DE1293771B - Verfahren zur Herstellung von Peroxyketalen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PeroxyketalenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung von Peroxyketalen, speziell die Halb- ,
Umketalisierung von Alkylidendiperoxyden, nämlich die Substitution einer Alkylperoxygruppe in Alkylidendiperoxyden
durch Austäusch gegen eine Alkoxygruppe mit Hilfe eines einwertigen oder zweiwertigen
Alkohols, vorzugsweise ,in, Gegenwart von sauren Katalysatoren. Die Erfindung umfaßt ferner die
Halb-Umketalisierung von in situ gebildeten Alkylidendiperoxyden
mit einwertigen oder zweiwertigen Alkoholen in Gegenwart von sauren Katalysatoren.
Peroxyketale, die auch als -Peroxyäther bezeichnet
werden können, "sind durch die Anwesenheit einer Alkoxygruppe (—OR) und einer Peroxygruppe
(— OOR') gekennzeichnet, die an das gleiche quate'rnäre Kohlenstoffatom ,gebunden.sind. Zur Herstellung
dieser Verbindungen wurden Verfahren vorgeschlagen, bei denen organische Hydroperoxyde
an α-ungesättigte Äther in Gegenwart von homogenen oder heterogenen sauren Katalysatoren angelagert
werden.
Nach einem speziellen Verfahren des Erfinders, das Gegenstand -"dis deutschen Patents 1 259 894
ist, werden für diese'-J&äaktion, feste Katalysatoren,
z. B. katidnenäu.staöscherharze, Aktivkohle, saure
anorganische Salze. %. dgl., verwendet.
Ferner wurde die Herstellung von Alkylidenperoxyden
durch Umsetzung von Carbonylverbindungen (Aldehyde oder Ketone) mit organischen Hydroperoxyden
vorgeschlagen. Diese Reaktion findet in Gegenwart von sauren Katalysatoren statt, wobei
leicht verfügbare Ausgangsstoffe verwendet werden. Insbesondere werden nach einem von dem Erfinder
vorgeschlagenen Verfahren als Katalysatoren feste saure-Verbindungen; z. B. Kationenaustauscherharze
oder aktivierte Erden verwendet. Dieses Verfahren kann kontinuierlich mit Festbettkatalysatoreri durchgeführt
werden und ist Gegenstand der französischen Patentschrift 429 525.
Es wurde nun gefunden, daß Peroxyketale durch eine Reaktion hergestellt werden können, bei der
man einfach Alkylidendiperoxyde mit einem einwertigen oder zweiwertigen Alkohol vorzugsweise
in Gegenwart von sauren Katalysatoren erhitzt.
Gegenstand der Erfindung ist demgemäß ein Verfahren zur Herstellung von Peroxyketalen der allgemeinen
Formel
R1-O-O-C-O-R4
R3
R3
R3
Il 1 I
R1 — O — O — C — O — C — R5- C-- O — C- 0 — 0 — R1
(II)
Rn 2 *^
worin Ri ein Alkyl- oder Aralkylrest mit bis zu 10 C-Atomen ist, R2 und R3 eine Estergruppe oder
einen gegebenenfalls alkyl- oder halogensubstituierten Alkyl- oder Cycloalkylrest mit bis zu 10 C-Atomen
darstellen und zusammen mit dem mittleren Kohlenstoffatom einen cycloaliphatischen Ring bilden
können, R4 ein primärer oder sekundärer Alkyl-, Aralkyl- oder Cycloalkylrest mit bis zu 10 C-Atomen
ist, R für Wasserstoff oder einen Alkyl-, Cycloalkyl- oder Aralkylrest mit bis zu 10 C-Atomen steht und
R5 ein gegebenenfalls alkyl- oder halogensubstituierter zweiwertiger Alkylen-, Cycloalkylen- oder Arylenrest
oder eine Äthergruppe mit bis zu 10 C-Atomen ist. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß
man Alkylidendiperoxyde der Formel
R,
O —O —C —O —O —
worin Ri, R2 und R3 die genannte Bedeutung haben,
mit einem einwertigen Alkohol Ri — OH oder mit einem zweiwertigen Alkohol der Formel
HO — C — R5 — C — OH
R R
worin R, Ri und R5 die genannte Bedeutung haben, bei einer Temperatur von —15 bis 100°C, vorzugsweise
von 0 bis 900C, vorzugsweise in Gegenwart
eines sauren Katalysators umsetzt und die Reaktion so lange durchführt, bis bis zu 1 Mol Ri-O- OH-•Hydroperoxyd
pro Mol des eingesetzten Alkylidendiperoxyds als Nebenprodukt gebildet worden ist.
