DE1286667B - Verfahren zur Herstellung von oelhaltigem Russgranulat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von oelhaltigem Russgranulat

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DE1286667B DE1966A0052861 DEA0052861A DE1286667B DE 1286667 B DE1286667 B DE 1286667B DE 1966A0052861 DE1966A0052861 DE 1966A0052861 DE A0052861 A DEA0052861 A DE A0052861A DE 1286667 B DE1286667 B DE 1286667B
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Description

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Bei der Rußherstellung fällt das Produkt im allge- Am Anfang der Entwicklung der Rußgranulier-
meinen als lockerer, flockiger Feststoff mit äußerst technik wurde angenommen, daß man Ruß direkt feiner Teilchengröße an. Dieses Produkt ist schwierig granulieren kann, indem man ihn rührt und gleichzu handhaben. Dementsprechend wird üblicherweise zeitig mit Öl allein besprüht (vgl. USA.-Patentschrift der lockere Ruß granuliert. Die erzeugten Granulate 5 2167 647). Dieses Verfahren wurde wegen der oder Pellets passieren ein Sieb der lichten Maschen- Schwierigkeiten bei der Zugabe und der Verteilung weite 0,124 bis 1,676 mm (120 bis 10 mesh). Aus des Öls im Ruß als in der Praxis nicht durchführbar verschiedenen Gründen ist es zweckmäßig, den Pel- angesehen (vgl. USA.-Patentschrift 2 813 040). Inslets oder Granulaten Öl einzuverleiben, z. B. für die besondere läßt sich eine zu hohe oder zu niedrige Weiterverarbeitung in der Kautschukindustrie, wobei io Ölmenge im Granulat, im Gegensatz zur Verwendung es insbesondere auf die Konstanz des Ölgehaltes an- von Wasser als Befeuchtungsmittel, nicht durch eine kommt. einfache Trocknungsbehandlung ausgleichen. Dieses
Zur Herstellung von ölhaltigen Rußgranulaten sind Problem läßt sich in der Praxis auch nicht durch bereits die verschiedensten Methoden bekannt. geregeltes Eindosieren des Öls in die Granuliervor-
Gemäß einem Verfahren, das unter der Bezeich- 15 richtung lösen, da es sich als unmöglich erwiesen nung »Trockengranulierung« bekannt ist, wird lok- hat, der nachgeschalteten Wiegevorrichtung einen kerer, feinteiliger Ruß in einer Drehtrommel in An- konstanten Granulatstrom zuzuführen. Wie beispielswesenheit von Samenkörnern oder Keimen getrom- weise aus der USA.-Patentschrift 2 848 347 hervormelt. Hierdurch wird der lockere, feinteilige Ruß geht, wurde es auch für notwendig erachtet, zur Ergranuliert. Das entstehende Granulat kann an- 20 leichterung des Granulierens dem Ruß Öl in wesentschließend entweder in der Drehtrommel oder in lieh höherem als dem gewünschten Anteil zuzueiner anderen geeigneten Vorrichtung mit einer be- setzen. Die dabei entstehenden Granulate wurden für stimmten Menge Öl imprägniert werden. zu hart angesehen.
Ein weiteres Verfahren, das als »Naßgranulation« Überraschenderweise läßt sich ein ölhaltiges Rußbekannt ist, besteht darin, daß man den lockeren, 25 granulat mit ausreichend konstantem Ölgehalt ohne feinteiligen Ruß in einem länglichen, waagerecht an- Verwendung von .Wasser als Befeuchtungsmittel in geordneten Mischer, der eine Rührwelle mit sich da- wirtschaftlicher Weise herstellen,
von radial weg erstreckenden Rührfingern hat, mit Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch geeiner bestimmten Menge Wasser besprüht. Unter der kennzeichnet, daß der trockene staubförmige Ruß in Einwirkung des Besprühens und Durchrührens wird 30 mindestens einem Mischer kontinuierlich mit Öl zu der Ruß in ein feuchtes Granulat umgewandelt, das einem öldurchfeuchteten und verdichteten, aber noch dann aus dem Mischer ausgetragen wird, worauf das keine oder nur geringfügige Granülätbildung aufwei-Wasser in einem Trockner entfernt wird. Die Granu- senden Rußstaub verarbeitet wird, daß diese öllatkörper zerfallen beim Trockenvorgang nicht. Auch Ruß-Mischung nach dem Austrag aus der Mischstufe kann bei der Herstellung der Granulate unter Ver- 35 und vor der Einspeisung in die eigentliche Granulierwendung von Wasser als Befeuchtungsmittel ein kon- vorrichtung kontinuierlich gewogen wird und daß stanter Wasserstrom in die Granuliervorrichtung ein- das Gewichtsverhältnis der Austragsmenge pro Zeitgespeist werden, während die Rußdosierung in Ab- einheit zu der in die Mischstufe eingespeisten Ölhängigkeit vom Gewicht des ausgetragenen fertigen menge pro Zeiteinheit durch Vergleich mit einem Granulates vorgenommen wird. Eventuell auftretende 40 vorgegebenen lind einprogrammierten Meßwert-Unregelmäßigkeiten im Wassergehalt des Granulates Signalverhältnis den Ölzulauf in die Mischstufe stören nicht, da das Wasser sowieso durch die Track- regelt.
