DE124178C - - Google Patents
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- DE124178C DE124178C DENDAT124178D DE124178DA DE124178C DE 124178 C DE124178 C DE 124178C DE NDAT124178 D DENDAT124178 D DE NDAT124178D DE 124178D A DE124178D A DE 124178DA DE 124178 C DE124178 C DE 124178C
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- pipe
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
- B65G51/04—Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
- B65G51/08—Controlling or conditioning the operating medium
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Air Transport Of Granular Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft Rohrpostanlagen mit paarweise unter einander durch
je eine Hinleitung und eine Rückleitung1 verbundenen Stationen. Die Neuerung besteht
darin, dais die ins Freie mündenden Abgabeenden der Förderrohre kurz vor.ihrem offenen
Ende an das Saugrohr je einer. Druckpumpe, eines Gebläses oder dergl. angeschlossen sind,
welches die Druckluft für das Aufnahmeende eines anderen Förderrohres liefert.
Diese Einrichtung hat den Zweck, die Geschwindigkeit, mit der die Büchse aus dem
stets offenen Abgabeende austritt, nach Belieben regeln zu können.
Bei. den bisher bekannten Rohrpostanlagen mit paarweise unter einander durch je eine
Hinleitung und eine Rückleitung verbundenen Stationen wurde die Luft auf einer der Stationen
aus dem einen Strang abgesaugt und in den anderen hineingedrückt. Eine solche
Anordnung bedingt umständliche Verschluisvorrichtungen
für die Abgabeenden, während. nach vorliegender Erfindung die Abgabeenden
stets offen sind. In letzterem Falle ist es möglich, den Druck am Abgabeende ziemlich
gleich dem Atmosphärendruck bezw.- etwas gröfser oder etwas kleiner zu habend so dais
an der offenen Mündung" nur ' eine geringe Bewegung der Luft stattfindet.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung· veranschaulicht, und'
zwar stellen dar:
Fig. ι die Verbindung der einzelnen Stationen zu einem System, bei welchem die Luft
zwischen je zwei benachbarten Stationen einen Kreislauf vollführt, Fig. 2 die zwecks Regelung
des Luftdruckes am Abgabeende 'angeordnete Vorrichtung im Schnitt. und Fig. 3
die zugehörige Seitenansicht mit theilweisem Querschnitt. ■ .
Bei dem in Fig. 1 veranschaulichten System führt das Rohr 1 von der Endstation 2 zur
Station 3 und das Rohr 4 von der Station 3 zur Station 2 zurück. Das Rohr 5 führt von
der' Station 3 zur Station 6 und das Rohr 7
von der Station 6 zur Station 3 zurück. Das Rohr 8 führt von der Station 6 zur anderen
Endstation 9 und das Rohr 10 von letzterer zur Station 6 zurück. Die Luft gelangt vom
Gebläse 11 durch das Rohr 1 zum Gebläse 12
und dann durch das Rohr 4 zum Gebläse 11
zurück. Vom Gebläse 13 geht die Luft durch das Rohr 5 zum Gebläse 14 und von da durch
das Rohr 7 zum Gebläse 13 zurück. Von dem Gebläse 15 gelangt die Luft durch das Rohr 8
zum Gebläse 16 . und von diesem durch das
Rohr 10 zum Gebläse 15 zurück.
Statt dais die Luft stets einen Kreislauf zwischen zwei benachbarten .Stationen vollführt,
könnte die Anordnung auch so getroffen werden, dais die Luft von Station zu Station
geht und erst zur Anfangsstation zurückkehrt, nachdem sie das ganze System durchlaufen
hat. In ersterem Falle hat man jedoch den Vortheil, dais bei einer Störung zwischen zwei
benachbarten Stationen die übrigen Stationsverbinduhgen nicht in Mitleidenschaft gezogen
werden.
Auf den einzelnen Stationen gelangen die beförderten Rohrpostbüchsen am Abgabeende
17 des Förderrohres auf einen gekrümmten Empfangstisch 18, von welchem sie je
nach Bedarf abgenommen oder mittelst eines beliebigen Ueberträgers 19 in das Aufnahmeende
des zur folgenden Station führenden Förderrohres übergeführt werden.