Während dieser Reaktion findet ein Austausch
-'zwischen nur einer Peroxygruppe (—O — ORi)
des Alkylidendiperoxyds und einer Alkoxygruppe (—ORi) unter Bildung eines Hydroperoxyds
(R1 — OOH) als Nebenprodukt statt.
Pie Reaktion führt zu einem Gleichgewicht. Um das gewünschte Produkt zu erhalten, ist es somit
zweckmäßig, in Gegenwart eines Überschusses der Reaktionsteilnehmer, vorzugsweise des Alkohols zu
arbeiten und/oder das gebildete Hydroperoxyd kontinuierlich, z. B. durch Destillation, zu entfernen.
Um ein weiteres Fortschreiten der Reaktion zur Substitution der zweiten Peroxygruppe des Alkylidendiperoxyds
durch einen Alkoxyrest unter Bildung des entsprechenden Diketals zu vermeiden, ist es zweckmäßig,
die Reaktion abzubrechen, sobald die stöchiometrische Hydroperoxydmenge, d. h. 1 Mol
pro Mol des eingesetzten Alkylidenperoxyds, gebildet worden ist.
Es wurde ferner festgestellt, daß die Geschwindigkeit der zweiten Stufe der Umketalisierung viel niedriger ist als die Geschwindigkeit der ersten Stufe und daß ferner der Reaktionsprozeß in Gegenwart von freiem Hydroperoxyd reversibel ist.
Es wurde ferner festgestellt, daß die Geschwindigkeit der zweiten Stufe der Umketalisierung viel niedriger ist als die Geschwindigkeit der ersten Stufe und daß ferner der Reaktionsprozeß in Gegenwart von freiem Hydroperoxyd reversibel ist.
Die Umketalisierungsreaktion wird durchgeführt, indem man das AlkyHdehdiperöxyd und den einwertigen oder zweiwertigen Alkohol in Molverhältnissen,
die im Bereich von einem großen Überschuß eines der beiden Reaktionsteilnehmer (4 : 1
bis 1 : 5) bis zur stöchiometrisehen Menge (1:1 bzw. 2 : 1) liegen, in Gegenwart oder Abwesenheit
von sauren Katalysatoren bei einer Temperatur von -15 bis 1000C, vorzugsweise von 0 bis 90°G,
erhitzt. Vorzügsweise wird der Alkohol im Überschuß verwendet. Die mögliche Entfernung des gebildeten
Hydroperoxyds kann durch Destillation unter vermindertem Druck oder unter Verwendung
eines azeotropen Mittels erfolgen.
Natürlich ist dieses Verfahren nur anwendbar, wenn das gebildete Hydroperoxyd oder das Azeotrop
niedriger siedet als die übrigen Reaktionsteilnehmer, insbesondere der anwesende Alkohol. Andernfalls
wird die Verschiebung der Reaktion zürn gewünschten Endprodukt durch Verwendung von überschüssigem
Alkohol erreicht.
Alkylidendiperoxyde, die beim Verfahren gemäß der Erfindung mit einwertigen oder zweiwertigen
Alkoholen umgesetzt werden können, sind:
2,2-Di-tert.-butylperoxypropan, .
1 2,2-Di-tert.-butylperoxybutan,
1,1-Di-tert.-butylperoxycyclopentan,
1,1 -Di-tert.-butylperoxy-S^^-trimethyl-
1 2,2-Di-tert.-butylperoxybutan,
1,1-Di-tert.-butylperoxycyclopentan,
1,1 -Di-tert.-butylperoxy-S^^-trimethyl-
cyclohexan,
/ί,/V'-Di-tert.-butyIperoxymethylbutyrat,
, /i./i'-Di-tert.-butylperoxyäthylbutyrat,
, /i./i'-Di-tert.-butylperoxyäthylbutyrat,
)',y-Di-teri.-butylperoxymethylvalerat,
)',y.-Di-tert.-butylperoxyäthylvalerat. .
)',y.-Di-tert.-butylperoxyäthylvalerat. .
Allgemein können alle Alkylidendiperoxyde verwendet werden, die durch Umsetzung zwischen aliphatischen,
cycloaliphatische^ aromatischen Carbonyl- oder Polycarbonylverbindungen (z. B. Aceton,
Acetylaceton, Diacetonalkohol, Cyclohexanon, Cyclohexandion, Benzylaceton), mit organischen Hydroperoxyden,
insbesondere tert.-Butylhydroperoxyd, in Gegenwart von sauren Katalysatoren (gemäß dem
Verfahren des USA.-Patents 2 455 569) oder nach dem Verfahren der französischen Patentschrift 429 525
hergestellt worden sind.
