DE1238397B - Lagereinrichtung - Google Patents

Lagereinrichtung

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DE1238397B
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DE
Germany
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carrier
rollers
rods
platforms
points
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Pending
Application number
DEM62450A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Beat Fehlmann
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Mobile Parking SA
Original Assignee
Mobile Parking SA
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Application filed by Mobile Parking SA filed Critical Mobile Parking SA
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • E04H6/12Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
    • E04H6/14Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with endless conveyor chains having load-carrying parts moving vertically, e.g. paternoster lifts also similar transport in which cells are continuously mechanically linked together

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Lagereinrichtung Die Erfindung betrifft eine Lagereinrichtung, insbesondere Parkieranlage für Fahrzeuge, mit Trägern, z. B. Plattformen, zur Aufnahme der zu lagernden Güter, die zusammen mit aufeinanderfolgende Träger verbindenden Gelenkstangen als endlose Kette längs einer endlosen Führungsbahn mit mindestens annähernd parallelen, mindestens annähernd geraden Lagerstellen und dieselben verbindenden Umlenkstellen bewegbar sind (belgische Patentschrift 620 279).
  • Solche Lagereinrichtungen, besonders mit Boxen zur Aufnahme von Fahrzeugen sind bekannt. Der Vorzug dieser Anlagen besteht in ihrer Einfachheit und Zuverlässigkeit, welche Eigenschaften durch die Verbindung der einzelnen Träger durch einfache Gelenkstangen erreicht werden. Die wesentlichen Schwierigkeiten bei solchen Anlagen bestehen darin, daß an den Umlenkstellen zwischen zwei parallelen, beispielsweise horizontalen Teilen einer länglichen Umlaufbahn ungleichförmige Bewegungsabläufe bzw.
  • Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den einzelnen Trägern entstehen, was zu Verklemmungen und obere anspruchungen der Gelenkstangen und Führungsbahnen führen kann. Ein besonderer Nachteil besteht darin, daß die Radien der gebogenen Umlenkstellen der Führungsbahn nicht beliebig klein gewählt werden können, weil sonst die Gefahr von Verklemmungen und Selbsthemmung der Kettenteile an den Umlenkstellen besonders groß ist. Die Raumausnutzung war daher verhältnismäßig ungünstig, weil es ganz allgemein erforderlich ist, die Umlenkbogen mit größerem Durchmesser auszuführen, als dem minimal erforderlichen gegenseitigen Abstand zwischen parallelen Teilen oder Lagerstellen der Umlaufbahn entspricht. Außerdem müssen die Umlenkstellen bekannter Lagereinrichtungen dieser Art eine recht komplizierte Form aufweisen, um wesentliche Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen den einzelnen Trägern zu vermeiden.
  • Es wurde bereits versucht, die obenerwähnten Nachteile und Schwierigkeiten zum Teil dadurch zu umgehen, daß man eine gewisse Längsdehnbarkeit der Kette zu erreichen suchte. Im einen Fall wurden die Kettenglieder mit seitlichem Spiel in der Führungsbahn angeordnet, so daß sich die Gelenkstangen zwischen benachbarten Gelenken zur Führungsbahn etwas schief stellen konnten. Zum gleichen Zweck wurden die Gelenkstangen auch mit Langlöchern versehen, in welche die Gelenkbolzen greifen, wodurch ebenfalls eine gewisse Längenänderung der Kette möglich wird (schweizerische Patentschrift 363 473).
  • In beiden Fällen sind jedoch im Interesse schlagfreier Bewegungen und einer sicheren Führung nur sehr beschränkte Längenänderungen erreichbar, ohne daß die unwirtschaftlich großen und kompliziert geformten Umlenkstellen vermieden werden können.
