DE1259397B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen mit nach dem >>Selbststeuer-Prinzip<< arbeitenden Koordinatenwaehlern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen mit nach dem >>Selbststeuer-Prinzip<< arbeitenden Koordinatenwaehlern

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DE1259397B
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relays
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DEA43480A
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Inventor
Leslie James Browell
Alan Bradley
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Automatic Telephone and Electric Co Ltd
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Automatic Telephone and Electric Co Ltd
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04Q3/0004Selecting arrangements using crossbar selectors in the switching stages

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CI.:
H04q
H04m
Deutsche KL: 21 a3 - 38
Nummer: 1 259 397
Aktenzeichen: A 43480 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 2. Juli 1963
Auslegetag: 25. Januar 1968
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit zwei aufeinanderfolgenden Stufen von nach dem sogenannten »Selbststeuer-Prinzip« arbeitenden Koordinatenwählern, von denen jede Stufe mehrere Wähler aufweist, von denen jeder mehrere Eingänge sowie mehrere Ausgänge hat, bei der die Ausgänge der Wähler der ersten Stufe durch Zwischenleitungen mit einzelnen Eingängen der Wähler der zweiten Stufe derart verbunden sind, daß mindestens eine Zwischenleitung von jedem Wähler der ersten Stufe zu jedem Wähler der zweiten Stufe verläuft, und bei der für jeden Wähler der ersten Stufe Steuerrelais vorgesehen sind, deren Kontakte bei ihrer Betätigung zur Verfügung stehende Einschaltstromkreise für diejenigen Wählmagnete der jeweiligen Wähler der ersten Stufe vorbereiten, die zu Zwischenleitungen zu den Wählern der zweiten Stufe gehörig sind.
Die Anwendung des sogenannten »Selbststeuer-Prinzips« bei Fernsprechanlagen mit Koordinatenwählern (britische Patentschrift 739 905, deutsche Patentschrift 1 019 710) hat es ermöglicht, daß auf die bei anderen bekannten Koordinatenwähleranlagen zur Steuerung der Koordinatenwähler notwendigen komplizierten gemeinsamen Steuerausrüstungen verzichtet werden kann. Durch das »Selbststeuer-Prinzip« können zwei Anschlußpunkte über mehrere Koordinatenwählerstufen über Zwischenleitungen miteinander verbunden werden, indem verfügbare Pfade durch die Wählerstufen von einem Anschlußpunkt in Richtung zum anderen Anschlußpunkt vormarkiert werden. Gleichzeitig mit der Markierfunktion werden vorbereitende Wählvorgänge, die den Pfaden entsprechen, in allen in Frage kommenden Koordinatenwählern durchgeführt, und anschließend wird einer der verfügbaren Pfade ausgewählt und von dem zweiten Anschlußpunkt ein Signal übertragen, welches derart wirksam ist, daß es den Wählvorgang in jeweils einem der in den einzelnen Stufen vorbereiteten Wähler nacheinander vollendet.
Ferner ist eine automatische Telefonvermittlungsanlage (britische Patentschrift 890 235) mit Koordinatenwählern und Verwendung des »Selbststeuer-Prinzips« bekannt, die mit mehreren sogenannten »Abteilungen« und mehreren sogenannten »Leitungsabschnitten« arbeitet. Jede »Abteilung« besteht aus mehreren mittels Zwischenleitungen verbundenen ersten und zweiten Wählschaltern und jeder »Leit -lngsabschnitt« aus ersten und zweiten Koordinatenwählern. In der britischen Patentschrift 890 237 ist Schaltungsanordnung
für Fernsprechvermittlungsanlagen mit nach dem »Selbststeuer-Prinzip« arbeitenden
Koordinatenwählern
Anmelder:
Automatic Telephone & Electric
Company Limited, Liverpool (Großbritannien)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
2000 Hamburg 36, Neuer Wall 41
Als Erfinder benannt:
Leslie James ßrowell,
Alan Bradley, Liverpool (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 5.JuIi 1962 (25 800)
eine neuartige Schaltung für den ersten Koordinatenwähler angegeben.
Dabei sind die Ausgänge der ersten Koordinatenwähler in zwei Gruppen unterteilt, von denen die eine Gruppe über Zwischenleitungen mit den Eingängen einer ersten Gruppe zweiter Koordinatenwähler und die zweite Gruppe über Zwischenleitungen mit den Eingängen einer zweiten Gruppe der zweiten Koordinatenwähler verbunden ist. Jeder erste Wähler ist mit zwei Steuerrelais versehen, die willkürlich dann betätigt werden, wenn der Wähler eingestellt wird, wobei durch die Betätigung des einen oder anderen Relais das Herstellen der Verbindung über die eine oder andere Gruppe der Ausgänge bestimmt wird. Ferner ist jede Gruppe der Ausgänge in drei Untergruppen unterteilt, von denen jeder zu einem von drei Hilfsmagneten des Wählers gehört.
Das Herstellen einer Verbindung über einen ersten Wähler wird durch Rückwärtsmarkierungen von den zweiten Wählern zu Markierleitungen der Ausgänge des ersten Wählers bewirkt, wobei der erste Wähler ausschließlich auf Markierungen auf der einen oder der anderen Gruppe der Ausgänge durch die Betätigung des einen oder des anderen Steuerrelais anspricht und die Kontakte der Relais beim Betätigen Markierungen auf eine oder mehrere der drei Hilfsmagnete geben und damit deren Betätigung bewirken.
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Jeder Hilfsmagnet ist mit einem weiteren Relais verbunden, das entsprechend der Arbeitsweise dieses Magnets arbeitet und dessen Kontakte in den Schaltkreisen jedes der beiden anderen Magnete derart eingeschleift sind, daß gleichzeitig nur ein Hilfsmagnet betätigt werden kann. Diese Schaltkreise sind ferner so angeordnet, daß sie eine bestimmte Prioritätsreihenfolge für die Betätigung der Hilfsmagnete herstellen, wenn Einschaltstromkreise für mehr als nur einen Magnet vollendet werden. Über die Kontakte dieser Relais werden auch die Markierleitungen jeder Ausgangsgruppe zu den richtigen Wählermagneten geführt, so daß abhängig davon, welcher Hilfsmagnet betätigt wird, die Markierleitungen der richtigen Gruppe auf die entsprechenden Wählermagnete geschaltet werden. Dann arbeiten einer oder mehrere der Wählermagnete, und Haltestromkreise für die Wählermagnete sind derart eingeschaltet, daß nur ein Wählermagnet angezogen bleibt, während die anderen Magnete abfallen. Die Betätigung eines Hilfsmagnets und eines Wählermagnets vollendet die Auswahl eines Ausgangs des Wählers.
Hieraus ergibt sich, daß die Anwahl eines Ausgangs eines ersten Wählers durch die richtige Betätigung der Relais und Magnete im Wähler selbst bewirkt wird. Bei großen Vermittlungsanlagen ergibt sich dadurch ein recht hoher Aufwand in bezug auf die Anzahl der Relais. Außerdem ist die Arbeitsgeschwindigkeit des Wählers infolge des Hilfsmagnets und des .Wählermagnets verhältnismäßig langsam, da diese langsamer als die Relais und einer nach dem anderen arbeiten.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Schaltungsanordnung der eingangs geschilderten Art derart auszubilden, daß die Anzahl der notwendigen Relais stark verringert ist. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß andere Kontakte der Steuerrelais einzelne Verbindungen von Markieradern jener Eingänge der Wähler der zweiten Stufe herstellen, welche mit Ausgangen der jeweiligen Wähler der ersten Stufe verbunden sind, die mit den betätigten Steuerrelais verbunden sind, um einen von zwei Sätzen gemeinsam für mehrere Wähler der ersten Stufe vorgesehener Markierrelais auszuscheiden, die derartig voneinander abhängig sind, daß jeweils nur eines von ihnen gleichzeitig ansprechen kann, und von denen jedes Markierrelais des betreffenden Satzes für einen entsprechenden Ausgang jedes Wählers der ersten Stufe zuständig ist, und daß das so betätigte Markierrelais dieses Satzes die Betriebszustände der Markieradern an die Wählmagnete aller Wähler der ersten Stufe weiterleitet, um den Wählmagnet desjenigen Wählers der ersten Stufe, dessen Steuerrelais betätigt ist, in die Lage zu versetzen, so gesteuert zu werden, daß er einen vorbereitenden Schaltvorgang innerhalb dieses Wählers ausführt, um zu entscheiden, welche -Zwischenleitung zu verwenden ist.
Bei dieser Schaltung ist in vorteilhafter Weise- die· Anzahl der notwendigen Steuerrelais stark verringert. Hierzu sind die Markierrelais gemeinsam für mehrere erste Wähler vorgesehen. Außerdem liegt ein Vorteil der erfindungsgemäßen Schaltung darin, daß die Betätigung des Hilf smagnets und die Betätigung des Auswahlmagnets während des vorbereitenden WählVorganges gleichzeitig stattfinden, so daß die Verbindung schneller aufgebaut ist.
Die Erfindung wird aus der in Verbindung mit den Figuren zu lesenden Beschreibung eines bevorzugten Verfahrens, in welchem sie verwirklicht werden kann, besser verständlich. Es zeigt
F i g. 1 das Schema eines Koordinatenwählers, der so ausgelegt ist, daß er nach einem »Dreigruppenprinzip« arbeitet,
F i g. 2 und 3, die in dieser Reihenfolge nebeneinanderzulegen sind, einen Abschnitt des LeitungsSchemas einer typischen automatischen 10 000-e2-Fernsprechvermittlung, wie sie in der britischen Patentschrift 890 235 ausführlich erläutert ist,
Fig. 4 bis 9, welche so anzuordnen sind,
wie es in Fig. 10 gezeigt ist, den·Stromkreis für einen Verbindungsleitungsabschnitt und die zugehörigen Steuereinrichtungen gemäß der Erfindung.