Nach einer anderen Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung kann das Alkylidendiperoxyd
in situ aus den entsprechenden Reaktionsteilnehmern gebildet werden. In diesem Fall wird
beim Verfahren gemäß der Erfindung von Carbonylverbindungen, Hydroperoxyden und Alkoholen als
Reaktionsteilnehmern ausgegangen und in Gegenwart von sauren Katalysatoren gearbeitet, wobei
zuerst Alkylidendiperoxyd und anschließend durch dessen Halb-Umketalisierung das Peroxyketal ohne
Abtrennung des Zwischenprodukts gearbeitet wird.
Als Alkohole eignen sich für die Zwecke der Erfindung primäre oder sekundäre aliphatische oder
cycloaliphatische Alkohole, aliphatische Glykole und primäre oder sekundäre alkylaromatisehe Alkohole,
beispielsweise Methanol, Äthanol, höhere aliphatische Alkohole mit bis zu 18 C-Atomen, Cyclopentanon
Terpenole, Benzylalkohol, Butandiol-1,3, Butandiol-1,4,
Pentandiol-1,3, Pentandiol-1,4, Diäthylenglykol,
Polyäthylenglykol, m-Xylidenglykol, p-Xylidenglykol
und Monoalkyläther des Äthylenglykols.
Als saure Katalysatoren, die auch zur Erhöhung der Geschwindigkeit der Halb-Umketalisierung verwendet
werden können, eignen sich nicht nur homogene,
sondern auch heterogene saure Verbindungen, z. B. Mineralsauren, Kieselsäuren, Sulfonsäuren (Alkylsäuren
und aromatische Säuren), Heteropoly-,
säuren, säure Erden, KatiÖneriaustauscherharze (H-Formj,
satires Alurniniumoxyd, Aktivkohle, Friedel-Crafts-Katalysatoren
und saure Ruße. Homogene Katalysatoren, die man im allgemeinen zur Beschleunigung
der Halb-Urriketälisierung braucht,
werden in einer Menge von 0,01 bis 50 öewichtsteilen
pro 100 Teile des Reaktionsgemisches verwendet.
Das Verfahren gemäß der Erfindung kann zweckmäßig kontinuierlich durchgeführt werden, wobei
die Reaktionsteilnehmer in eine Kolonne und durch ein Festbett des heterogenen sauren Katalysators
geführt werden.
Die Durchführung des Verfahrens in Gegenwart eines Lösungsmittels kann sich als vorteilhaft erweisen,
besonders" wenn das Alkylidendiperoxyd und der Alkohol schlecht ineinander löslich sind.
Die gemäß der Erfindung hergestellten Peroxyketale werden insbesondere als freie Radikale bildende
Polymerisationsinitiatoren, Vulkanisationsmittel und Vernetzungsmittel für Elastomere, als Vernetzungsmittel
für Plastomere oder als Mittel zur Erhöhung der Cetanzahl von Gasölen verwendet.
Herstellung von 2-Methoxy-2-tert.-butylperoxypropan
55 g 2,2-Di-tert.-butylperoxypropan, 16 g Methanol und 1 g Kationenaustauscherharz »Kastel-C-300«
(hergestellt von der Montecatini Edison S. p. A.) werden in einen 250 ml Kolben gegeben. Das
Gemisch wird auf einem Wasserbad mit Rückfluß unter Rühren erhitzt. In regelmäßigen Abständen
werden zwei Proben von 0,1 ml genommen, um
40. freies Hydroperoxyd jodometrisch zu bestimmen, da
es möglich ist, peroxydischen und hydroperoxydischen
Sauerstoff iodometrisch nebeneinander zu analysieren. Der insgesamt im Reaktionsgemisch
vorhandene aktive Sauerstoff wird bestimmt, indem die Probe mit 25 ml Eisessig und 2 g Kaliumiodid
behandelt und 25 Minuten in einem mit Rückflußkühler versehenen Kolben gekocht wird, worauf mit
50 ml Wasser gespült wird. Anschließend wird bei Raumtemperatur mit n/10 Natriumthiosulfat titriert.
Dann wird der peroxydische aktive Sauerstoff durch Differenz zwischen dem gesamten aktiven Sauerstoff
und dem so bestimmten hydroperoxydischen aktiven Sauerstoff berechnet.