Es ist nicht unbedingt nöthig, dais auf jeder einzelnen Zwischenstation ■ Gebläse oder Luftpumpen
vorhanden sind. Es kann z.B. auch eine unmittelbare Verbindung zwischen den zusammengehörigen Förderrohren auf einer
Zwischenstation stattfinden.
Das offen ins Freie mündende Abgabeende 17 jedes Förderrohres ist etwa zur Hälfte
seines Durchmessers ausgeschnitten und führt in die Bahn des gekrümmten Empfangstisches 18 über. Der in der Richtung seiner
Breite etwas geneigte Empfängstisch ist am unteren Ende mit einer Schiene 20 ausgestattet,-um
ein Herabrollen der Rohrpostbüchsen zu verhindern. .
Von dem. Empfangstisch kann die Büchse abgenommen oder in das Aufnahmeende des
folgenden Rohrstranges befördert werden.
Das Saugrohr 21 ist in einiger Entfernung von dem offenen Abgabeende 17 an den das
Förderrohr 1 umgebenden Kopf 22 angeschlossen. Innerhalb des letzteren besitzt das
Förderrohr die Schlitze 23 für den Durchtritt, der Luft. Die Verbindung des Saugrohres 2 t
mit'dem Kopf 22 erfolgt durch das Gehäuse 24,
von welchem die Rohransätze 25 und 26 seitlich ausgehen. Die Oeffnung 27 des Rohransatzes
25 ist durch einen Schieber 28 verschliefsbar, dessen Stellung zwecks Regelung
der/ durch die Oeffnung hindurchgehenden Luftmenge mittelst einer Schraubenspindel 29
geändert werden kann. Die Oeffnurig 30 des Ansatzes 26 ist durch einen mit Griff 31 ausgestatteten
Schieber 32 verschliefsbar. Der Schieber 32 besitzt eine Oeffnung 33, welche so angeordnet ist, dais bei eingeschobenem
Schieber 32 die Verbindung zwischen dem Förderrohr 1 und dem an das Gehäuse 24 angeschlossenen
Saugrohr 21 zeitweilig unterbrochen und gleichzeitig die Oeffnung 30 frei
ist. Ist der Schieber. 32 dagegen so weif vorgezogen, dafs die Verbindung .-zwischen dem
Förderrohr i'und'.dem Saugrohr 21 hergestellt
ist, so ist die Oeffnung 30 durch den Schieber 32 verschlossen.
Die Luft wird in jedes Förderrohr durch ein Gebläse gedrückt und durch ein zweites
Gebläse von demselben Förderrohr abgesaugt. Infolge dessen wird der Druck am Aufnahmeende
des Förderrohres am gröfsten s'ein und allmählich abnehmen, bis er am Abgabeende
etwa gleich dem Atmosphärendruck ist. Durch Einstellung der Schieber 28 und 32 kann, man
auiserdem noch den Luftzutritt in das Rohr 21
nach Bedarf regeln und damit zugleich die Geschwindigkeit, mit der die Büchse aus dem
stets offenen Empfangsende austritt, ändern.
Claims (1)
- ' Patent-Anspruch:Eine Rohrpostanlage mit paarweise unter einander durch je eine Hinleitung und eine Rückleitung verbundenen Stationen, dadurch gekennzeichnet, dafs die ins Freie mündenden Abgabeenden der Förderrohre kurz vor ihrem offenen Ende durch ein mit den durch einen . oder mehrere Schieber (28,32) verschliefsbaren Rohransätzen (25,26) ausgestattetes Gehäuse (24) mit dem Saugrohr je eines Gebläses oder dergl. verbunden sind, welches die Druckluft für das Aufgabeende eines anderen Förderrohres liefert, zu dem Zweck, die Geschwindigkeit, mit der die Büchse aus dem stets offenen Abgabeende austritt, durch Verstellung der Schieber (28 und 32) nach Belieben regeln zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE124178C true DE124178C (de) |
Family
ID=392983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT124178D Active DE124178C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE124178C (de) |
-
0
- DE DENDAT124178D patent/DE124178C/de active Active
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