DE1237285B - Seilwinde an Fahrzeugen - Google Patents

Seilwinde an Fahrzeugen

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DE1237285B
DE1237285B DE1964P0034607 DEP0034607A DE1237285B DE 1237285 B DE1237285 B DE 1237285B DE 1964P0034607 DE1964P0034607 DE 1964P0034607 DE P0034607 A DEP0034607 A DE P0034607A DE 1237285 B DE1237285 B DE 1237285B
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DE
Germany
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rope
driven
tensioning device
gear
cable
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Pending
Application number
DE1964P0034607
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Eyb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
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Publication date
Application filed by Dr Ing HCF Porsche AG filed Critical Dr Ing HCF Porsche AG
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Publication of DE1237285B publication Critical patent/DE1237285B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/28Other constructional details
    • B66D1/36Guiding, or otherwise ensuring winding in an orderly manner, of ropes, cables, or chains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0183Details, e.g. winch drums, cooling, bearings, mounting, base structures, cable guiding or attachment of the cable to the drum
    • B66D2700/0191Cable guiding during winding or paying out

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Seilwinde an Fahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Seilwinde an Fahrzeugen mit einer Seilspannvorrichtung, die zwei unter der Wirkung von Federn stehende, angetriebene Seilrollen umfaßt.
  • Es ist bereits eine Seilspannvorrichtung bekannt, bei welcher die Rollen beim Einholen des Seiles dieses zwangläufig festklemmen, wobei die Reibwirkung durch das Antriebsaggregat für die Seilwinde zusätzlich überwunden werden muß. Das bedeutet, daß die Teile der Spannvorrichtung der Winde und das Antriebsaggregat überdimensioniert sein müssen und daß der Verschleiß der Teile sehr hoch ist.
  • Es ist auch weiter eine Seilspannvorrichtung bekannt, die drei Rollen umfaßt, von denen lediglich eine entsprechend der Seilbewegung über ein Zugorgangetriebe angetrieben wird. Die restlichen zwei Rollen dienen lediglich zur Führung des Seiles und zum Anpressen desselben an die treibende Rolle. Es ist somit nur eine relativ kleine wirksame Reibfläche vorhanden, so daß der Anpreßdruck durch die Laufrollen übermäßig groß sein muß. Insbesondere bei starken Drahtseilen müssen starke Druckfedern vorgesehen werden, die eine schwere, für den Einbau in ein Fahrzeug nachteilige Ausbildung der Halterung voraussetzen. Der Verschleiß der Teile bei dieser Vorrichtung ist ebenfalls entsprechend groß. Auch der Antrieb der Rolle durch ein Zugorgangetriebe ist beim Einbau in ein Fahrzeug nachteilig, da zusätzliche Verkleidungen, Schmiervorrichtungen und darüber hinaus eine Spannvorrichtung für das Zugorgan erforderlich sind.
  • Demgegenüber ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß beide Seilrollen der Spannvorrichtung angetrieben werden, wobei ihr Antrieb formschlüssig und synchron von einem hydrostatischen Aggregat erfolgt. Dadurch wird erreicht, daß die beiden Rollen der Spannvorrichtung beim Auslassen und Einholen des Seiles voll wirksam sind. Durch die hierbei erreichte Vergrößerung der Arbeitsfläche sind keine so hohen einzelnen Federbelastungen notwendig, so daß der Aufbau der Haltevorrichtung einfach und ihr Gewicht gering ist. Der Antrieb der Spannrollen durch ein hydrostatisches Aggregat bringt eine weitgehende Vereinfachung der Anlage mit sich. Wirkt das hydrostatische Aggregat beim Auslassen des Seiles als Antriebsmotor, so kann das gleiche Aggregat beim. Einholen des Seiles als Pumpe verwendet werden, wobei es vom Seil angetrieben wird und automatisch das Seil zwischen der Trommel und der Spannvorrichtung gespannt hält. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die eine der beiden Seilrollen über eine längenveränderliche Doppelgelenkwelle angetrieben.