Die Werte des Verhältnisses
Die Werte des Verhältnisses
hydroperoxydischer aktiver Sauerstoff peroxydischer aktiver Sauerstoff
100
entsprechend dem Prozentsatz des gebildeten Monoperoxyketals in Abhängigkeit von der Zeit sind in
der folgenden Tabelle angegeben.
Zeit, Minuten...
Monoperoxy-
ketal, %
Monoperoxy-
ketal, %
| 0 | 30 | 60 | 90 | 120 | 150 |
| 0 | 12,5 | 27 | 43 | 58 | 72 |
180
Nach dreistündiger Reaktion wird das gebildete Ketalperoxyd durch Abtrennung vom Harz durch
Filtration und Entfernung des überschüssigen Methanols durch Waschen mit wäßrigem 15%igem
NaOH gewonnen. Die in einer Menge von 38 g erhaltene Substanz wird unter vermindertem Druck
reaktifiziert. Die bei 33 bis 34°C/10mm Hg siedende
Fraktion wird abgenommen, wobei 31 g 2-Methoxy-2-tert.-butylperoxypropan der folgenden Formel erhalten
werden:
CH3 CH3
I I
CH3O-C-O — O —C-CH3
CH3 CH3
CH3 CH3
Brechungsindex nf? = 1,4003; Molekulargewicht
158 (berechnet 162); aktiver Sauerstoff = 9,5%
(9,87%); 53,5% C (53,3%); 9,3% H (9,47%). Die
Ausbeute beträgt 74%, bezogen auf eingesetztes 2,2-Di-tert.-butylperoxypropan.
B e i s ρ ie I 2
55 g 2,2-Di-tert.-butylperoxypropan, 50 ml Dioxan, 20 ml Methanol und 2 g sulfoniertes Harz »Kastel-C-300«
(in der Η-Form) werden in einen Kolben gegeben, der mit Rührer und Rückflußkühler versehen
ist und in einem Wasserbad bei 65° C gehalten wird. Der Reaktionsveriauf als Funktion der Zeit
wird durch das Verhältnis
hydroperoxydischer aktiver Sauerstoff
peroxydischer aktiver Sauerstoff
peroxydischer aktiver Sauerstoff
bestimmt und wie im Beispiel 1 überwacht. Die Werte dieses Verhältnisses als Funktion der Zeit sind in der
folgenden Tabelle genannt:
Zeit, Minuten
Monoperoxyketal, %
| 0 | 30 | 60 | 90 | 120 | 150 | 180 |
| 0 | 11,5 | 24,6 | 41,0 ' | 55,0 | 70,5 | 85,0 |
Nach 3 Stunden wird die Reaktion abgebrochen und das Dioxan bei 30 bis 35°C/70 mm Hg abdestilliert.
Anschließend wird das 2-Methoxy-2-tert.-butylperoxypropan auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise isoliert.
Hierbei werden 28 g Ketalperoxyd entsprechend einer Ausbeute von 66,5% erhalten.
B e i sp iel 3
55 g 2,2-Di-tert.-butyIperoxypropan, 20 ml Methanol und 1 g W. M. Valdol-Erde mit einer Azidität 65 mÄq/
100 g {Hersteller Valdol Co, Maglio di Sopra, Vicenza, Italien) werden in einem Kolben umgesetzt, der mit
einem Rührer und Rückflußkühler versehen ist und bei 65°C gehalten wird. Die Erde hat folgende gewichtsmäßige
Zusammensetzung:
SiO2
64,74
64,74
Al2O3
11,35
11,35
MgO
0,74
CaO
2,82
Fe2O3
2,58
2,58
TiO2
Spur
Spur
SO3
0,11
0,11
H2O
5,23o/o
Auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise wird der Reaktionsverlauf durch jodometrische Bestimmung des
aktiven Sauerstoffs verfolgt. Die Werte· des Verhältnisses
hydroperoxydischer aktiver Sauerstoff
peroxydischer aktiver Sauerstoff
peroxydischer aktiver Sauerstoff
sind in der folgenden Tabelle genannt:
| Zeit, Minuten " | 0 | 30 | 60 | 90 | 120 | 150 | 180 | 210 | 240 |
| Monoperoxyketal, % | 0 | 3,6 | 9,0 | 13,1 | 18,6 | 22,8 | 27,0 | 29,0 | 30,0 |
Die Reaktion wird abgebrochen. Das 2-Methoxy-2-tert.-butylperoxypropan wird vom Katalysator abfiltriert
und auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise isoliert. Das Ketalperoxyd wird in einer Menge von 8,2 g entsprechend
einer Ausbeute von 20,2% erhalten.
