DE125660C - - Google Patents

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DE125660C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

■ Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind SpindelhUlsen und Spulen, welche aus dünnen Aluminium- oder anderen Metallscheiben gezogen sind, für Gespinnste aus Baumwolle, Wolle, Seide und anderen Fasern, als Ersatz der bekannten Spindelhülsen oder Spulen, wie sie gewöhnlich aus Papier, Carton, Holz oder dergl. hergestellt werden, die einfach zusammengeleimt und durch Ringe oder sonstige Metallbeschläge geschützt werden.
Fig. i stellt ein cylindrisches, an einem Ende geschlossenes Röhrchen dar, das als Grundform der neuen Spindelhülse bezw. Spule aufzufassen ist; Fig. 2 stellt eine kleine Hülse für Ringspinnmaschinen mit mittlerem Nabenring dar; Fig. 3, 4 und 5 sind verschiedene Arten sehr leichter, offener Hülsen für Seifactoren; Fig. 6, 7, 8 und 9 behandeln verschiedene Arten offener Hülsen für WoII-„und Baumwollgespinnste; Fig. 10 stellt eine Hülse für ■ Zwirnspindeln dar, bei welcher die Centrirung der Spindel durch eine Einschnürung des '. Röhrchenhalses erfolgt; Fig. 11 ist eine kleine: Hülse, die als Schiffchen für Seidengespinnste dient; Fig. 12 zeigt eine Spule; Fig. 13 ist eine 1 Hülse für Ringspinnmaschinen, welche mit. Löchern für die Färbung und Bleichung versehen ist; Fig. 14 ist eine kleine Hülse für Ringspinnmaschinen, bei welcher die Centrirung der Spindel am Ende des Röhrchens; durch Einkneifen desselben erfolgt.
Es ist zu bemerken, dnfs die in Folgendem zu beschreibenden Figuren nur einige Ausführungsformen derartiger Hülsen oder Spulen darstellen, welche die mannigfachsten Aenderungen für besondere Zwecke erfahren können. Die Röhrchen werden aus runden, aus Aluminiumblech geschnittenen Scheiben gezogen, deren Durchmesser und Dicke den Abmessungen entspricht, welche das Röhrchen erhalten soll. Wenn derartige Scheiben einer Aufeinanderfolge von Ziehprocessen mittelst geeigneter Maschinen unterzogen werden, so wird ein cylindrisches Rohr erhalten, das an einem Ende geschlossen und am anderen Ende offen ist (Fig. 1). Wenn nun dieses Rohr durch eine gewöhnliche Ziehbank geführt wird, so wird ein Rohr erhalten, das in der Länge und Dicke dem zu erzielenden Gegenstand entspricht. Sobald man die gewünschte Länge erhalten hat, giebt man dem Cylinder eine konische, oder konisch-cylindrische oder ausgebauchte Form verschiedenen Profils (wie dies z. B. die Aus-. führung nach Fig. 11, Schiffchen für Seidengespinnste, zeigt), indem man sich Maschinen zum Drücken oder Pressen bedient, die mit Matrizen ausgestattet sind, und deren Stempel oder Druckwerkzeuge den Formen entsprechen, welche man erhalten will; indem in dieser Weise verfahren wird, erhält man ein Rohr von der gewünschten Form.
Fig. 3, 4, 6 und 7 stellen SpindelhUlsen von verschiedenen Durchmessern und Längen dar, bei denen die Konicität sehr schwach ausgebildet ist, wtihrend die Fig. 5* 8 und 9 stark konische Spindelhülsen veranschaulichen, Um die Hülsen widerstandsfähiger zu machen, wird der untere Rand derselben gewöhnlich umge-
bördelt, indem er durch geeignete Werkzeuge umgelegt wird, wie aus den Fig.. 2, 6, 9, 10, 13 und 14 hervorgeht.
