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Lagereinrichtung Die Erfindung betrifft eine Lagereinrichtung, insbesondere
Parkieranlage für Fahrzeuge, mit Trägern, z. B. Plattformen, zur Aufnahme der zu
lagernden Güter, die zusammen mit aufeinanderfolgende Träger verbindenden Gelenkstangen
als endlose Kette längs einer endlosen Führungsbahn mit mindestens annähernd parallelen,
mindestens annähernd geraden Lagerstellen und dieselben verbindenden Umlenkstellen
bewegbar sind (belgische Patentschrift 620 279).
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Solche Lagereinrichtungen, besonders mit Boxen zur Aufnahme von Fahrzeugen
sind bekannt. Der Vorzug dieser Anlagen besteht in ihrer Einfachheit und Zuverlässigkeit,
welche Eigenschaften durch die Verbindung der einzelnen Träger durch einfache Gelenkstangen
erreicht werden. Die wesentlichen Schwierigkeiten bei solchen Anlagen bestehen darin,
daß an den Umlenkstellen zwischen zwei parallelen, beispielsweise horizontalen Teilen
einer länglichen Umlaufbahn ungleichförmige Bewegungsabläufe bzw.
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Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den einzelnen Trägern entstehen,
was zu Verklemmungen und obere anspruchungen der Gelenkstangen und Führungsbahnen
führen kann. Ein besonderer Nachteil besteht darin, daß die Radien der gebogenen
Umlenkstellen der Führungsbahn nicht beliebig klein gewählt werden können, weil
sonst die Gefahr von Verklemmungen und Selbsthemmung der Kettenteile an den Umlenkstellen
besonders groß ist. Die Raumausnutzung war daher verhältnismäßig ungünstig, weil
es ganz allgemein erforderlich ist, die Umlenkbogen mit größerem Durchmesser auszuführen,
als dem minimal erforderlichen gegenseitigen Abstand zwischen parallelen Teilen
oder Lagerstellen der Umlaufbahn entspricht. Außerdem müssen die Umlenkstellen bekannter
Lagereinrichtungen dieser Art eine recht komplizierte Form aufweisen, um wesentliche
Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen den einzelnen Trägern zu vermeiden.
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Es wurde bereits versucht, die obenerwähnten Nachteile und Schwierigkeiten
zum Teil dadurch zu umgehen, daß man eine gewisse Längsdehnbarkeit der Kette zu
erreichen suchte. Im einen Fall wurden die Kettenglieder mit seitlichem Spiel in
der Führungsbahn angeordnet, so daß sich die Gelenkstangen zwischen benachbarten
Gelenken zur Führungsbahn etwas schief stellen konnten. Zum gleichen Zweck wurden
die Gelenkstangen auch mit Langlöchern versehen, in welche die Gelenkbolzen greifen,
wodurch ebenfalls eine gewisse Längenänderung der Kette möglich wird (schweizerische
Patentschrift 363 473).
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In beiden Fällen sind jedoch im Interesse schlagfreier Bewegungen
und einer sicheren Führung nur
sehr beschränkte Längenänderungen erreichbar, ohne
daß die unwirtschaftlich großen und kompliziert geformten Umlenkstellen vermieden
werden können.
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Zur Umgehung aller Schwierigkeiten und Nachteile der bekannten Parkierungsanlagen
mit an endlosen Gelenkketten angebrachten Trägern geht nun die Erfindung von einem
völlig abweichenden Lösungsgedanken aus, welcher darin besteht, daß die Umlenkstellen
(26, 27) mindestens annähernd rechtwinklig zu den erwähnten Lagerstellen (3 a, 3
b) verlaufen, wobei die Übergänge zwischen Lagerstellen (3 a, 3 b) und Umlenkstellen
(26, 27) Radien aufweisen, die erheblich geringer sind als der halbe Abstand zwischen
benachbarten Lagerstellen (3 a, 3 b) und daß die Gelenkstangen unter Überwindung
erheblicher Kräfte ein- und ausziehbare Teleskopstangen (19, 20) sind.
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Damit ist es möglich, die obenerwähnten, viel Raum beanspruchenden
und komplizierte Form aufweisenden Umlenkbogen der Führungsbahn vollständig zu vermeiden.