Bei dem zu beschreibenden Teil der automatischen Fernsprechvermittlungsanlage handelt es sich bei den Wählern in den Hauptwählstufen um Koordinatenwähler des Typs 12 · 10, d. h., sie haben zwölf Wählmagnete und zehn Brückenmagnete. Es ist auch von Bedeutung, sich zu vergegenwärtigen, daß jeder Wähler für den sogenannten »Dreigruppenbetrieb« ausgelegt ist. Dieses Verfahren ist in Fig. 1 dargestellt. Es haben zehn Eingänge/1 bis /10 jedes Wählers einzeln einen Zugang zu 26 Ausgängen, nämlich 01 bis 026. Es sind zehn Brücken BR1 bis AR 10 in senkrechter Richtung dargestellt, und die Stellungen der Bezugszeichen ISM bis 9SM zeigen die Wirkstellungen von neun Wählmagneten und Kreuzpunkten in jeder Brücke an. Ebenso entsprechen die Bezugszeichen 1 AM bis 3AM den WirkStellungen der Hilfswählmagnete mit Bezug auf die anderen Kreuzpunkte in jeder Brücke. Die 26 Ausgänge eines Koordinatenwählers sind, wenn sie für einen Dreigruppenbetrieb angeordnet sind, in der folgenden Weise mit den Kreuzpunkten der Wählmagnete ISM bis 9SM verbunden:
Ausgänge 1 4 7 10 13 16 19 22 25
S 8 11 14 17 20 23 26
6 9 12 15 18 21 24
Wählmagnete ISM 2SM 3SM 4SM 5SM 6SM TSM 8SM 9SM
Die 26 Ausgänge sind über die zehn Brücken gevielf acht.
Die zehn Eingänge Zl bis /10 sind jeweils den Brücken BRl bis BR10 zugeordnet und jeweils mit Kontakten verbunden, die zu Kreuzpunkten gehören, welche von den Hilfsmagneten IAM bis 3 AM gesteuert werden. Es ist somit ersichtlich, daß die Wählerausgänge durch die gemeinsamen Brücken mit den Kreuzpunkten der verschiedenen Hilfsmagnete in der folgenden Weise verbunden sind:
Ausgänge
Hilfsmagnete
1 4 7 10 13 16 19 22 IAM
2 5 8 11
14 17 20 23 26
2AM
3 6 9 12 15 18 21 24
3AM
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Bei dem bekannten Wähler werden der Hilfs- Zwischenverteilers verbunden sind, von der sie zu den magnet und der Wählmagnet zuerst betätigt und einzelnen Leitungsstromkreisen weitergeführt werden, danach der Brückenmagnet, dessen Betätigung die Die Anzahl der sogenannten Verbindungsleitungs-Kreuzpunkte betätigt, welche den betätigten Hilfs- abschnitte ist durch die Anforderungen des Verkehrs und Wählmagneten zugeordnet sind. Der Wähler 5 bestimmt, und es kann in dem vorliegenden Fall anwird weiter so gesteuert, daß die Hilfs- und Wähl- genommen werden, daß sechs vorgesehen sind, von magnete sofort ausgelöst werden, wenn eine Ver- denen einer, der mit SECTl bezeichnet ist, in dem bindung hergestellt worden ist, woraufhin die Ver- Leitungsschema dargestellt ist.
bindung nur durch den betätigten Brückenmagnet Jeder Verbindungsleitungsabschnitt hat erste und aufrechterhalten wird. io zweite Koordinatenwähler, Übertragungsrelaisgrup-
Es ist zu beachten, daß jede der zehn Brücken mit pen, erste und zweite Wählregister, zwei Abschnitts-Bezug auf einzelne durchgehende Verbindungen be- markiersteuerungen sowie Registerwählersucher. Alle legt werden kann, d. h. für vollkommen durch- die erwähnten Einrichtungen bilden den mittleren verbundene Anrufe, die eine Sprechübertragung er- Teil der Vermittlung vom Wählstandpunkt aus gemöglichen, obwohl die eigentliche Herstellung von 15 sehen, und alle Verbindungsleitungsabschnitte sind Verbindungen durch den Wähler auf der Basis vor von jeder Abteilung mit 500 Leitungen zugänglich sich gehen muß, daß immer nur eine Verbindung zu und sehen einen Zugang zu diesen Abteilungen vor. einer Zeit hergestellt werden kann. In dem Leitungsschema sind die Register, die
Zum besseren Verständnis der Anordnung des Übertragungsrelaisgruppen und die Registerwähler-Wählers wird das Verfahren der Herstellung einer 20 sucher nicht gezeigt, da sie die Erfindung nicht unVerbindung zwischen dem Eingang /4 und dem mittelbar betreffen, aber sie werden kurz beschrieben. Ausgang 010 umrissen. Zunächst werden der Hilfs- Die Übertragungsrelaisgruppen sind unmittelbar magnet IAM und der Wählmagnet 4SM und danach mit den Eingängen der ersten Wähler 151 bis 1516 der Brückenmagnet der Brücke BR 4 betätigt. Der verbunden, und da jeder Wähler zehn Eingänge hat, letztere verbindet in Verbindung mit dem Magnet 25 sind 160 Übertragungsrelaissätze vorgesehen, die mit 4SM die Auslässe 010, 011 und 012 mit den drei TRSl bis TRS 160 bezeichnet sind. Diese Übertra-Gruppen von Brückenvielfachen der Brücke BR 4, gungsrelaissätze werden je nach Bedarf den eingewährend derselbe Brückenmagnet in Verbindung mit leiteten Ortsgesprächen und anderen Gesprächen dem Hilfsmagnet IAM die Eingänge /4 mit der ent- verschiedener Art zugeteilt. Die Anrufseiten der sprechenden Gruppe von Brückenvielfachen verbin- 30 Relaissätze sind durch individuelle Leitungen mit det, an welche der Ausgang 010 angeschlossen ist. dem Verbindungsleitungsverteiler (nicht gezeigt)
Der Teil der Vermittlung, auf welchen sich die verbunden, an dem alle abgehenden Verbindungs-Erfindung bezieht, wird mit Bezug auf die F i g. 2 leitungen jeder Abteilung enden, zusammen mit an- und 3 beschrieben. Dieser Teil der Vermittlung ist kommenden Verbindungsleitungen von automatiin gleicher Weise ausgebildet wie der entsprechende 35 sehen, handbedienten und Fernvermittlungen. Die Abschnitt der 10 OOOer-Vermittlung, der in der bri- Ausgänge der Relaissätze münden an den ersten tischen Patentschrift 890 235 mit Bezug auf die dor- Wählern, wobei jeder Relaissatz einem Eingang zutigen F i g. 2 bis 5 erläutert worden ist. geordnet ist.
Es sind 20 »Abteilungen« vorhanden, von denen Es sind 16 Register erster Wahl IjREGI bis
eine, die mit DIVl bezeichnet ist, in dem Schema teil- 40 IREG 16 und vier Register zweiter Wahl 2 REGl
weise gezeigt ist. Jede »Abteilung« bedient 500 Teil- bis 2 REG 4 vorgesehen, die so angeordnet sind, daß
nehmer, die durch Teilnehmeranschlußkreise mit sie die gewählten Ziffern in irgendeiner bekannten
den Ausgängen von 20 Primärleitungswählschaltern Weise speichern. Die Register sind von den Uber-
verbunden sind. Die Eingänge der Primärleitungs- tragungsrelaissätzen aus zugänglich. Es sind 16 Re-
wählschalter sind zu den Ausgängen von acht Sekun- 45 gisterwähler vorgesehen, deren grundsätzliche Funk-
därleitungswählschaltern LSISEC geführt. Die Ein- tion es ist, die Zugänge der Register erster und
gänge dieser acht Sekundärwähler sind mit einem zweiter Wahl zu steuern.
Rangierverdrahtungsfeld SFA verbunden und in zwei Die ersten und zweiten Wähler umfassen je einen Gruppen unterteilt. Die Eingänge, die zu den Brük- Koordinatenwähler zusammen mit seinen erforderken .B.R1 bis BRS führen, sind als ankommende 50 liehen Steuerrelais, wobei der Koordinatenwähler in Verbindungsleitungen TT bezeichnet und sind für die der Weise angeordnet ist, die in Verbindung mit dem ankommenden Gespräche der Teilnehmer der »Ab- »Dreigruppenbetrieb« beschrieben wurde. Obwohl teilung« bestimmt, während die Eingänge, die zu den der Schalter zum Durchschalten von —, + und Brücken SÄ6 bis BRlO führen, als abgehende Ver- P-Adern (Sprech- sowie Prüf- und Belegungsadern) bindungsleitungen OT bezeichnet sind, die für An- 55 geeignet ist, umfassen die Ein- und Ausgänge wierufe bestimmt sind, welche von den Teilnehmern der derum eine oder mehrere andere Adern für Steuer- »Abteilung« eingeleitet werden. Es ist nur das Ran- zwecke, z. B. die M-Ader für Markierzwecke,
gierverdrahtungsfeld SFA gezeigt, da die übrigen Die zehn Eingänge aller ersten und zweiten Wähler erwähnten Leitungen nicht unmittelbar diese Erfin- sind verfügbar, während im Fall der ersten Wähler dung betreffen. 60 nur 25 Ausgänge der möglichen sechsundzwanzig
Jede Abteilung enthält einen Markierer MjSTi? und verwendet werden.
zugeordnete Paare von Eingangsrelaissätzen ERSlA Bei den ersten Wählern ist ersichtlich, daß sie
und ERSlB, ERS2A und ERS2B usw. für jeden paarweise angeordnet sind, nämlich in Paaren 151
Verbindungsleitungsabschnitt der Vermittlung, von und 152, 153 und 154... 1515 und 1516, und
denen jedes Paar einen Zugang zu dem Markierer 65 die Ausgänge der Wähler jedes Paares sind geviel-
hat. Der Markierer MKR hat 500 Markieradern, die facht, so daß von den beiden Wählern zusammen
von ihm ausgehen und einzeln mit den entsprechen- 25 Ausgänge abgeleitet werden. Diese sind in soge-
den Leitern an der Nummernseite des Leitungs- nannte »A«-Ausgänge und »B«-Ausgänge unterteilt
und in dem Leitungsschema mit ISOA und ISOB bezeichnet. Es sei noch einmal darauf hingewiesen, daß die Koordinatenwähler 26 Ausgänge versorgen, daß jedoch im Fall der ersten Wähler nur fünfundzwanzig benutzt werden. Wenn insbesondere die Wählerpaare betrachtet werden, die von 1 bis 8 abwärts numeriert sind, dann wird die Ausgangszahl 26 der ungeradzahligen Paare und die Ausgangszahl 25 der geradzahligen Paare nicht benutzt. Werden die Wähler 151 und 152 betrachtet, welche für die ungeradzahligen Paare typisch sind, dann sind die zwölf Ausgänge 1, 2, 3, 7, 8, 9, 13, 14, 15, 19, 20 und 21 gevielfacht und stellen »A«-Ausgänge dar, während die dreizehn Ausgänge 4, 5, 6,10,11,12,16,17,18, 22, 23, 24 und 26 ebenfalls zusammen gevielfacht sind und die »B«-Ausgänge darstellen. Soweit die geradzahligen Paare von Wählern betroffen sind, wie z. B. die Wähler 1515 und 1516, bildet die gevielfachte Ausgangszahl 25 einen zusätzlichen »A«-Auslaß, während die »B«-Ausgänge auf zwölf vermindert sind, da die Ausgangszahl 26 ausgelassen ist.