Beispiet
55 g 2,2-Di-tert.-butylperoxypropan, 20 mm Methanol und 2 g Kaliumbisulfat (analytisch reines Produkt)
werden in einem Kolben umgesetzt, der mit Rührer und Rückflußkühler versehen ist und bei 65° C gehalten
wird. Die prozentualen Werte des gebildeten Monoperoxyketals, bestimmt auf die im Beispiel 1 beschriebene
Weise, sind in der folgenden Tabelle angegeben.
Zeit. Minuten
Monoperoxyketal, %
0
0
0
30
4,2
60
10,5
10,5
120
20,5
20,5
150
23,
180
28,1
28,1
210
30,3
30,3
Die Reaktion wird dann abgebrochen und das 2-Methoxy-2-tert.-butylperoxypropan auf die im Beispiel J
beschriebene Weise isoliert. Hierbei werden 8,5 g Peroxyd entsprechend einer Ausbeute von 21% erhalten.
55 g 2,2-Di-tert.-butylperoxypropan, 20 ml Methanol und 2 g wasserfreie kolloidale Kieselsäure (hydratisiertes
Siliziumdioxyd) (Hi-SiI 233 — Columbia der Southern Chemical Corporation) werden in einen Kolben
gegeben, der mit Rührer und Rückflußkühler versehen ist und bei 65°C gehalten wird. Die Kieselsäure hat
folgende gewichtsmäßige Zusammensetzung:
SiO2
27%
CaO
0,5%
Al2O3 0,6%
H2O
10,0% NaCl
etwa 1,0%
etwa 1,0%
pH
Oberfläche
150m2/g
150m2/g
Der Reaktionsablauf wird auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise durch jodometrische Analyse überwacht.
Die prozentualen Werte des gebildeten Monoperoxyketals sind in der folgenden Tabelle angegeben.
Zeit, Minuten
Monoperoxyketal, %
| 30 | 60 | Tabelle 5 | 3 | 90 | 120 | 150 | 180 | |
| 0 | 2,5 | 6, | 11,1 | 16,3 | 20,2 | 23,0 | ||
| 0 | ||||||||
210
25,0
25,0
Die Reaktion wird abgebrochen und das 2-Meth- Company) werden in einen Kolben gegeben, der mit
oxy-2-tert.-butylperoxypropan auf die im Beispiel 1 Rührer und Rückflußkühler versehen ist und bei
beschriebene Weise abgetrennt. Hierbei werden 7,2 g 25 65°C gehalten wird. Der Ruß hat folgende Merk-Peroxyd
entsprechend einer Ausbeute von 17,8% male: Oberfläche 116m2/g, Teilchendurchmesser
erhalten. 27 mμ, flüchtige Bestandteile 5,7%, pH-Wert 4,3.
^er Reakti°nsverlauI' w*rd durch jodometrische
Titration des aktiven Sauerstoffs auf die im Beispiel 1 55 g 2,2-Di-tert.-butylperoxypropan, 20 ml Metha- 3° beschriebene Weise überwacht. Die Ergebnisse sind
nol und 2,5 g Ruß »Kosmobil 77« (United Carbon in der folgenden Tabelle angegeben.
B e i s D i e 1 6
| 0 | 30 | 60 | 90 | 120 | 150 | 180 |
| 0 | 2,8 | 7,1 | 12,3 | 17,5 | 23,0 | 25,0 |
Zeit, Minuten
Monoperoxyketal, %
Das 2-Methoxy-2-tert.-butylperoxypropan wurde auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise isoliert.
Hierbei wurden 9,5 g Ketalperoxyd entsprechend einer Ausbeute von 23,5% erhalten.
B e i s ρ i e 1 7
22Og 2,2-Di-tert.-butylperoxypropan und 100ml
Äthanol werden in einen Kolben gegeben, der mit Rührer, Scheidetrichter und Thermometer versehen
ist. Die Lösung wird von außen mit einer Kältemischung bei OC gehalten. Hierbei werden 5 ml
konzentrierte HCl langsam so zugegeben, daß die Temperatur OC nicht übersteigt. Das Gemisch
wird 2 Stunden bei dieser Temperatur gerührt und dann in Wasser gegossen. Die obere Schicht wird abgetrennt.
