DE12458C - Verbesserungen an einer selbsttätigen Rangirbremse für Eisenbahnwagen - Google Patents

Verbesserungen an einer selbsttätigen Rangirbremse für Eisenbahnwagen

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DE12458C
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J. FÖLSCHE und B. LANGE in Magdeburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H9/00Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes
    • B61H9/003Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes for shunting operation or for narrow gauge trains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

1880.
Klasse 20.
JULIUS FÖLSCHE und BRUNO LANGE in MAGDEBURG. Verbesserungen an einer selbstthätigen Rangirbremse für Eisenbahnwagen.
Zusatz - Patent zu No. 615 vom 29. August 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1880 ab. Längste Dauer: 22. Mai 1891.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Bremse hat sowohl zum Rangirdienst auf Bahnhöfen, als auch als Fahrbremse zu dienen.
Fig. ι stellt dieselbe und den Wagen im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt, Fig. 3 das Hebelzeug im Grundrifs dar. Die zu beiden Seiten der Wagen sitzenden Hebel A dienen für das Rangiren, der Hebel B, verbunden mit der nach dem Bremserbock gehenden Zugstange C, für die Fahrt.
Die Zeichnung stellt die Bremse im eingerückten, die punktirten Linien dieselbe im ausgerückten Zustande dar.
Im letzteren Falle befinden sich also die Hebel A in ax, die Punkte p und q in J)1 bezw. qu der Hebel D in d, die auf der festgelagerten Welle E sitzenden Excenter F in f, wodurch vermittelst der Schleifen G die Bremsklötze H vom Rade abgehoben sind. Die Bremsklötze H1 sind aber durch die Krummaxe k vermittelst der Stange / vom Rade abgedrückt. Angenommen also, die Bremse ist ausgerückt und es soll gebremst werden, so wird entweder (beim Rangiren) der Hebel A nach α gelegt oder (während des Fahrens) die Stange C nach unten gedrückt. Dadurch wird der Kniehebel JK nach oben gedrückt, schnappt in die gezeichnete Lage über und drückt vermittelst des Hebels D und der Excenter F die "Bremsklötze H auf der einen Seite und vermittelst der Krummaxe k und der Stange / die Bremsklötze HL auf der anderen Seite der Räder an die Peripherie derselben. Die Bremsklötze der übrigen Räder werden durch Hebel und Zugstangen von der Welle E aus angezogen. Zur bequemen Hantirung der Hebel A beim Rangiren ist an beiden Seiten des Wagens ein Tritt T angebracht.
Die Arretirung der Bremse geschieht durch das Ueberschnappen des Kniehebels JK in die gezeichnete Lage.
Begrenzt wird dieses Ueberschnappen durch die Stange s, welche in ihrer Verlängerung gleichzeitig die Auflage der Hebel A im ausgerückten Zustande der Bremse bildet.
Justirt wird der Kniehebel durch die Muttern«, die Bremsklötze durch die Muttern n.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verbindung des Kniehebels JK mit dem Excenter F in der Art, dafs beim Anliegen der Bremsklötze ein Ueberschnappen von JK stattfindet.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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