DE1278747B - Mengenregelvorrichtung fuer den Ablauf eines Salzbreis aus einem Behaelter - Google Patents

Mengenregelvorrichtung fuer den Ablauf eines Salzbreis aus einem Behaelter

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DE1278747B
DE1278747B DE1963ST021192 DEST021192A DE1278747B DE 1278747 B DE1278747 B DE 1278747B DE 1963ST021192 DE1963ST021192 DE 1963ST021192 DE ST021192 A DEST021192 A DE ST021192A DE 1278747 B DE1278747 B DE 1278747B
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Germany
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salt
container
line
drainage
throttle
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DE1963ST021192
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Inventor
Dr-Ing Theodor Messing
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STANDARD MESSO DUISBURG
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STANDARD MESSO DUISBURG
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow
    • G05D7/01Control of flow without auxiliary power
    • G05D7/0166Control of flow without auxiliary power the sensing element being a float or a ball placed outside the flow path to be controlled

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Mongenregelvorrichtung für den Ablauf eines Salzbreis aus einem Behälter Die Erfindung betrifft eine Mengenregelvorrichtung für den Ablauf eines Salzbreis aus einem Behälter, bestehend aus einer in den unteren Teil des Behälters senkrecht einmündenden, unten offenen Ab- laufleitung für den Salzbrei und einer in der Ablaufleitung eingebauten, leicht auswechselbaren Drossel. Als Salzbreikommtz, B. Natriumsulfatbrei inBetracht.
  • Es ist bekannt, als Regelvorrichtung ein Regelventil zu verwenden, das aber leicht verstopfen kann. Dadurch ist die Regelbarkeit der Anlage sehr schnell in Frage, gestellt.
  • Es sind Sulfitzellstoffkochrr bekannt, in deren Bodenöffnung ein Einsatz eingelassen ist, in dessen Mitte sich der Entleerungsstutzen befindet, Zwischen der Außenwand des Einsatzes und dem Entleerungsstutzen ist ein Ringraum gebildet, der gegen den Innenraum des Kochers durch einen Siebring abgeschlossen ist, In den Ringraum mün.den Rohrstutzen zum Zu- und Abführen von Flüssigkeiten. In der Mitte des Ablaufstutzens befindet sich eine Bodenverschluß- und Flüssigkeitsspritzeinrichtung für den Entleerungsvorgang, An einem auf- und abwärts bewegbaren hohlen Schaft, der durch eine Stopfbüchse in den Ablaßkrümmer eingeführt ist, sitzt ein Ventilkörper, mit dem die Entleerungsöffnung des Kochers während des Kochvorganges verschlossen wird. Unterhalb des Ventilkörpers befindet sich ein mit Strahldüsen versehener Hohlkörper, der mit der Hohlwelle verbunden ist, durch die die in den Kocher durch die Düsen zu spritzende Kochsäure gefördert wird. In die Abflußleitung ist zur Regelung der Ausflußgeschwindigkeit eine leicht auswechselbare Düse eingebaut, die vor oder nach einem Absperrschieber angeordnet sein kann. Bei Anwendung dieser Vorrichtung lassen sich Sulfitzellstoffkocher einfach und ohne Schwierigkeiten langsam und gleichmäßig entleeren, ohne daß Störungen oder Stockungen bei der Ausbringung des Kochgutes aus dem Zellstoffkocher austreten. Dabei wird der Abfluß des Kocherinhalts durch den Einbau des venturiartigen Drosselorgans in die Ausblasleitung zwar verlangsamt und geregelt und der gleichmäßige Abfluß von Zellstoff und Ab- lauge durch Ablaugestrahlen aus festen oder rotierenden Düsen erreicht, die abzuziehende Menge von Zellstoff und Ablauge kann aber mit dieser Düse nicht verstellt werden.
