DE1279413B - Gezogener oder selbstfahrender Haecksel-Ladewagen - Google Patents

Gezogener oder selbstfahrender Haecksel-Ladewagen

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DE1279413B
DE1279413B DEB88238A DEB0088238A DE1279413B DE 1279413 B DE1279413 B DE 1279413B DE B88238 A DEB88238 A DE B88238A DE B0088238 A DEB0088238 A DE B0088238A DE 1279413 B DE1279413 B DE 1279413B
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DE
Germany
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chopping
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Pending
Application number
DEB88238A
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English (en)
Inventor
Erwin Huber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAYRISCHE PFLUGFABRIK GmbH
Original Assignee
BAYRISCHE PFLUGFABRIK GmbH
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02Loading means
    • A01D90/04Loading means with additional cutting means
    • A01D90/06Loading means with additional cutting means with chaff cutters, i.e. choppers used as loading and cutting means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-90/00
Nummer: 1279413
Aktenzeichen: P 12 79 413.7-23 (B 88238)
Anmeldetag: 28. Juli 1966
Auslegetag: 3. Oktober 1968
Die Erfindung bezieht sich auf einen gezogenen oder selbstfahrenden Häcksel-Ladewagen, der ein sich der Aufnahmevorrichtung anschließendes, vor einer der Stirnwände des Laderaumes angeordnetes, auf seinen beiden Stirnseiten beschickbares Häckselgebläse mit in Fahrtrichtung liegender Rotationsachse und einem schwenkbaren Auswurfkrümmer aufweist sowie mit einer im Laderaum angeordneten, wahlweise nach hinten oder nach vorn fördernden Vorrichtung versehen ist.
Bei einem bekannten, in der britischen Patentschrift 905116 beschriebenen Häcksel-Ladewagen wird das von einem Feldhäcksler zerkleinerte Gut in den Wagen geblasen, der mit. einem Kratzboden sowie mit Abladewalzen und einem an seiner Stirnseite angeordneten Querförderer versehen ist. Mit einem derart ausgebildeten Häcksel-Ladewagen kann das zerkleinerte Gut lediglich in die Nähe der Verbrauchs- oder Lagerstätten gebracht werden; zum Fördern direkt an diese Stellen, wie z. B. Silos oder Tennen, sind hier jedoch weiterfördernde Einrichtungen, wie Gebläse od. dgl., erforderlich.
Durch die britische Patentschrift 846 632 ist es ferner bekannt, vor dem Laderaum eines Häcksel-Ladewagens ein zweiseitig beaufschlagbares Gebläse anzuordnen, welches beim Beladen des Wagens das zerkleinerte Gut in den Laderaum und beim Entladen zur Verbrauchs- oder Lagerstätte bläst, wobei ihm das Gut vom Laderaum aus manuell zugeführt wird.
Bei einem Muldenwagen gemäß der USA.-Patentschrift 2 926 477 wird das zerkleinerte Gut beim Abladen dem Gebläse durch eine Förderschnecke zugeleitet. Förderschnecke und Muldenwagenbauart schließen jedoch die universelle Verwendung eines solchen Ladewagens aus. Die Übergabe des Erntegutes an das Gebläse in dessen Achsnähe stört außerdem den angestrebten Längsfluß und hat eine geringe Saugwirkung zur Folge, so daß auch ein leistungsstarkes Gebläse nicht optimal ausgenutzt werden kann. Überdies kann hier beim Beladen durch die Zuführöffnung das zerkleinerte Gut vom Laderaum zurückgesaugt werden, wenn dieser fast gefüllt ist und das Gut bereits vor der Öffnung steckt. ".
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, .bei $z einem Ladewagen der vorgenannten Art den Längsfluß des zu entladenden Erntegutes zwischen Laderaum und Fördergebläse zu verbessern und derart auszugestalten, daß die optimale Ausnutzung des Fördergebläses auch bei Beschickung durch einen heute gebräuchlichen Kratzboden sichergestellt ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei dem ein-Gezogener oder selbstfahrender Häcksel-Ladewagen
Anmelder:
Bayrische Pflugfabrik G. m. b. H.,
8910 Landsberg
Als Erfinder benannt:
Erwin Huber, 8910 Landsberg
gangs umschriebenen Häcksel-Ladewagen durch die Kombination folgender, einzeln an sich bekannter Merkmale erzielt:
a) die Fördervorrichtung ist als Kratzboden ausgebildet;
b) oberhalb des vorderen Endes des Kratzbodens sind Abladewalzen angeordnet;
c) es ist eine Einrichtung zum Verschließen der laderaumseitigen Zuführöffnung des Häckselgebläses vorgesehen;
d) der Übergang zwischen dem vorderen Ende des Kratzbodens und dem unteren Rand der Zuführöffnung zum Häckselgebläse ist durch eine — gegebenenfalls mit Fördermitteln versehene — Mulde gebildet.