Dank der erheblichen Beschleunigung der Bewegung der Träger in den Umlenkstellen
gelangen die im wesentlichen quer zur Laufrichtung längs den gestreckten Lagerstellen
bewegten Träger rasch aus dem Bereich nachfolgender Träger. Die Umlenkstellen können
einfache Form aufweisen und können vorzugsweise aus zwei in einem stumpfen Winkel
zueinander stehenden geraden, eine Führungsbahn bildenden Teilstücken bestehen.
Es ist nicht mehr erforderlich, daß Teile der Umlenkstellen
der
Führungsbahn größere Dimensionen aufweisen, als der Abstand zwischen benachbarten
parallelen Lagerstellen der Führungsbahn beträgt.
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Durch die Verwendung von unter Überwindung eines erheblichen Widerstandes
ein- und ausziehbaren Teleskopstangen als Gelenkstangen ist eine besonders günstige
Gestaltung und ein besonders günstiger Bewegungsablauf der Träger in den Umlenkstellen
der Führungsbahn erzielbar.
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Ein weiterer Nachteil bekannter Lagereinrichtungen besteht auch darin,
daß die einzelnen Träger an der Kette aufgehängt sind, was wiederum dazu führt,
daß die Anlage mehr Raum beansprucht, als für die Führungsbahn erforderlich ist,
bzw. daß die Führungsbahn über dem eigentlichen Laderaum liegen muß. Insbesondere
muß die Führungsbahn über der Zufahrt einer Parkierungsanlage liegen. Die Erfindung
bezweckt auch die Umgehung dieses Nachteils dadurch, daß die Träger unterhalb ihres
Schwerpunktes oder unterhalb des resultierenden Schwerpunktes der Träger und ihrer
Last mit den Gelenkstangen verbunden und unterstützt sind. Die Träger können daher
als flache Plattformen im wesentlichen in der Ebene der Führungsbahn liegen, wodurch
ebenfalls der Raumbedarf herabgesetzt wird.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Parkieranlage für Fahrzeuge dargestellt.
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Fig. 1 und 2 zeigen je eine schematische Seitenansicht der Einrichtung
teilweise geschnitten in zwei aufeinanderfolgenden Betriebszuständen; F i g. 3 zeigt
einen Querschnitt durch die Einrichtung; F i g. 4 zeigt eine Teilansicht in größerem
Maßstab eines Teils der Kette; Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil
der Kette; F i g. 6 zeigt einen Antriebsmechanismus in Seitenansicht, und Fig. 7
zeigt den Antriebsmechanismus in Draufsicht.
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Die dargestellte Parkierungsanlage ist versenkt in einem Schacht
1 mit einer Betonverkleidung 2 untergebracht. In die Seitenwände der Betonverkleidung
2 sind Paare von gleichartigen parallelen Führungsprofilen 3 a und 3 b eingelassen.
Die Profile weisen je einen unteren Schenkel 4 und einen oberen weiter nach innen
ragenden Schenkel 5 auf. Die unteren Schenkel 4 dienen als Laufschienen für Tragrollen
6, die paarweise je seitlich unterhalb und in der Mitte von Trägern 7, die als mulden-
oder wannenartig ausgebildeten Plattformen bestehen, gelagert sind. An den Enden
der Träger 7 ist beidseitig je eine Sicherungsrolle 8 gelagert, welche gemäß F i
g. 3 unter das äußere Ende des Schenkels 5 der Profile 3 a, 3 b greift. Trotzdem
also die Plattformen 7 lediglich in der Mitte durch je ein Paar seitlicher Rollen
6 unter ihrem Schwerpunkt unterstützt sind, können diese Plattformen nicht um die
Achse des Tragrollenpaares 6 kippen, weil sich bei jeder Kippbewegung das eine Paar
von Sicherungsrollen 8 gegen die Profilschenkel 5 anlegt und damit die Kippbewegung
begrenzt. Das Spiel zwischen den Sicherungsrollen 8 und dem Schenkel 5 soll natürlich
normalerweise möglichst gering sein und ist in Fig. 3 leicht übertrieben dargestellt.
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Die Plattformen 7 weisen erhöhte Ränder und zwei quer zur Laufrichtung
liegende, muldenartig ver-
tiefte Ladeflächen 9 auf. Zwischen den Ladeflächen bzw.