nungsbehandlung entfernt wird. Anschließend wird Trotz der bekannten Neigung des Rußstaubs zur
das getrocknete Granulat in einem bestimmten Ge- Adsorption von atmosphärischen Gasen, wie Luft, wichtsverhältnis mit öl imprägniert. Die Hauptmenge 45 zur elektrostatischen Aufladung und zur Brückenbilder derzeit hergestellten ölhaltigen Rußgranulate dung, gelingt es auf diese Weise, den Ölzunuß lauwird entweder nach diesem oder nach dem zuerst fend zu überwachen und entsprechend einzuregubeschriebenen Verfahren hergestellt. Dabei wird das lieren. Da die eigentliche Granulatbildung erst nach »NaßgranulierverfahrerL«: derzeit immer mehr bevor- dem Wägevorgang-stattfindet, ist es auch ohne weizugt, da angenommen wird, daß sich nach diesem 50 teres möglich, eventuelle geringe Unterschiede im Verfahren bessere Granulate rascher und einfacher Ölgehalt der Rußmischung noch während des Granuherstellen lassen. lierungsvorganges auszugleichen. Es wird daher ein
Das nachträgliche Besprühen oder Imprägnieren sehr homogenes ölhaltiges Rußgrantilat erhalten, mit Öl ist jedoch eine technisch aufwendige Maß- - Gegenstand der.Erfindung.ist ferner eine Einrichnahme, da außer der Granulier- und Trocknungsvof- 55 tung zur Durchführung des vorstehend geschilderten richtung noch eine besondere Mischvorrichtung für Verfahrens, die gekennzeichnet ist durch eine mit das Aufbringen des Öls benötigt wird. konstanter Förderleistung arbeitende Einspeisevor-
Ein drittes bekanntes und in begrenztem Umfang richtung für trockenen, unverdichteten Ruß, an die durchgeführtes Verfahren besteht darin, daß man den mindestens ein Mischer angeschlossen ist, in den eine Ruß mit einer Wasser-Öl-Emulsion in einem Mischer 60 vorzugsweise mit einem Sprühdüsenkopf versehene des vorstehend beschriebenen Typs besprüht. Der Ölzuführungsleitung mündet, eine Förder- und lockere, feinteilige Ruß wird dabei in ein Wasser und Wiegevorrichtung für feuchten, verdichteten Ruß-Öl enthaltendes Granulat umgewandelt, das in einem staub, deren Aufnahmeseite an den Mischer ange-Trockner praktisch restlos vom Wasser befreit wird. schlossen ist, und eine Granuliervorrichtung, die an Das im Granulat enthaltene öl ist bei den im Trock- 6s die Abgabeseite der Förder- und Wiegevorrichtung ner herrschenden Temperaturen nicht flüchtig und angeschlossen ist, sowie durch eine Meß- und Regelbleibt im Granulat zurück. Hierbei ist es jedoch einrichtung, die aus einem Meßteil der Förder- und schwierig, den ölgehalt konstant zu halten. Wiegevorrichtung, aus einem Wägungsmeßwert-
3 4
signalumwandler, aus einer in der Ölzuführungs- drei Mischer verwendet werden, vorausgesetzt, daß
leitung angeordneten Differenzdruckmeßvorrichtung, jeweils die vorstehend genannten Arbeitsbedingungen
aus einem Differenzdruckmeßwertsignalumwandler, eingehalten werden. Das heißt, die Verweilzeit des
aus einem Rechengerät, aus einem Regler und aus Gemisches aus Rußstaub und Flüssigkeit in den
einem steuerbaren Regelventil besteht. 5 Mischern und die Intensität der Durchmischung
