DE1246552B - Foerdergeblaese, insbesondere fuer landwirtschaftliches Erntegut - Google Patents

Foerdergeblaese, insbesondere fuer landwirtschaftliches Erntegut

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Publication number
DE1246552B
DE1246552B DED45588A DED0045588A DE1246552B DE 1246552 B DE1246552 B DE 1246552B DE D45588 A DED45588 A DE D45588A DE D0045588 A DED0045588 A DE D0045588A DE 1246552 B DE1246552 B DE 1246552B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
conveyor
fan
crop
feed
Prior art date
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Pending
Application number
DED45588A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Roemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Original Assignee
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by John Deere Lanz Verwaltungs GmbH filed Critical John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
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Publication of DE1246552B publication Critical patent/DE1246552B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/10Loaders for hay or like field crops with blowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

  • Fördergebläse, insbesondere für landwirtschaftliches Erntegut Die Erfindung bezieht sich auf Fördergebläse, insbesondere für landwirtschaftliches Erntegut, mit einem Einlegetrog, dem Zuführungsmittel vorgeschaltet sind, die das von einem Sammelwagen abzuladende oder vom Erdboden aufzunehmende Erntegut dem Einlegetrog zuführen. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, die Förderanlage nach Beendigung des Fördervorganges selbsttätig abschaltbar zu machen.
  • Bei den bekannten Fördergebläsen der obigen Art müssen die Antriebseinrichtungen nach Beendigung des Fördervorganges manuell abgeschaltet werden, um Leerlauf und damit einen unerwünschten Verschleiß der Anlage zu vermeiden. Wegen der vielen Arbeiten, die auf dem Hof zu erledigen sind, unterbleibt in vielen Fällen das rechtzeitige Abschalten der Förderanlage so daß Leerlauf vielfach nicht zu vermeiden ist.
  • Die erwähnten Mängel werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch behoben, daß die das Fördergebläse, das im Einlegetrog umlaufende Förderband, die Verteilerwalzen und den Rollboden des Sammelwagens antreibenden Motoren mittels einer im Förderfluß des Fördergutes vor dem Fördergebläse vorgesehenen Vorrichtung geschaltet werden, wobei die Vorrichtung unter der Wirkung des Fördergutes so verstellt wird, daß die Motoren eingeschaltet bleiben. Auf diese Weise wird jeder Leerlauf und damit jeder unerwünschte Verschleiß der Förderanlage vermieden. Das Bedienungspersonal braucht also die Anlage nur noch einzuschalten und sich im übrigen um den Abladevorgang nicht weiter zu kümmern, da bei Beendigung des Abladevorganges, d. h. bei Unterbrechung des Erntegutzuflusses, die Antriebseinrichtungen selbsttätig abgeschaltet werden. Die Zwischenschaltung einer selbsttätig wirkenden Abschaltvorrichtung in den Erntegutfluß ermöglicht zusammen mit der Anordnung der Verteilerwalzen am Einlegetrog ein vollautomatisches und damit wirtschaftliches Abladen des Gutes vom Sammelwagen, wobei auf eine manuelle Bedienung weitgehend verzichtet werden kann. Gemäß der Erfindung wird die Abschaltvorrichtung vorteilhaft durch einen im Einlegetrog schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebel gebildet, dessen einer Arm in den Fördergutfluß hineinreicht, wogegen dessen anderer Hebelarm unter der Wirkung einer Feder einen Verzögerungsschalter betätigt, der über Leitungen mit den Antriebsmotoren der Förderanlage in Verbindung steht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Ausbildung gemäß der Erfindung in Ansicht von oben dargestellt.
  • Mit 1 ist das Gehäuse eines Fördergebläses bezeichnet, an das sich ein nach oben gerichteter Förderkanal 2 anschließt, der einen schwenkbaren Auswurfbogen 3 aufweist. Das Fördergebläse ist mit Laufrädern 4, ferner mit Stützen versehen, mittels deren es sich auf den Erdboden abstützt. Den im Gehäuse 1 auf einer drehbaren Welle 6 angeordneten Wurfschaufeln 7 wird das von einem mit einem Rollboden 8 versehenen Sammelwagen 9 abzuladende Erntegut mittels eines endlosen Förderbandes 10 zugeführt, das in einem Einlegetrogll umläuft.
  • Der Einlegetrog kann ebenfalls Laufräder aufweisen, um mittels Scharniere wahlweise mit einem seiner beiden Enden in horizontaler Ebene schwenkbar an das Gehäuse 1 angelenkt werden zu können. Zweckmäßig ist die Umlaufrichtung des Förderbandes 10 umkehrbar. In der Arbeitsstellung ist der Einlegetrog 11 mittels Einhängestangen mit dem Fördergebläse verriegelt. Am Einlegetrog sind ferner mit Mitnehmerzinken 12 versehene, etwa lotrecht übereinander angeordnete Verteilerwalzen 13 gelagert, die das durch den Rollboden 8 an das abgabeseitige Ende des Sammelwagens 9 geförderte Erntegut abnehmen und es kontinuierlich dem Einlegetrog 11 zuführen.