  • In der Zeichnung, in welcher eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist, ist F i g. 1 ein schematischer Längsschnitt durch ein Kraftfahrzeug, enthaltend eine Zugwinde und eine Seilspannvorrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine Seitenansicht der Seilspannvorrichtung in größerem Maßstab und F i g. 3 ein Schnitt nach der Linie III-III der F i g. 2. Das Kraftfahrzeug 1 besitzt eine am Boden 2 des Fahrzeuges befestigte Konsole 3, die eine drehbar gelagerte Trommel 4 trägt. Die Trommel 4 ist mit einem Zahnkranz 5 versehen, in welchen ein Zahnrad 6 einer Antriebsvorrichtung 7 eingreift. Die Antriebsvorrichtung 7 umfaßt beispielsweise ein Getriebe und einen hydraulischen Motor, der von einer in der Zeichnung nicht dargestellten und von der Antriebsbrennkraftmaschine des Fahrzeuges angetriebenen Flüssigkeitspumpe mit Drucköl beschickt wird.
  • Die Trommel 4 dient zur Aufnahme eines Seiles 8 und ist derart ausgebildet, daß eine mehrfache, bei der dargestellten Trommel viermalige Seilumschlingung und mehrere Seillagen auf der Trommel möglich sind.
  • Das Seil 8 steht kraftschlüssig mit einer Spannvorrichtung 9 in Verbindung. Die Spannvorrichtung 9 wird durch ein hydraulisches Aggregat 10 unter Zwischenschaltung eines Getriebes 11 angetrieben. Das Aggregat 10 kann auch einen Elektromotor darstellen. Das hydraulische Aggregat kann beispielsweise gleichfalls von der durch die Antriebsbrennkraftmaschine des Fahrzeuges angetriebenen Pumpe mit Drucköl beschickt werden.
  • Das Getriebe 11 umfaßt zwei parallel zueinander liegende Wellen 12, 13, wobei die Welle 12 mit dem hydraulischen Aggregat 10 drehfest verbunden ist. An der Welle 12 ist ein Zahnrad 14 befestigt, das mit einem Zahnrad 15 kämmt. Dieses Zahnrad ist mit einem weiteren Zahnrad 16 zu einem Doppelzahnrad vereinigt, das frei drehbar auf der Welle 13 gelagert ist. Durch das Zahnrad 16 wird ein weiteres, aus Zahnrädern 17 und 18 bestehendes Doppelzahnrad angetrieben, das ebenfalls frei drehbar auf der Welle 12 lagert. Hierbei steht das Zahnrad 16 mit dem Zahnrad 17 in Verbindung, und das Zahnrad 18 kämmt mit einem Zahnrad 19, weiches drehfest mit der Welle 13 verbunden ist. Die Welle 13 treibt eine Seilrolle 20 der Spannvorrichtung 9.
  • Die Spannvorrichtung umfaßt noch eine weitere Seilrolle 21, die neben der Seilrolle 20 derart angeordnet ist, daß eine kraftschlüssige Führung des Seiles 8 zwischen den Rollen möglich ist (F i g. 3).
  • Die Seilrolle 21 (F i g. 3) ist auf einer Welle 22 befestigt, die über eine Gelenkwelle 23 mit einem Zapfen 24 in Verbindung steht, auf dem ein Zahnrad 25 drehfest angeordnet ist. Das Zahnrad 25 kämmt mit einem Zahnrad 26, welches auf der Welle 13 befestigt ist. Damit werden beide Rollen 20 und 21 mit gleicher Drehzahl von dem hydraulischen Aggregat 10 angetrieben. Das Getriebe 14 bis 19 weist eine Gesamtuntersetzung auf, die der Untersetzung im Antrieb der Trommel 4 zwischen Zahnrad 6 und dem Zahnkranz 5, gegebenenfalls einem weiteren Getriebe in der Antriebsvorrichtung 7 unter Berücksichtigung des Aufwickeldurchmessers des Seiles auf der Trommel entspricht. In dem Getriebezug können, wenn notwendig, auch drehelastische Mittel zwischengeschaltet sein.
