DE126953C - - Google Patents

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DE126953C
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lock
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/04Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Furniture Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat ein neues Möbelschlofs zum Gegenstande, welches dadurch vfür Rechts- und Linksgebrauch bezw. für jede beliebige Richtung des Riegels, für Thüren und Schubladen verwendet werden kann,-dais es zum Unterschiede von bekannten Schlössern ein völlig kreisrundes Gehäuse mit in dessen Mittelpunkte angeordnetem Schlüsseldorn besitzt. Die kreisrunde Gehäusegestalt ermöglicht dabei, dafs das Versenk im Holz mit einem Centrumsbohrer auf passende Tiefe ausgebohrt werden kann, also die einfachste Art des Einsetzens des Schlosses gestattet.
Der Verschlufsriegel ist nicht in diesem Gehäuse angeordnet, sondern in einem event, ebenfalls durch Bohren gebildeten Kanäle des Holzes geführt und nur aufliegend auf dem Gehäuse durch eine Schraube oder einen Stift mit einer im Gehäuse mittelst des Schlüssels hin- und herbewegbaren Schlieisplatte lösbar verbunden.
i; Durch diese neue Gestaltung des Schlofsgehäuses tind eigenartige Verbindung des Riegels mit dem eigentlichen Schlofseingerichte werden die weiteren Vortheile erreicht, dais bei Verwendung eines entsprechend längen Riegels das Schlofs in beliebigem Abstande von der Thürkante angeordnet werden kann, und dafs andererseits dasselbe bei entsprechender Anordnung des Riegels ohne Aenderung des Eingerichtes für Rechts- und Linksgebrauch bezw. für jede beliebige Riegelrichtung passend ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist das neue Schlois in seiner Gestaltungs-, Anordnungs-
. ■ M
und Verwendungsweise veranschaulicht. Dabei zeigt
Fig. ι dasselbe in Ansicht mit geöffnetem Gehäuse und in einem Versenk liegend.
Fig. 2 zeigt einai Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die Möglichkeit des ■ Rechtsund Linksgebrauches des Schlosses, während bei der Anordnung in
Fig. 4 der Riegel nach oben oder unten bewegt werden kann.
Im gezeichneten Beispiel wird das kreisrunde Schlofsgehäuse von dem Boden 1 und dem Deckel 2 gebildet, welche durch Stützen 3 in bestimmtem Abstand gehalten und mit einander verbunden sind.
Auf dem Boden 1 liegt die Schlieisplatte 4, welche mit einem Schlitz 5 auf dem Stift 6 und mit den Zapfen 7,8 in Schlitzen 9, 10 des Bodens 1 hin- und herbewegbar geführt ist. In ihrer Mitte ist sie mit einer Aussparung und in dieser mit dem Schlüsselangriff versehen, so dafs sie mittelst des auf den central auf dem Boden 1 stehenden Schlüsseldorn 11 gesteckten Schlüssels verschoben werden kann, während Zuhaltungen 12, welche um den Stift 6 drehbar angeordnet sind und unter Einflufs der Federn 13 stehen, im Verein mit dem Stift 14 die Festlegung der Schlieisplatte 4 in ihren Grenzlagen bewirken.
Der Deckel 2 wird zweckmäfsig mit zwei rechtwinklig zu einander stehenden Schlüssellöchern und mit einer entsprechend gestalteten Schlüsselhülse 15 ausgestattet.
-Verein deutschen Jnaanieure' Bezirksverein a. d. niederen Rnπr.
Das Eingerichte des Schlosses könnte event, anders construirt sein. Wesentlich ist das kreisrunde Gehäuse mit centralem Schlüsseldorn und die hin- und herbewegbare Schliefsplatte 4 im Gehäuse, an die der Riegel angehängt wird.
Zum Gebrauch wird dieses Schlois in ein entsprechend kreisrundes und demnach durch Bohren herstellbares Versenk der Thür, das durch eine Blechplatte oder in anderer geeigneter Weise verschlossen werden kann, eingelegt und auf dessen Boden z. B. durch einige Schräubchen in solcher Lage befestigt, dafs die Bewegungsbahn der Schlieisplatte 4 der gewünschten Bewegungsrichtung des Riegels 16 parallel ist.
Der Riegel 16 selbst ist mit seinem Schaft in einem in das Holz der betreffenden Thür eingebohrten Kanäle und mit seinem Kopf iöa in einem in die Thürkante eingelassenen Stulpe 17 geführt, während er mit seinem Schaftende durch ein in den Zapfen 7 der Schlieisplatte eingeschraubtes Schräubchen 18 mit letzterer verbunden ist, so dafs er bei deren durch den Schlüssel bewirkten Bewegung mitbewegt, also in Schlufs- oder Offenlage geführt wird.
Aus dieser eigenartigen Anordnung des Riegels ergiebt sich ohne Weiteres, dafs das Schlois für Rechts - oder Linksgebrauch passend ist (Fig. 3) ; hierzu ist es nur nothwendig, den Riegel abzuschrauben und umzulegen. Um eine Riegelbewegung nach oben bezw. unten (Fig. 4) zu ermöglichen, ist nur eine Drehung des Schlosses um 900 in seinem Versenk nöthig.
Dais das Versenk für das Schlois, sowie der Führungskanal für den Riegel durch Bohren hergestellt werden, so kann dies mit Leichtigkeit stets vom Schreiner an Ort und Stelle geschehen und das Versenk in beliebiger Tiefe im Holze und im beliebigen Abstande von der Thürkante angeordnet werden.
Für den letzteren Fall ist nur ein entsprechend langer Riegel zu wählen. Deshalb giebt man diesem Schlosse einen losen Riegel mit längerem Schaft bei, wie ein solcher in Fig. 1 veranschaulicht ist, dessen Schaft mit zwei gegen einander versetzten Löcherreihen ausgestattet ist, um ein Einsetzen des den Riegel mit der Schlieisplatte 4 verbindenden Schräubchens 18 an jeder Stelle ermöglichen und jeweils den Schaft mit Leichtigkeit auf passende Länge abschneiden zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: . : ··
    Als Rechts- und Linksschlofs, sowie als Schubladenschlofs brauchbares Schlois, dadurch gekennzeichnet, dais das Schlofsgehäuse kreisrund ist und im Mittelpunkte den Schlüsseldorn trägt, und dais der Riegel aufserhalb des Gehäuses angeordnet und durch ein geeignetes Verbindungsstück (Schraube oder dergl.) mit der im Gehäuse befindlichen hin- und herbewegbaren Schliefsplatte 4 verbunden ist, um das Schlois durch einfaches Anbohren des zu verschliefsenden Gegenstandes (Thür, Schublade u. s. w.) auf erforderliche Tiefe für jede Holzstärke einsetzen und ohne es aus einander nehmen oder an dem Eingerichte etwas ändern zu müssen, für links oder rechts, aufwärts oder abwärts oder in jeder Zwischenlage laufende Riegel verwenden zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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