Lademulden 9 liegt ein erhöhter Zwischenteil 10, und die Mulden 9 sind von den Enden
der Plattformen durch erhöhte Flächenteile 11 getrennt. An den Enden der Plattformen
7 befinden sich äußerste Anschlagflächen 12 verhältnismäßig geringer Höhe, an welchen
nach unten verjüngte, zurückgesetzte Wandteile 13 anschließen. Die Ladeflächen 9
sind mit den seitlichen Rändern der Plattformen durch geneigte Ein- und Ausfahrtsrampenl4
(Fig.3) verbunden. Die seitlichen Ränder 15 der Plattformen sind bündig mit der
ortsfesten Zufahrt 16. Die Achsen der Tragrollen 6 sind mit seitlichen Versteifungsprofilen
17 der Plattformen 7 verbunden.
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Die Achsen beider Tragrollen 6 einer Plattform dienen zugleich als
Gelenkzapfen 18 für je zwei seitlich der Plattform angeordnete Teleskopstangen.
Die Teleskopstangen, von welchen in F i g. 5 die eine im Schnitt dargestellt ist,
bestehen aus einer auf dem Zapfen 18 schwenkbar gelagerten Kolbenstange 19, die
einen in einem Zylinder 20 verschiebbaren, mit engen Überströmbohrungen 21 versehenen
Kolben 22 trägt. Der Zylinder enthält ein Medium, beispielsweise Öl oder gegebenenfalls
Luft, welches die Verschiebung des Kolbens 22 im Zylinder 20 nur unter Überwindung
eines erheblichen Widerstandes, welcher durch die Dimensionen der Überströmöffnungen
21 bestimmt ist, erlaubt. Der Zylinder 20 der einen Teleskopstange ist schwenkbar
auf dem Zapfen 18 gelagert, während der Zylinder 20 der gegenüberliegenden, in Fig.
5 links dargestellten Teleskopstange schwenkbar auf einen weiteren Gelenkzapfen
23 gelagert ist, welcher eine Führungsrolle 24 gleichen Durchmessers wie die Tragrollen
6 trägt.
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Wie die F i g. 1 und 2 zeigen, liegen zwischen den Tragrollen 6 bzw.
Gelenkzapfen 18 aufeinanderfolgender Plattformen 7 je zwei Teleskopstangen 19, 20
sowie eine starre Gelenkstange25, welche mit den Gelenkzapfen 23 gelenkig verbunden
ist. Es liegen also zwischen den Tragrollen 6 aufeinanderfolgender Plattformen 7
drei Gelenkstangen, von welchen je die an die Rollen 6 anliegenden Gelenkstangen
unter Überwindung einer bestimmten Kraft ein- und ausziehbar sind, sowie zwei Gelenke
23 mit Führungsrollen 24. Die Führungsrollen 24 liegen in derselben Ebene wie die
Tragrollen 6 und sind daher gleich den Tragrollen 6 zwischen den Schenkeln 4 und
S der Profile 3 geführt.
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An die Enden der geraden Führungsprofile 3 a und 3 b schließen in
einem leicht stumpfen Winkel je zwei eine Umlenkstelle bildende, unter sich einen
stumpfen Winkel einschließende Führungsteile 26 und 27 an, die lediglich in der
Ebene der Tragrollen 6 und der Führungsrollen 24 liegen. Die Führungsteile 26 und
27 sind gegenüber der Vertikalen um einen Winkel von 5 bis 200 bzw. je unter einem
Winkel zwischen 95 und 1100 zu den die eigentlichen Lagerstellen für die Plattformen
bildenden Profilen 3 geneigt. ParalleI zu den Umlenkstellen 26, 27 sind Hilfsführungen28,
29 in einem dem Abstand zwischen Tragrollen 6 und Sicherungsrollen 8 je einer Plattform7
entsprechenden Abstand und in der Ebene der Sicherungsrollen 8 vorgesehen. Die Führungsbahn
jat insgesamt gesehen die Form eines länglichen Sechsecks, doch könnten die Umlenkstellen
auch andere Formen aufweisen.
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Unterhalb und innerhalb der oberen Führungsprofile 3 a, 3 b sind
in den F i g. 1 und 2 nur schematisch
angedeutete Antriebsvorrichtungen
30 vorgesehen, welche in den F i g. 6 und 7 näher dargestellt sind. An den beiden
Seitenwänden der Betonverkleidung 2 sind Umlenkrollen 31 und Antriebsrollen 32 mit
je einem quadratischen Kern 33 und seitlichen Führungsflanschen 34 drehbar gelagert.