  • Zur Umgehung aller Schwierigkeiten und Nachteile der bekannten Parkierungsanlagen mit an endlosen Gelenkketten angebrachten Trägern geht nun die Erfindung von einem völlig abweichenden Lösungsgedanken aus, welcher darin besteht, daß die Umlenkstellen (26, 27) mindestens annähernd rechtwinklig zu den erwähnten Lagerstellen (3 a, 3 b) verlaufen, wobei die Übergänge zwischen Lagerstellen (3 a, 3 b) und Umlenkstellen (26, 27) Radien aufweisen, die erheblich geringer sind als der halbe Abstand zwischen benachbarten Lagerstellen (3 a, 3 b) und daß die Gelenkstangen unter Überwindung erheblicher Kräfte ein- und ausziehbare Teleskopstangen (19, 20) sind.
  • Damit ist es möglich, die obenerwähnten, viel Raum beanspruchenden und komplizierte Form aufweisenden Umlenkbogen der Führungsbahn vollständig zu vermeiden. Dank der erheblichen Beschleunigung der Bewegung der Träger in den Umlenkstellen gelangen die im wesentlichen quer zur Laufrichtung längs den gestreckten Lagerstellen bewegten Träger rasch aus dem Bereich nachfolgender Träger. Die Umlenkstellen können einfache Form aufweisen und können vorzugsweise aus zwei in einem stumpfen Winkel zueinander stehenden geraden, eine Führungsbahn bildenden Teilstücken bestehen. Es ist nicht mehr erforderlich, daß Teile der Umlenkstellen der Führungsbahn größere Dimensionen aufweisen, als der Abstand zwischen benachbarten parallelen Lagerstellen der Führungsbahn beträgt.
  • Durch die Verwendung von unter Überwindung eines erheblichen Widerstandes ein- und ausziehbaren Teleskopstangen als Gelenkstangen ist eine besonders günstige Gestaltung und ein besonders günstiger Bewegungsablauf der Träger in den Umlenkstellen der Führungsbahn erzielbar.
  • Ein weiterer Nachteil bekannter Lagereinrichtungen besteht auch darin, daß die einzelnen Träger an der Kette aufgehängt sind, was wiederum dazu führt, daß die Anlage mehr Raum beansprucht, als für die Führungsbahn erforderlich ist, bzw. daß die Führungsbahn über dem eigentlichen Laderaum liegen muß. Insbesondere muß die Führungsbahn über der Zufahrt einer Parkierungsanlage liegen. Die Erfindung bezweckt auch die Umgehung dieses Nachteils dadurch, daß die Träger unterhalb ihres Schwerpunktes oder unterhalb des resultierenden Schwerpunktes der Träger und ihrer Last mit den Gelenkstangen verbunden und unterstützt sind. Die Träger können daher als flache Plattformen im wesentlichen in der Ebene der Führungsbahn liegen, wodurch ebenfalls der Raumbedarf herabgesetzt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Parkieranlage für Fahrzeuge dargestellt.
  • Fig. 1 und 2 zeigen je eine schematische Seitenansicht der Einrichtung teilweise geschnitten in zwei aufeinanderfolgenden Betriebszuständen; F i g. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Einrichtung; F i g. 4 zeigt eine Teilansicht in größerem Maßstab eines Teils der Kette; Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil der Kette; F i g. 6 zeigt einen Antriebsmechanismus in Seitenansicht, und Fig. 7 zeigt den Antriebsmechanismus in Draufsicht.
  • Die dargestellte Parkierungsanlage ist versenkt in einem Schacht 1 mit einer Betonverkleidung 2 untergebracht. In die Seitenwände der Betonverkleidung 2 sind Paare von gleichartigen parallelen Führungsprofilen 3 a und 3 b eingelassen. Die Profile weisen je einen unteren Schenkel 4 und einen oberen weiter nach innen ragenden Schenkel 5 auf. Die unteren Schenkel 4 dienen als Laufschienen für Tragrollen 6, die paarweise je seitlich unterhalb und in der Mitte von Trägern 7, die als mulden- oder wannenartig ausgebildeten Plattformen bestehen, gelagert sind. An den Enden der Träger 7 ist beidseitig je eine Sicherungsrolle 8 gelagert, welche gemäß F i g. 3 unter das äußere Ende des Schenkels 5 der Profile 3 a, 3 b greift. Trotzdem also die Plattformen 7 lediglich in der Mitte durch je ein Paar seitlicher Rollen 6 unter ihrem Schwerpunkt unterstützt sind, können diese Plattformen nicht um die Achse des Tragrollenpaares 6 kippen, weil sich bei jeder Kippbewegung das eine Paar von Sicherungsrollen 8 gegen die Profilschenkel 5 anlegt und damit die Kippbewegung begrenzt. Das Spiel zwischen den Sicherungsrollen 8 und dem Schenkel 5 soll natürlich normalerweise möglichst gering sein und ist in Fig. 3 leicht übertrieben dargestellt.
