DE1269578B - Draen- oder Filterrohr - Google Patents

Draen- oder Filterrohr

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DE1269578B
DE1269578B DEP1269A DE1269578A DE1269578B DE 1269578 B DE1269578 B DE 1269578B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269578 A DE1269578 A DE 1269578A DE 1269578 B DE1269578 B DE 1269578B
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drainage
drain
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DEP1269A
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Arthur Goehlert
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • E02B11/005Drainage conduits
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F5/00Draining the sub-base, i.e. subgrade or ground-work, e.g. embankment of roads or of the ballastway of railways or draining-off road surface or ballastway drainage by trenches, culverts, or conduits or other specially adapted means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

  • Drän- oder Filterrohr Die Erfindung bezieht sich auf ein Drän- oder Filterrohr mit einem auf der Rohrwand angeordneten Filter in Form einer Haut.
  • Rohre dieser Art mit Gewebeumhüllung sind in verschiedener Form bekannt. Ein Gewebe ist jedoch für die hier in Betracht kommenden Filterzwecke wenig geeignet. Die Filterung findet nur in einer Ebene statt. Bei größerer Maschenweite, die für eine gute Wasserdurchlässigkeit erforderlich ist, werden feinere Bodenteilchen nicht genügend zurückgehalten. Bei geringerer Maschenweite können zwar auch feinere Bodenteilchen zurückgehalten werden, doch ist in diesem Fall die Adhäsion des Wassers am Gewebe so groß, daß die Wasserdurchlässigkeit stark absinkt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es bei Rohren der als bekannt vorausgesetzten Art, eine hohe Filterwirkung auch gegenüber sehr feinen Bodenteilchen bei gleichzeitig guter Wasserdurchlässigkeit zu erhalten. Die Erfindung besteht demgemäß darin, daß die das Filter bildende Haut aus einem verfilzten Wirrfaserstoff besteht.
  • Es hat sich gezeigt, daß ein solcher Wirrfaserstoff, dessen Materialfasern keine in einer Ebene liegende Maschen bilden, auch sehr feine Bodenteilchen zurückhalten kann, ohne jedoch einen unzulässig hohen Widerstand gegen einen Wasserdurchtritt durch die Poren des Wirrfaserstoffes auszuüben. Im Gegensatz zu einer Gewebehaut bleibt die Sickerfähigkeit des Wassers stärker als die Adhäsionskraft der Filterhaut gegenüber dem durchsickernden Wasser. Auch ist es - im Unterschied zu einem Gewebe - gleichgültig, aus welcher Richtung das Wasser auf die Filterhaut auftrifft. Der Filz saugt das Wasser an und gibt es entsprechend dem nachfließenden Wasser in großer Menge an die Wandung des Dränrohres ab.
  • In Verbindung mit der Porösität des Drän- oder Filterrohres läßt sich daher die Filterwirksamkeit eines solchen Rohres über dessen ganze Oberfläche maximal ausnutzen, wobei auch besondere Hohlräume zwischen Filterhaut und Rohrwand nicht vorgesehen zu sein brauchen, sondern die Haut dicht an der porösen Rohrwand anliegen kann. Die Filterhaut kann hierbei fest mit der Rohrwand verbunden sein oder auswechselbar auf dieser lose aufliegen. Auch hat die Filterhaut aus Wirrfaserstoff den Vorteil billiger Herstellbarkeit.
  • Es ist zwar bekannt, als ein durchlochtes Rohr umgebendes Filtermaterial mineralische Wolle, wie Glas-oder Steinwolle, zu verwenden. Ein solches Material erfordert jedoch eine gewisse Stärke, etwa in der Größenordnung von 1 bis 2 cm. Ein Mantel mit dieser Dicke läßt sich nicht als Haut im Sinn der Erfindung benutzen. Der aus mineralischer Wolle bestehende Filtermantel erhöht daher auch den Durchmesser der Filteranlage erheblich und macht bei lotrechter Rohranordnung in einem Bohrloch einen größeren Bohrlochdurchmesser notwendig. Außerdem besteht bei dem Mantel aus mineralischer Wolle die Gefahr des Einwanderns feinster Bodenteile, im ganzen also ein erhöhter Widerstand gegen Wasserdurchtritt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, z. B. in Anwendung bei der Dränung des Baukörpers einer Straße (z. B. Autobahn) schematisch dargestellt.