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Über je ein Paar von Umlenkrollen 31 und 32 ist eine endlose Kette
35 geführt. Mit je einem Kettenglied ist eine Antriebskolbenstange 36 von Antriebszylindern
37 schwenkbar verbunden. Wie in Fig. 6 angedeutet ist, sind die von der Kette 35
abgewandten Enden der Zylinder 37 an Zapfen 38 schwenkbar abgestützt. Wie insbesondere
F i g. 4 zeigt, sind die über den Ketten 35 befindlichen Gelenkstangen mit nach
unten ragenden Zähnen 39 versehen, welche in das obere Trum der Ketten 35 eingreifen
können. Die Abstände der Zähne39 sind so gewählt, daß sich immer mindestens ein
Zahn im Eingriff mit der Kette 35 befindet. Die Angriffstellen der Kolbenstangen
36 an den Ketten 35 sind beim dargestellten Anführungsbeispiel um ein Kettenglied
und, bezogen auf die Umlenkrollen 31 und 32, um 900 gegeneinander versetzt. Es wird
daher immer eine Kette wirksam sein, um die Totpunktlagen des Antriebs der anderen
Kette zu überwinden.
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Fig. 1 zeigt die Parkierungseinrichtung in einer Ruhelage, in welcher
sich drei Plattformen 7 in der oberen Lagerstelle befinden und die Öffnung des Schachtes
1 vollständig abdecken, während zwei weitere Plattformen 7 symmetrisch zu den oberen
Plattformen verteilt in der unteren Lagerstelle liegen. Auf den Plattformen können
sich in der Zeichnung nicht dargestellte Fahrzeuge befinden, wobei der Ab stellen
raum jedes Fahrzeuges durch die Mulden 9 der Plattformen vorgegeben ist. Weitere
Fahrzeuge können von einer beliebigen Seite über die Rampen 14 auf die Plattformen
gefahren werden. Die Mulden 9 der Plattformen haben den weiteren Zweck, den Schwerpunkt
der beladenen Plattform so tief als möglich zu halten und das Fahrzeug gegen ungewollte
Verschiebung auf der Plattform zusätzlich zu sichern. Durch die seitlichen Randteile
11 und die mittleren erhöhten StelleniO der Plattformen sind alle Fahrzeuge in einem
bestimmten minimalen gegenseitigen Abstand gehalten, so daß das Ein- und Aussteigen
in die Fahrzeuge jederzeit ohne weiteres möglich ist und außerdem der erforderliche
Abstand zwischen benachbarten Fahrzeugen bzw. zwischen den Fahrzeugen und den benachbarten
Plattformen eingehalten ist, so daß eine Beschädigung von Fahrzeugen bei der unten
beschriebenen Bewegung der Plattformen ausgeschlossen ist.
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Sind alle verfügbaren Abstellplätze der in Fig. 1 oben befindlichen
Plattformen 7 besetzt oder soll ein auf einer unteren Plattform 7 befindliches Fahrzeug
weggefahren werden, so ist die ganze aus den Plattformen und Gelenkstangen bestehende
Kette zu bewegen, um die gewünschte Plattform in die obere Lagerebene zu bringen.
Zu diesem Zweck können die Ketten 35 mittels der Antriebszylinder 37 in der für
Kolbenmotoren und Dampfmaschinen bekannten Weise durch automatische Steuerung der
Ölzufuhr in die Zylinder 37 im gewünschten Drehsinn angetrieben werden, wobei die
Ketten 35 über die in sie eingreifenden Zähne 39 die Gelenkstangen und die damit
verbundenen Plattformen mitnehmen.
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Wie die F i g. 1, 2 und 4 zeigen, stoßen die Plattformen 7 in den
Lagerstellen mit ihren Endflächen
12 direkt aneinander, womit ihr gegenseitiger Abstand
bestimmt ist. Bei diesem Abstand der in einer Ebene liegenden Plattformen sind die
diesen Plattformen zugeordneten, in der gleichen Ebene liegenden Teleskopstangen
annähernd vollständig ausgezogen.
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Das ist in den F i g. 1, 2 und 4 dadurch angedeutet, daß die Kolbenstangen
19 aus den Zylindern 20 ausgefahren dargestellt sind. Die Kette ist so bemessen,
daß bei dem in Fig. 1 dargestellten Ruhestand die Teleskopstangen in den Umlenkstellen,
d. h. zwischen zwei benachbarten, nicht in derselben Ebene liegende Plattformen
7, vollständig eingeschoben sind.
