DE1237685B - Schaltungsanordnung von zwei Gasentladungslampoen oder Gruppen von in Reihe geschalteten Leuchtroehren - Google Patents

Schaltungsanordnung von zwei Gasentladungslampoen oder Gruppen von in Reihe geschalteten Leuchtroehren

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DE1237685B
DE1237685B DEP36756A DEP0036756A DE1237685B DE 1237685 B DE1237685 B DE 1237685B DE P36756 A DEP36756 A DE P36756A DE P0036756 A DEP0036756 A DE P0036756A DE 1237685 B DE1237685 B DE 1237685B
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DE
Germany
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gas discharge
discharge lamps
secondary windings
groups
circuit arrangement
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Application number
DEP36756A
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English (en)
Inventor
Edouard Gomonet
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Claude Paz et Visseaux SA
Original Assignee
Claude Paz et Visseaux SA
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/36Controlling
    • H05B41/38Controlling the intensity of light
    • H05B41/39Controlling the intensity of light continuously

Landscapes

  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung von zwei Gasentladungslampen oder Gruppen von in Reihe geschalteten Leuchtröhren Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung von Gasentladungslampen oder Gruppen von solchen in Reihe geschalteten Gasentladungslampen, die in Reihe geschaltet von den nicht gemeinsamen Enden zweier Sekundärwicklungen eines Transformators gespeist werden, wobei die Sekundärwicklungen das andere Ende gemeinsam haben und ihre gegenseitige Kopplung nicht lose ist, während die Kopplung der Gesamtheit der beiden Sekundärwicklungen mit der Primärwicklung lose ist, beispielsweise durch Verwendung eines magnetischen Nebenschlusses.
  • Es sind bereits Einrichtungen zur stufenweisen Änderung der Lichtstärke mehrerer Gasentladungslampen beschrieben worden, die, indem sie auf die Primärwicklung jedes Transformators einwirken, so viele Transformatoren benötigen, wie Entladungslampengruppen vorgesehen sind. Die bisher bekannten Einrichtungen, durch die die gesamte elektrische Leistung fließen mußte, waren außerdem sperrig und kostenaufwendig; die wirksamsten Einrichtungen zu diesem Zweck verwenden mit Thyratronen versehene Schaltkreise, bei denen aber die Einregulierung und Wartung zu schwierig und empfindlich sind für Apparate, die an den verschiedensten Stellen ohne die dauernde Anwesenheit von qualifizierten Elektronik-Fachleuten arbeiten sollen.
  • Andererseits ist auch bereits eine Einrichtung mit einem einzigen Transformator beschrieben worden, bei der zwei Entladungslampen mit den Enden des Widerstandes eines Potentiometers verbunden sind, wobei eine der Endklemmen der Sekundärwicklung des Transformators mit dem Läufer des Potentiometers verbunden ist. über diesen Widerstand wird eine recht beträchtliche Leistung vernichtet.
  • Demgegenüber hat die Erfindung sich die Aufgabe gestellt, die in der verstellbaren Impedanz aufgewendete Leistung, obgleich es sich um einen Widerstand handelt, dadurch wesentlich geringer zu halten, daß dieser Widerstand lediglich von dem geometrischen Unterschied zwischen den durch die Röhren fließenden Strömen durchflossen wird.
  • Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung erreicht dies dadurch, daß zur gegenläufigen Veränderung der Helligkeit der beiden Gasentladungslampen bzw. Gruppen von Gasentladungslampen das gemeinsame Ende beider Sekundärwicklungen mit mindestens einer Verbindungsstelle zwischen zwei benachbarten Gasentladungslampen über eine verstellbare Impedanz verbunden ist, wobei das Verhältnis der Brennspannungen der auf der einen und der auf der anderen Seite dieses Anschlußpunktes liegenden Gasentladungslampen oder Gruppen von Gasentladungslampen anders ist als das Verhältnis der Leerlaufspannungen der beiden Sekundärwicklungen.
  • Die Figuren der Zeichnung zeigen schematisch und lediglich als Ausführungsbeispiel vier Möglichkeiten zur Verwirklichung der Erfindung, bei denen die verstellbare Impedanz ein verstellbarer Rheostat ist. In diesen Figuren sind diejenigen Elemente, die dieselbe Rolle spielen oder deren Aufbau derselbe oder sehr ähnlich ist, mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.
