DE1237793B - Tiefenpruefgeraet fuer Kugelbohrungen - Google Patents

Tiefenpruefgeraet fuer Kugelbohrungen

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DE1237793B
DE1237793B DE1965R0039758 DER0039758A DE1237793B DE 1237793 B DE1237793 B DE 1237793B DE 1965R0039758 DE1965R0039758 DE 1965R0039758 DE R0039758 A DER0039758 A DE R0039758A DE 1237793 B DE1237793 B DE 1237793B
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DE
Germany
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bolt
ball
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Application number
DE1965R0039758
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Breithaupt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinstahl Hanomag AG
Original Assignee
Rheinstahl Hanomag AG
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Publication date
Application filed by Rheinstahl Hanomag AG filed Critical Rheinstahl Hanomag AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges
    • G01B3/28Depth gauges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Tiefenprüfgerät für Kugelbohrungen Die Erfindung betrifft ein Tiefenprüfgerät für Kugelbohrungen auf Einhaltung des Tiefenmaßes innerhalb eines durch ein oberes und ein unteres Abmaß vorgegebenen Toleranzfeldes, wobei in einem auf der ebenen Oberfläche des zu prüfenden Werkstückes aufliegenden Aufnahmekörper ein die Meßkugel tragender Bolzen verschiebbar geführt ist.
  • Das Einarbeiten einer Kugelbohrung in ein Werkstück erfordert eine genaue Einhaltung des Abstandes vom Kugelmittelpunkt zur ebenen Bezugsoberfläche des Werkstücks. Dieses Maß ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil das auf der Oberfläche aufgesetzte Gegenstück mit dem Werkstück eine eingesetzte Kugel nicht stramm, aber auch nicht zu lose führen muß. Die Leichtgängigkeit eines Kugelgelenkes ist also durch den Abstand der Kugelmitte von der Trennfläche des Aufnahmelagers abhängig. Der Kugelmittelpunkt ist deshalb so schwer zu messen, weil er durch ein Meßgerät nicht zu erfassen ist. Als Ersatz ist hier nur eine Kugel zu verwenden, deren Abmessungen genau bekannt sind. Als Abhilfe wurde bisher die Prüfung eines solchen Werkstücks mit Hilfe eines genau bearbeitenden Gegenstücks vorgenommen. Diese Prüfmethode hat aber den Nachteil, daß die Frage »Gut« oder »Ausschuß« subjektiv von der prüfenden Person beurteilt wird. Dadurch ist einerseits die Quelle für viele nachträglich auftretende Schäden gegeben und andererseits der spätere Austausch einer verschlissenen Lagerhälfte sehr erschwert.
  • Ferner sind Meßgeräte bekannt, bei denen über Taststifte die Tiefe von Sacklochbohrungen gemessen werden kann. Diese Meßgeräte sind aber nur bedingt für die Messung von Kugelbohrungen geeignet, da die Kugel abmessung nach der Tiefenmessung mit dem Taststift nach einer Formel je nach Art des Gerätes berechnet werden muß. Der Einsatz solcher Meßgeräte für die Prüfung großer Stückzahlen ist daher weniger geeignet, besonders wenn lediglich die Prüfung »Gut«, d. h. innerhalb der vorgeschriebenen Toleranzen. oder »Ausschuß« durchgeführt werden soll.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tiefenprüfgerät für Kugelbohrungen zu schaffen, das als Lehre ein schnelles und sicheres Kontrollieren gestattet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in einer gemeinsamen Führung des Aufnahmekörpers senkrecht zum Bolzen zwei Tastkörper spielfrei gleiten, die mit zwei um die Breite des Toleranzfeldes unterschiedliche Nasen über die Oberfläche des Bolzens schiebbar sind.
  • Zweckmäßigerweise trägt der Aufnahmekörper auf das Werkstück einen Zentrieransatz, der dem Durchmesser der an die Kugelbohrung anschließenden zvlindrischen Paßbohrung entspricht. Zwischen den Bolzen mit der Meßkugel und den Aufnahmekörper ist eine Druckfeder eingeschaltet. Ebenso werden die beiden Tastkörper durch je eine Druckfeder nach außen geführt. In eine in Verlängerung des Bolzens liegende Bohrung ist eine mit ihrem Meßeinsatz die Oberfläche des Bolzens berührende Meßuhr einsetzbar.
  • Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird der Vorteil erzielt, daß auf einfache und genaue Weise das Einarbeiten einer Kugelbohrung in ein Werkstück auf »Gut« oder »Ausschuß« objektiv geprüft werden kann und dadurch z. B. Kugelgelenke wesentlich genauer hergestellt werden können.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch das erfindungsgemäße Tiefenprüfgerät, F i g. 2 das erfindungsgemäße Tiefenprüfgerät mit eingesetzter Meßuhr.
  • Auf einem Werkstück 1 mit einer Kugelbohrung 2 und der ebenen Oberfläche 3 liegt der Aufnahmekörper 4 des Tiefenprüfgerätes mit seinem Zentrieransatz 5 auf. In der Zentralbohrung des Aufnahmekörpers 4 ist ein Bolzen 6 leicht gleitend und spielfrei geführt.
  • Der Bolzen 6 ist an seinem unteren Ende durch eine Schraube 8 fest mit der Meßkugel 7 verbunden.