Das erfindungsgemäße Verfahren wird Vorzugs- müssen so begrenzt sein, daß die Bildung von Graweise derart durchgeführt, daß die Meßwerte für das nulat vermieden wird. Dementsprechend ist das ProGewicht der in der Zeiteinheit aus der Mischstufe dukt, das aus dem Mischer 26 austritt, immer noch ausgetragenen Rußmenge und für die Strömungsge- staubförmig. Es ist jedoch gründlich und gleichschwindigkeit des Öls in der Zuführungsleitung in io mäßig mit dem zugesetzten Öl bzw. der zugesetzten entsprechende Gasdrücke umgesetzt werden und daß Flüssigkeit durchfeuchtet und verdichtet. Der durchdie Regelung der Strömungsgeschwindigkeit des zu- feuchtete, verdichtete Rußstaub gelangt aus dem zumischenden Öls mittels eines pneumatisch ge- Mischer 26 durch ein Rohr 38 zum Wägeförderband steuerten Regelventils erfolgt. 36. Während des Fördervorganges des durchfeuch-
Zweckmäßig werden dabei die Abweichungen des 15 teten, verdichteten Rußstaubes auf dem Wägefördertatsächlichen Meßwertsignalverhältnisses vom vor- band 36 wird das Produkt kontinuierlich gewogen, gegebenen Meßwertsignalverhältnis in der jeweiligen Die Auswertung der Gewichtsmessung wird nachAbweichung proportionale Gasdrücke als pneuma- stehend noch im einzelnen ausführlich beschrieben, tische Steuersignale umgesetzt. Vom Wägeförderband 36 gelangt der verdichtete
Die Erfindung und ihre Vorteile werden nach- 20 staubförmige Ruß durch das Rohr 40 in die Granu-
stehend an Hand eines Fließschemas des erfindungs- liervorrichtung 42. Die Granuliervorrichtung 42 kann
gemäßen Verfahrens beschrieben und erläutert. eine übliche Drehtrommel sein, in der der verdich-
Das im Rußerzeuger 10 gebildete Produkt fließt in tete, feuchte Rußstaub so lange getrommelt wird, bis ein Sammlersystem 12, in dem der Rußstaub und die sich die feuchten Teilchen zu einem Rußgranulat Verbrennungsgase getrennt werden. Der Rußstaub 25 agglomerieren. Auch andere geeignete Granuliervorwird anschließend in einen Zwischenlagerbehälter richtungen können verwendet werden. Aus der Gra- oder Drucktank 14 eingespeist. Der im Drucktank 14 nuliervorrichtung 42 wird das Rußgranulat ausgegelagerte Rußstaub besteht auf flockigen, außer- tragen und in einen geeigneten Lagerbehälter gefüllt, ordentlich feinen Teilchen, die von Luft oder Flüssig- Der Differenzdruckmesser 44, der vorzugsweise als keiten leicht mitgerissen werden, die sich leicht sta- 30 Blendenmeßvorrichtung ausgebildet ist, mißt kontitisch aufladen und die zum Zusammenballen oder nuierlich die Differenz zwischen dynamischem und Agglomerieren neigen. Diese Grundeigenschaften des statischem Druck des durch die Flüssigkeitszufühtrockenen Rußstaubes machen seine gleichmäßige rungsleitung 34 fließenden Öls. Mit dem Differenz-Förderung bzw. Einspeisung aus einem Lagerbe- druckmesser 44 ist ein Differenzdruckmeßwertsignalhälter, wie dem Drucktank 14, zu einer äußerst 35 umwandler 46 verbunden, der die gemessene Druckschwierig zu lösenden Aufgabe. Der Rußstaub wird differenz in ein pneumatisches Signal, das proportioaus dem Drucktank 14 mittels Förderschnecken 16 nal der Druckdifferenz ist, umwandelt. Die kompri- und 18, die mit vorherbestimmter, praktisch konstan- mierte Luft strömt vom Differenzdruckmeßwertter Drehzahl arbeiten, gefördert. Die beiden Förder- signalumwandler 46 durch eine Leitung 48 zu einem schnecken 16 und 18 sind durch einen Schacht 20 40 