DE1270495B - Seitenlader mit eingebuchtetem Fahrgestell - Google Patents
Seitenlader mit eingebuchtetem FahrgestellInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F9/00—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
- B66F9/075—Constructional features or details
- B66F9/08—Masts; Guides; Chains
- B66F9/10—Masts; Guides; Chains movable in a horizontal direction relative to truck
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Description
- Seitenlader mit eingebuchtetem Fahrgestell Die Erfindung betrifft einen Seitenlader mit eingebuchtetem Fahrgestell und einem querverfahrbaren Hubmast.
- Bei bekannten Bauarten solcher Fahrzeuge ist der querverschiebbare Hubmast in einer Einbuchtung des Fahrgestells aufgenommen. Bei ähnlichen als Seitenlader ausgebildeten Flurfördergeräten ist die Verbindung zwischen dem vorderen und dem hinteren Fahrgestellteil nur durch den querverschiebbaren, mit dem Lastträger verbundenen Teil oder durch einen den Hubmast aufnehmenden querverschiebbaren Träger bekannt.
- Insbesondere ist ein Gabelstapler mit querverfahrbarer Gabel bekannt (s. die britische Patentschrift 918 474), bei dem die Gabel in Rollenführungen gleitet und durch Zahnstangen und Zahnritzel antreibbar ist. Hierzu sind Führungsrollen an dem querverfahrbaren, mit der Hubgabel verbundenen Teil vorhanden, die in Flanschen von Führungsschienen beiderseits der Einbuchtung eingreifen und so deren Auseinanderbiegen verhindern sollen. Dabei ist diese Einbuchtung Teil des darin angepaßten Hubschlittens. Diese erwähnten Führungen werden beim Anheben von Lasten mit voll ausgefahrenem Lastträger erheblich belastet. Es ist ein seitliches Spiel der Rollen gegenüber den Führungen erforderlich, damit die erwähnte Querverschiebung erfolgen kann, und diese Führungen unterliegen erhöhtem Verschleiß, insbesondere in der Lastaufnahmestellung, so daß eine gewisse Nachgiebigkeit der Einbuchtung durch die beiden genannten Faktoren bisher unvermeidbar war. Die beim Anheben von Lasten mit voll ausgefahrenem Lastträger auf das Fahrgestell ausgeübten großen Kräfte wirken sich auch dahingehend aus, daß die beiden Teile des Fahrgestells an beiden Enden der Ausnehmung nach außen gebogen werden.
- Es ist auch schon ein Seitenlader vorgeschlagen worden (s. das ältere deutsche Patent 1226 940), bei dem in am Fahrgestell angebrachten Führungsschienen laufende Rollenführungen durch erst beim Ausfahren über die Seitenwand hinaus zur Wirkung kommende, am ausfahrbaren Teil vorn angebrachte Abstützvorrichtungen entlastet werden, wobei die Rollenführungen des Hubmastes in bekannter Weise in teleskopisch ausschiebbaren Führungsschienen laufen. Die Fahrwerksrollen gemäß dem älteren Vorschlag zeigen dabei einen Spurkranz, durch den die beiden Teile des Fahrgestells zusammengehalten werden sollen. Dadurch, daß die Verbindung über ein Zwischenglied, nämlich die erwähnte Teleskopschiene, hergestellt ist, kann sich wie bei der zuvor erwähnten bekannten Einrichtung keine spielfreie Verriegelung ergeben, sondern nur eine lose Verbindung.
- Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die eingangs erwähnten bekannten Führungen in der Lastaufnahmestellung zu entlasten und eine völlig starre kraftschlüssige spielfreie Verbindung zwischen den genannten Teilen des Fahrzeuggestells zu schaffen, damit der erwähnten nachteiligen Neigung der beiden Teile nach außen entgegengewirkt wird.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Seitenlader der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß vorgesehen, daß an dem querverschiebbaren Hubmast und am feststehenden Fahrgestell ineinandergreifende Verriegelungselemente zur lösbaren Verbindung des Hubmastes mit dem Fahrgestell angeordnet sind. Durch die erfindungsgemäße Verriegelung wird die Last nunmehr zum weitaus größten Teil nicht von den erwähnten Führungen aufgenommen, sondern direkt auf das Fahrzeug über eine in Endstellung starre Verbindung übertragen. Die Führungen werden somit geschont, und die gefährlichste Neigung des Hubmastes bei der Lastaufnahme ist nicht mehr zu befürchten.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Verriegelungselemente durch die Querverschiebung des Hubmastes ineinandergreifen, wobei das eine Verriegelungselement als Zunge und das andere als Hohlkörper ausgebildet werden kann, in den die Zunge eingreift. Hierdurch ergibt sich eine sehr einfache Ausführung, und es ist sichergestellt, daß beispielsweise am Ende der Querbewegung des Hubmastes das Ineinandergreifen der Verriegelungselemente erfolgt, ohne daß irgendeine besondere Betätigung des Fahrers hierzu erforderlich ist. Ferner kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß die Zunge mit einer Schräge zum Einführen in den Hohlkörper ausgebildet ist, wodurch das Einführen stets mit Sicherheit erfolgt, d. h. auch dann, wenn die erwähnten Führungen für die Querverschiebung des Mastes, beispielsweise infolge Verschleißes, ein stark überhöhtes Spiel aufweisen sollten.