Die Masse wird mit Wasser und mit einer wäßrigen 10%igen NaOH-Lösung gewaschen, um
das gebildete Hydroperoxyd zu entfernen, und über wasserfreiem Na2SOj getrocknet. Durch Fraktionierung
unter Vakuum wird 2-Äthoxy-2-tert.-butylperoxypropan isoliert, wobei die bei 47 bis 48 C/
10 mm Hg siedende Fraktion aufgefangen wird. 105 g Produkt entsprechend einer Ausbeute von 60%
werden erhalten. Brechungsindex nt = 1,4048, Gehalt an aktivem Sauerstoff = 9,3% (9,1%).
165 g 2,2 - Di - tert. - butylperoxypropan, 200 g 2-Äthylhexylalkohol und 2 g p-Toluolsulfonsäure
werden in einen Kolben gegeben, der 2 Stunden bei 210
28,2
28,2
70 C unter einem Vakuum von 45 mm Hg gehalten wird. Der Rückstand wird mit wäßrigem 10%igem
NaOH gewaschen und getrocknet. Das nicht umgesetzte 2-Methylhexanol und der Überschuß des
2,2-Di-tert.-butylperoxypropans werden bei 1 mm Hg abdestilliert, wobei das Bad bei 600C gehalten wird.
Der Rückstand wird dann durch eine Chromatographiesäule
geleitet, die mit Aluminiumoxyd gefüllt ist, und mit Petroläther eluiert. Nach dem Abdampfen
des Lösungsmittels werden 146 g Rückstand (Ausbeute 75%) erhalten. Das Produkt hat folgende
Kennzahlen:
D = 0,8280, nf = 1,4240, aktiver Sauerstoff
= 6,25% (6,10%); kryoskopisch ermitteltes Molekulargewicht = 276 (260), Das Produkt ist das
2-(2-ÄthylhexyIoxy)-2-tert.-butylperoxypropan.
55 g 2,2-Di-tert.-butylperoxypropan, 120 g Benzylalkohol
und 2 g Kationenaustauscherharz »Kastel-C-300« werden in einen Kolben gegeben, der mit Rückflußkühler
und Rührer versehen ist. Das Gemisch wird 1 Stunde bei 80 C gerührt und dann vom Harz
abfiltriert. Das Filtrat wird zur Entfernung des gebildeten Hydroperoxyds mit Wasser und dann mit
10%igem NaOH gewaschen. Der Rückstand wird über wasserfreiem Na2SOj getrocknet.
Das so erhaltene Produkt wird unter Vakuum, das bis 0,05 mm Hg steigt, destilliert, wobei das Bad bei
60 C gehalten wird. Hierbei wird das gesamte
909518/Ä17
2,2-Di-tert.-butylperoxypropan und der größtmögliche
Teil des nicht umgesetzten Benzylalkohol abdestilliert. Der erhaltene Rückstand wird chromatographisch
in einer Säule an AI2O3 analysiert und mit Petroläther eluiert. Nach Abdampfen des Lösungsmittels
werden als Rückstand 6 g 2-Benzyloxy-2-tert.-butylperoxypropan (entsprechend einer Ausbeute
von 11%) mit folgenden Kennzahlen erhalten: nf = 1,464I5 aktiver Sauerstoff = 6,9% (7,2%);
kryoskopisch ermitteltes Molekulargewicht = 215 (222).
Ein Gemisch von 55 g 2,2-D.i-tert.-butylperoxypropan und 100 ml Methanol wird in einen Kolben
gegeben, der mit einem Rückflußkühler versehen ist.
In den nachstehend genannten Abständen werden Proben genommen, um das gebildete Hydroperoxyd
auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise zu bestimmen, während das Reaktionsgemisch in einem
Wasserbad am Sieden gehalten wird. Die Bildung an Monoperoxyketal als Funktion der Zeit ist in der
folgenden Tabelle in Prozent angegeben.
| Zeit, Minuten | 0 | 30 | 60 | 90 | 120 | 150 | 180 | 210 . | 240· |
| Monoperoxyketal, % | 0 | 6,3 | 10,2 | 15,2 | 28,0 | 39,8 | 52,3 | 72,7 | 87,0 |
Schließlich wird das gebildete 2-Methoxy-2-tert.-butylperoxypropan
auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise isoliert. Hierbei werden 29,5 g Peroxyd, entsprechend
einer Ausbeute von 73%, erhalten.
55 g 2,2-Di-tert.-butylperoxypropan, 55 g Diäthylenglykol, 150 ml Dioxan und 3 g Ionenaustauscherharz
»Kastel-C-300« werden in einen Kolben gegeben, der mit Rührer und Rückflußkühler versehen
ist. Das Gemisch wird 2,5 Stunden bei 80° C gerührt, worauf die Lösung vom Harz abfiltriert wird. Das
Filtrat wird zur Entfernung desDioxans bei 70mm Hg destilliert. Der Rückstand wird in Wasser gegossen.