Es ist ersichtlich, daß 100 »A«-Ausgänge (1 SOA) und 100»B«-Ausgänge(15OB) von der Stufe der ersten Wähler abgeleitet werden, wobei die »A«-Ausgänge über Zwischenleitungen ALKS an die 100 Eingänge der zehn zweiten Wähler 2 SA angeschlossen sind, während die »B«-Ausgänge zu 100 Eingängen der zehn Wähler 25B führen. Die Verteilung der ersten Wählerausgänge ist derart, daß jeder erste Wähler und somit die entsprechenden zehn Übertragungsrelaissätze einen Zugang zu jedem zweiten Wähler haben, und zwar über eine Zwischenleitung und in einigen Fällen über zwei Zwischenleitungen. Die zweiten Wähler 25^41 bis 25^410 sehen Ausgänge für insgesamt 260 Verbindungsleitungen vor, und die Wähler 2551 bis 25510- haben eine ähnliche Ausgangskapazität. Von jeder der Ausgangsgruppen sind zweihundert für am Orte endende Gespräche verfügbar, die mit LCM und LOB bezeichnet sind, und sechzig für abgehende Verbindungsgespräche, die mit JOA und JOB bezeichnet sind. Die einzelnen Übertragungsrelaissätze haben Zugang zu allen 520 Sekundärwählerausgängen.
Die Vorsehung von »A«- und »B«-Ausgängen an den ersten Wählern sowie die Verbindung dieser Ausgänge über »A«- und »Be-Zwischenleitungen (ALKS und BLKS) mit verschiedenen Gruppen von Sekundärwählern, die jeweils Zugang zu verschiedenen Gruppen von örtlichen (LOA und LOB) und abgehenden Verbindungsausgängen (JOA und JOB) geben, teilen effektiv diesen Abschnitt in zwei Unterabschnitte, und es erscheint zweckmäßig, denjenigen Abschnitt, der die sekundären Wähler 25^4 umfaßt, als Unterabschnitt A und denjenigen, welcher die Sekundärwähler 2 SB umfaßt, als Unterabschnitt B zu bezeichnen. Der besondere Unterabschnitt, welcher bei der Herstellung einer Verbindung von einem Ubertragungsrelaissatz zu einem gewünschten Ortsteilnehmer oder einer gewünschten abgehenden Verbindungsleitung benutzt werden soll, wird durch ein Unterscheidungskriterium bestimmt, das auf den ersten Wähler angewendet wird.
Der Verbindungsleitungsabschnitt besitzt auch zwei Abschnittsmarkierkreise SMCA und SMCB, welche zu den Unterabschnitten^ bzw. 5 gehören. Diese beiden Kreise sind allen Registern des Abschnittes zugänglich, und wenn irgendein Register alle Ziffern empfangen hat, die für die Herstellung einer Verbindung erforderlich sind, entweder für ein am Ort endendes Gespräch oder eine abgehende Verbindung, dann wendet es sich effektiv an beide Abschnittsmarkierkreise zwecks weiterer Verbindungsherstellung. Wenn keiner der Steuerkreise im Gebrauch ist, wenn ein Register sie anfordert, dann kann einer von ihnen über die Leitungen MA oder MB belegt werden und die erforderliche Erlaubnis geben, während, wenn einer von ihnen in Tätigkeit
ίο ist, der andere wirksam wird, und wenn beide in Tätigkeit sind, das Register wartet, bis ein Steuerkreis frei wird.
Die Erteilung der Erlaubnis, daß eine Verbindung hergestellt werden kann, durch den Abschnitts-
x5 markierkreis SMCA bewirkt, daß der Unterabschnitte für die Verbindung zu verwenden ist, und in ähnlicher Weise bestimmt der Abschnittsmarkierkreis SMCB, daß der Unterabschnitt B zu benutzen ist.
ao Die Register des betreffenden Abschnittes sind zuständig für die Steuerung der Markiervorrichtung für die 500 Leitungen jeder beliebigen »Abteilung« mittels der beiden mehradrigen Übertragungspfade TPA und TPB. Der erste Pfad gilt für Verbindungen, welche über den Unterabschnitt A geführt werden, und der zweite Pfad wird für die Verbindungen benutzt, die über den Unterabschnitt B geführt werden. Die beiden Übertragungspfade (je 25 Leitungen) des Abschnittes sind zu allen 20 Abteilungen DIVX bis DIV 20 mit je 500 Leitungen geführt, und das Paar der Ziffernübertragungspfade TPA und TPB von jedem der sechs Abschnitte endet in jeder der vorgenannten Abteilungen. Jede Abteilung ist mit Eingangsrelaissätzen für die Markierung (ERSlA, ERSlB . .. ERS6 A, ERS6B) versehen, wobei jedem Abschnitt jeweils ein Paar zugeteilt ist.
Zwei andere Gruppen von Leitungen DA und DB (je 20 Leitungen), die ebenfalls für Ortsgespräche bestimmt sind, welche die Unterabschnitte A und B benutzen, sind gemeinsam für alle Register des Abschnittes vorhanden, wobei eine Leitung jeder Gruppe mit jeder Abteilung verbunden ist. Es sei kurz erwähnt, daß die Markierung einer der 20 Leitungen DA oder DB durch ein Register tatsächlich die 500er-Gruppe des gewünschten Teilnehmers wählt, d. h. die besondere Abteilung, während die Erregung von drei Leitern (Hunderter, Zehner und Einer) des zugehörigen Übertragungspfades TPA oder TPB mit 25 Leitungen einen einzelnen Teilnehmer in der Abteilung bestimmt. Es ist wichtig zu beachten, daß eine der ZM'-Leitungen und der Übertragungspfad TPA benutzt werden, um den angerufenen Teilnehmer zu bestimmen, wenn ein Unterabschnitt A in einer Verbindung in Frage kommt; wenn jedoch ein Anruf den Unterabschnitt B benutzen soll, dann werden die Ζλδ-Leitung und der Übertragungspfad TPB benutzt. Diese Anordnung ermöglicht es dem Abschnitt, die Markierung eines Teilnehmeranschlußkreises in jeder der beiden unterschiedlichen Abteilungen gleichzeitig vorzunehmen, und darüber hinaus kann auch die Herstellung von Verbindungen von diesen Anschlußkreisen zu den in Frage kommenden Übertragungsrelaissätzen über die getrennten Abschnitte ohne gegenseitige Störung gleichzeitig vor sich gehen und beendet werden.
Es sei daran erinnert, daß jeder Abschnitt 520 Sekundärwählerausgänge hat und 400 von diesen einen Zugang zu den ankommenden Verbindungsleitungen
aller 20 Abteilungen gewähren sollen, um Verbindungen für die Teilnehmer der Vermittlung herzustellen. Von den Ortsausgängen der Sekundärwähler sind 200, die zusammengefaßtmit LOA, und 200, die zusammengefaßt mit LOB bezeichnet sind, den Unterabschnitten A bzw. B entnommen. Zehn LOA-Ausgänge und zehn LOß-Ausgänge von jedem der sechs Abschnitte SECTl bis SECT 6, insgesamt 120, die sich über die Rangierverdrahtungsfelder SFB und SFA erstrecken, sind mit den vierzig ankommenden Verbindungsleitungen TT1 bis TT 40 der betreffenden Abteilung verbunden, so daß jede ankommende Verbindungsleitung mit drei Sekundärwählerausgängen verbunden ist.
Die Zwischenleitungen zwischen den Sekundärwählerausgängen und den ankommenden Verbindungsleitungen umfassen vier Adern, von denen drei, nämlich die —, + - und P-Ader (Sprech- und Belegungsadern) ununterbrochen sind, während die vierte, welche eine Markierader M ist, normalerweise durch den Arbeitskontakt eines Richtungsmarkierrelais IRRA, IRRB...6RRA, 6RRB unterbrochen ist. Es ist zu beachten, daß diese Relais dieselbe Funktion haben wie die sogenannten Relais für die ankommende Verbindungsleitung, die in der britischen Patentschrift 890 235 mit TTMA bezeichnet sind. Jedes dieser Richtungsmarkierrelais besitzt zehn Kontakte, von denen der Einfachheit halber nur einer gezeigt ist, und die Vorzeichenziffer der Relaisbezeichnung deutet auf den Abschnitt hin, zu dem das Relais gehört, während der Kennzeichnungsbuchstabe A oder B für den entsprechenden Unterabschnitt kennzeichnend ist. Somit stellen die zehn Kontakte des Relais IRRA bei Betätigung die Markierpfade der zehn Zwischenleitungen zwischen dem Unterabschnitt A des Abschnittes SECTl und zehn ankommenden Verbindungsleitungen der Abteilung DIVl her, und in gleicher Weise stellt das Relais IRRB die Markierpfade der zehn Zwischenleitungen zwischen dem Unterabschnitt B des Abschnittes SECTl und derselben Abteilung her. Die verbleibenden fünf Relaispaare gehören in ähnlicher Weise zu anderen Abschnitten und derselben Abteilung.
Es ist zu beachten, daß eine Gruppe von sechs Richtungsmarkierrelaispaaren, wie diejenigen, die in den Zeichnungen dargestellt sind, für jede Abteilung von 500 Leitungen vorgesehen sind. Jeder der zwölf Eingangsmarkierrelaissätze ERSlA bis ERS 6 B einer Abteilung steuert ein bestimmtes Richtungsmarkierrelais. Wenn daher z. B. ein Anrufer, welcher einen Übertragungsrelaissatz im Abschnitt SECT I belegt hat, eine Verbindung mit einem Teilnehmer wünscht, der von der Abteilung DIVl bedient wird, und festgestellt worden ist, daß diese Verbindung über den Unterabschnitt A hergestellt werden muß, dann wird der Relaissatz ERSlA benutzt, um einen Zugang zu dem Abteilungsmarkierer zu gewinnen, und dieser Relaissatz bestimmt, daß das Relais IRRA arbeiten soll. Da jeweils nur ein Eingangsrelaissatz der betreffenden Abteilung gleichzeitig in Betrieb sein kann, folgt hieraus, daß nur ein Richtungsmarkierrelais, welches zu dieser Abteilung gehört, betätigt werden kann, nämlich in diesem Fall des Relais IRRA. Daher werden die Markierwege M der Zwischenleitungen zwischen dem rufenden Unterabschnitt und der gewünschten Abteilung geschlossen, mit der Wirkung, daß eine Verbindung zwischen dem rufenden Übertragungsrelaissatz und dem gewünschten Teilnehmer über eine freie Zwischenleitung hergestellt werden kann.