- Ferner kann die Zunge mit einem Anschlag zur Begrenzung der Querbewegung des Hubmastes ausgestattet sein, und bei einer entsprechenden Anordnung zweier Paare der erfindungsgemäßen Verriegelungselemente, etwa über und unter den Führungen für die Querverschiebung des Hubmastes, ist eine absolut starre und somit unnachgiebige Aufnahme des durch die Last verursachten Kraftmomentes gewährleistet, so daß die sonst mögliche Neigung des Hubmastes dann mit Sicherheit verhindert ist.
- Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht des Seitenladers, F i g. 2 die erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtung in vergrößertem Maßstab, ebenfalls in Perspektive.
- In F i g. 1 ist der Hubmast mit 1 bezeichnet, welcher innerhalb der Einbuchtung 2 des Fahrgestells quer zur Längsrichtung des Fahrzeuges zwischen Führungen 7 verschiebbar ist. Zur Führung des Hubmastes 1 zwischen den Führungen 7 sind Laufrollen 6 an einem U-förmigen Träger 5 desselben gelagert. An beiden Seiten des Hubmastes 1 sind die als Zunge 3 ausgebildeten Verriegelungselemente angeordnet, die in die hohlen Gegenverriegelungselemente 4 eingreifen, die an der Innenseite der Fahrzeugeinbuchtung oberhalb der Führungen 7 angeordnet sind. Wenn der Hubmast quer zur Fahrzeugrichtung voll ausgefahren ist, greifen die Verriegelungselemente 3 in die hohlen Gegenverriegelungselemente 4 ein. Die Verriegelungselemente 3 haben keilförmige Schrägen 29 und einen Endanschlag 28. Durch diese Verriegelung stellt der Hubmast selbst eine starre Verbindung zu dem Fahrzeug her und verbindet die Fahrgestellteile über den Hubmast miteinander, wodurch die Führungen 7 in der Lastaufnahmestellung des Hubmastes nicht mehr belastet werden und das Führungsspiel ausgeschaltet wird.
- Die Anordnung der Verriegelungselemente 3 und 4 kann auch anders ausgeführt sein. Beispielsweise können die hohlen Elemente 4 an dem Hubmast und die Zungen 3 an der Fahrgestelleinbuchtung angebracht sein. Schließlich können die hohlen Verriegelungselemente durch geeignet ausgebildete Schlitze oder anderweitige Ausnehmungen ersetzt werden.
- Zur Starrheit des gesamten Fahrzeuges trägt auch der den Hubmast 1 aufnehmende U-Profilträger 5 bei, an dessen beiden Enden je eine Laufrolle 6 zur Abstützung an den Führungen 7 der beiden Fahrgestellteile 31 und 32 gelagert ist. Die Laufrollen 6 können an den Seiten des Hubmastes auch mittels Konsolen befestigt sein oder durch Gleitführungen ersetzt werden, die mit den Führungsschienen 7 zusammenwirken.
- Es ist auch möglich, daß die Laufrollen nicht, wie in F i g. 1 veranschaulicht, auf den Führungen 7 zu beiden Seiten der Einbuchtung 2 laufen, sondern es kann zusätzlich eine besondere Laufschiene vorgesehen sein.
- Die erwähnten Führungen können auch über oder unter den Seitenwandungen der Einbuchtung des Fahrgestells angeordnet sein.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Seitenlader mit eingebuchtetem Fahrgestell und einem querverfahrbaren Hubmast, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hubmast (1) und am feststehenden Fahrgestell (2) ineinandergreifende Verriegelungselemente (3, 4) zur lösbaren Verbindung des Hubmastes mit dem Fahrgestell angeordnet sind.
- 2. Seitenlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungselemente (3,4) durch die Querverschiebung des Hubmastes ineinandergreifen.
- 3. Seitenlader nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Verriegelungselement als Zunge (3) und das andere als Hohlkörper (4) ausgebildet ist und daß die Zunge in den Hohlkörper eingreift.
- 4. Seitenlader nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (3) mit einer keilförmigen Schräge (29) ausgebildet ist.
- 5. Seitenlader nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (3) mit einem Anschlag (28) zur Begrenzung der Querbewegung des Hubmastes (1) ausgestattet ist.
- 6. Seitenlader nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Paar Verriegelungselemente (3, 4) zu beiden Seiten des Hubmastes angeordnet ist.
- 7. Seitenlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungselemente (3, 4) über den Querführungen (6, 7) für den Hubmast (1) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1086 627, 1129108; britische Patentschrift Nr. 918 474; Zeitschrift Fördern und Heben von 1962, S. 531. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1226 940.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1270495X | 1963-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1270495B true DE1270495B (de) | 1968-06-12 |
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ID=10886060
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1270A Pending DE1270495B (de) | 1963-03-22 | 1964-03-21 | Seitenlader mit eingebuchtetem Fahrgestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1270495B (de) |
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- 1964-03-21 DE DEP1270A patent/DE1270495B/de active Pending
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