Rechengerät 50. Der Differenzdruckmesser 44 und miteinander verbunden. Es sei angemerkt, daß auch der Differenzdruckmeßwertsignalumwandler 46 köneine einzelne Förderschnecke oder eine beliebige an- nen zu einer Einheit zusammengefaßt sein. Das dere Fördereinrichtung, die volumenkonstant arbei- Rechengerät 50 setzt das Differenzdrucksignal in ein tet, verwendet werden kann. Von der Förderschnecke zur Strömungsgeschwindigkeit proportionales Signal 18 gelangt der Rußstaub durch das Rohr 22 zu mit- 45 um. Der Wägemeßwert, der am Wägeförderband 36 einander verbundenen Mischern 24 und 26. Die Mi- abgenommen wird, wird durch einen Wägungsmeßscher 24 und 26 sind durch das Rohr 28 miteinander wertsignalumwandler 52 in ein pneumatisches Signal verbunden. Vorzugsweise sind die Mischer horizon- umgewandelt. Die komprimierte Luft aus dem Wätal angeordnete, zylindrische Mischer, die je eine gungsmeßwertsignalumwandler 52 gelangt durch die stationäre Außenhülle und eine drehbare Rührwelle 50 Leitung 54 zu einem Regler 56. Das Strömungsgeaufweisen, die in der Mittelachse der Mischerhülle schwindigkeitssignal des Rechengerätes 50 wird über angeordnet ist und von der aus sich in radialer Rieh- die Leitung 58 ebenfalls in den Regler 56 eingespeist, tung eine Vielzahl von Rührfingern erstreckt, deren Der Regler 56 kann zur Korrektur Steuersignale abäußere Enden nur einen geringen Abstand von der geben, wenn das Verhältnis zwischen den Drücken Innenwand der Mischerhülle haben. 55 in den Leitungen 54 und 58 von einem vorgegebenen
Mittels einer Sprühdüse 30 wird Öl in den Mischer Verhältnis abweicht. Je nachdem, ob die Abwei-24 eingesprüht. Die Pumpe 32 fördert öl aus einem chung zwischen dem Meßwertverhältnis und dem geeigneten Vorratsbehälter über die Flüssigkeitszu- vorgegebenen Verhältnis positiv oder negativ ist, ist fahrleitung 34 zur Sprühdüse 30. Den Kenndaten und auch das Steuersignal zur Korrektur positiv oder dem Aufbau der Mischer 24 und 26 kommt große 60 negativ. Durch die Leitung 60 gelangt das Steuer-Bedeutung zu, da sie speziell ausgewählt sein müssen, signal vom Regler 56 zum steuerbaren Regelventil um einerseits eine gute Durchmischung des Öls und 62, das in der Flüssigkeitszuführungsleitung 34 angedes Rußes zu bewirken, ohne daß andererseits dabei ordnet ist. Das steuerbare Regelventil 62 setzt das nennenswerte Mengen an Granulat erzeugt werden. Signal aus der Leitung 60 in eine entsprechende Be-Zur Mischung können zwei Mischer 24 und 26 in der 65 wegung des Ventils um. Ist das Verhältnis des in der Zeichnung veranschaulichten Weise hinterein- Druckes in Leitung 54 zu demjenigen in der Leitung andergeschaltet sein. Es kann auch ein einzelner 58 größer als das vorgegebene Verhältnis, so schließt Mischer verwendet werden, oder es können sogar sich das steuerbare Regelventil 62 so weit, daß diese
Differenz ausgeglichen wird. Wenn andererseits das Verhältnis kleiner ist, so öffnet sich das steuerbare Regelventil 62 dementsprechend. Die Arbeitsluft für den Wägungsmeßwertsignalurnwandler 52, den Differenzdruckmesser 44, den Differenzdruckmeßwertsignalumwandler 46, das Rechengerät 50 und den Regler 56 wird durch die Arbeitsluftzuführungsleitung 64 zugeführt.