Das Vorsehen von Richtungsmarkierrelaispaaren zwischen jedem Verbindungsleitungsabschnitt und jeder Abteilung von 500 Leitungen bewirkt tatsächlich die Trennung jedes Abschnittes in seine zwei Unterabschnitte. Auf Grund dessen ist es klar, daß jeder Abschnitt die Herstellung von zwei Verbindungen für Teilnehmer in verschiedenen Abteilungen
ίο gleichzeitig bewerkstelligen kann.
Wie bereits erwähnt, hat jede Teilnehmerabteilung vierzig abgehende Verbindungsleitungen, welche die Verbindung eines Teilnehmers mit einem Übertragungsrelaissatz in jedem beliebigen Abschnitt ermögliehen, wenn er ein Gespräch einleitet. Die vierzig abgehenden Verbindungsleitungen jedes Abschnittes enden an einem Verbindungsleitungsverteiler (nicht gezeigt), und jede Gruppe von vierzig wird so gleichmäßig wie möglich aufgeteilt, indem sie mit allen Abschnitten rangiert wird. Ein Gespräch, welches in einer beliebigen der 20 Abteilungen DIVl bis DIV20 eingeleitet wird, kann sehr wohl auf einem Übertragungsrelaissatz in irgendeinem der sechs Verbindungsleitungsabschnitte SECT I bis SECT 6 enden.
Der Betrieb der Anordnung zur Steuerung der Koordinatenwähler wird mit Bezug auf die Fig. 4 bis 9 beschrieben.
Es ist ersichtlich, daß die drei Adern —, + und P sich durch den Oberteil der Fig. 4 bis 7 hindurch erstrecken und jeweils durch den Einschluß (schematisch gezeigt) eines Kreuzes in dem ersten Wähler 151, dem zweiten Wähler2SAl und dem sekundären Leitungswähler LSISECl unterbrochen sind. Das Kreuz stellt die Kreuzpunkte dar, welche mit jeder Ader verbunden werden, und die Bezeichnungen / und T bezeichnen die Eingänge bzw. die Ausgänge. Es ist zu beachten, daß, obwohl nur drei Adern gezeigt sind, zehn Eingänge und bis zu 26 Ausgänge vorhanden sind, obwohl in bestimmten Fällen nur 25 Ausgänge benutzt werden.
Der unmittelbar unter den drei Adern —, + und P gezeigte Stromkreis ist für die Steueranordnungen bestimmt, welche durch irgendwelche der Markieradern M betätigt werden, die mit den Zwischenleitungen zwischen den Schaltstufen verbunden sind.
Fig. 4 zeigt einen Teil der Stromkreise, die zu einem Paar erster Wähler gehören, die mit 151 und
152 bezeichnet sind, wobei jeder Wähler zwei Relais RA und RB aufweist. Jedes Relais RA und RB wird auf Grund eines Batterieunterscheidungssignals betätigt, welches von der Abschnittsmarkiersteuerung empfangen wird, und zwar mittels des Registers und des Übertragungsrelaissatzes, wenn eine der beiden Abschnittsmarkiersteuerungen SMCA oder SMCB die Herstellung einer Verbindung durch den zugehörigen Unterabschnitt A oder B gestattet. Demzufolge arbeitet das Relais RA in dem Fall einer Verbindung zu Unterabschnitt^, und das RelaisRB arbeitet für eine Verbindung zu Unterabschnitt B.
Es sind acht Relaispaare IA und IB ... SA und 8 B vorgesehen, und zwar ein Paar für jedes Paar von ersten Wählern. Wird das erste Paar der ersten Wähler 151 und 152 betrachtet, so ist der Kontakt RAl des Relais RA mit dem Relais IA und der Kontakt RBl mit dem Relais Iß verbunden. Die RA- und jRB-Relais weiterer Paare erster Wähler
153 und 154... 1515 und 1516 sind den Relais
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2 A und IB ... 8 A bzw. 8B in ähnlicher Weise zugeordnet. Bei der Herstellung einer Verbindung ist es erforderlich, die ersten Wähler 151, 152.... 1516 für einen anschließenden Betrieb der Kreuzpunkte, die zu bestimmten verfügbaren Zwischenleitungen zwischen ersten und zweiten Wählern gehören, vorzubereiten. Es ist ein Satz Markierrelais vorgesehen, damit der Anruf von einem Übertragungsrelaissatz über den jeweiligen »A«- oder »^«-Ausgang in dem ersten Wähler und dem zweiten Wähler in den jeweiligen Unterabschnitt geleitet werden kann. Bisher war es üblich, für jeden der 16 ersten Wähler 151 bis 1516 einen in sich geschlossenen Stromkreis zu haben. Es sind nur zwei Steuerkreise vorgesehen, da nur zwei Anrufe gleichzeitig über einen Abschnitt hergestellt werden können. Eine dieser beiden Steuerungen ist mit dem ersten Wähler verbunden, welcher zu irgendeiner bestimmten Zeit eine Bedienung erfordert.
Die Markierrelais "umfassen zwei Relaisketten von je dreizehn Relais,. die mit XA bis XN bzw. YA bis YN bezeichnet sind. Der Einfachheit halber sind nur die Relais XA, XB, XC, XL, XM und XN der ersten Kette und die Relais YA, YB und YN der zweiten Kette gezeigt, wobei jedoch darauf hingewiesen wird, daß die anderen Relais in gleicher Weise mit den Relaisketten verbunden sind.
. Es ist vorausgesetzt, daß die Relais XA bis XN mit Markieradern der Zwischenleitungen ALKS verbunden sind, die sich zu den zehn zweiten Wählern 2541 bis 25410 in dem Unterabschnitt ,4 erstrekken, während die Relais YA bis YN mit Markieradern der Zwischenleitungen BLKS verbunden sind, die sich zu den zehn zweiten Wählern 2551 bis 2 5B10 des Unterabschnittes B erstrecken. Die Relais in beiden Relaisketten arbeiten auf Grund einer Basis, in welcher nur eines gleichzeitig arbeiten kann, und zwar auf Grund" der Markierungen, die von einem der beiden Unterabschnitte über die den Zwischenleitungen ALKS oder BLKS zugeordneten Markieradern empfangen werden.
Jedes der Relais XA bis XN und YA bis YN kann als einem bestimmten Ausgang aller ersten Wähler zugeordnet betrachtet werden, wobei die Relais XA bis XN mit »A«-Ausgängen und die Relais YA bis YN mit »B «-Ausgängen verbun-: den sind.
Beispielsweise sind die Relais XA, XB und XC dem Ausgang 1, dem Ausgang 2 bzw. dem Ausgang 3 zugeordnet, die jeweils »A«-Ausgänge sind, während die Relais YA, YB, YC mit den Ausgängen 3, 4 und 5 verbunden sind, welche »B «-Ausgänge darstellen. Weitere »A«- und »B«-Ausgänge sind in gleicher Weise verteilt.
Es ist somit ersichtlich, daß jeder beliebige Ausgang durch Betätigung eines besonderen Wähl- und Hilfsmagnetes markiert werden kann. Beispielsweise würde der Ausgang 1 durch Betätigung des Wählmagnets IA und des Hilsrnagnets IM markiert werden, während der Ausgang 5 durch Betätigung des Wählmagnets 2 Γ und des Hilfswählmagnets 2 M markiert würde. Es ist daher so eingerichtet worden, daß zwei Kontakte von jedem der 26 Relais XA bis ZiV und YA bis YN zusammen einen Wähl- und Hilfsmagnet betätigen. Diese beiden Kontakte verbinden eine Markierspannung von dem Widerstands 1 (Fi g. 5) über Kontakte des Markierrelais durch die Markierädern M, um, wie oben ausgeführt, die Wähl- und Hilfsmagnete desjenigen ersten Wählers zu betätigen, welcher für diese Markierungen durch das Relais RA oder RB dieses Wählers ausschließlich aufnehmenswert gemacht worden ist.
Es ist wichtig zu erkennen, daß infolge der Anordnung der ersten Wählerausgänge gemäß der Beschreibung die Kontakte XiV3 und ZiV4 oder YN3 und YiV 4 nicht mit allen Wählern verbunden sind. Beispielsweise benutzen die geradzahligen Paare der Wähler nicht den Ausgang 26 und haben daher keine damit verbundenen Kontakte YN 3 und FiV 4. Ungeradzahlige Wählerpaare, welche den Ausgang 25 nicht benutzen, weisen auch keine damit verbundenen Kontakte XiV 3 und XiV 4 auf.
Die folgenden Tafeln zeigen die betätigten Wähl- und Hilfsmagnete sowie den markierten Ausgang, wenn ein bestimmtes Relais in einer der beiden Relaisketten betätigt wird:
betätigtes Relais XA XB XC XD XE XF XG XH
markierter »A«-Ausgang 12 3 7 8 9 13 14
betätigter Wählmagnet IT IT IT 3T 3Γ 3Γ 5Γ 5T
betätigter Hilfsmagnet IM IM 3M IM 2M 3M IM 2M
betätigtes Relais YA YB YC YD YE YF YG YH
markierter »B «-Ausgang 4 5 6 10 11 12 16 17
betätigter Wählmagnet 2Γ 2Γ 2Γ 4Γ 4Γ 4Γ 6Γ 6Γ
betätigter Hilfsmagnet IM 2M 3M IM 2M 3M IM 2M
XJ XK XL XM XN
15 19 20 21 25
5Γ 7Γ 7Γ 7Γ 9Γ
3M IM 2M 3M IM
YJ YK YL YM YN
18 22 23 24 26
6T 8Γ 8Γ 8Γ 9T
3M IM 2M 3M 2M
Aus dem Schema geht hervor, daß die Markierrelaiskontakte, die oben erwähnt wurden, für alle anderen ersten Wähler 152 und 1516 gemeinsam sind und die entsprechenden Wähl- und Hilfsmagnete in jedem ersten Wähler betätigen, welcher ausschließlich für Markierungen, wie oben beschrieben, empfänglich gemacht worden ist.