  • F i g. 1 zeigt eine einfache Schaltung; F i g. 2 zeigt eine Schaltung mit zwei Rheostaten, die eine vollständigere Veränderung der Helligkeit der Gasentladungslampen gestattet; F i g. 3 zeigt einen Kreis, in dem eine vollständigere Veränderung mittels eines Kommutators ermöglicht wird; F i g. 4 zeigt eine Schaltung mit mehreren Kommutatoren, die noch eine variablere Veränderung der Helligkeit gestatten; F i g. 5 zeigt eine Veränderung der elektrischen Charakteristika eines bestimmten Kreises entsprechend der F i g. 3.
  • Der Kreis gemäß F i g. 1 umfaßt fünf Gasentladungslampen 2, 4, 6, 8, 10, die in Reihe zueinander und zu den Endklemmen der Gesamtheit der beiden Sekundärwicklungen 12, 14 eines Transformators 16 geschaltet sind. Die Sekundärwicklungen 12, 14, die genau die gleichen elektrischen Charakteristika aufweisen, sind zueinander in Reihe geschaltet; ihr gemeinsamer Verbindungspunkt 18 ist, wie allgemein üblich, mit Erde verbunden. Außerdem ist, und dies ist ein wichtiges Merkmal dieser Schaltung, der Punkt 18, in Reihe mit einem Rheostat 20, mit dem Verbindungspunkt 22 zwischen den einander benachbarten elektrischen Gasentladungslampen 4 und 6 verbunden.
  • Die Primärwicklung 24 des Transformators 16 wird durch eine Stromquelle 26, 28 gespeist. Die magnetische Kupplung zwischen der Primärwicklung 24 und den Sekundärwicklungen 12, 14 ist lose, um den Strom in den Röhren zu begrenzen, obgleich die Spannung an deren Anschlußklemmen kleiner wird, wenn der hier durchgehende Strom größer wird. Außerdem ist die Kupplung zwischen den Sekundärwicklungen ausreichend fest, und zwar aus einem Grunde, der weiter unten erläutert werden wird. Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, daß die magnetischen Kupplungen derart sind, daß folgendes gilt: worin E12, E 14 die Spannungen an den Anschlußklemmen der Sekundärwicklungen 12 und 14 sind, wenn keine davon Strom abgibt; El'2 ist die Spannung an den Anschlußklemmen der Sekundärwicklung 12, wenn die Gasentladungslampen 2, 4 brennen und die Gasentladungslampen 6, 8, 10 gelöscht sind; EI'4 ist die Spannung an den Anschlußklemmen der Sekundärwicklung 14, wenn die Gasentladungslampen 6, 8, 10 gelöscht und die Gasentladungslampen 2, 4 gezündet sind.
  • Beispielsweise, können die Wicklungen 12 und 14 in Verbundanordnung oder übereinanderliegend angeordnet sein und können auf einen Teil des magnetischen Kreises des Transformators aufgewickelt sein, das ein magnetischer Shunt mit Luftspalt von demjenigen Teil, auf den die Primärwicklung gewickelt ist, trennt.
  • Die Arbeitsweise der geschilderten Schaltung wird im folgenden beschrieben.
  • Wenn der Widerstand des Rheostats 20 unendlich hoch ist, beispielsweise wenn er die Verbindung zwischen dem Punkt18 und dem Verbindungspunkt22 unterbricht, so werden sämtliche Gasentladungslampen von dem gleichen Strom durchflossen, der durch die Gesamtheit der Sekundärwicklungen 12 und 14 gemeinsam geliefert wird.
