DE124367C - - Google Patents
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- DE124367C DE124367C DENDAT124367D DE124367DA DE124367C DE 124367 C DE124367 C DE 124367C DE NDAT124367 D DENDAT124367 D DE NDAT124367D DE 124367D A DE124367D A DE 124367DA DE 124367 C DE124367 C DE 124367C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K20/00—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
- B23K20/001—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating by extrusion or drawing
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Rohren aus
Platten, und zwar in solcher Weise, dafs dieselben gleich grofse Widerstandsfähigkeit erhalten
wie nahtlose Rohre. . Das Verfahren besteht darin, dafs man zwei oder mehrere
Rohre über einander formt und durch passende Behandlung die Ränder jeder einzelnen Platte
innig mit einander verbindet und ferner auch jedes Rohr mit dem, unmittelbar innerhalb
oder aufserhalb derselben gelegenen Nachbarrohr zu einem Ganzen verbindet; diese Verbindung
kann z. B. durch Schweifsen erfolgen.
Da man bei der Herstellung dafür Sorge tragen wird, dafs die Nähte der verschiedenen,
zu einem Ganzen vereinigten Rohre gegen einander versetzt werden, so wird man selbst
dann noch ein vollständig dichtes Rohr erhalten, wenn an einzelnen Stellen die Nähte
oder die Verbindung der über einander liegenden Rohrmäntel nicht fehlerlos sein sollten;
denn es ist sehr unwahrscheinlich, dafs an einer bestimmten Stelle sämmtliche Verbindungen
nicht genügend dicht sein sollten.
Das neue Verfahren besteht in Folgendem:
Eine Platte α (Fig. i) von geeigneter Gröfse
wird, indem man sie durch einen Trichter b (Fig. 2) zieht, zum Rohr c geformt. Gegebenenfalls
wiederholt man das Ziehen ein oder mehrere Male. Das auf diese Weise gebildete Rohr wird auf eine zweite Platte d
(Fig. 3) aufgelegt und darauf das Ganze durch einen zweiten Trichter e (Fig. 4) gezogen,
durch welchen die Ränder von d gegen einander gebogen und dieses ebenfalls zum Rohr
geformt wird.
Der Durchmesser des zweiten Trichters e ist derartig bemessen, dafs beim Durchziehen
das erste Rohr möglichst noch eine geringe Streckung erfährt. Die innere Wandung des
sich bildenden zweiten Rohres d wird also mit ziemlichem Druck auf die äufsere Wandung
des bereits fertigen Rohres c geprefst und wird sich daher innig dieser anschmiegen.
Das Auflegen von c und d erfolgt zweckmäfsig
derartig, dafs die Naht des fertigen Rohres zu der des sich bildenden versetzt ist.
Man erhält also ein Rohry (Fig. 5), welches
aus zwei in einander geschobenen., mit ihren
Nähten gegen einander versetzten, und auf ihrer ganzen Berührungsfläche in inniger Berührung
stehenden Rohren besteht.
Durch eventuelle Wiederholung des gleichen Verfahrens kann man die Wandungen des
Rohres durch übergeformte, weitere Rohre beliebig verstärken.
Es handelt sich nun darum, jedes Rohr für sich an der Naht und ferner auch die einzelnen
Rohre unter sich zu einem Ganzen zu verbinden.
Das kann auf verschiedene Weise geschehen, z. B., indem man das Ganze auf Schweifstemperatur erhitzt und dann durch einen
Trichter zieht oder durch Walzen schickt, und dadurch die Theile derartig an einander. preist,
dafs eine Verschweifsung derselben eintritt.
Man kann auch die Schweifsung von Anfang an vornehmen, indem man die zum Rohre zu
formenden Platten in Schweifstemperatur verarbeitet. Es tritt dann bei der Bildung des
Rohres unmittelbar Schweifsung der Naht ein, und das über ein fertiges Rohr hinweggeformte
Rohr wird ohne Weiteres auf jenes aufgeschweifst.
Das Verbinden der einzelnen Mäntel kann aber auch dadurch
nach dem anfang
hergestellte Röhr in ein Bad (ζ. Β. aus geschmolzenem Metall) taucht. Letzteres dringt dann in die noch offenen Zwischenräume ein und füllt dieselben aus, indem es nach dem Herausnehmen aus dem Bad in jenen erstarrt,
nach dem anfang
hergestellte Röhr in ein Bad (ζ. Β. aus geschmolzenem Metall) taucht. Letzteres dringt dann in die noch offenen Zwischenräume ein und füllt dieselben aus, indem es nach dem Herausnehmen aus dem Bad in jenen erstarrt,
geschehen, dafs man das beschriebenen Verfahren dadurch ebenfalls eine innige Verbindung dei
Theile unter einander bewirkend.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Verfahren zur Herstellung von Rohren, deren Wandungen aus zwei oder mehr Lagen bestehen, dadurch gekennzeichnet, dafs man eine Platte durch Ziehen durch den Trichter zum Rohr formt, über das so gebildete Rohr hinweg eine zweite Platte zum Rohr formt, event, dasselbe Verfahren beliebig oft wiederholt und durch geeignete Mittel eine innige Verbindung der einzelnen Mäntel unter einander herstellt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE124367C true DE124367C (de) |
Family
ID=393164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT124367D Active DE124367C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE124367C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0778797A4 (de) * | 1994-09-01 | 1997-11-26 | Olin Corp | Herstellung von geschweissten rohren mit vergrösserten innenflächen |
-
0
- DE DENDAT124367D patent/DE124367C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0778797A4 (de) * | 1994-09-01 | 1997-11-26 | Olin Corp | Herstellung von geschweissten rohren mit vergrösserten innenflächen |
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