  • Der Antrieb der Verteilerwalzen 13 erfolgt von einer seitlich am Einlegetrog 11 angeordneten Antriebsmaschine, beispielsweise einem Elektromotor 14, aus, der zwei Wellenstümpfe 15 und 16 aufweist, von denen der eine Wellenstumpf 15 über ein Winkelgetriebe 17, 18 das Förderband 10 des Einlegetroges 11 und der andere Wellenstumpf 16 über einen Riementrieb 19 die Verteilerwalzen 13 antreibt.
  • Der Rollboden 8 des Sammelwagens 9 wird mittels einer Gelenkzwischenwelle 20 von einer am Fördergebläse vorgesehenen Zapfwelle 21 aus angetrieben.
  • Die Zapfwelle 21 steht über einen Riementrieb 22 bis 24 mit der Welle 6 der Wurfschaufeln 7 in Drehverbindung, die ihrerseits ihren Antrieb über einen weiteren Riementrieb 25 bis 27 von einem am Abladegerät befestigten Motor 28 erhalten.
  • In den Förderfluß des Erntegutes vom Sammelwagen 9 zum Gebläse hin ist eine Abschaltvorrichtung eingebaut, die bei Beendigung des Abladevorganges sowohl den das Gebläse und den Rollboden 8 antreibenden Motor 28 als auch den das Förderband 10 und die Verteilerwalzen 13 antreibenden Elektromotor 14 selbsttätig abschaltet. Die Abschaltvorrichtung wird von einem zweiarmigen am abgabeseitigen Ende des Einlegetroges 11 auf einem Zapfen 29 schwenkbar gelagerten Hebel 30, 31 gebildet, dessen Hebelarm 30 in den Erntegutstrom hineinreicht. Bei anhaltendem Zufluß von Erntegut in das Gebläse wird der Hebel 30, 31 unter dem Druck des Gutes auf seinen Arm 30 verschwenkt, wobei sein anderer Hebelarni 31 gegen die Wirkung einer Feder 32 einen Verzögerungsschalter 33 betätigt, der über der Einfachheit halber nicht dargestellte Leitungen die beiden Motoren 14 und 28 eingeschaltet hält. Bei Beendigung des Abladevorganges, d. h. bei Unterbrechung des Erntegutflusses, zieht die Feder 32 den Hebel 30, 31 in seine Nullstellung zurück, wodurch der Verzögerungsschalter 33 freigegeben wird und die beiden Motoren 14 und 28 abgeschaltet werden.
  • Die Zwischenschaltung der selbsttätig wirkenden Abschaltvorrichtung 30 bis 33 in den Erntegutfluß ermöglicht zusammen mit der Anordnung der Verteilerwalzen 13 am Einlegetrog 11 ein vollautomatisches und damit wirtschaftliches Abladen des Gutes vom Sammelwagen 9, so daß eine Bedienungsperson nicht erforderlich ist. Auch steht der den Sammelwagen 9 ziehende Schlepper während des Abladevorganges für andere Arbeiten, beispielsweise zum Heranfahren weiterer Sammelwagen, zur Verfügung, da der Antrieb des Rollbodens 8 nicht von der Schlepperzapfwelle aus, sondern unmittelbar mittels der am Gebläse angeordneten Zapfwelle 21 erfolgt.
  • Das Entleeren des Sammelwagens 9 braucht nicht unbedingt unmittelbar in den Einlegetrog 11 des Gebläses zu erfolgen, sondern das Erntegut kann auch vermittels des Rollbodens 8 in eine Grube abgeworfen werden. Während der Sammelwagen 9 nach dem Entleeren für das weitere Heranfahren von Erntegut zur Verfügung steht, kann das in die Grube abgeworfene Gut vermittels eines mit Zinken versehenen Schrägförderbandes kontinuierlich dem Einlegetrog 11 zugeführt werden. Die Wirkung der Abschaltvorrichtung 30 bis 33 ist in diesem Fall genau die gleiche.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Fördergebläse, insbesondere für landwirtschaftliches Erntegut, mit einem Einlegetrog, dem Zuführungsmittel vorgeschaltet sind, die das von einem Sammelwagen abzuladende oder vom Erdboden aufzunehmende Erntegut dem Einlegetrog zuführen, dadurch gekennzeichnet, daß die das Fördergebläse (1 bis 7), das im Einlegetrog (11) umlaufende Förderband (10), die Verteilerwalzen (13) und den Rollboden (8) des Sammelwagens (9) antreibenden Motoren (14 und 28) mittels einer im Förderfluß des Fördergutes vor dem Fördergebläse vorgesehenen Vorrichtung geschaltet werden, wobei die Vorrichtung unter der Wirkung des Fördergutes so verstellt wird daß die Motoren eingeschaltet bleiben.
  2. 2. Fördergebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltvorrichtung durch einen im Einlegetrog (11) schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebel (30, 31) gebildet ist, dessen einer Arm (30) in den Fördergutfluß hineinreicht, wogegen dessen anderer Hebelarm (31) unter der Wirkung einer Feder (32) einen Verzögerungsschalter (33) betätigt, der über Leitungen mit den Antriebsmotoren (14 und 28) der Förderanlage in Verbindung steht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5309703A (en) * 1992-03-30 1994-05-10 Wood's End Research Laboratory, Inc. Mobile apparatus for turning and aerating compost materials in a compost windrow

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5309703A (en) * 1992-03-30 1994-05-10 Wood's End Research Laboratory, Inc. Mobile apparatus for turning and aerating compost materials in a compost windrow

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