CH3
Die obere organische Schicht wird abgetrennt und dreimal mit 10%igem NaOH gewaschen. Das erhaltene
Produkt wird über Na2SÖ4 getrocknet und
unter Vakuum, das bis 0,5 mm Hg steigt, destilliert, während das Bad bei 65° C gehalten wird. Der Rückstand
wird dann durch die Chromatographiesäule geleitet, die mit AI2O3 gefüllt ist, und mit Petroläther
eluiert.
Nach dem Abdampfen des Lösungsmittels werden 12 g /J,/3'-Di-[(2-tert.-butylperoxy)-isopropoxy]-diäthyläther
(entsprechend einer Ausbeute von 13%) mit folgenden Kennzahlen erhalten:
Aktiver Sauerstoff" = 8,6% (8,75%); Molekulargewicht
= 345 (366); Schmelzpunkt 94° C. Die Verbindung hat die Formel
CH,
CH3-C OO C-O-CH2-CH2-O-CH2-CH2-O-C OO C-CH3
CH3 H3C CH3 H3C CH3 CH3
58 g Aceton, 45 g tert-Butylhydroperoxyd und
64 g Methanol werden in einen Kolben gegeben, der mit Rührer, Thermometer und Scheidetrichter versehen
ist. Das Gemisch wird von außen mit Eis auf 0°C gekühlt. 10 ml konzentrierte HCl werden so
zugetropft, daß die Innentemperatur 5°C nicht übersteigt. Nach einer Reaktionsdauer von 30 Minuten
wird das Gemisch in Wasser gegossen. Die obere organische Schicht wird zuerst mit Wasser und dann
dreimal mit 10%igem NaOH gewaschen und über Na2SÜ4 getrocknet. Ein rohes Produkt in einer
Menge von 32 g wird erhalten. Das Produkt wird unter vermindertem Druck in einer Filterkolonne
fraktioniert. Die folgenden Fraktionen werden abgenommen:
I 43 bis 46°C/35 mm Hg 1,6 g Acetondimethyl-
II 33 bis 34°C/10 mm Hg 7,6 g 2-Methoxy-
2-tert.-butylperoxypropan, III 58 bis 6I0QlO mm Hg 21g 2,2-Di-tert.-butylperoxypropan.
Die Ausbeute des als Fraktion II erhaltenen Peroxyäthers beträgt 7%, bezogen auf eingesetztes tert.-Butylhydroperoxyd.
B ei sρ iel 13
Eine Kolonne (25 mm Innendurchmesser, 2000 mm Länge), die mit einem Außenmantel zum Erhitzen
versehen ist, wird mit Ionenaustauscherharz »Kastel-C-300« gefüllt und durch warmes Wasser bei einer
konstanten Temperatur von 60° C gehalten. Ein Gemisch von 2,2-Di-tert.-butylperoxypropan und
Methanol im Molverhältnis von 1 : 2 wird von oben nach unten in einer Menge von 12 bis 15 ml/
Minute durch die Kolonne geleitet. Die Flüssigkeit wird in Wasser gegossen. Aus der abgetrennten
oberen organischen Schicht wird 2-Methoxypropan auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise isoliert.
55
39 g !,l-Di-terL-butylperoxycyclohexan und 50 ml
Äthanol werden in einen Kolben gegeben. Nach
Oo Zugabe von 3 g Kationenaustauscherharz »Kastel-C-300«
wird das Gemisch auf einem Bad, das eine konstante Temperatur von 80" C hat, unter Rückfluß
gehalten. Nach 2,5 Stunden wird das Reaktionsgemisch vom Harz abfiltriert, und das Filtrat dreimal
mit Wasser und dann dreimal mit 10%igem NaOH gewaschen. Das Gemisch wird über NaaSOi getrocknet
und unter Vakuum destilliert. Hierbei wird l-Äthoxy-l-tert.-butylperoxydcyclohexan bei 48 bis
50°C/0,5mm Hg aufgefangen. 17,6 g Peroxyd entsprechend
einer Ausbeute von 58% werden erhalten. Brechungsindex ni? = 1,4408; Gehalt an aktivem
Sauerstoff = 7,5% (7,9%).