  • Wenn, im Gegensatz hierzu, der Widerstand des Rheostats 20 gleich Null ist, so werden die Gasentladungslampen 2 und 4 aus der Sekundärwicklung 12 und die Gasentladungslampen 6, 8, 10 aus der Sekundärwicklung14 gespeist. Die Gesamtheit der Gasentladungslampen 2, 4, deren Zündspannung etwas geringer ist als diejenige der Gesamtheit der Gasentladungslampen 6, 8, 10, zünden zuerst im Laufe jeder Halbperiode; wenn dieses Wiederzünden einmal stattgefunden hat, entsteht ein nennenswerter Streufluß zwischen der Primärwicklung 24 und den Sekundärwicklungen, wodurch nicht nur die Spannung an den Anschlußklemmen der Sekundärwicklung 12, sondern auch an den Anschlußklemmen der Sekundärwicklung 14 vermindert wird. Da die Kupplung zwischen den Sekundärwicklungen fest ist, werden sie von genau demselben Magnetfluß durchflossen, so daß die elektromotorischen Kräfte, die sie erzeugen, beinahe gleich bleiben, oder aber proportional zueinander, wenn ihre Windungszahlen unterschiedlich sind. Die Spannung an den Anschlußklemmen der Sekundärwicklung 14 kann dann zu schwach sein, um ein Wiederzünden der Lampen 6, 8, 10 zu gewährleisten, die dann dunkel bleiben oder vielleicht eine geringe Helligkeit zeigen infolge der kapazitiven Ströme oder infolge ungenügender Isolierung; es genügt hierfür, daß die magnetische Kupplung zwiscfien den beiden Sekundärwicklungen fest genug ist. Je fester die magnetische Kupplung zwischen den beiden Sekundärwicklungen ist, um so geringere Bedeutung hat die zur Löschung notwendige Differenz zwischen den Zündspannungen der Gasentladungslampengruppe 2, 4 einerseits und der Gruppe 6, 8, 10 andererseits.
  • Bei den Zwischenwerten des Widerstandes 20 entsteht an dessen Anschlußklemmen eine Spannung infolge der Tatsache, daß er von einem Strom durchflossen wird, dessen Stärke gleich ist der Differenz zwischen den Strömen, die einerseits durch die Gasentladungslampen 2, 4 und andererseits durch die Gasentladungslampen 6, 8, 10 fließen. Diese Spannung addiert sich vektoriell zu derjenigen der Sekundärwicklung 14, wodurch es möglich wird, die Röhren 6, 8, 10 zu zünden.
  • Umgekehrt subtrahiert sich die Spannung an den Anschlußklemmen des Rheostats 20 von der Spannung der Sekundärwicklung 12 und setzt hierdurch den durch die Lampen 2, 4 fließenden Strom herab.
  • Diese Wirkungen sind um so stärker, je größer der Widerstand 20 ist; sie führen zu einer Gleichmäßigkeit der Helligkeit der verschiedenen Gasentladungslampen, wenn dieser Widerstand unbegrenzt groß ist, wie weiter oben erläutert.
  • Die in dem Rheostat 20 verbrauchte Leistung infolge des Joule-Effekts ist um so geringer, je fester die Kupplung zwischen den beiden Sekundärwicklungen ist.
  • Wenn man mit 1" den Strom in den Lampen bezeichnet, wenn der Widerstand 20 unendlich groß ist, so ergibt sich die folgende Veränderung, wenn man den Widerstand des Rheostats progressiv von Null auf unendlich groß verstellt: Der Strom in den Lampen 2, 4 ändert sich von etwas mehr als 2 i" bis zu i, und der Strom in den Lampen 6, 8, 10 verändert sich von Null auf 4.
  • Die umgekehrte Bewegung des Läufers des Rheostats ergibt einen umgekehrten Verlauf der Helligkeiten.
  • Die Schaltung gemäß F i g. 1 läßt sich in vielfacher Art und Weise abwandeln. Die Entladungslampen können von unterschiedlichen Typen sein und auch in anderer Anzahl als fünf vorgesehen sein; die Sekundärwicklungen können unterschiedliche elektrische Charakteristika aufweisen, in welchem Falle dann der Quotient zwischen ihren Leerlaufspannungen sich vom Quotient der Wieder-Zündspannungen der zugehörigen Lampengruppen unterscheidet.
  • Bei der Wahl des Querschnitts des Drahtes der Sekundärwicklung 12 und bei der Dimensionierung der Gasentladungslampen 2, 4 und ihrer Elektroden hat man zu beachten, daß, wenn der Widerstand 20 gleich Null ist, der Strom 1. in der Sekundärwicklung 12 höher ist als der normale Strom 4 bei unendlich großem Widerstand 20, wobei die Beziehung zwischen i. und i" in erster Näherung die folgende ist:
    im Anzahl der Windungen 12 und 14
    in Anzahl der Windungen 12
    Die Schaltung gemäß F i g. 1 gestattet keine Sen-,kung der Helligkeit der Gasentladungslampen 2 und 4 auf einen geringeren Wert oder auf Null. Die in den F i g. 2, 3 und 4 dargestellten Varianten weisen diesen Nachteil nicht auf.
