DE1290978C2 - Schutzkappe fuer mikrophone - Google Patents
Schutzkappe fuer mikrophoneInfo
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- DE1290978C2 DE1290978C2 DE1965A0050231 DEA0050231A DE1290978C2 DE 1290978 C2 DE1290978 C2 DE 1290978C2 DE 1965A0050231 DE1965A0050231 DE 1965A0050231 DE A0050231 A DEA0050231 A DE A0050231A DE 1290978 C2 DE1290978 C2 DE 1290978C2
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
- H04R1/08—Mouthpieces; Microphones; Attachments therefor
- H04R1/083—Special constructions of mouthpieces
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- H04R1/086—Protective screens, e.g. all weather or wind screens
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Description
30
Jedes Mikrophon ist bekanntlich mit einer Schutztappe
versehen, die die Aufgabe hat. nicht nur die dünne und daher außerordpitlich empfindliche Membran
des VVandlersystems vor mechanischen Beschädigungen zu schützen, sondern auch das Eindringen
Von Staub- und Schmutzpartikelchen in das System tu verhindern.
Die bisher verwendeten Schutzkappen bestehen meist aus mehreren Teilen, nämlich einem massiveren
Teil, der den mechanischen Schutz übernehmen soll lind z. B. ein grobes, halbkugeliges Geflecht aus diklem,
steifem Draht oder aber auch ein mit Öffnungen lür den Schalleintritt ausgebildeter Hohlkörper aus
Kunststoff oder Metall sein kann, unter dem als weiteres Filterelement zum Schutz gegen Verunreinigunfen
des Wandlersystems ein sehr feinmaschiges iewebe aus Draht oder Gaze angeordnet ist.
Zusätzlich wird gelegentlich noch eine weitere Schicht aus schalldurchlässigem Material, beispielsweise
Schaumstoff, Vliseline od. dgl., vorgesehen, die •ls Windschutz dient.
Trotz dieses Aufwandes treten insbesondere bei tlektrodynamischen Mikrophonen, in deren Arbeitsluftspalt
bekanntlich ein sehr starkes Magnetfeld vorlanden ist. Störungen durch eingedrungene Eisenleuchen
auf, die die einwandfreie Funktion des Mi-Irophons dadurch behindern, daß sie sich in dem
iußerordentlich engen Luftspalt festsetzen.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch. Oaß sie an Stelle einer Kappe aus mehreren Teilen
tiit verschiedenen Funktionen eine Kappe vorschlägt,
die nur aus einem einzigen Material besieht, das imstande ist, alle Funktionen, die von einer Schutzkappe
fur Mikrophone verlangt werden, zu erfüllen. Erfindungsgemäß
wird dies dadurch erreicht, daß die 6,5 Kappe aus gesintertem Material hergestellt ist, dessen
Teilchen eine kugelige und bzw. oder gespratzte Gestalt aufweisen.
Vorzugsweise besteht das Sintermaterial, aus dem die Kappe hergestellt ist, aus metallischen Teilchen,
beispielsweise Bronzekügelchen, deren Durchmesser c'wa 0,7 bis i mm beträgt. In besonders gelagerten
Fallen, bei denen man sich mit einer geringeren Filter-Wirkung zufriedengeben kann, ist auch die Verwendung
von gesinterten Kunststoffen, beispielsweise aus Kügelchen aus thermoplastischem Material, möglich.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung soll die Wandstärke der Schutzkappe nicht dicker
sein als es dem doppelten Durchmesser eines Kügelchens des Sintermaterials entspricht.
Gegenüber den bisher bekanntgewordenen Schutzkappen für Mikrophone besitzt die erfindungsgemäße
Ausführung verschiedene Vorteile. Sie ist vor allen Dingen mechanisch außerordentlich stabil und besitzt
trotz großer Festigkeit ein durchaus gefälliges Aussehen. Der Weg, den die Staubteilchen beim Eindringen
in die Schutzkappe durchlaufen müssen, ist wesentlich länger als beispielsweise der in einer Gazeabschirmung,
und er ist überdies unregelmäßig gekrümmt, wobei sich tote Winkel ausbilden, in denen
die Verunreinigungen sich ablagern, bevor sie noch c.ilen Schaden anstiften können.
Aus der Tatsache, daß der Weg, den der Schall bein Durchtritt durch die Schutzkappe gemäß der
Erfindung zurückzulegen hat, verhältnismäßig lang i>t, ergibt sich bereits ohne jede weitere Maßnahme
eine gute Windschutzwirkung.
Ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil ist darin gelegen, daß die erfindungsgemäße Schutzkappe in
jeder beliebigen Form auf einfache Weise hergestellt werden kann, was dazu führt, daß auch die Hersiellungskosten
im Vergleich zu jenen der bekannten Schutzkappen geringer sind.
Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnung, in der ein Mikrophon mit der erfindungsgemäßen
Schutzkappe dargestellt ist, näher erläutert werden.
Von dem Mikrophon 1 ist nur der obere Teil 3 dargestellt, der das Wandlersystem 2 enthält. Die
Membran des elektroakustischen Wandlers 2 ist mit 4 bezeichnet. Der obere Teil 3 des Mikrophons 1 ist
stufenförmig abgesetzt, so daß einerseits der Wandler 2 eine definierte Lage einnimmt, andererseits eine
R;lle zwischen dem Wandler und der Wand des Mikrophonoberteiles 3 sich ausbildet, in die der
Fuß 7 der Kappe 5 eingreift. Die Kappe 5 kann beispielsweise mittels Schrauben 6 am oberen Gehäuseteil
3 des Mikrophons 1 befestigt werden.
Die gemäß der Erfindung ausgebildete Schutzkappe 5 kann jede beliebige Form erhalten. Sie kann
an Stelle der in der Figur dargestellten eckigen Uber-■zange
auch runde Übergänge aufweisen oder beispielsweise die Gestalt einer Halbkugel erhalten. Im
ixtremfall kann sie auch als flacher Körper ausgebildet
sein, der bei Mikrophongehäusen prismatischer Gestalt das Schutzgitter ersetzt.
Die erfindungsgemäße Schutzkappe kann auch :.;rch entsprechende Oberflächenbehandlung (Eloxie-
-. n. Galvanisieren) verschiedenen Gehäusematerialien ;.ngepaßi werden bzw. bei gesintertem Kunststoff sogar
in verschiedenen Farben hergestellt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schutzkappe für Mikrophone, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus gesintertem
Material besteht, dessen Teilchen eine kugelige und bzw. oder gespratzte Gestalt aufweisen.
2. Schutzkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material, aus dem die
Kappe hergestellt ist, aus gesinterten metallischen Teilchen, beispielsweise Bronzekügelchen, besteht.
3. Schutzkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material, aus dem die
Kappe hergestellt ist, aus gesinterten thermoplastischen Teilchen, beispielsweise Kunststoffkügelchen,
besteht.
4. Schutzkappe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Teilchen des Sintermaterials, aus dem die Kappe hergestellt ist, einen größten Durchmesser ao
von etwa 0,7 bis 1 mm besitzen.
5. Schutzkappe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wandstärke der Kappe etwa dem doppelten Durchmesser der Teilchen entspricht, aus denen
das Sintermaterial besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT374265A AT252343B (de) | 1965-04-23 | 1965-04-23 | Schutzkappe für Mikrophone |
Publications (2)
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- 1965-09-14 DE DE1965A0050231 patent/DE1290978C2/de not_active Expired
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