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Werden nun die Angriffsmechanismen 30 so betätigt, daß die Plattformen
und Gelenkstangen im Gegenuhrzeigersinn durch ihre endlose Führungsbahn bewegt werden,
so wird die in Fig. 1 links oben dargestellte Plattform 7, deren Tragrolle 6 sich
bereits am oberen Eingang der Umlenkstelle 26, 27 befindet, sogleich nach unten
bewegt, wobei ihre Tragrolle 6 in den oberen Teil 26 der Umlenkführung und ihre
Sicherungsrollen 8 in die Hilfsführungen 28 eintreten.
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Dank der scharfen Umlenkung der Bewegungsrichtung der linken oberen
Plattform 7 wird diese Plattform rascher absinken, als die in F i g. 1 in der Mitte
dargestellte nächste Plattform nachfolgen kann. Anderseits wird durch die Bewegung
der Gelenkkette die in Fig. 1 links unten dargestellte Plattform 7 verhältnismäßig
rasch nach rechts geschoben, womit auch die nächste in F i g. 1 rechts unten dargestellte
Plattform nach rechts verschoben wird. Diese Verhältnisse sind in F i g. 2 dargestellt,
aus welcher man sieht, daß die eine Plattform 7 bereits erheblich durch die links
liegende Umlenkstelle abgesunken ist, während sich die nachfolgende obere Plattform
7 nur unbedeutend verschoben hat. Es wird dabei schließlich eine Stellung erreicht,
die zu der in F i g. 1 dargestellten völlig symmetrisch ist, nur daß nun drei Plattformen
unten und zwei dazu symmetrisch angeordnete Plattformen oben liegen. Differenzen
im Bewegungsablauf der einzelnen Plattformen bzw. Gelenkstangen werden durch die
Teleskopstangenl9, 20 aufgenommen und ausgeglichen, so daß keine übermäßigen Beanspruchungen
und keine Selbsthemmungen auftreten werden.
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Trotz der Ein- und Ausziehbarkeit der durch die Teleskopstangen 19,
20 gebildeten Kettenglieder tritt im Bewegungsablauf der Plattformen praktisch kein
freies Spiel auf, weil diese Kettenglieder nur unter Überwindung erheblicher Kräfte
ein- und ausgezogen werden können. Es ist daher unmöglich, daß die Plattformen insbesondere
in den Umlenkstellen plötzlich herunterfallen und schlagartig verzögert werden.
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Die Plattformen sind auch während ihrer Bewegung durch die Umlenkstellen
gegen Kippen gesichert. Bei jeder Kippbewegung werden sich die Sicherungsrollen
8 gegen die etwas geneigten Wandungen der Hilfsführungen 28 und 29 legen und die
Kippbewegung begrenzen. In diesem Zusammenhang ist die leichte Neigung der Teilstücke
der Umlenkstelle und der zugeordneten Hilfsführungen von besonderem Vorteil, weil
Kippbewegungen auf ein zulässiges Maß beschränkt werden können, ohne daß eine sehr
hohe Präzision der Hilfsführungen und Sicherungsrollen, d. h. eine praktische spielfreie
Führung der Sicherungsrollen in den Hilfsführungen, erforderlich wäre. Das schließt
jedoch nicht aus, daß auch anders verlaufende Umlenkstellen, unter Umständen auch
völlig senkrecht verlaufende Umlaufstellen vorgesehen
sein könnten,
die mit verhältnismäßig engen Umlenkbogen an die horizontalen Führungen in den Lagerstellen
anschließen.
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Eine besondere Vereinfachung liegt beim dargestellten Ausführungsbeispiel
darin, daß dieselbe Führungsbahn für alle Trag- und Führungsrollen 6 bzw. 24 dienen
kann. Es wäre jedoch unter Umständen auch möglich und vorteilhaft, die Führungsrollen
24, insbesondere an den Umlenkstellen in einer anderen Bahn zu führen als die Tragrollen
6, in welchem Falle selbstverständlich die Führungsrollen 24 in einer anderen Ebene
liegen müßten als die Rollen 6.