  • In den gewachsenen Boden 10 sind grabenartige Vertiefungen 11 eingearbeitet. In diese sind Dränrohre 12 eingelegt, die z. B. aus porösen Betonrohren bestehen. Diese Dränrohre bilden eine Leitung, die in einen geschütteten Filtermantel 13 eingebettet ist, der die Vertiefung 11 ausfüllt und - entsprechend der Zeichnung - Anschluß an die Frostschutzschicht 14 des Straßenkörpers 15 erhalten kann. über dem Filtermantel 13 bzw. über der Frostschutzschicht 14 oder sonstigen noch vorhandenen durchlässigen Schichten kann die Fahrbahn 15 a des Straßenkörpers 15, ein Lettenschlag 16 unterhalb eines Straßengrabens 17 od. dgl. aufgebaut sein.
  • Erfindungsgemäß ist nun das Rohr 12 von einer verfilzten Filterhaut 18 aus Wirrfaserstoff umschlossen, die dicht auf dem Rohr aufliegt und infolge ihrer feinporigen Ausbildung verhindert, daß Feinteile aus dem Boden oder Filtermantel oder sonstige, entsprechend feine Unreinigkeiten aus dem Boden bzw. Klärschlamm in das poröse Material des Dränrohres 12 gelangen. Die abzuführende Flüssigkeit tritt, wie durch Pfeile angedeutet, von oben her, z. B. durch die Schotterschicht des Straßenkörpers 15 sowie durch die gegebenenfalls sonstigen dazwischenliegenden Schichten 14, oder von der Seite her in den Filtermantel 13 ein, von wo sie vor dem Durchtritt durch die. poröse Wand des Dränrohres 12 die Filterhaut 18 passiert. Das Wasser wird alsdann aus dem Innern des Dränrohres 12 in Richtung des Rohrgefälles nach außen abgeleitet.
  • Der Filtermantel 13 kann aus einheitlichem Material (Einkorn- oder Mischkorngefüge) bestehen, vorzugsweise aus verhältnismäßig feinkörnigem Sand oder Kies. In vielen Fällen kann bei Anwendung der Filterhaut 18 der spezielle Filtermantel 13 fehlen und durch jeden filterwirksamen, körnigen Boden ersetzt werden, der beim Grabenaushub an Ort und Stelle gewonnen wird. Hierdurch wird eine ganz wesentliche Verbilligung der Anlage erreicht.
  • Das Dränrohr 12 besteht vorzugsweise aus Filter-oder Porenbeton und weist vorzugsweise ein Einkorngefüge auf. Doch kann es in Ausnahmefällen auch als ein mit Löchern oder Schlitzen versehenes Rohr ausgebildet sein.
  • Die Erfindung ist sowohl für waagerecht oder schräg liegende Dränrohre als auch für vertikal oder im wesentlichen vertikal angeordnete Filterrohre anwendbar.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Drän- oder Filterrohr mit einem auf der Rohrwand angeordneten Filter in Form einer Haut, dadurch gekennzeichnet, daß die Haut aus einem verfilzten Wirrfaserstoff besteht.
  2. 2. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterhaut mit der Wandung des Dränrohres fest verbunden ist.
  3. 3. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterhaut ohne feste Verbindung auf der Rohrwandung aufliegt und auswechselbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 821626; -USA.-Patentschrift Nr. 2 763 991.
DEP1269A 1959-01-20 1959-01-20 Draen- oder Filterrohr Pending DE1269578B (de)

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DEP1269A DE1269578B (de) 1959-01-20 1959-01-20 Draen- oder Filterrohr

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DE1269578B true DE1269578B (de) 1968-05-30

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ID=5660501

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DEP1269A Pending DE1269578B (de) 1959-01-20 1959-01-20 Draen- oder Filterrohr

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DE (1) DE1269578B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821626C (de) * 1950-03-01 1951-11-19 Walter Brechtel Filtermaterial fuer Grundwasserfassungsanlagen
US2763991A (en) * 1952-06-19 1956-09-25 Woodrow A Kennon Device for treating soil

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821626C (de) * 1950-03-01 1951-11-19 Walter Brechtel Filtermaterial fuer Grundwasserfassungsanlagen
US2763991A (en) * 1952-06-19 1956-09-25 Woodrow A Kennon Device for treating soil

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