  • Die Plattformen 7 weisen erhöhte Ränder und zwei quer zur Laufrichtung liegende, muldenartig ver- tiefte Ladeflächen 9 auf. Zwischen den Ladeflächen bzw. Lademulden 9 liegt ein erhöhter Zwischenteil 10, und die Mulden 9 sind von den Enden der Plattformen durch erhöhte Flächenteile 11 getrennt. An den Enden der Plattformen 7 befinden sich äußerste Anschlagflächen 12 verhältnismäßig geringer Höhe, an welchen nach unten verjüngte, zurückgesetzte Wandteile 13 anschließen. Die Ladeflächen 9 sind mit den seitlichen Rändern der Plattformen durch geneigte Ein- und Ausfahrtsrampenl4 (Fig.3) verbunden. Die seitlichen Ränder 15 der Plattformen sind bündig mit der ortsfesten Zufahrt 16. Die Achsen der Tragrollen 6 sind mit seitlichen Versteifungsprofilen 17 der Plattformen 7 verbunden.
  • Die Achsen beider Tragrollen 6 einer Plattform dienen zugleich als Gelenkzapfen 18 für je zwei seitlich der Plattform angeordnete Teleskopstangen. Die Teleskopstangen, von welchen in F i g. 5 die eine im Schnitt dargestellt ist, bestehen aus einer auf dem Zapfen 18 schwenkbar gelagerten Kolbenstange 19, die einen in einem Zylinder 20 verschiebbaren, mit engen Überströmbohrungen 21 versehenen Kolben 22 trägt. Der Zylinder enthält ein Medium, beispielsweise Öl oder gegebenenfalls Luft, welches die Verschiebung des Kolbens 22 im Zylinder 20 nur unter Überwindung eines erheblichen Widerstandes, welcher durch die Dimensionen der Überströmöffnungen 21 bestimmt ist, erlaubt. Der Zylinder 20 der einen Teleskopstange ist schwenkbar auf dem Zapfen 18 gelagert, während der Zylinder 20 der gegenüberliegenden, in Fig. 5 links dargestellten Teleskopstange schwenkbar auf einen weiteren Gelenkzapfen 23 gelagert ist, welcher eine Führungsrolle 24 gleichen Durchmessers wie die Tragrollen 6 trägt.
  • Wie die F i g. 1 und 2 zeigen, liegen zwischen den Tragrollen 6 bzw. Gelenkzapfen 18 aufeinanderfolgender Plattformen 7 je zwei Teleskopstangen 19, 20 sowie eine starre Gelenkstange25, welche mit den Gelenkzapfen 23 gelenkig verbunden ist. Es liegen also zwischen den Tragrollen 6 aufeinanderfolgender Plattformen 7 drei Gelenkstangen, von welchen je die an die Rollen 6 anliegenden Gelenkstangen unter Überwindung einer bestimmten Kraft ein- und ausziehbar sind, sowie zwei Gelenke 23 mit Führungsrollen 24. Die Führungsrollen 24 liegen in derselben Ebene wie die Tragrollen 6 und sind daher gleich den Tragrollen 6 zwischen den Schenkeln 4 und S der Profile 3 geführt.
