DE124284C - - Google Patents

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DE124284C
DE124284C DENDAT124284D DE124284DA DE124284C DE 124284 C DE124284 C DE 124284C DE NDAT124284 D DENDAT124284 D DE NDAT124284D DE 124284D A DE124284D A DE 124284DA DE 124284 C DE124284 C DE 124284C
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  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Einschneiden spiralartiger Schallfurchen in die Walze eines Phonographen erfolgt bekanntlich häufig dadurch, dafs das Instrumentengestell desselben vermittelst Transportgewinde vorwärts bewegt wird, während ein schneidendes Instrument gleichzeitig die Walzenfläche bearbeitet. Die Arbeitstiefe des schneidenden Instrumentes ist abhängig von der Energie des niederzuschreibenden Schalles. Bei Musikaufnahmen mufs z. B. das Werkzeug in eine gröfsere Tiefe eindringen, um Eingrabungen auf der Wachswalze zu hinterlassen, welche durch Tiefe sowohl, wie durch ihre Breite dem abtastenden Werkzeug eine genügend umfangreiche Auflagerungsfläche bieten, um so kräftige Schwingungen auszuführen, dafs die Rückwirkung intensiv hervorgebracht wird. Nach der hieraus sich ergebenden Schallfurchenbreite richtet' sich auch die Vorschubgeschwindigkeit des Instrumentengestelles, die so bemessen ist, dafs Furche unmittelbar an Furche zu liegen kommt. Sollen jedoch Gespräche niedergeschrieben werden, so sind zu deren vernehmbaren Wiederholung Schallfurchen von geringerer Tiefe und Breite vortheilhaft, weil dabei sprachliche Laute klarer hervortreten, denn mit dem Eingraben breiter und tiefer Furchen ist ein schabendes oder stark zischendes Geräusch verbunden, welches zwar nicht Musikinstrumente, wohl aber ein Gespräch übertönen kann.
Werden nun mit der Vorschubgeschwindigkeit, die für breite und tiefe Furchen nöthig ist, solche von geringerer Tiefe und Breite auf die Walze gegraben, so bleiben im Gegensatz wie bei breiten Furchen unbeschriebene Zwischenräume stehen, die Ausnutzung der Walze ist daher eine unvollkommene. Es ist deshalb vortheilhaft, schmale Furchen mit hierfür besonders bestimmten Vorschubgeschwindigkeiten einzugraben, so dafs ebenfalls Furche an Furche gereiht ist und die Walzenfläche bei solchen Aufnahmegattungen vollkommen ausgenutzt wird.
Nach vorliegender Erfindung können nun Schallfurchen von verschiedener Tiefe und Breite, ohne dafs die zwischen den Spirallinien der Schallfurche liegenden Zwischenräume verschieden grofs werden, mit demselben Phonographen eingegraben werden, da das Instrumentengestell mit verschieden grofser, sich der Breite der jeweilig benutzten Schallfurchen anpassender Geschwindigkeit weiterbewegt werden kann.
In Fig. ι ist α ein Zahnrad des Laufwerkes im Phonographen. Dieses steht mit dem Zahn- ' rad b, welches im Durchmesser kleiner ist als a, in fester Verbindung, so dafs beide auf gemeinschaftlicher Achse drehbar sind, f ist die Gewindespindel im Phonographen, durch welche dessen Instrumentengestell seitwärts bewegt wird. Auf dem Ansatz e der Spindel f sind zwei Triebräder c und d seitlich verschiebbar angebracht. Das Triebrad c ist mit dem gröfseren Triebrad d auf einer gemeinschaftlichen Hülse oder Nabe fest verbunden, und beide bilden ein geschlossenes Ganzes, welches vermittelst eines Handrades oder Scheibe g auf dem Ansatz e so verschoben werden kann, dafs das Triebrad d in das Zahnrad b eingreift, und werden diese beiden Stellungen durch eine Feder h markirt. Die Feder h

Claims (1)

  1. überträgt die Umdrehungen der Triebräder auf die Gewindespindel f, welch letztere nun infolge der verschiedenen Durchmesser der Räder α und b in langsame oder rasche Drehung gebracht werden kann, wobei das Triebrad d aus dem Zahnrad b ausgelöst und das Triebrad c m das Zahnrad α eingeschaltet wird. Ferner ist parallel zu der Gewindespindel / noch eine zweite Gewindespindel s (Fig. 2) gelagert, die durch die Triebräder m und if angetrieben wird. Das Anbringen einer zweiten Spindel an Phonographen, um mit Hülfe derselben den Membranhalter wieder in die Anfangsstellung zurückführen zu können, ist an sich bekannt. Nach
    vorliegender
    Erfind Li ns
    aber sind die Steigungen der Gewinde der Spindeln f und s verschieden, damit durch Umschalten einer Transportmutter das Instrumentengestell des Phonographen jeweilig in die Vorschubgeschwindigkeit des Gewindes der Spindel f oder in die Geschwindigkeit der Spindel s versetzt werden kann.
    Patent-A ν SPRU cn:
    Vorrichtung zum seitlichen Vorschieben des Instrumentengestells von Phonographen in zwei oder mehreren verschieden grofsen Vorschubgeschwindigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs verschiedene Räderübersetzungen zwischen einer Transportspindel und der Antriebsvorrichtung oder mehrere Transportspindeln mit verschiedener Steighöhe einzeln eingeschaltet werden können, so ,dafs das Verhältnifs der Umdrehungen der Walze zu der Geschwindigkeit des Membranhalters verändert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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