- häuse 11 auf, an welchem der Handgriff 12 für die
kannt, die Eintrittsschlitze von Motorgehäuse und linke Hand und der Handgriff 13 für die rechte Hand
dem dieses umschließenden Kunststoffgehäuse zu ver- angeordnet sind. Das Getriebegehäuse 11 trägt den
setzen, um einen unmittelbaren Zutritt von Regen- 55 Elektromotor 14 samt Motorgehäuse. In den F i g. 3
wasser oder Spritzwasser zu vermeiden. Diese ein- und 4 ist das äußere Motorgehäuse geschnitten darfache
Versetzung ergibt jedoch keine ausreichende gestellt. In F i g. 3 ist darüber hinaus noch das eigent-Sicherheit
gegen das Eindringen von Spritzwasser, liehe metallische Motorgehäuse IS aufgebrochen dar-
und zwar insbesondere deshalb, weil das Eindringen gestellt. Die Motorwelle 16 ist in jenem Bereich, in
von Spritzwasser durch Kühlluftströmung begünstigt 60 dem sie die Wicklungen 17 und den Kollektor 18
wird, so daß über die Feuchtigkeitspfade, auf denen trägt, mit einem Überzug 19 aus Isolierstoff, zwecksich
außerdem noch abgeschnittene feuchte Pflanzen- mäßigerweise aus Kunststoff, überzogen. Dieser Isoteile
absetzen können, Kriechströme fließen können, lierstoffüberzug gewährleistet mit Sicherheit einen
die eine erhebliche Unfallgefahr darstellen. Berührungsschutz zwischen Welle und einem etwaigen
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese 65 blanken Leiter der Wicklungen 17 oder einem nach
Gefahr von Kriechströmen durch Feuchtigkeitspfade den Kollektorlamellen 18 führenden Leiteranschluß,
zu verhindern, ohne die Belüftung und Kühlung des Aus diesem Grunde bedürfen die Wellenlager keiner
Motors zu beeinträchtigen. weiteren Isolation.
Das eigentliche Motorgehäuse 15 ist mit Abstand von einem Kunststoff-Isoliergehäuse 20 umgeben, das
mittels einer Nut-Federverbindung 21 auf einem am Getriebegehäuse 11 festgelegten Flansch 22 aufgesetzt
ist. Der Ringflansch 22 ist abschnittsweise bei 5 22 α zurückversetzt, so daß Luftaustrittskanäle 23 geschaffen
werden.
Der Deckel 24 des Isolierstoffgehäuses 20 weist eine mittlere runde, konzentrisch zur Motorachse liegende
Ausnehmung 25 auf, durch die die Kühlluft in die Kühllufteintrittsschlitze 26 des Motorgehäuses 15
gelangen kann. Um die Öffnung 25 herum ist ein Ringsteg 32 und diesen umschließend ein Ringsteg 31
angeordnet. Das Motorgehäuse 20 ist mittels Schrauben 27 mit dem eigentlichen Motorgehäuse 15 verschraubt
bzw. auf den Ringflansch 22 aufgespannt.
Im oberen Abschnitt ist das Isolierstoffgehäuse 20 mit einer Kappe 28 versehen, die an allen Stellen
einen Abstand zum Isolierstoffgehäuse 20 aufweist und auf diesem mittels Schrauben 29 befestigt ist. ao
Die Kappe 28 ruht mit einem teilweise unterbrochenen Ringsteg 30 auf dem Deckel des Isolierstoffgehäuses
20 und bildet zusammen mit diesem und den auf den Deckel 24 aufgesetzten Ringstegen 31 und 32 eine
labyrinthartige Führung für die Kühlluft, die, wie as
durch die Pfeile P angedeutet, nach den Kühlluftschlitzen 26 über Ausnehmungen 33 des Stützflansches
30 gelangen kann. Die Kappe 28 und das Isolierstoffgehäuse 20 sind zweckmäßigerweise aus
Kunststoff gefertigt.
Claims (8)
1. Elektromotorisch angetriebene Heckenschere, deren Motor von einem aus Isolierstoff
bestehenden Gehäuse umschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf das den Motor
(15) umschließende Isolierstoffgehäuse (20) als Spritzwasserschutz eine Kappe (28) aufgesetzt ist,
die eine labyrinthartig verlaufende Kühlluftführung nach den Kühllufteintrittsschlitzen (26) des
Motors (15) bildet.
2. Heckenschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kappe (28) über etwa ein Viertel bis ein Drittel der Motorhöhe mit allseitigem
Abstand vom Isolierstoffgehäuse (20) angeordnet ist.
3. Heckenschere nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (28) sich
mit einem durch öffnungen (33) unterbrochenen Ringsteg (30) auf dem Deckel (24) des Isolierstoffgehäuses
(20) abstützt.
4. Heckenschere nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beidseits zu dem
Stützringsteg (30) im Deckel (24) des Gehäuses
(20) nach oben stehende Ringstege (31, 32) ausgeformt sind.
5. Heckenschere nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (28) mittels
Schrauben (29) auf dem Deckel (24) des Isolierstoffgehäuses (20) festgelegt ist.
6. Heckenschere nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierstoffgehäuse
(20) mittels einer Nut-Federverbindung
(21) auf einem Stützflansch (22) des Getriebegehäuses (11) befestigt und mittels Schrauben (27)
verspannt ist.
7. Heckenschere nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützflansch (22) stellenweise
(22 ä) zurückversetzt ist, um Luftaustrittsöffnungen (23) zu bilden.
8. Heckenschere nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (24) des
Isolierstoffgehäuses eine von dem inneren Ringsteg (32) umschlossene zentrale Lufteintrittsöffnung
(25) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW40963A DE1297394B (de) | 1966-02-18 | 1966-02-18 | Elektromotorisch angetriebene Heckenschere |
| GB2899666A GB1120728A (en) | 1965-07-05 | 1966-06-28 | Hedge cutter driven by an electric motor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW40963A DE1297394B (de) | 1966-02-18 | 1966-02-18 | Elektromotorisch angetriebene Heckenschere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1297394B true DE1297394B (de) | 1969-06-12 |
Family
ID=7602666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW40963A Pending DE1297394B (de) | 1965-07-05 | 1966-02-18 | Elektromotorisch angetriebene Heckenschere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1297394B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2223777A2 (de) | 2009-02-27 | 2010-09-01 | Andreas Stihl AG & Co. KG | Akkubetriebenes, handgeführtes Elektrogerät |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE101599C (de) * | ||||
| DE944143C (de) * | 1942-01-29 | 1956-06-07 | Sachsenwerk Licht & Kraft Ag | Schwallwassersichere Abdeckung von an der Oberseite elektrischer Maschinen und Apparate befindlichen Luftoeffnungen |
-
1966
- 1966-02-18 DE DEW40963A patent/DE1297394B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE101599C (de) * | ||||
| DE944143C (de) * | 1942-01-29 | 1956-06-07 | Sachsenwerk Licht & Kraft Ag | Schwallwassersichere Abdeckung von an der Oberseite elektrischer Maschinen und Apparate befindlichen Luftoeffnungen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2223777A2 (de) | 2009-02-27 | 2010-09-01 | Andreas Stihl AG & Co. KG | Akkubetriebenes, handgeführtes Elektrogerät |
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