  • Ein anderer bekannter Katalysatorbehälter ist von seinem Boden aus über eine mit einem Ventil versehene Leitung mit dem oberen Teil eines Schlammbehälters verbunden. Der Schlammbehälter ist in seinem oberen Teil mit einer Flüssigkeitabzugsleitung und an seinem Boden mit einer Schlammabzugsleitung versehen, Das Lösungsmittel strömt durch eine, Leitung in den oberen Teil des Schlammbehältors. Diese Leitung ist mit einem Steuerventil versehen, damit die Strömung der Druckflüssigkeit in den Schlammbehälter reguliert werden kann, Bei diesen bekannten Behälteranordnungen mündet weder oberhalb des Ventils in der vom Katalysatorbehälter kommenden Leitung noch oberhalb des Steuerventils in der zum Schlammbehälter führenden Leitung eine mit einem Regelventil versehene Rücklaufleitung.
  • Der Erfindung liegt die, Aufgabe, zugrunde, eine Mengenregeleinrichtung für den Ablauf eines Salzbreis aus einem Behälter zu schaffen, mit der Verstopfungen weitgehend vermieden oder aufgetretene Verstopfungen leicht beseitigt werden können.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in die offene Ablaufleitung oberhalb der am unteren Ende der Ablaufleitung angeordneten Drossel eine mit einem Regelventil versehene Rücklaufleitung für salzfreie Mutterlauge mündet.
  • Hierbei kann die Drossel einen freien Durchflußquerschnitt aufweisen, der etwas größer ist, als es der maximal aus dem Behälter abzuziehenden Salzbreimenge entspricht. Wenn bei einer derartigen Vorrichtung die größte Menge Salzbreilösung aus dem Behälter entnommen werden soll, kann diese ungehindert abfließen. Soll jedoch die abzuziehende Menge geringer sein als die Maximalmenge, so wird durch die zusätzliche Rücklaufleitung salzfreie Mutterlauge zugeführt und damit der Abfluß der Salzbreimenge verringert. In der Rücklaufleitung für die Mutterlauge ist ein Regelventil angebracht, das nicht verstopft, weil die Mutterlauge salzfrei ist. In der Abflußleitung für den Salzbrei ist aber kein Regelventil vorgesehen, das verstopfen könnte.
  • Da sich die Drossel am unteren Ende der offenen Ablaufleitung befindet, kann sie leicht gereinigt werden, falls hier eine Verstopfung auftreten sollte. Auch kann die Drossel leicht ausgewechselt werden. Schließlich ist es noch vorteilhaft, die Ablaufleitung für den Salzbrei unterhalb der Einmündung der Rücklaufleitung für die salzfreie Mutterlauge zum leichten Entfernen von Salzablagerungen oberhalb der Drossel aus einem biegsamen Material, vorzugsweise Gummi oder Kunststoff, herzustellen. Dadurch ist es möglich, die Arbeitsweise der Mengenregelvorrichtung dadurch aufrechtzuerhalten, daß bei den unvermeidlichen Salzbreiablagerungen oberhalb der Drossel, die den weiteren ungestörten Ausfluß des Salzbreis aus dieser Leitung behindern können, durch einfaches oder mehrfaches Zusammendrücken eines Schlauches diese Ablagerungen leicht entfernt werden können. Außerdem kann dadurch die Ablaufrichtung des Salzbreis bequem geändert werden, um beispielsweise Proben zu entnehmen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung schematisch an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Einem Kristallisationsverdampfer 1 wird durch einen Anschluß 2 erhitzte Lösung zugeführt und durch einen Stutzen 3 nach einem nicht dargestellten Erhitzer zurückgeführt. Der im unteren Teil des Verdampfers 1 befindliche Salzbrei wird durch eine Ab- laufleitung 4 abgezogen. Er durchströmt einen als Mischbehälter 5 ausgebildeten Teil der Leitung, dem_ durch eine Rücklaufleitung 6 salzfreie Mutterlauge zugeführt werden kann. Der Salzbrei fließt durch den unten offenen, nur mit einer Drossel 7 versehenen Leitungsteil 4 a ab, z. B. in einen Behälter 8, aus dem der Salzbrei zur weiteren Verwendung abgesaugt wird. Der Querschnitt der Drossel 7 ist so gewählt, daß die größtmögliche Salzbreimenge mit Sicherheit abfließen kann, so daß der Querschnitt etwas größer gewählt wird, als dieser Maximahnenge entspricht.