  • An die Enden der geraden Führungsprofile 3 a und 3 b schließen in einem leicht stumpfen Winkel je zwei eine Umlenkstelle bildende, unter sich einen stumpfen Winkel einschließende Führungsteile 26 und 27 an, die lediglich in der Ebene der Tragrollen 6 und der Führungsrollen 24 liegen. Die Führungsteile 26 und 27 sind gegenüber der Vertikalen um einen Winkel von 5 bis 200 bzw. je unter einem Winkel zwischen 95 und 1100 zu den die eigentlichen Lagerstellen für die Plattformen bildenden Profilen 3 geneigt. ParalleI zu den Umlenkstellen 26, 27 sind Hilfsführungen28, 29 in einem dem Abstand zwischen Tragrollen 6 und Sicherungsrollen 8 je einer Plattform7 entsprechenden Abstand und in der Ebene der Sicherungsrollen 8 vorgesehen. Die Führungsbahn jat insgesamt gesehen die Form eines länglichen Sechsecks, doch könnten die Umlenkstellen auch andere Formen aufweisen.
  • Unterhalb und innerhalb der oberen Führungsprofile 3 a, 3 b sind in den F i g. 1 und 2 nur schematisch angedeutete Antriebsvorrichtungen 30 vorgesehen, welche in den F i g. 6 und 7 näher dargestellt sind. An den beiden Seitenwänden der Betonverkleidung 2 sind Umlenkrollen 31 und Antriebsrollen 32 mit je einem quadratischen Kern 33 und seitlichen Führungsflanschen 34 drehbar gelagert.
  • Über je ein Paar von Umlenkrollen 31 und 32 ist eine endlose Kette 35 geführt. Mit je einem Kettenglied ist eine Antriebskolbenstange 36 von Antriebszylindern 37 schwenkbar verbunden. Wie in Fig. 6 angedeutet ist, sind die von der Kette 35 abgewandten Enden der Zylinder 37 an Zapfen 38 schwenkbar abgestützt. Wie insbesondere F i g. 4 zeigt, sind die über den Ketten 35 befindlichen Gelenkstangen mit nach unten ragenden Zähnen 39 versehen, welche in das obere Trum der Ketten 35 eingreifen können. Die Abstände der Zähne39 sind so gewählt, daß sich immer mindestens ein Zahn im Eingriff mit der Kette 35 befindet. Die Angriffstellen der Kolbenstangen 36 an den Ketten 35 sind beim dargestellten Anführungsbeispiel um ein Kettenglied und, bezogen auf die Umlenkrollen 31 und 32, um 900 gegeneinander versetzt. Es wird daher immer eine Kette wirksam sein, um die Totpunktlagen des Antriebs der anderen Kette zu überwinden.
  • Fig. 1 zeigt die Parkierungseinrichtung in einer Ruhelage, in welcher sich drei Plattformen 7 in der oberen Lagerstelle befinden und die Öffnung des Schachtes 1 vollständig abdecken, während zwei weitere Plattformen 7 symmetrisch zu den oberen Plattformen verteilt in der unteren Lagerstelle liegen. Auf den Plattformen können sich in der Zeichnung nicht dargestellte Fahrzeuge befinden, wobei der Ab stellen raum jedes Fahrzeuges durch die Mulden 9 der Plattformen vorgegeben ist. Weitere Fahrzeuge können von einer beliebigen Seite über die Rampen 14 auf die Plattformen gefahren werden. Die Mulden 9 der Plattformen haben den weiteren Zweck, den Schwerpunkt der beladenen Plattform so tief als möglich zu halten und das Fahrzeug gegen ungewollte Verschiebung auf der Plattform zusätzlich zu sichern. Durch die seitlichen Randteile 11 und die mittleren erhöhten StelleniO der Plattformen sind alle Fahrzeuge in einem bestimmten minimalen gegenseitigen Abstand gehalten, so daß das Ein- und Aussteigen in die Fahrzeuge jederzeit ohne weiteres möglich ist und außerdem der erforderliche Abstand zwischen benachbarten Fahrzeugen bzw. zwischen den Fahrzeugen und den benachbarten Plattformen eingehalten ist, so daß eine Beschädigung von Fahrzeugen bei der unten beschriebenen Bewegung der Plattformen ausgeschlossen ist.