Wenn auch in dieser Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens und der Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens die Verwendung von pneumatischen Drucksignalen und einer pneumatisch betriebenen Regeleinrichtung beschrieben wurde, so kann selbstverständlich die Meß- und Regeleinrichtung auch elektrisch, mechanisch oder kombiniert elektrisch-mechanisch und pneumatisch arbeiten. Beispielsweise kann der Wägungsmeßwertsignalumwandler 52 ein einfacher elektromechanischer Umwandler, z. B. ein Potentiometer, sein, der dazu geeignet ist, den Wägungsmeßwert in ein entsprechendes proportionales, elektrisches Signal umzuwandeln. Der Differenzdruckmeßwertsignalumwandler 46 kann ebenfalls ein nach dem gleichen Prinzip arbeitender elektromechanischer Umwandler sein. Der Regler 56 as kann ein herkömmliches Servogerät sein, das so gebaut ist, daß es die Spannungen der Leitungen 48 und 54 mit vorgegebenen Spannungswerten vergleichen und im Falle einer Abweichung ein elektrisches Steuersignal auslösen kann, durch das ein in zwei Drehrichtungen zu betreibender Elektrohilfsmotor in Gang gesetzt wird, der dann das steuerbare Regelventil 62 im gewünschten Maß schließt bzw. öffnet. Wahlweise kann auch ein Regler verwendet werden, der mittels eines eingebauten Servomotors das Steuerbare Regelventil direkt betätigt. Dementsprechend ist unter dem Ausdruck »Signal« stets die Übertragung eines Befehls mittels Elektrizität, Druckluft oder auf mechanischem Wege zu verstehen. Ist von einem Umwandler oder Umsetzer die Rede, so ist darunter jeweils eine Vorrichtung zu verstehen, die elektromechanisch, pneumatisch-elektrisch oder pneumatisch-mechanisch arbeitet.
Beispiel
Man läßt durchschnittlich etwa 362,67 kg/Stunde lockeren, unverdichteten ISAF-Ruß durch zwei hintereinander angeordnete Mischer strömen. Beide Mischer weisen eine längliche Mischkammer und eine in der Längsachse der Mischkammer angeordnete drehbare Rührwelle auf, von der aus sich eine Vielzahl von Rührfingern erstreckt, die die bei Naßgranuliermischern üblichen Abmessungen aufweisen. Der erste der beiden in Reihe angeordneten Mischer hat eine zylindrische Mischkammer von 6,1m Länge und 50,8 cm Durchmesser. Die Verweilzeit des Gutes in diesem Mischer ist ziemlich kurz, nämlich etwa 5 bis 10 Sekunden. Die Rührwelle dreht sich mit etwa 425 U/min. Der durch diesen ersten Mischer fließende Rußstrom wird mit Kautschukextenderöl in einer durchschnittlichen Menge von etwa 181,44 kg/Stunde besprüht. Das Öl wird bei einer Temperatur von etwa 65,5° C und bei einem Druck von etwa 4,2 bis 4,9 kg/cm2 mittels einer Zerstäuberdüse fein vernebelt. Die Messung und Regelung der Ruß- und Öleinspeisungsmengen erfolgt wie vorstehend beschrieben. Der mit Öl befeuchtete Ruß gelangt gegebenenfalls aus dem ersten Mischer in einen zweiten Mischer.