  • Die Schaltung gemäß F i g. 2 weist zwei Rheostate 20, 30 auf, die entweder unabhängig oder auch nicht unabhängig voneinander betätigt werden und die an zwei verschiedene Verbindungspunkte 22, 32 zwischen einander benachbarten Gasentladungslampen angeschlossen sind.
  • Die Wirkungsweise ist folgendermaßen: Wenn angenommen wird, daß man die dargestellte Einstellung vorgenommen hat, in der der Widerstand des Rheostats 20 gleich Null und der des Rheostats 30 unendlich groß ist, so hat die Helligkeit der Gesamtladungslampen 2, 4 ihren Maximalwert, während die Helligkeit der Entladungslampen 6, 8, 10 gering oder Null ist.
  • Wenn man den Widerstand des Rheostats 20 erhöht, so wird die Helligkeit der Gasentladungslampen 2, 4 geringer und diejenige der Entladungslampen 6, 8, 10 größer; wenn der Widerstand des Rheostats 20 unendlich hoch gemacht wird, so fließt derselbe Strom durch sämtliche Gasentladungslampen. Diese Veränderung entspricht derjenigen, die bereits in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben worden ist.
  • Wenn man darauf, während man den Rheostat 20 in der Einstellung auf unendlich großen Widerstand beläßt, den Widerstand des Rheostats 30 progressiv bis auf Null verringert, so erhöht sich die Helligkeit der Lampen 8 und 10, während diejenige der Lampen 2, 4, 6 geringer wird und bis auf Null herabgeht; in ähnlicher Weise, wie dies bereits für die Lampen 6, 8, 10 bei der Schaltung nach F ig. 1 beschrieben worden ist, genügt die durch die Sekundärwicklung 12 erzeugte Spannung nicht, um die Gasentladungslampen 2, 4, 6 wieder zu zünden, weil der Streufluß infolge des Stromes in der Sekundärwicklung 14 diese Spannung verringert.
  • Die beiden Entladungslampengruppen 2, 4 und 8, 10 haben daher Helligkeiten, die sich in umgekehrtem Sinne verändern, und zwar zwischen Null und einem Maximalwert. Die Gasentladungslampe 6 weist eine Veränderung auf, die keiner der Veränderungen dieser beiden Gruppen entspricht. Dieser Unterschied kann vorteilhaft ausgenutzt werden, um einen zusätzlichen Leuchteffekt zu erzielen, oder man kann auch diese Gasentladungslampe mit einer Maske versehen; im letztgenannten Falle ist es vorteilhaft, den Raumbedarf dieser Entladungslampe 6 zu verringern, indem man ihre Länge beträchtlich kleiner macht und den Druck des Füllgases erhöht.
  • Die Schaltung nach F i g. 3 ergibt die gleichen Lichtwirkungen wie diejenige nach F i g. 2. Sie weist nur einen einzigen Rheostat 20 auf, jedoch gestattet ein Umschalter 34, diesen Rheostat wahlweise mit der Verbindungsstelle 22 oder mit der Verbindungsstelle 32 zu verbinden.
  • In der in F i g. 3 mit einer ausgezogenen Linie dargestellten Einstellung des Umschalters entspricht die Schaltung derjenigen nach F i g. 2 in dem Falle, in dem der Rheostat 30 einen unendlich großen Widerstand aufweist. In der gestrichelt dargestellten Lage entspricht die Schaltung derjenigen der F i g. 2 für den Fall, daß der Rheostat 20 einen unendlich großen Wert aufweist. Es ist vorteilhaft, den Umschalter 34 nur dann umzuschalten, wenn der durch ihn hindurchfließende Strom Null oder sehr gering ist; man vermeidet auf diese Weise Rundfunkstörungen und eine schnelle Abnutzung der Kontakte des Umschalters. Um die Einhaltung dieser Bedingung zu gewährleisten, kann man den Umschalter oder eine Verriegelung für den Umschalter von der Steuerung des Rheostats in der Weise steuern, daß der Umschalter nur dann betätigt werden kann, wenn der Rheostat auf seinen Höchstwert eingestellt ist.
  • Wenn der Strom in einer der Entladungslampengruppen Null ist, so kann man leicht Umschaltungen in dieser Gruppe vornehmen, um einen späteren Leuchteffekt vorzubereiten. F i g. 4 zeigt eine Schaltung dieser Art.
