DE123787C - - Google Patents

Info

Publication number
DE123787C
DE123787C DENDAT123787D DE123787DA DE123787C DE 123787 C DE123787 C DE 123787C DE NDAT123787 D DENDAT123787 D DE NDAT123787D DE 123787D A DE123787D A DE 123787DA DE 123787 C DE123787 C DE 123787C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coal
carbon
connection
metal
cap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT123787D
Other languages
English (en)
Publication of DE123787C publication Critical patent/DE123787C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/02Details
    • H05B3/06Heater elements structurally combined with coupling elements or holders

Landscapes

  • Resistance Heating (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 21c.
Künstliche Kohle, aus Gemischen von Graphit und anderen gepulverten Körpern bereitet, eignet sich sehr gut zur Herstellung von Starkstromwiderständen. Man. hat es bei der Herstellung solcher Kohle völlig in der Hand, deren specifische Leitfähigkeit durch entsprechende Mischungsverhältnisse ganz dem A^erwendungszweck anzupassen; ferner ist die Anfertigung und der Zusammenbau bei Widerständen aus Kohlenstäben oder Röhren weit billiger und einfacher, als bei Widerständen aus Drahtspiralen gleicher Gröfse.
Wenn nun trotz der grofsen Vorzüge, welche die Kohle als Widerstand für Starkstromvorrichtungen aufweist, ihre allgemeinere Verwendung noch aussteht, so ist dies wohl in erster Linie auf die Schwierigkeiten zurückzuführen, welche der Herstellung eines Stromschlusses von geringem, unveränderlichem Uebergangswiderstande bisher entgegenstanden. Bei Metallfassungen, welche unmittelbar an die Kohlenoberfläche angegossen oder durch Schrauben, Federn oder ähnliche Mittel lediglich mechanisch angepreist sind (Patent 107438), treten erfahrungsgemäfs, durch die Erwärmung der Kohle unterstützt, so erhebliche Aenderungen des Uebergangswiderstandes auf, dafs die Verwendung derartiger Kohlen selbst bei Anlassern, welche hinsichtlich der Gleichmäfsigkeit des Widerstandes die geringsten Anforderungen stellen, bald den Betrieb beeinträchtigt.
Die bloise Befestigung der metallischen Stromschlufsstücke an den Kohlen mittels eines leitenden Kittes kann, selbst wenn die Stromschlufsstücke die Form einer Kappe haben, ebenfalls den Bedürfnissen der Praxis und des Betriebes nicht genügen. Um in diesem Falle überhaupt einen festen Stromschlufs zu erzielen, ist es nothwendig, die mit der Metallkappe versehene Kohle nach Zwischenbringen des Kittes sehr stark zu brennen. Dadurch aber wird der Kitt brüchig, und da ihm die groise Oberfläche der Kappe keinen Halt gewährt, so springt die Kittmasse erfahrungsgemäis bald heraus und der Anschlufs ist nach kurzer Zeit unbrauchbar. Deswegen kann auch das einfache Aufkitten von Metallkappen auf Kohlen keine brauchbaren Ergebnisse liefern.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun ein Verfahren, metallene Anschlufskapperi für Kohlen in der Weise mit den Kohlen selbst zu verbinden, dafs die genannten nachtheiligen Wirkungen vollständig vermieden werden und ein dauernd sicherer Stromschlufs erzielt wird. Zur Erreichung dieses Zweckes wird die aufzusetzende Metallblechkapsel mit einem Gewinde α (s. Fig. 1 und 2) versehen. Der biegsame Lappen b wird durch Ausstanzen aus dem Boden der Metallkappe gewonnen und ist an seinem freien Ende zur Aufnahme eines Anschlufsbolzens gabelförmig ausgebildet. An jedem Ende der Kohle wird nun ein der Metallkappe genau entsprechendes Gewinde auf die noch in formbarem Zustande befindliche Kohlenmasse gepreist. Es kann auch, allerdings weniger
zweckmäfsig, statt der Gewindekappe eine Metallhülse mit kreisförmigen Rillen oder anders gestalteten Vertiefungen verwendet'werden, wobei dann auch die Kohlenenden selbst in gleicher Weise zuzurichten sind. Kennzeichnend für vorliegendes Verfahren ist es jedenfalls, dafs nicht eine glatte Metallkappe, sondern eine mit Gewinde oder irgend welchen Vertiefungen versehene Anschlufshülse verwendet wird. Um nun eine innige und sichere Verbindung sowie einen vollkommenen Luftabschluis zu erzielen, was zur Verhinderung der Oxydation wichtig ist, wird zur endgültigen Befestigung der Anschlufskappe ein breiiger, nach dem Trocknen gut leitender Kitt zwischen diese und die Kohle gebracht. Dieser Kitt erhält durch die rillenförmigen Vertiefungen der Gewindekappe einen sicheren Halt und kann, selbst wenn er bei den hohen Temperaturen, denen die Kohle im Betriebe ausgesetzt ist, etwas spröde werden sollte, nicht herausbrechen.
Die neue technische Wirkung der Erfindung besteht nun darin, dafs Kohlen, welche nach dem beschriebenen Verfahren mit Gewindekappen ausgerüstet und auf die angegebene Weise verkittet werden, nicht nur eine bedeutend festere Verbindung mit dem Metallstromschlufsstück besitzen, als auf andere Weise mit Stromschlufsstücken versehene Kohlen, sondern dafs auch der Uebergangswiderstand zwischen Kohle und Metall auf das geringste Mais herabgesetzt ist und selbst bei starker Erwärmung der Kohle gleichmäfsig bleibt.
Das Wesentliche und Kennzeichnende des Verfahrens besteht, wie nochmals hervorgehoben wird, in der vereinigten Anwendung von Gewindekappe und Kitt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Verbindung von Widerstandskohlen und metallischen Gewindekappen, dadurch gekennzeichnet, dafs auf die Kohle im plastischen Zustande ein Gewinde aufgeprefst und die Verbindung zwischen der Koh'e und der Gewindekappe durch einen leitenden Kitt hergestellt wird, zu dem Zwecke, einen dauernd sicheren und unveränderlichen Contact herzustellen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT123787D Active DE123787C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE123787C true DE123787C (de)

Family

ID=392616

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT123787D Active DE123787C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE123787C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2947230A1 (de) Elektrische lampe
DE123787C (de)
DE2325274A1 (de) Kathode fuer eine elektrische entladungsroehre
DE2443769A1 (de) Schleifringe fuer elektrische maschinen
AT111175B (de) Reihenschlußglühlampe.
DE527789C (de) Gleichrichter fuer Wechselstrom
DE231330C (de)
AT143516B (de) Elektrische Glühlampe.
DE315884C (de)
AT53851B (de) Verfahren zur Herstellung fester und guter stromleitender Verbindungen zwischen Metallfäden elektrischer Glühlampen und den Stromzuführungsdrähten.
DE225600C (de)
DE218311C (de)
DE893571C (de) Zahnhuelsen und Zahnstifte
DE2415455A1 (de) Lichtbogenelektrode
AT141091B (de) Steckdose mit lösbar, ohne Verwendung von Schrauben befestigten Buchsenkontakten.
AT39348B (de) Verfahren zur Herstellung einer stromleitenden Verbindung zwischen den Glühfäden und den Stromzuführungsdrähten elektrischer Glühlampen.
DE233930C (de)
DE352448C (de) Aus isolierendem Werkstoff bestehender Sockel fuer elektrische Gluehlampen
DE194707C (de)
DE115279C (de)
DE233125C (de)
DE205009C (de)
DE112313C (de)
DE120876C (de)
DE245013C (de)