Infolge des durch die Zuführmulde gebildeten Überganges wird der vom Kratzboden abgegebene breite Strom des zerkleinerten Gutes in die vergleichsweise schmale Öffnung zum Fördergebläse geführt. Dabei schließt sich die Zuführmulde unmittelbar an der vorderen Umlenkwelle des Kratzbodens in ihrer vollen Breite an, so daß das von einer Dosiereinrichtung, beispielsweise Abladewalzen, abgefräste Gut insgesamt aufgefangen werden kann.
Wenn Häcksler und Fördergebläse,antriebsmäßig miteinander gekoppelt und beidef Aggregate koaxial in einem gemeinsamen Gehäuse mit gemeinsamer Abgabeöffnung angeordnet sind, so ergibt sich ein doppeltwirkendes, von zwei Seiten beaufschlagbares Häckselgebläse, dem beim Beladen von der Stirnseite aus das Erntegut und beim Entladen vom Laderaum aus das abzuladende zerkleinerte Gut zugeführt werden kann. Dabei kann das Erntegut dem Schneidwerk des Feldhäckslers im Längsfluß durch eine darunter angeordnete Aufnahmevorrichtung zugeführt werden.
.--.:·.■.:■- . 809 619/120
Da in allen Häckselbetrieben leistungsstarke Schlepper von mindestens 30 PS zur Verfügung stehen, ist man von unzureichenden Leitungsquerschnitten des Stromnetzes bei stationären Abladegebläsen frei. Sowohl das für die Entleerung notwendige Gebläse als auch das Häckselschneidwerk können der verfügbaren Schlepperleistung unabhängig voneinander optimal angepaßt werden. Es kann überdies an jeder gewünschten Stelle ohne Umrüstzeiten entleert werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Häcksel-Ladewagen nach der Erfindung in Seitenansicht mit schematischer Darstellung des Ladevorganges,
Fig. 2 den gleichen Wagen in schematischer Darstellung beim Entleeren, und
F i g. 3 eine Ansicht von hinten gegen das döppeltbeaufschlagbare Häckselgebläse mit abgeklapptem
Auslaufstutzen."' ' *
An der vorderen Stirnseite eines mit einem Kratzboden 2 sowie mit Abladewalzen 3 versehenen einachsigen Häcksel-Ladewagens 1 ist zwischen einer vertikal schwenk- und feststellbar angeordneten Aufnahmevorrichtung 4 und den Abladewalzen 3 ein doppeltbeaufschlagbares, in einem gemeinsamen Gehäuse untergebrachtes Häckselgebläse 5 angeordnet, das an seiner Stirnseite 6 mit einer Zuführöffnung 7 .versehen ist. Das Messerrad 8 des Häckslers und das Schaufelrad 9 des Fördergebläses sind durch eine gemeinsame Befestigungscheibe 10 voneinander getrennt. Auf der Häckslerseite sind Messer 11 und auf der Gebläseseite sind Schaufeln 12 angeordnet. Die dem Laderaum zugekehrte Seite des Häckselgebläses 5 ist mit einer Zuführöffnung 13 versehen, deren Öffnungsquerschnitt mittels eines Schiebers 14 ver- . änderlich ist. Beide Arbeitsseiten (Häcksler und Gebläse) münden in ein gemeinsames Auslaufrohr 15, an dessen Ende ein horizontal schwenk- und feststellbarer Auswurfkrümmer 16 um eine horizontale Achse 17 wegklappbar angeordnet ist. Ferner überbrückt eine Mulde 18 zur besseren und verlustfreien Zuführung des zerkleinerten Gutes den Zwischenraum zwischen Kratzbodenunterkante und Zuführöffnung 13. In dieser Mulde können in der Zeichnung nicht dargestellte Fördermittel, wie Schnecken, , Bänder oder Schubrechen, das Weiterleiten des abzuladenden Gutes zur Zuführöffnung 13 unterstützen.
Die Einrichtung nach der Erfindung arbeitet wie folgt: Das von der Aufnahmevorrichtung 4 übernommene Erntegut gelangt durch, die Zuführöff- " nung 7 ία den Bereich des Messerrades 8 des Feldr häckslers, von dem es erfaßt, in der üblichen Weise auf eine gewünschte Länge zerkleinert und durch den Auswurfkrümmer 16 in den Laderaum des Häcksel-Ladewagens 1 geblasen wird. Zum Entleeren im Geliöft oder in einen Silo wird der Auswurfkrümmer 16 um seine Achse 17 weggeklappt und das Ende des Auslaufrohres 15 mit dem Rohrleitungssystem der Tenne oder des Silos verbunden. Der an der Gehäuserückwand angeordnete Schieber 14 wird auf das gewünschte Maß geöffnet, der Kratzboden 2 und die Abladewalzen 3 werden eingeschaltet und fördern das zerkleinerte Gut über die Mulde 18' in das Schaufelrad 9 des Fördergebläses, von dem es an das in die Tenne .oder zum Silo führende Rohrleitungssystem abgegeben wird. Damit beim Entladen das zerkleinerte Gut nicht auf der Messerradseite leer mitläuft, vielmehr vom Gebläse erfaßt werden kann, ragen die Schaufehl 12, zumindest an ihrem Umfang, in den Bereich der Messerradseite hinein. Vorteilhaft ist es auch, beim Abladen den Gebläsehäcksler mit einer höheren Drehzahl zu betreiben als beim Beladen. Das gesamte Be- und Entladen kann leicht von einer Bedienungsperson durchgeführt werden. Die Tennen und sonstigen Plätze bleiben frei von weiterfördernden Aggregaten, und es bleibt Platz zum bequemen Durchfahren. . ■

