DE128682C - - Google Patents

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DE128682C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K25/00Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for
    • F01K25/08Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using special vapours

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Vorrichtungen, bei welchen Betriebsdampf oder Gas dadurch erzeugt werden, dafs man von zwei Flüssigkeiten von verschieden hohen Siedepunkten die den höheren Siedepunkt besitzende Flüssigkeit bis über den Siedepunkt der anderen Flüssigkeit, aber unter ihren eigenen Siedepunkt erhitzt, und dann diese beiden Flüssigkeiten kurz vor oder in der Kraft- bezw. Arbeitsmaschine mischt, so dafs erst hier die Betriebskraft entsteht, ist es nothwendig, das Mischungsverhältnifs beider Flüssigkeiten so zu regeln, dafs die Menge des erzeugten Betriebsdampfes dem Arbeitsverbrauch entspricht.
Vorliegende Erfindung löst nun die Aufgabe bei Maschinen, bei denen der Heizstoff von dem Arbeitsdampf vor dem Eintritte in den Arbeitscylinder getrennt wird, dadurch, dafs der Betrieb derjenigen Speisevorrichtungen, Pumpen u. s. w. automatisch veriindert wird, welche die den Dampf oder das Gas entwickelnden Flüssigkeiten dem Räume zuführen, ill dem sie gemischt werden. Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung nebst der Einrichtung zum Erzeugen der Betriebskraft, soweit als sie in Betracht kommt, dargestellt, wobei beispielsweise Wasserdampf zum Betriebe der Kraftmaschine verwendet werden soll, der bei einer Mischung von hocherhitztem OeI und vorgewärmtem Wasser erzeugt wird.
Das in einem geeigneten Gefäfse hocherhitzte OeI wird durch das Rohr 1 der Pumpe 2 zugeführt und von dort in das Mischrohr 3 be-..
fördert. In dasselbe Rohr wird auch das vorgewärmte Wasser mit Hülfe, der Pumpe 4 geführt, so dafs in dem Rohre 3 Wasser und OeI innig gemischt werden, wodurch das Wasser in Dampf verwandelt wird. Dieses Gemisch gelangt in das den Druckregler 11 umgebende Gefäfs 5, aus diesem in den Scheider 6, in dem sich das OeI aus dem Wasserdampfe abscheidet, und während nun. der Dampf durch das Rohr 7 in die Arbeitsmaschine 8 gelangt, wird das abgekühlte OeI von der Pumpe 20 mit dem gleichen Kraftaufwande, den die Pumpe 2 erfordert, vermittelst des Rohres 17 aus dem Scheider 6 entnommen und diirch das Rohr 21 nach dem Heizkessel zurückgeführt. Steigt das OeI trotzdem im Scheider 6, so dafs es das Schwimmerventil 9 anhebt, so wird die Flüssigkeit von dem über ihr herrschenden Dampfdruck durch das Rohr 10 in das Erhitz ungsgefäfs zurückgeführt. ■ Man könnte natürlich auch das ausgenutzte OeI allein durch das Ventil 9, oder allein durch die Pumpe 20 oder durch irgend welche andere Mittel nach dem Erhitzungsgefäfse zurückfuhren.
In dem Scheider 6 soll ein
Dampfdruck herrschen; derselbe ist abhängig einerseits von der Zuführungsmenge des Arbeitsgemisches, andererseits von der Temperatur dieses Gemisches und von der entnommenen Dampfmenge.
Der allseitig geschlossene Druckregler 11, der in dem dargestellten Beispiele von einem Gehäuse 5 umgeben ist, und dessen Boden durch
gleichbleibender
die Membrane 12 gebildelt wird, ist mit dem als Arbeitsflüssigkeit angenommenen Wasser theilweise gefüllt. In diesem Gefä'fse 1 1 herrscht natürlich der der Temperatur der umgebenden Mischung entsprechende Druck. Die Membrane 12 ist durch eine Stange 13 mit der Membrane 14 im oberen Boden des Scheiders 6 verbunden. An die Stange greift ein zweiarmiger Hebel 15 an, welcher die Hebelbewegung vermittelst Ausrückstange 16 auf den Einlauf der Pumpen, welche die Flüssigkeiten in das Mischrohr 3 befördern, überträgt; dies erfolgt derart, dafs bei fallendem Drucke in dem Scheider 6, welcher durch die Dampfentnnhme für die Arbeitsmaschine herbeigeführt wird, die Pumpen die Förderung bewirken, da der höhere Druck in dem Gefäfse 11, aus welchem keine Dampfentnahme stattfinden kann, auf die Membrane 12 die Verbindungsstange 13 nach unten drückt. Die Pumpen setzen dagegen aus, wenn in dem Druckregler 11 und in dem Scheider 6 gleiche Druckspannungen herrschen, also im Scheider 6 noch Dampf von gleicher Spannung wie im Behälter 11 vorhanden ist.
Die Ein- und Ausrückung der Pumpen kann auf beliebige Art erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Regler für die Speisevorrichtung bei Einrichtungen zur Erzeugung der Betriebskraft durch Mischen von Arbeitsflüssigkeiten mit verschieden hohen Siedepunkten, dadurch gekennzeichnet, dafs das die Speisepumpen-Steuerung beeinflussende Gestänge mit zwei Membranen (12, 14) verbunden ist, von denen die eine (12) einen vom Dampfgemisch umflossenen und theilweise mit Arbeitsflüssigkeit gefüllten Behälter (11) verschliefst, in welchem der Dampfdruck mit der Temperatur des den Behälter (11) umgebenden Gemisches steigt und fällt, während die zweite Membrane (14) den directen Druck des verdampften Arbeitsstoffes im Scheider (6) aufnimmt, zum Zwecke, die Zufuhr der Mischung entsprechend der Entnahme aus dem Scheider (6) durch die Maschine zu regeln.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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