  • Diese Schaltung unterscheidet sich von derjenigen nach F i g. 1 durch die Hinzufügung von zwei Gasentladungslampen 36, 38 und zwei Umschaltern 40, 42. Der Umschalter 40 gestattet die wahlweise Einschaltung der Entladungslampe 4 oder der Entladungslampe 36; der Umschalter 42 spielt dieselbe Rolle für die Gasentladungslampen 8 und 38. Um Rundfunkstörungen und Abnutzung auszuschalten, werden diese Umschalter nur dann umgeschaltet, wenn sie von einem nur geringen Strom oder dem Strom Null durchflossen werden; dies findet statt, wenn der Widerstand des Rheostats 20 gleich Null ist, und, für den Umschalter 42 zusätzlich nur dann, wenn der Umschalter 34 in der durch ausgezogenen Strich dargestellten Stellung ist, für den Umschalter 40 dagegen nur dann, wenn der Umschalter 34 in der durch einen gestrichelten Strich dargestellten Stellung ist.
  • Die Schaltung nach F i g. 4 kann beispielsweise in der folgenden Art und Weise zur Kennzeichnung eines Verkaufsgeschäfts für Automobile und Motorräder verwendet werden. Die Gasentladungslampen 2 und 10 lassen die Bezeichnungen »AUTO« bzw. »MOTO« sichtbar werden; die Helligkeiten dieser Bezeichnungen verändern sich in umgekehrtem Sinne zueinander zwischen Null und einem Maximum. Die Entladungslampen 4, 8, 36, 38 erzeugen Licht unterschiedlicher Farben und beleuchten ein durchscheinendes Schild, auf das der Name des Händlers auf-(reschrieben ist; dieses Schild zeigt dann also eine Farbe, die sich dauernd und progressiv verändert, je- doch erleidet seine Beleuchtung keine Unterbrechung.
  • Die von- Schaltungen gemäß der Erfindung gespeisten Beleuchtungseinrichtungen können dazu verwendet werden, um die Beleuchtung von zwei Schaufenstern oder Ladenschildern desselben Geschäfts in zueinander umgekehrtem Sinne zu verändern. Man kann die erfindungsgemäßen Schaltungen auch dazu verwenden, um ein einziges Schaufenster oder ein einziges Schild derart zu beleuchten, daß die Lichtfarbe sich progressiv ändert, wobei also dann die beiden Gasentladungslampengruppen unterschiedliche Lichtfarben erzeugen.
  • Für Reklameanzeigen, beispielsweise auf Dächern, die aus großem Abstand angesehen werden, kann jede Gasentladungsröhre der einen Gruppe so nahe bei einer Entladungslampe der anderen Gruppe angebracht werden, daß der Betrachter die beiden Entladungslampen nicht voneinander unterscheiden kann. Er wird dann den Eindruck einer einzigen Gasentladungslampe haben, die progressiv ihre Farbe ändert. F i g. 5 zeigt die Veränderung der elektrischen Kennwerte einer Ausführungsform der Schaltung gemäß F i g. 3, wenn der Widerstand des Rheostats 20 sich zwischen Null und 150 000 Ohm verändert. Bei diesem letztgenannten Wert ist der durch den Rheostat fließende Strom nicht mehr als ein Bruchteil eines Milliamperes; dieser Strom erzeugt praktisch keinerlei Ungleichmäßigkeit zwischen den Leuchtwerten der verschiedenen Lampen und führt auch zu keiner Störungserzeugung oder zu einem schnellen Verschleiß, wenn man den Umschalter umschaltet. Es ist daher überflüssig, daß der Rheostat einen noch größeren Widerstand aufweist.
  • Bei dieser Ausführungsform ist jede Sekundärwickhing so ausgebildet, daß sie 0,025 A im Dauerbetrieb und eine Spannung von 3000 V im Leerlauf abgibt. Die Gasentladungslampen 2, 4, 8, 10 haben jede eine Länge von 3 m, einen Innendurchmesser von 14 mm und eine Füllung aus Argon und Quecksilberdampf unter niedrigem Druck.
  • Die Gasentladungslampe 6 hat nur eine Länge von 2 m, ist aber sonst ausgebildet wie die übrigen Gasentladungslampen.