Der zweite Mischer hat eine trogförmige Mischkammer mit einem halbzylindrischen Boden und flachen Deck- und Endwänden. Er hat eine Breite von 30,8 cm und eine Länge von 2,44 m. Die Verweilzeit des Gutes in diesem zweiten Mischer beträgt etwa 5 Minuten. Seine Rührwelle dreht sich mit etwa U/min. Das aus diesem Mischer ausgetragene Material ist ein mit Öl durchfeuchteter, verdichteter Rußstaub. Bei visueller Begutachtung von aus diesem Ruß entnommenen Stichproben lassen sich keine nennenswerten Mengen an Granulat feststellen. Der Produktstrom aus dem mit Öl durchfeuchteten, verdichteten Ruß wird nun jeweils zur Hälfte in je eine von zwei gleichen Trommeln eingespeist, die einen Durchmesser von 1,8 m und eine Länge von 9,15 m aufweisen. Die Trommeln drehen sich mit etwa U/min. Die Verweilzeit des Gutes in den Trommeln beträgt etwa 180 Minuten. Das aus den Trommeln ausgetragene Material besteht praktisch vollständig aus gut ausgebildetem Granulat, das nicht staubt. Mehr als 90% des Granulats fallen in einen Korngrößenbereich von 1,676 bis 0,422 mm. Das Granulat hat eine Wichte von etwa 0,5607 bis 0,6408. Diese Wichte ist etwa lV2inal größer als diejenige eines unter Verwendung von Wasser granulierten Rußes. Das öl ist in den Rußpartikelchen offensichtlich gleichmäßig verteilt, da bei der Entnahme von Stichproben aus dem Produkt keine Proben erhalten werden, die entweder zu flockig oder zu klebrig sind, d. h. die in ihrem Ölgehalt nennenswert vom durchschnittlichen Ölgehalt aller Proben abweichen.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von ölhaltigem Rußgranulat, dadurch gekennzeichnet, daß der trockene staubförmige Ruß in mindestens einem Mischer kontinuierlich mit Öl zu einem öldurchfeuchteten und verdichteten, aber noch keine oder nur geringfügige Granulatbildung aufweisenden Rußstaub verarbeitet wird, daß diese Öl-Ruß-Mischung nach dem Austrag aus der Mischstufe und vor der Einspeisung in die eigentliche Granuliervorrichtung kontinuierlich gewogen wird und daß das Gewichtsverhältnis der Austragsmenge pro Zeiteinheit zu der in die Mischstufe eingespeisten Ölmenge pro Zeiteinheit durch Vergleich mit einem vorgegebenen und einprogrammierten Meßwertsignalverhältnis den Ölzulauf in die Mischstufe regelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwerte für das Gewicht der in der Zeiteinheit aus der Mischstufe (26) ausgetragenen Rußmenge und für die Strömungsgeschwindigkeit des Öls in der Zuführungsleitung (34) in entsprechende Gasdrücke umgesetzt werden und daß die Regelung der Strömungsgeschwindigkeit des zuzumischenden Öls mittels eines pneumatisch gesteuerten Regelventils (62) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweichungen des tatsächlichen Meßwertsignalverhältnisses vom vorgegebenen Meßwertsignalverhältnis in der jeweiligen Abweichung proportionale Gasdrücke als pneumatische Steuersignale umgesetzt werden.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine mit konstanter Förderleistung arbei-
tende Einspeisevorrichtung (16, 20, 18) für trokkenen unverdichteten Ruß, an die mindestens ein Mischer (24, 26) angeschlossen ist, in den eine vorzugsweise mit einem Sprühdüsenkopf (30) versehene Ölzuführungsleitung (34) mündet, eine Förder- und Wiegevorrichtung (36) für feuchten, verdichteten Rußstaub, deren Aufnahmeseite an den Mischer angeschlossen ist, und eine Granuliervorrichtung (42), die an die Abgabeseite der Förder- und Wiegevorrichtung (36) angeschlossen ist, sowie durch eine Meß- und Regeleinrichtung, die aus einem Meßteil der Förder- und Wiegevorrichtung (36), aus einem Wägungsmeßwertsignalumwandler (52), aus einer in der Ölzuführungsleitung (34) angeordneten Differenzdruckmeßvorrichtung (44), aus einem Differenzdruckmeßwertsignalumwandler (46), aus einem Rechengerät (50), aus einem Regler (56) und aus einem steuerbaren Regelventil (62) besteht.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- ao kennzeichnet, daß die Einspeisvorrichtung (16, 20, 18) eine auf Volumenbasis arbeitende Vorrichtung ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspeisvorrichtung aus mindestens einer Förderschnecke (16) besteht.
7. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens einen zylindrischen Mischer (24) mit einer sich in der Zylinderachse erstreckenden drehbaren Rührwelle aufweist, von der aus sich eine Mehrzahl von Rührfingern in radialer Richtung erstreckt.
8. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Förder- und Wägevorrichtung (36) ein Förderwägeband ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Granuliervorrichtung (42) eine Trommel ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzdruckmeßvorrichtung (44) eine Blendenmeßvorrichtung ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalgeber- und Signalempfängervorrichtung pneumatische Vorrichtungen sind-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 809702/1387
DE1966A0052861 1965-07-01 1966-06-27 Verfahren zur Herstellung von oelhaltigem Russgranulat Pending DE1286667B (de)

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