  • Sind alle verfügbaren Abstellplätze der in Fig. 1 oben befindlichen Plattformen 7 besetzt oder soll ein auf einer unteren Plattform 7 befindliches Fahrzeug weggefahren werden, so ist die ganze aus den Plattformen und Gelenkstangen bestehende Kette zu bewegen, um die gewünschte Plattform in die obere Lagerebene zu bringen. Zu diesem Zweck können die Ketten 35 mittels der Antriebszylinder 37 in der für Kolbenmotoren und Dampfmaschinen bekannten Weise durch automatische Steuerung der Ölzufuhr in die Zylinder 37 im gewünschten Drehsinn angetrieben werden, wobei die Ketten 35 über die in sie eingreifenden Zähne 39 die Gelenkstangen und die damit verbundenen Plattformen mitnehmen.
  • Wie die F i g. 1, 2 und 4 zeigen, stoßen die Plattformen 7 in den Lagerstellen mit ihren Endflächen 12 direkt aneinander, womit ihr gegenseitiger Abstand bestimmt ist. Bei diesem Abstand der in einer Ebene liegenden Plattformen sind die diesen Plattformen zugeordneten, in der gleichen Ebene liegenden Teleskopstangen annähernd vollständig ausgezogen.
  • Das ist in den F i g. 1, 2 und 4 dadurch angedeutet, daß die Kolbenstangen 19 aus den Zylindern 20 ausgefahren dargestellt sind. Die Kette ist so bemessen, daß bei dem in Fig. 1 dargestellten Ruhestand die Teleskopstangen in den Umlenkstellen, d. h. zwischen zwei benachbarten, nicht in derselben Ebene liegende Plattformen 7, vollständig eingeschoben sind.
  • Werden nun die Angriffsmechanismen 30 so betätigt, daß die Plattformen und Gelenkstangen im Gegenuhrzeigersinn durch ihre endlose Führungsbahn bewegt werden, so wird die in Fig. 1 links oben dargestellte Plattform 7, deren Tragrolle 6 sich bereits am oberen Eingang der Umlenkstelle 26, 27 befindet, sogleich nach unten bewegt, wobei ihre Tragrolle 6 in den oberen Teil 26 der Umlenkführung und ihre Sicherungsrollen 8 in die Hilfsführungen 28 eintreten.
  • Dank der scharfen Umlenkung der Bewegungsrichtung der linken oberen Plattform 7 wird diese Plattform rascher absinken, als die in F i g. 1 in der Mitte dargestellte nächste Plattform nachfolgen kann. Anderseits wird durch die Bewegung der Gelenkkette die in Fig. 1 links unten dargestellte Plattform 7 verhältnismäßig rasch nach rechts geschoben, womit auch die nächste in F i g. 1 rechts unten dargestellte Plattform nach rechts verschoben wird. Diese Verhältnisse sind in F i g. 2 dargestellt, aus welcher man sieht, daß die eine Plattform 7 bereits erheblich durch die links liegende Umlenkstelle abgesunken ist, während sich die nachfolgende obere Plattform 7 nur unbedeutend verschoben hat. Es wird dabei schließlich eine Stellung erreicht, die zu der in F i g. 1 dargestellten völlig symmetrisch ist, nur daß nun drei Plattformen unten und zwei dazu symmetrisch angeordnete Plattformen oben liegen. Differenzen im Bewegungsablauf der einzelnen Plattformen bzw. Gelenkstangen werden durch die Teleskopstangenl9, 20 aufgenommen und ausgeglichen, so daß keine übermäßigen Beanspruchungen und keine Selbsthemmungen auftreten werden.
  • Trotz der Ein- und Ausziehbarkeit der durch die Teleskopstangen 19, 20 gebildeten Kettenglieder tritt im Bewegungsablauf der Plattformen praktisch kein freies Spiel auf, weil diese Kettenglieder nur unter Überwindung erheblicher Kräfte ein- und ausgezogen werden können. Es ist daher unmöglich, daß die Plattformen insbesondere in den Umlenkstellen plötzlich herunterfallen und schlagartig verzögert werden.