  • Die Kurve 46 zeigt die Veränderung der Intensität in den Gasentladungslampen 2, 4, und die Kurve 48 die Intensität in den Gasentladungslampen 6, 8, 10 an, wenn sich der Widerstand des Rheostats von Null bis zu 150 000 Ohm verändert, wobei der Umschalter 34 sich in derjenigen Stellung befindet, die mit ausgezogenem Strich dargestellt ist. Beim Wert von 150 000 Ohm des Rheostats werden sämtliche Entladungslampen von einem Strom von etwa 0,020 A durchflossen. Die Kurve 50 zeigt den Verlust im Rheostat, die abgeleitet werden muß, und die Kurve 52 zeigt die durch diesen Rheostat fließende Stromstärke.
  • Wenn der Umschalter in der gestrichelt dargestellten Lage ist, so verändert sich die Intensität in den Gasentladungslampen 8, 10 in derselben Weise, wie vorher diejenige in den Gasentladungslampen 6, 8,10.
  • Die Erfahrung zeigt, daß man auch zu einer befriedigenden Wirkung gelangt, indem man den Rheostat, der praktisch kontinuierlich verstellbar ist, durch einen Umschalter und eine Reihe von Widerständen ersetzt, die nacheinander die folgenden Widerstandswerte erzeugen: 0; 7000 Ohni; 20 000 Ohm; 40 000 Ohm; 70 000 Ohin; 150 000 Ohm.
  • Außer den bereits erwähnten Varianten können die beschriebenen Schaltungen im Rahmen der Erfindung auch noch dadurch abgewandelt werden, daß man beispielsweise den Rheostat durch eine verstellbare Impedanz anderer Art ersetzt, beispielsweise durch eine Selbstinduktionsspule, von der ein Teil des magnetischen Kreises beweglich ist, um ihre Impedanz durch Veränderung eines oder mehrerer Luftspalte zu verstellen. Die Steuerung des Rheostats sowie der Umschalter, falls solche vorhanden sind, kann von Hand erfolgen, damit ein Bedienungsmann die Lichtwirkungen nach Belieben verändern kann; diese Steuerung kann je- doch auch durch eine Maschine durchgeführt werden, die eine zyklische Wiederholung verschiedener Lichtwirkungen hervorruft.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung von zwei Gasentladungslampen oder Gruppen von solchen in Reihe geschalteten Gasentladungslampen, die in Reihe geschaltet von den nicht gemeinsamen Enden zweier Sekundärwicklungen eines Transformators gespeist werden, wobei die Sekundärwicklungen das andere Ende gemeinsam haben und ihre gegenseitige Kopplung nicht lose ist, während die Kopplung der Gesamtheit der beiden Sekundärwicklungen mit der Primärwicklung lose ist, beispielsweise durch Verwendung eines magnetischen Nebenschlusses, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zur gegenläufigen Veränderung der Helligkeit der beiden Gasentladungslampen bzw. Gruppen von Gasentladungslampen das ge>--meinsame Ende (18) beider Sekundärwicklungen (12, 14) mit mindestens einer Verbindungsstelle zwischen zwei benachbarten Gasentladungslampen über eine verstellbare Impedanz (20) verbunden ist, wobei das Verhältnis der Brennspannungen der auf der einen und der auf der anderen Seite dieses Anschlußpunktes liegenden Gasentladungslampen oder Gruppen von Gasentladungslampen anders ist als das Verhältnis der Leerlaufspannungen der beiden Sekundärwicklungen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Ende beider Sekundärwicklungen über zwei verstellbare Impedanzen (20, 30) mit zwei Verbindungsstellen zwischen benachbarten Gasentladungslampen verbunden ist (F i g. 2). 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umschalter (34) vorgesehen ist, mit dem die verstellbare Impedanz wahlweise entweder mit der einen oder anderen mehrerer Verbindungsstellen zwischen benachbarten Gasentladungslampen zu verbinden ist oder aber gleichzeitig mit zwei solcher Verbindungsstellen. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines weiteren Umschalters (40 bzw. 42) wahlweise eine Gasentladungslampe oder Gasentladungslampenreihe durch eine andere Gasentladungslampe ersetzbar ist (F i g. 4). 5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare Impedanz ein Widerstand ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 046 374.
DEP36756A 1964-05-22 1965-05-11 Schaltungsanordnung von zwei Gasentladungslampoen oder Gruppen von in Reihe geschalteten Leuchtroehren Pending DE1237685B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2046374A (en) * 1934-03-24 1936-07-07 Packard Properties Inc Electrostatic bypass member

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