Obwohl.nur .ein Kontakt der Relais XA bis XiV und YA bis YN als mit den Markieradern M für die ersten Wähler verbunden gezeigt ist, ist doch zu beachten, daß dort, wo zusammen mit den entsprechenden Kontaktbezeichnungen ein Verzweigungszeichen gezeigt ist, drei oder mehr Kontakte in Parallelschaltung verbunden sind.
Die F i g. 6 und 9 zeigen Stromkreisabschnitte, die zu den zweiten Wählern 2541 bis 25^410 und 2SBl bis 25510 gehören. Der Wähler 25.41 ist mehr im einzelnen dargestellt als die anderen; die Wahl-
magnete ISM bis 9SM des Wählers sind in Kette miteinander verbunden. Es ist in dieser Kette nur der Stromkreis für den Wählmagnet ISM gezeigt, es wird jedoch angenommen, daß die Wählmagnete 2SM bis 8SM in gleicher Weise verbunden sind. Die Hilfsmagnete IAM bis 3 AM sind ebenso in Kette miteinander verbunden, und in diesem Fall sind alle Stromkreise gezeigt. Diese Ketten arbeiten beide auf einer Basis, in welcher jeweils nur ein Magnet einer Kette gleichzeitig betätigt werden kann. Die Wähl- und Hilfsmagnete der anderen zweiten Wähler 2SA2 bis 25,410 und 2SBl bis 2 SB 10 sind in gleicher Weise angeordnet, wie für den zweiten Wähler 2SA1 beschrieben. Es ist zu beachten, daß die Ausgänge 1 bis 20 der Wähler 2SA1 bis 2SA10 mit ankommenden Verbindungsleitungen der Abteilungen DIVl bis DIV 20 verbunden sind, während die verbleibenden sechs Ausgänge mit abgehenden Verbindungsleitungen verbunden sind. Die Ausgänge 1 bis 20 werden durch Wahknagnete ISM bis 6SM in Verbindung mit den Hilfsmagneten IAM bis 3,4M und dem Wählmagnet 7SM in Verbindung mit den Hilfsmagneten IAM und 2 AM gesteuert.
Die 100 Markieradern, welche den 100 Eingängen (zehn Eingänge je Schalter; zehn Schalter; 10 · 10 = 100) für die Gruppe der Wähler 25,41 bis 2SA10 zugeordnet sind, können also mit den dreizehn Relais XA bis XN verbunden betrachtet werden, und zwar durch die Kontakte der Relais IA bis 8,4. Die 100 Markieradern sind in entsprechender Weise mit den dreizehn Relais verbunden, so daß acht Markieradern dem Relais XA zugeordnet sind, acht dem Relais XB usw. bis zum Relais XN, so daß für das Relais XN vier übrigbleiben. Die Verbindungen werden zweckmäßigerweise so angeordnet, daß die ersten acht Markieradern, die mit dem Relais XA verbunden sind, den ersten acht Eingängen des Wählers 2SAl zugeordnet sind. Von acht weiteren Markieradern, welche mit dem Relais XB verbunden sind, sind die ersten beiden den Eingängen 9 und 10 des Wählers2SAl, die nächsten sechs den Eingängen 1 bis 6 des Wählers 2 SA 2 zugeordnet. Die nächsten acht Markieradern, welche mit dem Relais XC verbunden sind, sind so aufgeteilt, daß vier mit den Eingängen 7 bis 10 des Wählers SA 2 und vier weitere mit den Eingängen 1 bis 4 des Wählers 2SA3 verbunden sind. Die Zuteilung der verbleibenden Markieradern zu den Relais XD bis XN erfolgt in gleicher Weise, indem die Markieradern aufeinanderfolgend von den Wählern 2SA3 bis 25,410 abgenommen werden, um Gruppen von acht zu bilden. Das Relais XN erhält nur vier Markieradern, wie bereits beschrieben wurde.
Die zehn Markierspannungen, jeweils eine von jedem zweiten Wähler, reichen von dem Widerstand R 2 (F i g. 6) zu den Markierrelais XA bis XN, und zwar über die betätigten Kontakte der Hilfs- und Wählmagnete. Die Hilfs- und Wählmagnetkontakte, die hier betroffen sind, sind jeweils einer entweder von IAMl bis 3AMl oder 15Ml bis 95Ml, und während in dem Schema nur IAMl und ISMl gezeigt sind, wird angenommen, daß 2AMl und 3AMl parallel mit IAMl verbunden sind, wie 25Ml bis 95Ml mit 15Ml. Jeder Markierspannung der zweiten Wähler sind zehn Markieradern zugeordnet; in 2SAl beispielsweise werden acht an dem Markierrelais XA und die verbleibenden zwei an dem Relais XB. Die Markierspannung von dem Wähler 25,42 markiert sechs verbleibende Markieradern der Gruppe von acht, die sich zu dem Relais XB, und vier Markieradern, die sich zu dem Relais XC erstrecken. Andere Markierspannungen von den zweiten Wählern 25,4 3 bis 2 SA10 sind Markieradern, die von den zweiten Wählern ausgehen, in gleicher Weise zugeteilt, wie es für die zweiten Wähler 25,41 und 25,4 2 beschrieben wurde.
Der Stromkreis für den Unterabschnitt B und der
ίο Betrieb der Markierrelais YA bis YN ist gleich demjenigen, wie er für den Unterabschnitt A beschrieben wurde, und wird daher nicht gezeigt und beschrieben. Eine Verbindung, welche durch den Unterabschnitt B hindurchgeht, wird an die »B«-Ausgänge der ersten Wähler 151 bis 1516 herangeführt.
Fig. 7 zeigt Teile des Stromkreises, der dem Richtungsmarkierrelais zugeordnet ist, die in Verbindung mit den F i g. 2 und 3 beschrieben wurden. Auch in Fig. 7 sind Teile des Stromkreises der
ao sekundären Leitungswähler LSISECl bis LS/SEC 8 der Abteilung DIVl gezeigt. Von diesen Wählern wird Markierspannung über den Widerstand R 4, entsprechend allen freien Verbindungsleitungen, über die nicht betätigten Brückenkontakte 5Ml, Kontakte des Unterscheidungsrelais TM für eine ankommende Verbindung und Richtungsrelais angeschlossen, um bestimmte Wählmagnete in den zweiten Wählern des Verbindungsleitungsabschnittes zu betätigen.
Aus dem Schema der F i g. 2 und 3 ist ferner ersichtlich, daß die zehn zweiten Wähler 2SAl bis 2SAlO des Unterabschnittes A je 20 Ausgänge für örtlich ankommende Verbindungen haben, was insgesamt 200 Ausgänge ergibt, die mit LOA bezeichnet sind. In gleicher Weise haben die zehn zweiten Wähler 25Bl bis 25510 des Unterabschnittes 5 je 20 Ausgänge zur Verwendung bei örtlich ankommenden Verbindungen, was wieder eine Gesamtsumme von 200 Ausgängen ergibt, die mit LOB bezeichnet sind. Zehn LOA- und zehn L05-Ausgänge von jedem der sechs Abschnitte SECTl bis SECT 6 sind zu den Richtungsrelais geführt, welche jeweils zu den einzelnen Abschnitten gehören. Es sind beispielsweise ze'hn LOA -Ausgänge von SECTl mit dem Richtungsrelais IRRA verbunden, welches dem Abschnitt DIVl zugeordnet ist, und zehn LOB-Ausgänge von dem Abschnitt SECTl sind mit dem Richtungsrelais IRRB der Abteilung DIVl verbunden. Dieselben zehn L0,4-Ausgänge und die zehn LO5-Ausgänge von dem Abschnitt SECT2 sind in gleicher Weise mit den Richtungsrelais 2RRA und 2RRB der Abteilung DIVl verbunden. Die verbleibenden fünf Relaispaare der Abteilung DIVl sind mit ähnlichen Gruppen von zehn Ausgängen in anderen Abschnitten verbunden.
Die verbleibenden 190 LOA- und 190 LOB-Ausgänge von dem Abschnitt SECTl sind in Gruppen von zehn (zehn von jeder Gruppe von 190) auf die Abteilungen DIV2 und D/F20 in gleicher Weise verteilt, wie es für die Abteilung DIVl beschrieben wurde. Die 190 LOA- und 190 LO5-Ausgänge von SECT 2 bis SECT 6 sind in gleicher Weise verteilt wie diejenigen von SECTl. Die 200 Ausgänge LO^t des Unterabschnittes A sind auf die 20 Abteilungen DIVl bis DIV20 aufgeteilt, und da jeder Wähler 20 Ausgänge hat, ist es zweckmäßig, den Ausgang 1 jedes Wählers der Abteilung DIVl zuzuteilen, den Ausgang 2 der Abteilung DIV 2 usw. Dieselbe Ver-
is
teilung gilt auch füf die Ausgänge der Wähler 2SBl bis 25510.
Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß der Wählmagnet ISM zu den Ausgängen 1, 2 und 3 gehört, der Wählmagnet 2SM zu den Ausgängen 4, S und 6 usw. Daher muß bei einer Verteilung der Ausgänge der zweiten Wähler über die Abteilungen gemäß der Beschreibung eine Verbindung mit einer ankommenden Verbindungsleitung einer beliebigen der Abteilungen
DIV 8, DIVIl, DIV14, DlVIl und DIV'20 betätigt, und das Relais ACR wird durch die elften Kontakte des Richtungsrelais IRRA in den Abteilungen DIV3, DIV6, DIV9, DIV12, DIV15 und DIV18 betätigt. 5 Die Relais BAR, BBR und BCR werden durch die elften Kontakte des Richtungsrelais IRRB in denselben Abteilungen betätigt, die in Verbindung mit dem Relais AAR, ABR und ACR genannt wurden. Es muß beachtet werden, daß die Relais AAR, ABR,
2 £/410 bedeuten usw. Dasselbe gilt für die zweiten Wähler2SBl bis 2SB10.
Wie bereits erläutert, wird das Relais IRRA in der Abteilung, welche den angerufenen Teilnehmer
Abteilung eine der Abteilungen DIVl bis DIV 3 ist, steuert die Betätigung des Relais IRRA in jeder dieser drei Abteilungen den Wählmagnet ISM in allen zweiten Wählern 2 S^l 1 bis 2SA10.