  • Die Plattformen sind auch während ihrer Bewegung durch die Umlenkstellen gegen Kippen gesichert. Bei jeder Kippbewegung werden sich die Sicherungsrollen 8 gegen die etwas geneigten Wandungen der Hilfsführungen 28 und 29 legen und die Kippbewegung begrenzen. In diesem Zusammenhang ist die leichte Neigung der Teilstücke der Umlenkstelle und der zugeordneten Hilfsführungen von besonderem Vorteil, weil Kippbewegungen auf ein zulässiges Maß beschränkt werden können, ohne daß eine sehr hohe Präzision der Hilfsführungen und Sicherungsrollen, d. h. eine praktische spielfreie Führung der Sicherungsrollen in den Hilfsführungen, erforderlich wäre. Das schließt jedoch nicht aus, daß auch anders verlaufende Umlenkstellen, unter Umständen auch völlig senkrecht verlaufende Umlaufstellen vorgesehen sein könnten, die mit verhältnismäßig engen Umlenkbogen an die horizontalen Führungen in den Lagerstellen anschließen.
  • Eine besondere Vereinfachung liegt beim dargestellten Ausführungsbeispiel darin, daß dieselbe Führungsbahn für alle Trag- und Führungsrollen 6 bzw. 24 dienen kann. Es wäre jedoch unter Umständen auch möglich und vorteilhaft, die Führungsrollen 24, insbesondere an den Umlenkstellen in einer anderen Bahn zu führen als die Tragrollen 6, in welchem Falle selbstverständlich die Führungsrollen 24 in einer anderen Ebene liegen müßten als die Rollen 6.
  • Um ein eindeutiges Umlenken der Trag- und Führungsrollen 6 und 24 an allen Stellen zu bewirken, sind die geraden Teilstrecken der Führungsbahn durch Umlenkbogen zu verbinden. Unterschiedlich zu den eingangs erwähnten bekannten Anlagen können jedoch diese Umlenkbogen verhältnismäßig kleine Radien aufweisen, insbesondere Radien, die wesentlich geringer sind als die halbe Distanz zwischen der unteren und oberen Lagerstelle. Die Verschiebung von Plattformen durch eine Umlenkstelle erfolgt immer abwechslungsweise, d. h. gleichzeitig wird nur eine Plattform abgesenkt oder angehoben. Ein Antriebszyklus umfaßt immer mindestens das Absenken einer Plattform und das Anheben einer anderen Plattform, damit nach Beendigung jedes Zyklus wieder drei Plattformen gemäß F i g. 1 oben liegen und den Schacht 1 vollständig abdecken. Die Steuerung der Antriebsmittel kann durch Handsteuerung oder vollautomatisch erfolgen.
  • Unter Umständen ist es auch möglich oder vorteilhaft, die Teleskopstangen 19, 20 mit besonderen Charakteristiken auszubilden. Die dargestellten Teleskopstangen werden bei vollständig eingeschobenem Kolben mit Öl gefüllt, so daß beim Ausziehen der Stangen auf der Hinterseite der Kolben ein Vakuum entsteht. Das Einziehen der Stangen erfolgt mit begrenztem Widerstand, bis der beim Ausziehen entstandene Hohlraum auf der Kolbenhinterseite gefüllt ist, was durchaus erwünscht ist. Es ist jedoch möglich, die Glieder so auszuführen, daß sie leichter ein- als ausziehbar sind oder daß der Widerstand beim Ein-oder Ausziehen nach einer bestimmten Funktion zu-oder abnimmt, oder aber stets gleichbleibt.
  • Ein besonderer Vorteil der dargestellten Anlage besteht darin, daß die unter ihrem Schwerpunkt unterstützten Plattformen keinerlei Aufbauten auf oder neben den Plattformen bedingen. Bei bekannten Parkierungsanlagen dieser Art war es im allgemeinen erforderlich, die Plattformen oder Boxen über ihrem Schwerpunkt aufzuhängen, so daß die Führungsbahn über der Zufahrt liegen mußte. Das bedingte bei ebenerdiger Zufahrt Aufbauten über dem Boden.