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Um ein eindeutiges Umlenken der Trag- und Führungsrollen 6 und 24
an allen Stellen zu bewirken, sind die geraden Teilstrecken der Führungsbahn durch
Umlenkbogen zu verbinden. Unterschiedlich zu den eingangs erwähnten bekannten Anlagen
können jedoch diese Umlenkbogen verhältnismäßig kleine Radien aufweisen, insbesondere
Radien, die wesentlich geringer sind als die halbe Distanz zwischen der unteren
und oberen Lagerstelle. Die Verschiebung von Plattformen durch eine Umlenkstelle
erfolgt immer abwechslungsweise, d. h. gleichzeitig wird nur eine Plattform abgesenkt
oder angehoben. Ein Antriebszyklus umfaßt immer mindestens das Absenken einer Plattform
und das Anheben einer anderen Plattform, damit nach Beendigung jedes Zyklus wieder
drei Plattformen gemäß F i g. 1 oben liegen und den Schacht 1 vollständig abdecken.
Die Steuerung der Antriebsmittel kann durch Handsteuerung oder vollautomatisch erfolgen.
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Unter Umständen ist es auch möglich oder vorteilhaft, die Teleskopstangen
19, 20 mit besonderen Charakteristiken auszubilden. Die dargestellten Teleskopstangen
werden bei vollständig eingeschobenem Kolben mit Öl gefüllt, so daß beim Ausziehen
der Stangen auf der Hinterseite der Kolben ein Vakuum entsteht. Das Einziehen der
Stangen erfolgt mit begrenztem Widerstand, bis der beim Ausziehen entstandene Hohlraum
auf der Kolbenhinterseite gefüllt ist, was durchaus erwünscht ist. Es ist jedoch
möglich, die Glieder so auszuführen, daß sie leichter ein- als ausziehbar sind oder
daß der Widerstand beim Ein-oder Ausziehen nach einer bestimmten Funktion zu-oder
abnimmt, oder aber stets gleichbleibt.
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Ein besonderer Vorteil der dargestellten Anlage besteht darin, daß
die unter ihrem Schwerpunkt unterstützten Plattformen keinerlei Aufbauten auf oder
neben den Plattformen bedingen. Bei bekannten Parkierungsanlagen dieser Art war
es im allgemeinen erforderlich, die Plattformen oder Boxen über ihrem Schwerpunkt
aufzuhängen, so daß die Führungsbahn über der Zufahrt liegen mußte. Das bedingte
bei ebenerdiger Zufahrt Aufbauten über dem Boden.
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Solche Bauten können bei der erfindungsgemäßen Parkierungsanlage vollständig
wegfallen, ohne daß es jedoch ausgeschlossen wäre, an Stelle von Plattformen 7 Boxen
vorzusehen oder die Anlage zu überdachen. Obwohl ein besonderer Vorteil der Anlage
darin besteht, daß sie ohne irgendwelche Aufbauten auf einem Parktplatz od. dgl.
angeordnet sein kann, ist die Anwendung dieser Anlage auch in Gebäuden von erheblichem
Vorteil. Die einzelnen Lagerstellen können beliebig lang ausgeführt werden, so daß
sie wesentlich mehr als drei bzw. zwei Träger aufzunehmen imstande sind. Außerdem
kann die Ausführung mehrstöckig gewählt werden.
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Während beim dargestellten Ausführungsbeispiel jede Plattform ein
Paar von Tragrollen 6 in der Mitte aufweist, könnten die Sicherungsrollen 8 als
Tragrollen ausgebildet sein, und die Tragrollen 6 könnten als Führungsrollen dienen
oder gegebenenfalls weggelassen werden. Dabei müßten allerdings auf derselben Seite
liegende Paare von hinteren und vorderen ähnlich den Sicherungsrollen 8 angebrachten
Tragrollen in verschiedenen Ebenen geführt sein, damit diese Rollen an den Umlenkstellen
in individuellen Führungen ähnlich den Hilfsführungen 28 und 29 geführt sein können.
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Die Antriebsmechanismen können auch anders angeordnet und ausgebildet
sein. Sie könnten an den Plattformen 7 direkt angreifen, oder aber es könnten kombinierte
Antriebsmittel vorhanden sein, welche teils an den Gelenkstangen, teils an den Plattformen
angreifen. Es wäre auch denkbar, die Antriebsmittel an den vertikalen Umlenkstellen
anzuordnen, besonders wenn die Umlenkstellen gestreckte senkrechte Führungen aufweisen,
womit die Beanspruchungen in der Gelenkkette und in den Führungen herabgesetzt werden
könnten.
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Die Lagerstellen können statt horizontal auch geneigt angeordnet
sein, was z. B. die Anordnung der Anlage an einem Hang erlaubt. Dabei können die
Trag- und Sicherungsrollen so an den Trägern angebracht sein, daß die Ladeflächen
trotz der geneigten Führungsbahn horizontal liegen.