Wenn die Abteilung eine der Abteilungen DIV 4 bis DIV6 ist, dann steuert die Betätigung des Relais IRRA in jeder dieser Abteilungen den Wählermagnet 2SM in allen zweiten Wählern.
DIVl bis DIV 3 die Betätigung des Wählmagnets io ACR, BAR, BBR und BCR als mit den elften Kon- ISM in den zweiten Wählern 2SA1 bis 2SA10 be- takten der Richtungsrelais IRRA in den Abteilungen deuten, eine Verbindung mit einer ankommenden DIVl bis D/F20 verbunden gezeigt sind, sie aber Verbindungsleitung irgendeiner der Abteilungen mit den elften Kontakten der Richtungsrelais 2RRA DIV4 bis DIV 6 muß die Betätigung der Wähl- bis 6RRA ebenso wie mit dem Richtungsrelais IRRA magnete 2SM in den zweiten Wählern 2SAl bis 15 verbunden sind. Aus der Beschreibung geht hervor,
daß die Kontakte des Relais AAR die Hilfsmagnete IAM in jedem der Wähler 2SAl bis 2SA10 steuern, die Kontakte des Relais ABR die Hilfsmagnete 2AM und die Kontakte des Relais .,4CR die Hilfs-
einschließt, betätigt, wenn eine Übertragungsrelais- 20 magnete 3AM in jenen Wählern steuern. Die Regruppe in dem Abschnitt 1 von einem Anrufenden in lais BAR, BBR und BCR steuern in gleicher Weise Gebrauch genommen wird und es entschieden ist, die Hilfsmagnete in den Schaltern 2SMl bis daß die Verbindung über den Unterabschnitt A des 2SMlO.
Abschnittes 1 herzustellen ist, und erstreckt die Mar- Als Beispiel sei angenommen, daß ein Anrufender
kieradern zu den Wählermagneten der zweiten Wäh- 25 mit einem Übertragungsrelaissatz in dem Abschnitt ler, welche dieser Abteilung entsprechen. Wenn diese SECTl verbunden ist und die gewählte Information
in dem Register anzeigt, daß der gerufene Teilnehmer sich in der Abteilung DIVl befindet. Der Eingangsrelaissatz ERSlA oder ERSlB in Abteilung 30 DIVl wird über die Registermarkierleitung IDA oder IDB belegt, je nachdem, welche Abschnittsmarkiersteuerung durch einen der beiden SMCA oder SMCB in Gebrauch genommen worden ist. Es sei angenommen, daß SMCA erfaßt worden ist. In die-Um jedoch die Verbindungen zwischen den Ein- 35 sem Fall wird der Eingangsrelaissatz ERSlA in der gangen der zweiten Wähler und einem Ausgang zu Abteilung DIVl belegt, was die Betätigung des Richeiner bestimmten Abteilung herzustellen, müssen so- tungsrelais IRRA einleitet. Die Kontakte IRRAl wohl ein Hilfsmagnet als auch ein Wählmagnet be- bis IRRA10 geben Spannungsmarkierungen weiter, tätigt werden. Somit muß für die Abteilung DIVl um den Wählmagnet ISM in allen zweiten Wählern der Wählmagnet ISM und der Hilfsmagnet IAM be- 40 2SAl bis 2&410 zu betätigen, um Ausgänge 1, 2 tätigt werden, für die Abteilung DIV 2 der Wähl- und 3 zu bestimmen. Der Kontakt IRRA11 des magnet ISM und der Hilfsmagnet 2 AM, für die Ab- Richtungsrelais in der Abteilung DIVl betätigt das teilung DIV 3 der Wählmagnet ISM und der Hilfs- entsprechende Relais AAR, um schließlich den Ausmagnet 3AM usw. So ist der Hilfsmagnet 1^4M für gangl zu bestimmen, der von den drei Ausgängen die Ausgänge zu den Abteilungen DIVl, DIV 4, 45 benötigt wird, welche zuerst durch den Betrieb des DIVl, DIVlO, DIV13, DIV16 und DIV19 be- Wählmagnets ISM bestimmt wurden, stimmt; der Hilfsmagnet 2 AM für die Ausgänge zu Es ist daher zu beachten, daß die Verbindungen
den Abteilungen DIV 2, DIV 5, DIV 8, DIVU, der elften Kontakte der Richtungsrelais mit den Re- DIV14, DIVIl und DIV 20, und der Hilfsmagnet lais AAR, ABR oder ACR in Übereinstimmung mit 3AM für die Ausgänge zu den Abteilungen DIV3, 50 dem erforderlichen Ausgang hergestellt werden, d.h. DIV6, DIV9, DIV12, DIVIS und DIV18. Jetzt der Verbindung zwischen den Richtungs- und den übernehmen die Richtungsrelais die Steuerung der Wählmagneten IAM, 2AM und 3^4M. Kennzeich-Wählmagnete, und es ist daher erforderlich, weitere nenderweise betreibt eine Markierung von der AbRelais für die Steuerung der Hilfsmagnete vorzu- teilung DIV 9 den Wählmagnet 3SM in allen zweiten sehen. Diese Relais sind AAR, ABR und .4CR für 55 Wählern 2SA1 bis 2SA10, welche die Ausgänge 7, 8 den Unterabschnitt A (Wähler 2SAl bis 25^410) und 9 bestimmen, während der Kontakt IRRA11 und BAR, BBR und BCR für den Unterabschnitt B
(Wähler 2SBl bis 2 SB 10). Es wird darauf hingewiesen, daß sechs gleiche Relais für jeden Verbindungsleitungsabschnitt vorgesehen werden müssen 60
und alle Gruppen von sechs Relais für alle Abteilungen gemeinsam sind. Von den insbesondere in Fi g. 7
gezeigten Relais wird das Relais ^4^4i? durch die
elften Kontakte des Richtungsrelais IRRA in den
Abteilungen DIVl, DIV 4, DIVl, DIVlO, DIV13, 65 rufende Teilnehmer einen Teilnehmer verlangt, der
DIV16 und DIV19 betätigt. von der Abteilung DIVl bedient wird und daß alle
Das Relais ABR wird durch die elften Kontakte Ziffern, welche den gewünschten Teilnehmer bestim-
des Richtungsrelais in den Abteilungen DIV2, DIVS, men, in dem Register gespeichert sind. Es folgt eine
des Richtungsrelais IRRA der Abteilung 9 des Relais ^4Ci? betätigt, dessen Kontakte 3 AM in allen zweiten Wählern2SAl bis 2SA10 betätigen.
Es sei angenommen, daß ein Teilnehmer ein Gespräch eingeleitet hat und daher den Übertragungsrelaissatz und das Register, beispielsweise TRSlO und IREGl in dem Abschnitt SECTl der Vermittlung belegt hat. Es sei ferner angenommen, daß der
bleibt. Das Markierrelais innerhalb des ersten Wählers wird ebenfalls betätigt und überträgt ein Potential auf die Markierader aller zehn Primär-Sekundär-Zwischenleitungen, welche nicht schon 5 durch bestehende Verbindungen belegt sind, wobei betätigte Brückenmagnete belegte Zwischenleitungen bezeichnen. Bei jedem sekundären Leitungswähler, bei welchem nur eine Zwischenleitung markiert ist, wird der zusätzliche Hilfsmagnet betätigt. Dieses
Relais XA bis XN vor. Die Kontakte des Relais IA bereiten die Relais XA bis XN für die Betätigung durch die Rückwärtsmarkierungen von den zweiten Wählern 2SA1 bis 2SA10 vor.
Das Register legt auch ein bezeichnendes Potential an diejenige der zwanzig Adern DA an, welche der Abteilung entspricht, die den gerufenen Teilnehmer bedient. Somit wird im vorliegenden Fall IDA
nähere Betrachtung der Verbindungsherstellung zu einem an die gleiche Vermittlung angeschlossenen Teilnehmer.
Das Register belegt willkürlich einen der Abschnittsmarkiersteuerkreise SMCA oder SMCB. Der so belegte Steuerkreis gestattet daraufhin den Beginn der Markierung des Anschlußstromkreises des gerufenen Teilnehmers.
Es sei angenommen, daß bei der Verbindungsherstellung die Abschnittsmarkiersteuerung SMCA io gestattet es dem Unterscheidungsrelais TM des beteiligt ist. Wählers für ein ankommendes Gespräch, auf das
In diesem Fall ist das Register in die Lage versetzt Potential anzusprechen, welches es über die Unterworden, ein Signal des Unterabschnittes A von der scheidungsader der Zwischenleitung empfangen hat Abschnittsmarkiersteuerung SMCA an den ersten und setzt darüber hinaus den Wählmagnet, der für Wähler 151 weiterzugeben, an den der Übertragungs- 15 die Zwischenleitung zuständig ist, in die Lage, durch relaissatz TRS10 angeschlossen ist. Das Unter- das Rückwärtsmarkierpotential betätigt zu werden, scheidungssignal A ist dahingehend wirksam, daß es Bei jedem markierten Sekundärleitungswähler ver-
den entsprechenden ersten Wähler allein vorbereitet, bindet das betätigte Unterscheidungsrelais TM für so daß er schließlich auf ein rückwärtiges Markier- ankommende Rufspannung über einen Widerstand potential anspricht, welches er an einem seiner Aus- 20 mit jedem freien der fünf Eingänge des Wählers gänge ISOA empfängt. Das UnterscheidungssignaM (Brücken 1 bis 5), wobei die freien Eingänge durch von dem Register betätigt das Relais RA über die ihre zugehörigen, nicht betätigten Brückenmagnete Leitung ROA. Der Kontakt RAl betätigt das Relais bezeichnet werden. Somit werden die freien der an- IA über die Leitung RA, und die Kontakte RA 4 kommenden Verbindungsleitungen TTl bis TT40 bis RA11 bereiten die Wähl- und Hilfsmagnete von 25 markiert. Da das Richtungsmarkierrelais IRRA be-151 für ihre Betätigung durch die Kontakte der tätigt wird, werden die Markieradern M der ausgesuchten zehn Verbindungsleitungen zu den zehn Ausgängen LOA durchgeschaltet, und zwar durch die Kontakte IRRAl bis 1RRA10.