  • Durch einen Stift 10 wird der Bolzen 6 mit der Meßkugel 7 gegen Verdrehen gesichert, so daß der Bolzen 6 in dem Aufnahmekörper 4 nur noch axial verschiebbar ist. Zwischen dem Aufnahmekörper 4 und der Meßkugel 7 ist um den Bolzen 6 herum eine Druckfeder 9 angeordnet, die die Meßkugel 7 mit dem Bolzen 6 durch ihre Federkraft in die Kugelbohrung 2 hineindrückt. Die Meßkugel 7 wird durch einen aus zwei Segmenten zusammengesetzten Kugelabschnitt gebildet, der für die Prüfung einer Kugelbohrung ausreichend ist. In einer Bohrung des Aufnahmekörpers 4 senkrecht zum Bolzen 6 sind zwei Tastkörper 11 und 12 leicht verschiebbar und spielfrei geführt.
  • Die beiden Tastkörper weisen an ihren nach innen gekehrten Enden jeweils eine Nase 13 und 14 auf, die über die Oberfläche 15 des Bolzens 6 zu schieben sind und um die Breite des Toleranzfeldes unterschiedliche Stärken aufweisen. Die beiden Tastkörper 11 und 12 werden jeweils durch eine sich am Bolzen 6 abstoßende Druckfeder 16 nach außen gedrückt. In Verlängerung des Bolzens 6 befindet sich eine Bohrung 17, die im Normalfall durch eine Schraube 18 verschlossen ist.
  • Die Prüfung einer Kugelbohrung geht mit diesem Gerät folgendermaßen vor sich: Der Prüfer setzt den Aufnahmekörper 4 mit der nach unten weisenden Prüfkugel 7 in die zu prüfende Kugelbohrung 2 ein und bestimmt zunächst dadurch die Zentrallage, daß er den Zentrieransatz 5 an die an die Kugelbohrung anschließende zylindrische Paßbohrung einführt.
  • Durch die Druckfeder 9 wird die Prüfkugel 7 bündig an die Wand der Kugelbohrung 2 angelegt. Anschließend versucht der Prüfer beide Tastkörper 11 und 12 in den Aufnahmekörper 4 hineinzuschieben.
  • Die Tiefe der Kugelbohrung2 entspricht dann der vorgegebenen Toleranz, wenn der Tastkörper 12 für das obere Abmaß über die Oberfläche 15 des Bolzens 6 zu schieben ist und der andere Tastkörper 11 für das untere Abmaß durch den Bolzen 6 aufgehalten wird. Die Unterfläche der Nase 14 des Tastkörpers 12 liegt gegenüber der Unterfläche der Nase 13 des Tastkörpers 11 um die Größe der zulässigen Toleranz höher. Läßt sich der Tastkörper 12 nicht über den Bolzen 6 schieben, ist das Gutmaß der Kugeltiefe noch nicht erreicht, und die Kugelbohrung muß anschließend tiefer eingearbeitet werden. Gleitet jedoch die Nase 13 des Tastkörpers 11 über die Oberfläche 15 des Bolzens 6 hinweg, dann ist das Gutmaß der Kugeltiefe überschritten, und das Werkstück ist Ausschuß bzw. es muß durch Abarbeiten der Bezugsoberfläche3 auf das vorgeschriebene Maß gebracht werden.
  • Die erfindungsgemäße Prüfmethode gestattet die Prüfung einer Kugelbohrung auf Einhaltung der Kugeltiefe innerhalb des vorgegebenen Toleranzfeldes.
  • Ist das Werkstück Ausschuß bzw. ist die Kugel nicht tief genug eingebohrt, so läßt sich die Größe der Ungenauigkeit mittels einer Meßuhr bestimmen und da- mit die Größe der Nacharbeit ermitteln (F i g. 2). Zum Einsatz der Meßuhr 19 wird zunächst die Schraube 18 aus der Bohrung 17 entfernt. Anschließend wird ein Meßuhrhalter 20 eingesetzt, der die Meßuhr 19 aufnimmt, wobei der Meßeinsatz 21 auf der Oberfläche 15 des Bolzens 6 aufliegt. Durch das Messen mit der Meßuhr ist nicht nur das Maß der Nacharbeit zu bestimmen, sondern es kann auch noch ein engeres Spiel gemessen werden, das mit Tastkörpern nicht mehr zu prüfen ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Tiefenprüfgerät für Kugelbohrungen auf Einhaltung des Tiefenmaßes innerhalb eines durch ein oberes und ein unteres Abmaß vorgegebenen Toleranzfeldes, wobei in einem auf der ebenen Oberfläche des zu prüfenden Werkstückes aufliegenden Aufnahmekörper ein die Meßkugel tragender Bolzen verschiebbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einer gemeinsamen Führung des Aufnahmekörpers (4) senkrecht zum Bolzen (6) zwei Tastkörper (11, 12) spielfrei gleiten, die mit zwei um die Breite des Toleranzfeldes unterschiedliche Nasen (13, 14) über die Oberfläche (15) des Bolzens (6) schiebbar sind.
  2. 2. Tiefenprüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper (4) an der Auflagefläche auf das Werkstück (1) einen Zentrieransatz (5) trägt, der dem Durchmesser der an die Kugelbohrung (2) anschließenden zylindrischen Paßbohrung entspricht.
  3. 3. Tiefenprüfgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwischen den Bolzen (6) mit der Meßkugel (7) und den Aufnahmekörper(4) eingeschaltete Druckfeder (9).
  4. 4. Tiefenprüfgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je eine die Tastkörper (11,12) nach außen führende Druckfeder (16).
  5. 5. Tiefenprüfgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in eine in Verlängerung des Bolzens (6) liegende Bohrung (17) eine mit ihrem Meßeinsatz (21) die Oberfläche (15) des Bolzens (6) berührende Meßuhr (19) einsetzbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 439 277, 955 360; USA.-Patentschriften Nr. 2718706, 2 855 687.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4318795C1 (de) * 1993-06-07 1994-10-27 Kurt Heck Meßgerät zur Distanzvergleichsmessung

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DE439277C (de) * 1924-05-20 1927-01-07 Vorm Skodawerke Ag Messgeraet
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