Damit der abzuwickelnde oder aufzuwickelnde Faden an der Hülse besser haftet, kann die AufsenfliSche der Hülse sowohl der Longe nach wie quer mit Rillen joderJRiefenjersehen werden, oder eine sonstige Raufiung oder Körnung erhalten, dre mittelst Vorrichtungen erzeugt werden kann, welche Allgerheingut der Technik sind, so dafs eine nähere Beschreibung derselben entbehrlich erscheint. Für Spindeln, welche eine besondere Form haben, ist es zuweilen zweckmäfsig, die Haftfähigkeit des oberen Theiles der SpindelhUlse, die im Allgemeinen die Form eines abgestumpften Kegels erhalt, dadurch zu erhöhen, dafs man in das obere Ende der Spindelhülse eine Nabe oder einen Ring einsetzt, der dieselbe Form wie die Hülse erhält und der mit mathematischer Genauigkeit das Ende der Spindel aufnimmt, wenn das obere Ende der Spindelhülse in den oberen Theil der Spindel eindringt; es wird dadurch die vollkommene Aufnahme erzielt. Diese Aufnahme kann auch ohne Vermittelung der Nabe dadurch bewirkt werden, dafs das Blech der Hülse, wie aus Fig. 10 ersichtlich, an entsprechenden Stellen zusammengedrückt wird, oder dafs das geschlossene Ende, wie aus Fig. 14 ersichtlich, entsprechend zusammengekniffen oder verengt wird, um dem Spindelende als Führung zu dienen. Wenn die Spindelhülsen dazu bestimmt sind, mit den Gespinnsten in eine Flüssigkeit eingeführt zu werden, um gebleicht, gefärbt oder in anderer Weise behandelt zu werden, wird die cylindrische, konische oder anders gestaltete Wand der SpindelhUlse mit runden oder elliptischen Löchern oder einfachen Schlitzen oder Ausnehmungen versehen (Fig. 13). Derartige Hülsen können auch für andere Formen und Anordnungen Verwendung finden, wie sie in den verschiedenen Industrien benutzt werden.
Fig. 11 stellt ein Schiffchen für Seidengespinnst dar und die Fig. 12 behandelt eine Spule für ebensolche Gespinnsfe. Diese beiden Arten werden aus zwei cylindrischen Röhren erhalten, die nur an einem Ende offen sind, auf welches andere Stücke aufgesetzt werden, die durch Zusammendrücken mit den Rohrkörpern selbst verbunden werden und die Böden derselben bilden. Hieraus folgt, dafs die Jtufseren Formen sehr mannigfach abgeändert werden können, indem man von der ursprünglichen Form (Fig. 1) ausgeht, die ein cylindrisches Rohr behandelt, das an einem Ende geschlossen ist.
Die Vortheile dieser Spindelhülsen bezw. Spulen sind folgende: Sie können aus sehr dünnem Metallblech ohne Naht oder Verbindung hergestellt werden; sie sind vollkommen glatt bezw. eben und von unbedingt genauer und gleichmafsiger Form und Abmessung; sie können sehr leicht gegenüber den kleinen gewöhnlich verwendeten Röhrchen ausfallen, woraus wiederum folgt, dafs eine erhebliche Ersparnifs an Antriebskraft zu erzielen ist.
Da das Herstellungsverfahren vollkommen mechanisch ist und mit einem dehnbaren Metall von grofser Reinheit vollzogen wird, so kann man eine aufserordentlich grofse Anzahl von. Stücken von gleichem Gewicht, Abmessungen und Formen herstellen, so dafs sich dadurch die Calculation bei der Spinnerei wesentlich vereinfacht.
Wenn nach längerem Gebrauch die Röhrchen einer Ausbesserung nicht mehr unterzogen werden können und dieselben zu cassiren^ind, so stellen sie immer noch einen Werth dar, der in dem Rohmaterial liegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spindelhülse und Spule aus Metall für Gespinnste aller Art, dadurch gekennzeichnet, dafs sie aus Aluminium- oder anderen Metallscheiben nahtlos gezogen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE125660C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061242B (de) * 1954-11-08 1959-07-09 Algemene Kunstzijde Unie Nv Huelsenkupplung fuer Zwirnspindeln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061242B (de) * 1954-11-08 1959-07-09 Algemene Kunstzijde Unie Nv Huelsenkupplung fuer Zwirnspindeln

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