30 Einige oder alle der zehn LO^i-Ausgänge werden durch die Betätigung des Wählmagnets 15M und des Hilfsmagnetslv4M in allen Sekundärwählern 2SAl bis 2SA 10 wirksam markiert, und zwar in Abhängigkeit von der Zahl der freien ankommenden Verbinmarkiert, die zu der AbteilungDIVl gehört. Außer- 35 dungsleitungen. Beispielsweise wird in 2SAl der dem werden durch das Register drei Adern (Hunder- Wählmagnet 15M durch Erde vom Kontakt 15M3 ter, Zehner und Einer) des Übertragungsweges TPA, über die Kontakte ISM 2 ... 9 SM 3, 9 SM 2, die welche die letzten drei Stellen der Telefonnummer parallel verbundenen Kontakte IBM2 bis 10BM2, des gewünschten Teilnehmers bezeichnen, markiert. die Kontakte 3AM2, 2AM2, 1AM2, 1SM3, den Wenn die Markiervorrichtung für die 500 Anschlüsse 40 Magnet 15M, die Kontakte IRRAl, TM, IBMl, frei ist oder frei wird, belegt die erregte Ader IDA den Widerstand R4 zur Batterie betätigt. Der Hilfsden Eingangsrelaissatz ERSIA der Markiervorrich- magnet des Wählers 2 SAl wird betätigt, wenn das tung. Dieser verhindert die Belegung der verbleibenden Relais AAR durch den Kontakt IRRAU betätigt Eingangsrelaissätze der Abteilung, betätigt das züge- wird. Kontakt AAR I verbindet Erde über IAM 3, hörige Richtungsmarkierrelais 1RRA und führt den 45 IAMA, 2AM3, 2AMA, 3AM3, 3AMA, ISMA bis Weg TPA der 25 Leiter zu der Markiervorrichtung 95M4, IAM 3, den Magnet IAM mit der Batterie weiter. am Widerstand R 3. Die Hilfsmagnete in den Schal-
Das Richtungsmarkierrelais IRRA schließt jetzt tern 2SA2 bis 2 SA10 werden ebenfalls betätigt, die Markieradern M der Zwischenleitungen zwischen jedoch durch die Kontakte AAR 2 bis AAR 10. Es ist zehn der vierzig ankommenden Verbindungsleitungen 50 zu beachten, daß die Hilfsmagnete nur dann arbeiten (Abteilung DIV1) und zehn der 200 Ausgänge können, wenn ein Wählmagnet betätigt wird, d. h., zweiter Wähler LOA (Unterabschnitt A) des rufen- einer der Kontakte 15M4 bis 95M4 muß betätigt den Abschnittes SECTl. werden. Kontakt 1AM2 verhindert die Betätigung
Die markierten Adern des Übertragungsweges TPA jeglichen Wählmagnets, sollten in dieser Stufe dem betätigen Relais innerhalb der Markiervorrichtung, 55 Wähler 2SAl Rückwärtsmarkierungen zugeführt wodurch der Anschlußkreis des Teilnehmers, wenn werden.
er frei ist, über die ankommende MarkieraderM mit In jedem der markierten zweiten Wähler 2SAl bis
einem Potential markiert wird. Das Markierpotential 2SA10 wird ein besonderer Hilfsmagnet und Wählwird auf den Ausgang des Leitungswählerprimär- magnet betätigt, die für eine markierte ankommende schalters LSfPRI übertragen, an den der Anschluß- 60 Verbindungsleitung zuständig sind, und daher werkreis angeschlossen ist, und betätigt ausschließlich den auch die Kontakte 1 ^fMl und 15Ml, die mit die Hilfs- und Wählmagnete, die zu diesem Ausgang der Spannung am Widerstand Jf? 2 verbunden sind, gehören. Da dieses jedoch ein ankommender Ruf betätigt. Diese Kontakte in jedem zweiten Wähler ist, wird das Unterscheidungsrelais für einen ab- 2SAl bis 25.410 schalten die Spannung über ungehenden Ruf nicht betätigt, so daß das Potential, 65 betätigte Brückenmagnetkontakte zu den Kontakten welches durch den Primärwähler auf die Unter- der Relais IA bis 8 Λ durch. Es wird daran erinnert, scheidungsadern D der zehn Zwischenleitungen über- daß das Relais IA in einem früheren Stadium betragen wird, einem ankommenden Ruf entsprechend, tätigt wurde und daß die KontakteIAl bis 1^413
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bindungsleitung, betätigt wird. Wenn ζ. Β. der Brückenmagnet IJBM in dem zweiten Wähler betätigt wird, dann entfernt Kontakt IBMl die Spannungsmarkierung, die ursprünglich ausgesendet wurde, um 5 die Wählmagnete ISM in den zweiten Wähler über die Richtungsrelaiskontakte IRRA1 bis IRRA10 zu betätigen. Die Wählmagnete ISM, welche die Spannungsmarkierungen von dem betreffenden Eingang erhalten, dessen Brückenmagnet betätigt ist, werden
die Relais XA bis XiV vorbereiten. In diesem Stadium spricht jetzt eines dieser Relais an.
Erde wird zur linken Seite jedes Relais XA bis XN
vom Kontakt XA 2 über XA1, XBl, XBl... XN 2, XNl, über einen Rühekontakt in der Abschnittsmarkiersteuerung SMCA und dann über jeden Ruhekontakt XA 2 bis XN2 durchgeschaltet. Die Markierungen, welche an den Relais XA bis XiV enden,
suchen diese Relais zu betätigen. Wenn jedoch zwei
oder mehrere gleichzeitig markiert werden, dann io daher ausgelöst. Die Kontakte ISM 3 und 1SM2, arbeitet auf Grund ihrer Kettenverbindung nur eines. welche in die Ruhelage zurückkehren, liefern keinen Es sei angenommen, daß das Relais XA arbeitet. Betriebsstromkreis für andere Wählmagnete in dieser Dann führen die Kontakte XA 3 und XA 4 Spannung Kette, wenn diesen Wählern Rückwärtsmarkierungen von dem Widerstand Rl über die Kontakte RA 4 zugeführt werden sollten, da der Kontakt IBM2 be- und RA 9 weiter, um den Wählmagnet 1Γ und den 15 tätigt wird, um zu verhindern, daß die Erde von den Hilfsmagnet IM in dem Wähler ISl zu betätigen. Kontakten ISM3 mit anderen Wählmagneten ver
bunden wird. Der Hilfsmagnet IAM wird in betätigtem Zustand gehalten, bis AAR in einem späteren Stadium ausgelöst wird.
Betätigte Kreuzpunkte in dem Sekundärleitungswähler führen die Erde auf der P-Ader noch weiter zu den Eingängen des Leitungswählerprimärschalters, woraufhin der zuständige Brückenmagnet, welcher mit der betreffenden Zwischenleitung verbunden ist, Abschnittsmarkiersteuerung SMCA, der für ihre 25 in Tätigkeit tritt. Die Kreuzpunkte, die mit den Relaiskette XA bis XiV in Frage kommt, arbeitet Brücken-, Hilfs- und Wählmagneten verbunden sind, auch bei dieser Verbindung. Das Erdpotential auf der
Leitung BB betätigt den Brückenmagnet, in diesem
Fall den Brückenmagnet 10 BM. Es ist zu beachten,
daß die Verbindungen nacheinander hergestellt wer- 30 wirksam, um die Auslösung des Registers IREGl, den, wenn zwei Anrufe Übertragungsrelaissätze in der Abschnittsmarkiersteuerung SMCA, des EinAnspruch nehmen, welche an Eingängen desselben gangsrelaissatzes ERSlA, der Markiervorrichtung ersten Wählers enden. Daher kann die Rücksignal- MKR sowie des Richtungsmarkierrelais IRRA einerde, welche den Brückenmagnet 10 5M betätigt, nur zuleiten. Die Auslösung des Richtungsrelais löst alle durch einen Übertragungsrelaissatz zu einer Zeit 35 verbleibenden betätigten Wählmagnete in den zweihindurchgehen, nämlich TRS10, um jedesmal in dem ten Wählern 25,4 2 bis 2SA10 aus. Der Kontakt zugeordneten ersten Wähler einen Brückenmagnet IRRAU löst das Relais,4^i? aus, und die Konzu betätigen. takte AARl bis AARlO lösen alle Hilfsmagnete
Der Brückenmagnet 10 BM betätigt zusammen mit IAM in den zweiten Wählern 2SAl bis 25,4IO den Wähl-und Hilfsmagneten IT und IM die züge- 40 aus. Das Register überträgt beim Auslösen ein ordneten Kreuzpunkte in der Brücke, welche die Signal auf den Übertragungsrelaissatz, welcher ver-"—, + und P-Adern'von dem Ubertragungsrelaissatz ursacht, daß die — - und +-Adern an der Rufseite über den ersten Wähler zu den Eingängen des zweiten
Wählers durchschalten. Die Erde auf der P-Ader,
Die Kontakte 1/Γ1 und l/Ml der ersten Wähler ISl bis IS16 führen Spannung vom Widerstand R über den Kontakt RA 3 zu der Abschnittsmarkiersteuerung SMC A, um anzuzeigen, daß die Markier- 20 funktion beendet ist. Die Abschnittsmarkiersteuerung SMCA führt wieder Erde über das Register und den Übertragungsrelaissatz zu den Leitungen BB und P in dem Wähler ISl. Der Unterbrecherkontakt in der
werden betätigt und schalten die —, + - und P-Adern zu der Leitung des anrufenden Teilnehmers durch. In diesem Zeitpunkt sind in dem Register Mittel
der Verbindung von dem Register zu dem rufseitigen Speiserelais des Übertragungsrelaissatzes ab
weiche über die entsprechende Zwischenleitung zwi- 45 gelenkt wird und daß die — und +-Adern an der sehen den ersten und zweiten Wählern weitergeführt gerufenen Seite der Verbindung mit einer üblichen
Rufstromquelle in dem Relaissatz verbunden werden. Es wird daran erinnert, daß der Brückenmagnet
10BM in dem Wähler ISl durch Erde von der Ab
wird, betätigt den Brückenmagnet, z. B. den Brückenmagnet IBM in dem zweiten Wähler, welcher mit
dem Eingang der betreffenden Zwischenleitung verbunden ist. Der KontaktIBMl des Wählers2SAl 50 schnittsmarkiersteuerung SMCA über das Register unterbricht den Stromkreis für das Relais XA, welches und den Übertragungsrelaissatz betätigt wird. Die daher auslöst. Das Relais XA und andere Relais der
Kettenrelais XB bis XiV werden in dieser Stufe daran
gehindert, auf vorhandene Markierungen von ande-
Erde auf der P-Ader wird in gleicher Weise geleitet, um die Brückenmagnete anderer Wählerstufen zu halten. Jedoch erfordert die Auslösung des Registers
ren zweiten Wählern anzusprechen, wenn die Kon- 55 und der Abschnittsmarkiersteuerung eine andere takte XA1 und XA 2 in die Ruhelage zurückkehren, Quelle für diese zwei Erden, und beide werden jetzt weil der betätigte Ruhekontakt in der Abschnittsmarkiersteuerung SMCA verhindert, daß Erde vom
von dem Übertragungsrelaissatz hergeführt. Der Brückenmagnet 10BM in dem Wähler ISl wird über die ΑάζτΒΑ und den Kontakt BMl gehalten, bis XiV verbunden wird. Das abfallende Relais X^4 60 während die Brückenmagnete anderer Wählerstufen löst mit den Kontakten XA 3 und XAA den Wähl- über die P-Ader gehalten werden. Die Auslösung
der Abschnittsmarkiersteuerung SMC4 löst das RelaisRA aus, der KontaktRAl löst das Relais IA aus. Der Ruf kann dann in der normalen Weise vor
schaltet ferner die. P-Ader über die betätigten Kreuz- 65 sich gehen, d. h., der Wecker der angerufenen Parpunkte zu den Eingängen des Sekundärleitungswäh- tei wird geläutet.