  • Solche Bauten können bei der erfindungsgemäßen Parkierungsanlage vollständig wegfallen, ohne daß es jedoch ausgeschlossen wäre, an Stelle von Plattformen 7 Boxen vorzusehen oder die Anlage zu überdachen. Obwohl ein besonderer Vorteil der Anlage darin besteht, daß sie ohne irgendwelche Aufbauten auf einem Parktplatz od. dgl. angeordnet sein kann, ist die Anwendung dieser Anlage auch in Gebäuden von erheblichem Vorteil. Die einzelnen Lagerstellen können beliebig lang ausgeführt werden, so daß sie wesentlich mehr als drei bzw. zwei Träger aufzunehmen imstande sind. Außerdem kann die Ausführung mehrstöckig gewählt werden.
  • Während beim dargestellten Ausführungsbeispiel jede Plattform ein Paar von Tragrollen 6 in der Mitte aufweist, könnten die Sicherungsrollen 8 als Tragrollen ausgebildet sein, und die Tragrollen 6 könnten als Führungsrollen dienen oder gegebenenfalls weggelassen werden. Dabei müßten allerdings auf derselben Seite liegende Paare von hinteren und vorderen ähnlich den Sicherungsrollen 8 angebrachten Tragrollen in verschiedenen Ebenen geführt sein, damit diese Rollen an den Umlenkstellen in individuellen Führungen ähnlich den Hilfsführungen 28 und 29 geführt sein können.
  • Die Antriebsmechanismen können auch anders angeordnet und ausgebildet sein. Sie könnten an den Plattformen 7 direkt angreifen, oder aber es könnten kombinierte Antriebsmittel vorhanden sein, welche teils an den Gelenkstangen, teils an den Plattformen angreifen. Es wäre auch denkbar, die Antriebsmittel an den vertikalen Umlenkstellen anzuordnen, besonders wenn die Umlenkstellen gestreckte senkrechte Führungen aufweisen, womit die Beanspruchungen in der Gelenkkette und in den Führungen herabgesetzt werden könnten.
  • Die Lagerstellen können statt horizontal auch geneigt angeordnet sein, was z. B. die Anordnung der Anlage an einem Hang erlaubt. Dabei können die Trag- und Sicherungsrollen so an den Trägern angebracht sein, daß die Ladeflächen trotz der geneigten Führungsbahn horizontal liegen.

Claims (21)

  1. Patentansprüche: 1. Lagereinrichtung, insbesondere Parkieranlage für Fahrzeuge, mit Trägern, z. B. Plattformen zur Aufnahme der zu lagernden Güter, die zusammen mit aufeinanderfolgende Träger verbindenden Gelenkstangen als endlose Kette längs einer endlosen Führungsbahn mit mindestens annähernd parallelen, mindestens annähernd geraden Lagerstellen und dieselben verbindenden Umlenkstellen bewegbar sind, d a -durch gekennzeichnet, daß die Umlenkstellen (26, 27) mindestens annähernd rechtwinklig zu den Lagerstellen (3 a, 3 b) verlaufen, wobei die Übergänge zwischen Lagerstellen (3 a, 3b) und Umlenkstellen (26, 27) Radien aufweisen, die erheblich geringer sind als der halbe Abstand zwischen benachbarten Lagerstellen (3 a, 3 b), und daß als Gelenkstangen unter Überwindung erheb licher Kräfte ein- und ausziehbare Teleskopstangen (19, 20) dienen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen aufeinanderfolgenden Trägern (7) mehrere unter sich gelenkig verbundene Gelenkstangen (19, 20, 25) angeordnet sind, deren Gelenke (18, 23) in einer Führungsbahn der Lager- und Umlenkstellen (3 a, 3 b, 26, 27) geführt sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallele Lagerstellen (3 a, 3 b) und die Enden derselben verbindende Umlenkstellen (26, 27) ein längliches Vieleck bilden.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, daß die Umlenkstellen zwei gerade, eine Führungsbahn bildende Teilstücke (26 bzw.