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Gezogener oder selbstfahrender Häcksel-• Ladewagen, der ein sich der Aufnahmevorrichtung anschließendes, vor einer der Stirnwände des Laderaumes angeordnetes, auf seinen beiden Stirnseiten beschickbares Häckselgebläse· mit in Fahrtrichtung liegender Rotationsachse und einem schwenkbaren Auswurfkrümmer aufweist sowie mit einer im Laderaum angeordneten, wahlweise nach hinten oder nach vorn fördernden Vorrichtung versehen ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender, einzeln an sich bekannter Merkmale:
a) die Fördervorrichtung ist als Kratzboden (2) ausgebildet; .
b) oberhalb des vorderen Endes des Kratzbodens sind Abladewalzen (3) angeordnet;
c) es ist eine Einrichtung zum Verschließen der laderaumseitigen Zuführöffnung (13) des Häckselgebläses (5) vorgesehen;
d) der Übergang zwischen dem vorderen Ende des Kratzbodens (2) und dem unteren Rand der" Zuführöffnung (13) zum Häckselgebläse ist durch eine — gegebenenfalls mit Fördermitteln versehene — Mulde (18) gebildet.
2. Häcksel-Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Zuführöffnung (13) zum Fördergebläse (a) mittels eines Schiebers (14) veränderbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 960 511; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 887 976; britische Patentschriften Nr. 905116, 846632; USA.-PatentschriftNr. 2 926 477.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 619/120 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEB88238A 1966-07-28 1966-07-28 Gezogener oder selbstfahrender Haecksel-Ladewagen Pending DE1279413B (de)

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DE19681757538D DE1757538B1 (de) 1966-07-28 1968-05-17 Gezogener oder selbstfahrender Haecksel-Ladewagen

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2528773A2 (fr) * 1975-12-15 1983-12-23 Lucas Sa G Benne roulante portee ou semi-portee pour distribution d'aliments de betail ou epandage de fumier
EP0098769A1 (de) * 1982-06-22 1984-01-18 Etablissements LUCAS G. Unterstützter oder teilweise unterstützter Ladewagen zum Verteilen von Viehfutter oder zum Ausstreuen von Mist

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DE960511C (de) * 1955-08-07 1957-03-21 Erwin Allgaier Haeckselmaschine
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GB846632A (en) * 1958-07-23 1960-08-31 Russell Cadwell Mckee Hay harvesting machine
GB905116A (en) * 1959-12-05 1962-09-05 Harrison Mcgregor & Guest Ltd New or improved agricultural machine
DE1887976U (de) * 1964-02-20 Karl Mengele a Söhne, Maschinenfabrik und Eisengießerei, Günzburg Ackerwagen mit hinten angeordnetem Feldhäcksler

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