lers, wo wieder der Brückenmagnet, welcher mit dem Es ist zu beachten, daß in den Schaltschemen eine
Eingang verbunden ist, d. h. der ankommenden Ver- Spannungsmarkierung verwendet wird, was die An
Kontakt X/i 2 mit den linken Seiten der Relais XA
magnet IT und den Hilfsmagnet IM in dem ersten Wähler aus: '
Der betätigte Brüclfenmagnet in dem zweiten Wähler
fälligkeit gegenüber Erdfehlern vermindert, d. h. einen Fehlbetrieb von Markierrelais, Hilfsmagneten oder Wählmagneten.
Es ist zu beachten, daß die Erfindung in ihrer Anwendung auf Koordinatenwähler mit.26 Ausgängen beschrieben worden ist, sie aber nicht hierauf begrenzt ist, sondern gleichmäßig auf ein System anwendbar ist, welches Koordinatenwähler mit einer anderen Anzahl von Ausgängen verwendet, z. B. auf Koordinatenwähler mit 28 Ausgängen, wie sie an anderer Stelle vorgeschlagen worden sind.
Außerdem kann die Erfindung, obwohl sie in ihrer Anwendung auf den Teil der Vermittlung beschrieben worden ist, welcher die ankommenden Ortsverbindungen herstellt, d. h. den Teil der Vermittlung zwischen den Übertragungsrelaisgruppen und den Anschlußkreisen gerufener Teilnehmer, gleichmäßig gut zwischen den Übertragungsrelaisgruppen und abgehenden Verbindungsleitungen zur Anwendung kommen, sowie zwischen den Anschlußkreisen rufender Teilnehmer und Übertragungsrelaisgruppen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit zwei aufeinanderfolgenden Stufen von nach dem sogenannten »Selbststeuer-Prinzip« arbeitenden Koordinatenwählern, von denen jede Stufe mehrere Wähler aufweist, von denen jeder mehrere Eingänge sowie mehrere Ausgänge hat, bei der die Ausgänge der Wähler der ersten Stufe durch Zwischenleitungen mit einzelnen Eingängen der Wähler der zweiten Stufe derart verbunden sind, daß mindestens eine Zwischenleitung von jedem Wähler der ersten Stufe zu jedem Wähler der zweiten Stufe verläuft, und bei der für jeden Wähler der ersten Stufe Steuerrelais vorgesehen sind, deren Kontakte bei ihrer Betätigung zur Verfügung stehende Einschaltstromkreise für diejenigen Wählmagnete der jeweiligen Wähler der ersten Stufe vorbereiten, die zu Zwischenleitungen zu den Wählern der zweiten Stufe gehörig sind, dadurch gekennzeichnet, daß andere Kontakte (IAl bis 7,412, 2,413, 4,413, 6,413, 8,413; 151 bis 7512, 1513, 5513, 7513) dieser Steuerrelais (RA, RB; IA bis 8,4; 15 bis 85) einzelne Verbindungen von Markieradern jener Eingänge der Wähler der zweiten Stufe (2SA1 bis 2SA10) herstellen, welche mit Ausgängen der jeweiligen Wähler der ersten Stufe (ISl, IS 2) verbunden sind, die mit den betätigten Steuerrelais verbunden sind, um einen von zwei Sätzen gemeinsam für mehrere Wähler der ersten Stufe vorgesehener Markierrelais (XA bis XN; YA bis YN) auszuscheiden, die derartig voneinander abhängig sind, daß, abhängig von den Betriebszuständen der Markieradern, jeweils nur eines von ihnen gleichzeitig ansprechen kann, und von denen jedes Markierrelais des betreffenden Satzes für einen entsprechenden Ausgang jedes Wählers der ersten Stufe zuständig ist, und daß das so betätigte Markierrelais dieses Satzes die Betriebszustände der Markieradern an die Wählmagnete aller Wähler der ersten Stufe weiterleitet, um den Wählmagnet desjenigen Wählers der ersten Stufe, dessen Steuerrelais betätigt ist, in die Lage zu versetzen, so gesteuert zu werden, daß er einen vorbereitenden Schaltvorgang innerhalb dieses Wählers ausführt, um zu entscheiden, welche Zwischenleitung zu verwenden ist.
2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, bei welcher Anschlußübertragungen getrennt mit den Eingängen der Wähler der ersten Stufe verbunden sind, bei welcher diese Wähler paarweise angeordnet und die entsprechenden Ausgänge jedes Wählerpaars miteinander verbunden sind, um in zwei Gruppen unterteilte gemeinsame Ausgänge zu bilden, bei welcher die Wähler der zweiten Stufe in zwei Gruppen unterteilt sind, und bei welcher die erste bzw. zweite Gruppe der gemeinsamen Ausgänge jedes Wählerpaars der ersten Stufe durch Zwischenleitungen mit einzelnen Eingängen der ersten bzw. zweiten Gruppe der Wähler der zweiten Stufe verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrelais erste und zweite Unterscheidungsrelais (RA bzw. RB) für jeden Wähler der ersten Stufe aufweisen, welche, sich gegenseitig ausschließend, danach betätigt werden, ob eine Verbindung von einer Anschlußübertragung über einen Wähler der ersten Gruppe (2 SA1 bis 25,410) oder der zweiten Gruppe (2551 bis 25510) in der zweiten Stufe herzustellen ist, daß Kontakte (RA 4 bis RAU) des ersten Unterscheidungsrelais mögliche Einschaltstromkreise für diejenigen Wählmagnete (1 T,3T,5T,7 T) des betreffenden Wählers der ersten Stufe vorbereiten, die zu Zwischenleitungen (ALKS) gehören, die an Wählern (25,41 bis 25,410) der ersten Gruppe in der zweite Stufe enden, und daß Kontakte (i?54 bis i?511) des zweiten Unterscheidungsrelais mögliche Einschaltstromkreise für diejenigen Wählmagnete (2T,4T,6T,8T) des betreffenden Wählers der ersten Stufe vorbereiten, die zu Zwischenleitungen (BLKS) gehören, die an Wählern (2551 bis 25510) der zweiten Gruppe in der zweiten Stufe enden.
3. Schaltanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Steuerrelais ein zusätzliches Relaispaar (1A bis 8,4; 15 bis 85) für jedes Paar der ersten Wähler eingeschlossen ist, daß das erste Relais (IA bis 8A) des Paares bei Betätigung eines der ersten Unterscheidungsrelais (RA) des betreffenden Paares der ersten Wähler (151,152 ... 1515, 1516) betätigt wird, während das zweite Relais (15 bis 85) des Paares bei Betätigung eines der zweiten Unterscheidungsrelais (RB) des betreffenden Paares der ersten Wähler (151,152 ... 1515, 1516) betätigt wird, daß die Markierrelais jedes der beiden Sätze von Markierrelais (XA bis XN bzw. YA bis YN) sich bezüglich ihrer Betätigung gegenseitig ausschließen, daß die Markierrelais des ersten bzw. zweiten Satzes solchen gemeinsamen Ausgängen (ISOA, ISOB) aller Paare der ersten Wähler, welche mit den Eingängen der ersten bzw. zweiten Gruppe der Wähler der zweiten Stufe (25,41 bis 25,410 und 2551 bis 25510) verbunden sind, einzeln zugeordnet sind und daß jedes erste bzw. zweite Relais der zusätzlichen Relaispaare (IA, 15 ... 8A, 85) mögliche Einschaltstromkreise für einzelne Unterscheidungsrelais des ersten bzw. zweiten Satzes von Unterscheidungsrelais von den Markieradern (M in Fig. 5) der betreffenden Ein-
gänge der ersten bzw. zweiten Gruppe der Wähler in der zweiten Stufe her vorbereiten kann, die mit der ersten bzw. zweiten Gruppe der gemeinsamen Ausgänge der Wählerpaare der ersten Stufe verbunden sind, die dem ersten bzw. zwei-
ten Relais der zusätzlichen Relaispaare zugeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 890 237.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DEA43480A 1962-07-05 1963-07-02 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen mit nach dem >>Selbststeuer-Prinzip<< arbeitenden Koordinatenwaehlern Pending DE1259397B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB25800/62A GB1040934A (en) 1962-07-05 1962-07-05 Improvements in or relating to automatic telephone systems

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1259397B true DE1259397B (de) 1968-01-25

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ID=10233519

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DEA43480A Pending DE1259397B (de) 1962-07-05 1963-07-02 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen mit nach dem >>Selbststeuer-Prinzip<< arbeitenden Koordinatenwaehlern

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3281540A (de)
DE (1) DE1259397B (de)
GB (1) GB1040934A (de)
MY (1) MY6700068A (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB890237A (en) * 1959-05-09 1962-02-28 Automatic Telephone & Elect Improvements in or relating to crossbar switch selectors

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE625636A (de) * 1961-04-25

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB890237A (en) * 1959-05-09 1962-02-28 Automatic Telephone & Elect Improvements in or relating to crossbar switch selectors

Also Published As

Publication number Publication date
MY6700068A (en) 1967-12-31
GB1040934A (en) 1966-09-01
US3281540A (en) 1966-10-25

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