DE126255C - - Google Patents
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- DE126255C DE126255C DENDAT126255D DE126255DC DE126255C DE 126255 C DE126255 C DE 126255C DE NDAT126255 D DENDAT126255 D DE NDAT126255D DE 126255D C DE126255D C DE 126255DC DE 126255 C DE126255 C DE 126255C
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- bolt
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F11/00—Filing appliances with separate intermediate holding means
Landscapes
- Sheet Holders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sammelmappen und bezweckt im Besonderen,
die Befestigung der zu heftenden Bogen und dergl. in der Mappe möglichst einfach zu gestalten,
eine leichte Beweglichkeit der Einlagen zu ermöglichen, eine Beschädigung derselben
aber zu vermeiden und aufserdem das Schliefsen der Mappe sicher zu bewirken bezw.
das zufällige oder unberufene Lösen der Einlagen zu verhindern.
Der angestrebte Zweck wird der Erfindung gemäfs im Wesentlichen dadurch erreicht, dafs
an den zu heftenden Einlagen mit Hülfe von Drahtklammern oder dergl. Zwischenstücke gelenkig
verbunden werden, welche mit Löchern versehen sind und auf quer zum Mappenrücken
angeordnete Bolzen aufgereiht werden. Dabei kann gleichzeitig das Zusammenhalten
des Mappenrückens durch diese Bolzen bewirkt werden, indem — je nach der Gröfse
der Mappe — einer oder mehrere derselben aus zwei lösbar mit einander verbundenen
Theilen hergestellt werden, welche den Mappenrücken zwischen sich festhalten und dadurch
ein Abgleiten der Zwischenstücke von den Bolzen verhindern. Die Erfindung ist in erster
Linie für solche Mappen bestimmt, bei denen die Deckel durch je einen an Deckel und
Rücken angefalzten Seitenstreifen mit dem Mappenrücken verbunden sind, kann aber auch
für andere Arten Verwendung finden.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht,
bei welcher einer der Aufreihbolzen aus zwei durch Bajonettverschlufs verbundenen Theilen
besteht, und zwar stellen dar:
Fig. ι eine Oberansicht der Mappe, wobei der obere Deckel fortgeschnitten gedacht ist,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 bis 8 Einzeldarstellungen der Befestigungsmittel und ihrer Verbindung mit dem
Mappenrücken in gröfserem Mafsstabe und
Fig. 9 eine etwas abgeänderte Ausführungsform des Zwischenstückes.
An den eigentlichen Rücken α der Mappe
schliefsen sich mittelst Falzes zwei Seitenstreifen b, O1 an, die zweckmäfsig mit Blecheinlagen
(nicht gezeichnet) versehen und durch Falze mit den Deckeln d, Cl1 verbunden sind
(Fig. 2). An dem Streifen b sind auf geeignete Weise — z. B. durch Schrauben oder
Niete — zwei Bolzen c, C1 befestigt, auf
welche die aus durchlochten Blechplättchen hergestellten Zwischenstücke m (Fig. 8) geschoben
werden. An letzteren sind Drahtklammern oder dergl. angelenkt, welche zur Befestigung der Zwischenstücke an den zu
heftenden Einlagen dienen, so dafs die Verbindung zwischen Einlage und Zwischenstück
vollkommen gelenkig ist.
Um das Zusammenhalten des Mappenrückens zu erzielen und das Abgleiten der Zwischenstücke
m vom Bolzen C1 zu verhindern, ist der Bolzen C1 in seinem oberen Theile ausgebohrt
und mit einem J-förmigen Schlitze s versehen (Fig. 4 und 7), so dafs ein nietähnlicher
kleiner Bolzen C2 (Fig. 5) durch ein Loch des oberen Seitenstreifens b1 hindurch
in diese Bohrung eingeführt und mittelst eines seitlich an ihm angebrachten Stiftes ρ nach
Art eines Bajonettverschlusses mit dem BoI-
zen C1 verbunden werden kann. Ein zufälliges
Lösen des Verschlusses wird durch den Druck einer im unteren Theile der Bohrung liegenden
Feder η verhindert. Das in dem Streifen by
befindliche Loch zum Durchstecken des Bolzens C2 ist zweckmäfsig durch einen Metallring
g (Fig. 6) verstärkt. Der Bolzen c ist ganz massiv und greift, wenn der Mappenrücken
geschlossen ist, mit seinem abgerundeten Ende in eine ausgehöhlte, in den oberen
Streifen b eingelassene Metallscheibe f ein (Fig. 3), so dafs auch hier die Zwischenstücke
m vom Bolzen c nicht abgleiten können.
Sollen einzelne Bogen, Broschüren oder dergl. geheftet werden, so wird zunächst der Bajonettverschlufs
gelöst, der Bolzen c2 herausgezogen und der obere Deckel aufgeklappt. Darauf
werden die an den zu heftenden Einlagen mittelst der Drahtklammer k gelenkig befestigten
Zwischenstücke m auf die beiden Bolzen c, C1 aufgereiht und der Deckel geschlossen. Schliefslich
wird der Bolzen C2 wieder eingeführt und durch Drehung mittelst des Bajonettverschlusses
verriegelt; ein zufälliges Lösen der gehefteten Einlagen ist nun nicht mehr möglich.
Anstatt nur den einen Bolzen mit Bajonettverschlufs auszurüsten, können — was namentlich
bei gröfseren Mappen empfehlenswerth sein wird — auch beide Bolzen damit versehen
werden; auch kommt es auf die Zahl der Bolzen nicht an. Ebenso können die Zwischenstücke auf andere Weise hergestellt,
z. B. aus Draht gebogen werden, wie in Fig. 9 veranschaulicht ist. Ferner lassen sich auch
streifenförmige Zwischenstücke aus Papier oder Blech verwenden, die mit entsprechenden
Löchern zum Aufschieben auf die Bolzen versehen sind. Statt des Bajonettverschlusses
könnte natürlich auch eine Verschraubung gewählt werden, indem z. B. der Theil c des
Bolzens mit Innengewinde, der Theil c2 mit entsprechendem Aufsengewinde versehen würde.
Die vorbeschriebene Sammelmappe gewährt den grofsen Vortheil, dafs die Bogen, Broschüren
u. s. w. im Falz geheftet werden und infolge dessen kein Theil der Schrift oder Abbildung
beim Aufschlagen der Mappe verloren geht. Das Befestigen der Einlagen in der Mappe läfst sich sehr schnell und bequem
vornehmen. Die gehefteten Bogen und dergl. haben eine leichte Beweglichkeit und werden
nur wenig oder gar nicht beschädigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Eine Sammelmappe, dadurch gekennzeichnet, dafs mit den zu heftenden Bogen u. s. w. mit Hülfe von Drahtklammern (k) oder dergl. Zwischenstücke fm) gelenkig verbunden werden, welche mit Löchern versehen sind und auf quer zum Mappenrücken angeordnete Bolzen (c, C1J geschoben werden, wobei einer oder mehrere dieser Bolzen aus zwei lösbar mit einander verbundenen Theilen bestehen können, welche den Mappenrücken zusammenhalten und dadurch ein Abgleiten der Zwischenstücke von den Bolzen verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE126255C true DE126255C (de) |
Family
ID=394922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT126255D Active DE126255C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE126255C (de) |
-
0
- DE DENDAT126255D patent/DE126255C/de active Active
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