  • Soll nun weniger Salzbrei aus dem Verdampfer 1 abgezogen werden, so wird dem Mischbehälter 5 durch die Rücklaufleitung 6 so viel salzfreie Mutterlauge zugeleitet, daß nur die gewünschte Menge Salzbrei abfließen kann. Durch ein Regelventil 9 läßt sich der Zufluß an Mutterlauge leicht regeln, ohne daß ein Verstopfen dieses Ventils zu befürchten ist. Um den Abfluß des Salzbreis aus dem Verdampfer 1 beobachten zu können, ist oberhalb des Mischbehälters5 ein Schauglas10 in die Ablaufleitung4 eingebaut.
  • Da die Drosse17 am unteren offenen Ende des Leitungsteiles 4 a angeordnet ist, kann sie bei Bedarf durch einfaches oder mehrfaches Zusammendrücken des Leitungsteiles 4 a von etwaigen Verstopfungen leicht befreit oder ausgewechselt werden. Wesentlich ist, daß in der Ablaufleitung 4 selbst kein Regelventil od. dgl. angeordnet ist. Der untere Leitungsteil 4 a kann dazu vorteilhaft als Schlauch ausgebildet sein. Dadurch ergibt sich der weitere Vorteil, daß der ausfließende Salzbreistrom nicht in den Behälter 8, sondem in einen anderen Behälter geleitet werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Mengenregelvorrichtung für den Ablauf eines Salzbreis aus einem Behälter, bestehend aus einer in den unteren Teil des Behälters senkrecht einmündenden, unten offenen Ablaufleitung für den Salzbrei und einer in der Ablaufleitung eingebauten, leicht auswechselbaren Drossel, d a - durch gekennzeichnet, daß in die offene Ablaufleitung (4) oberhalb der am unteren Ende der Ablaufleitung angeordneten Drossel (7) eine mit einem Regelventil (9) versehene Rücklaufleitung (6) für salzfreie Mutterlauge mündet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (7) einen freien Durchflußquerschnitt aufweist, der etwas größer ist, als es der maximal aus dem Behälter (1) abzuziehenden Salzbreimenge entspricht. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufleitung (4) für den Salzbrei unterhalb der Einmündung der Rücklaufleitung (6) für die salzfreie Mutterlauge zum leichten Entfernen von Salzablagerungen oberhalb der Drossel (7) aus einem biegsamen Material, vorzugsweise Gummi oder Kunststoff, hergestellt ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1010 819; deutsche Auslegeschrift Nr. 1151785.
DE1963ST021192 1963-10-15 1963-10-15 Mengenregelvorrichtung fuer den Ablauf eines Salzbreis aus einem Behaelter Pending DE1278747B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010819B (de) * 1953-07-13 1957-06-19 Aschaffenburger Zellstoffwerke Verfahren zur Entleerung von Sulfitzellstoffkochern
DE1151785B (de) * 1960-03-28 1963-07-25 Phillips Petroleum Co Verfahren zur Foerderung und Dosierung von Katalysatoraufschlaemmungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010819B (de) * 1953-07-13 1957-06-19 Aschaffenburger Zellstoffwerke Verfahren zur Entleerung von Sulfitzellstoffkochern
DE1151785B (de) * 1960-03-28 1963-07-25 Phillips Petroleum Co Verfahren zur Foerderung und Dosierung von Katalysatoraufschlaemmungen

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