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung von Peroxyketalen
der allgemeinen Formeln
R1
R1-O-O-C-
— O O C O 1x4
R3
H H R3
0-C-R5-C-O-C
Κ. R R9
O-O-R1
worin Ri ein Alkyl- oder Aralkylrest mit bis zu 10 C-Atomen ist, R-2 und Ra eine Estergruppe
oder einen gegebenenfalls alkyl- oder halogensubstituierten Alkyl- oder Cycloalkylrest mit bis
zu 10 C-Atomen bedeuten und zusammen mit dem mittleren Kohlenstoffatom einen cycloaliphatischen
Ring bilden können, Ri ein primärer oder sekundärer Alkyl-, Aralkyl- oder
Cycloalkylrest mit bis zu IOC-Atomen ist, R Wasserstoff oder einen Alkyl-, Cycloalkyl- oder
Aralkylrest mit bis zu 10 C-Atomen und Rs ein gegebenenfalls alkyl- oder halogensubstituierter
zweiwertiger Alkylen-, Cycloalkylen- oder Arylenrest oder eine Äthergruppe mit bis zu 10 C-Atomen
bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man Alkylidendiperoxyde der Formel
35
R1-O-O-C-O-O-R1
mit einem einwertigen Alkohol R4 — OH oder
mit einem zweiwertigen Alkohol der Formel
40
HO-C-R5
R
R
OH
45
wobei die Reste Ri, R>, R3, R4, Rs und R die
obengenannte Bedeutung haben, bei Temperatüren zwischen —15 und +10O0C, vorzugsweise
zwischen O und 900C, vorzugsweise in Gegenwart
eines sauren Katalysators, umsetzt und die Reaktion so lange durchführt, bis bis zu 1 Mol
Ri — O — OH-Hydroperoxyd pro Mol des eingesetzten
Alkylidendiperoxyds als Nebenprodukt gebildet worden ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsmaterial ein
in situ in Gegenwart eines sauren Katalysators, insbesondere Mineralsäuren, Kieselsäuren, Sulfonsäuren,
Heteropolysäuren, saure Erden, Kationenaustauscherharzen in der Η-Form, saures
Aluminiumoxyd, Aktivkohle, Friedel-Crafts-Katalysatoren und saure Ruße in Mengen von 0,01
bis 50 Gewichtsprozent des Reaktionsgemisches, aus den entsprechenden Ausgangskomponenten
gebildetes Alkylidendiperoxyd verwendet und vorzugsweise den sauren Katalysator für die
weitere Umsetzung im Alkylenperoxyd enthaltenden rohen Gemisch beläßt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Alkylidendiperoxyd
mit dem ein- oder zweiwertigen Alkohol in Molverhältnissen zwischen 4 : 1 und 1 : 5 umsetzt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Überschuß
an Alkohol verwendet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man primäre oder
sekundäre aliphatische Alkohole, cycloaliphatische Alkohole, aliphatische Glykole und primäre
oder sekundäre alkylaromatische Alkohole verwendet.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man das gebildete
Hydroperoxyd durch Destillation unter vermindertem Druck oder unter Verwendung eines
azeotropen Mittels entfernt.
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
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| NL (1) | NL154730B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3950432A (en) * | 1972-04-10 | 1976-04-13 | Pennwalt Corporation | Di- and tetra-(peroxy)ketals and acetals and improved curing and polymerizing process employing same |
| US4287371A (en) * | 1977-07-15 | 1981-09-01 | Akzona Incorporated | Novel peroxyketals derived from alkoxyacetones |
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|---|---|---|---|---|
| JPS5231255B2 (de) * | 1974-10-22 | 1977-08-13 | ||
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| EP0332386B1 (de) * | 1988-03-10 | 1994-06-08 | Nippon Oil And Fats Company, Limited | Cyclische Monoperoxyketale |
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Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1083821B (de) * | 1958-07-23 | 1960-06-23 | Akad Wissenschaften Ddr | Verfahren zur Herstellung von ª‡-Alkoxydialkylperoxyden |
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- 1966-05-17 US US550643A patent/US3468962A/en not_active Expired - Lifetime
- 1966-05-19 JP JP41031550A patent/JPS5019529B1/ja active Pending
-
1974
- 1974-12-26 JP JP752025A patent/JPS517647B1/ja active Pending
Patent Citations (1)
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1138234A (en) | 1968-12-27 |
| NL154730B (nl) | 1977-10-17 |
| US3468962A (en) | 1969-09-23 |
| JPS5019529B1 (de) | 1975-07-08 |
| JPS517647B1 (de) | 1976-03-10 |
| NL6606513A (de) | 1966-11-22 |
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