    27) aufweisen, die einen stumpfen Winkel einschließen und um je unter einem Winkel zwischen 95 und 110 zu den Lagerstellen (3 a, 3 b) geneigt sind.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (7), z. B. Plattformen, in den Lagerstellen (3 a, 3 b) ohne Abstand aneinanderstoßen.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopstangen (19, 20) Flüssigkeit oder Luft enthaltende Rohre mit darin beweglichen Kolben (22) mit Drosselbohrungen (21) aufweisen.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen aufeinanderfolgenden Trägern (7) je drei Gelenkstangen (19, 20, 25) angeordnet sind, von welchen die mittlere, längste (25) starr und die mit den Trägern (7) verbundenen (19, 20) ein- und ausziehbar sind.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (7) mulden- oder wannenförmig ausgebildet sind, wobei mindestens aneinanderstoßende Enden der Träger (7) von einem äußersten, niedrigen Randteil (12) zurückgesetzte Wandteile (13) aufweisen.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der wannenförmige Laderaum (9) des Trägers (7) von den aneinanderstoßenden Enden der Träger (7) durch einen erhöhten Randteil (11) getrennt ist.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, ausgebildet als Parkierungsanlage für Fahrzeuge, gekennzeichnet durch seitliche Ein- und Ausfahrtsrampen (14) in die wannenförmigen Träger (7).
  11. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei Lagerstellen (3 a, 3 b) mindestens annähernd gleicher Länge eine ungerade Anzahl von Trägern (7) vorhanden sind.
  12. 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Lagerstellen (3 a, 3 b) aneinanderstoßende Träger (7) verbindenden Teleskopstangen(19, 20) mindestens annähernd vollständig ausgezogen sind.
  13. 13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (20) bei vollständig eingefahrenen Teleskopstangen, d. h. bei ganz eingeschobener Kolbenstange (19) mit Flüssigkeit, z. B. Öl, vollständig gefüllt sind.
  14. 14. Lagereinrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (7) unterhalb ihres Schwerpunktes oder unterhalb des resultierenden Schwerpunktes der Träger und ihrer Last mit den Gelenkstangen (19, 20, 25) verbunden und unterstützt sind.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (7) als Wagen ausgebildet sind, deren Räder oder Laufrollen (6) seitlich unterhalb der Ladefläche (9) gelagert sind.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (7) in der Mitte beidseitig eine auf eine erste Führungsfläche (4) abgestützte Tragrolle (6) und am einen oder beiden Enden sich gegen eine andere Führungsfläche (5) abstützende Sicherungsrollen (8) aufweisen.
  17. 17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Tragrollen (6) und Sicherungsrollen (8) auf bezüglich der Laufrichtung der Träger (7) seitlich versetzten Führungsflächen (4 bzw. 5) abstützen.
  18. 18. Einrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Sicherungsrollen (8) auf obere Führungsflächen (5) abstützen.
  19. 19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß an den Umlenkstellen die Führungsbahn in mindestens zwei parallele Führungen (26, 27, 28, 29) aufgeteilt ist, deren gegenseitiger Abstand dem Abstand zwischen am Träger (7) angebrachten Rollen entspricht.
  20. 20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, ausgebildet als Parkierungsanlage für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer oberen horizontalen Lagerstelle (3 a) befindlichen Träger mit den seitlichen Rändern (15) bündig zu einer Zufahrt (16) liegen.
  21. 21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, wobei die Gelenkstangen (19,20, 25) sowie ihre Führungsbahn der Lager- und Umlenkstellen (3 a, 3 b, 26, 27) und Antriebsvorrichtung (31 bis 38) in einem Schacht (1) oder einer Grube angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger(7) mit ihrer Ladefläche(9) im wesentlichen zu ebener Erde angeordnet sind und den Schacht (1) abdecken.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 363 473; belgische Patentschrift Nr. 620 279.
DEM62450A 1963-10-16 1964-09-16 Lagereinrichtung Pending DE1238397B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE620279A (de) *
CH363473A (de) * 1958-09-24 1962-07-31 Mobile Parking S A Endlose, durch Stockwerke einer Garage durchlaufende Förderkette mit Kästen oder Plattformen

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