  • Die Seilrolle 21 ist in einem Gehäuse 27 untergebracht, das, wie in F i g. 3 prinzipiell dargestellt, zwischen Anschlägen bzw. Wandteilen 28,29 geführt ist. Das Gehäuse 27 steht unter der Wirkung einer Feder 30, die das Gehäuse 27 und damit die Rolle 21 in Richtung der Rolle 20 verschiebt und den Kraftschluß zwischen dem Seil 8 und den Rollen 20, 21 bewirkt. Hierfür ist in die Gelenkwelle 23 eine Schiebehülse 31 zwischengeschaltet.
  • Die Zugwinde, die die Trommel 4 und die Spannvorrichtung 9 aufweist, ist innerhalb des Fahrzeuges 1 untergebracht, wobei die Spannvorrichtung 9 benachbart einer Stirnwand 32 des Kraftfahrzeuges liegt. In der Stirnwand 32 ist eine durch einen Deckel 33 verschließbare Öffnung 34 vorgesehen; durch welche das Seil ausgezogen und eingeholt werden kann. Die Trommel 4 ist im Fahrzeug in solchem Abstand von der Spannvorrichtung 9 angeordnet, daB der Auslenkwinkel a des Seiles maximal 5° beträgt.
  • In der Ruhestellung ist das Seil, wie in F i g. 1 dargestellt, in das Fahrzeug eingeholt, und der Deckel 33 ist in die Öffnung 34 eingesetzt. Zum Auslassen des Seiles 8 wird der Deckel 33 entfernt und das hydraulische Aggregat 10 der Spannvorrichtung 9 sowie der Hydro-Motor der Antriebsvorrichtung 7 für die Trommel 4 mit Druckflüssigkeit beschickt und beide damit in Tätigkeit gesetzt. Durch den gleichzeitigen Antrieb bleibt der Seilabschnitt zwischen der Spannvorrichtung 9 und der Trommel 4 stets gespannt.
  • Beim Einholen des Seiles 8 wird lediglich das hydraulische Aggregat 10 in der Antriebsvorrichtung 7 mit Druckflüssigkeit beschickt und damit die Trommel 4 angetrieben. Dem hydraulischen Aggregat 10 wird in diesem Fall kein Drucköl zugeführt. Dieses wird vielmehr durch die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Seil 8 und den Rollen 20, 21 durch das Seil angetrieben und wirkt hierbei als Pumpe. Dadurch wird erreicht, daß auch beim Einholen des Seiles eine bestimmte Seilspannung zwischen Spannvorrichtung 9 und der Trommel 4 aufrechterhalten wird. Durch den geringen Auslenkwinkel a des Seiles 8 kann sich das Seil gleichmäßig auf der Trommel aufwickeln, ohne daß eine besondere Vorrichtung hierzu erforderlich ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Seilwinde an Fahrzeugen mit einer Seilspannvorrichtung, die zwei unter der Wirkung von Federn stehende, angetriebene Seilrollen umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daßbeideSeilrollen (20, 21) der Spannvorrichtung (9) angetri&-ben werden, wobei ihr Antrieb formschlüssig und synchron von einem hydrostatischen Aggregat (10) erfolgt.
  2. 2. Seilwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine (21) der beiden Seilrollen (20,21) über eine längenveränderliche Doppelgelenkwelle (23) angetrieben wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1834 698; österreichische Patentschrift Nr. 30 912; schweizerische Patentschrift Nr. 255198; französische Patentschrift Nr.1038 252; USA: Patentschrift Nr. 2 042 481.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT30912B (de) * 1905-07-04 1907-12-10 Benrather Maschinenfabrik Acti Windevorrichtung mit Festhaltevorrichtung für die auf der Trommel befindlichen Seilwindungen.
US2042481A (en) * 1935-05-27 1936-06-02 Joseph C Patterson Device for paying out a hoisting line
CH255198A (de) * 1946-01-15 1948-06-15 Ag Rapid Motormaeher Verfahren und Einrichtung zum Straffhalten eines Seils auf einer Seiltrommel.
FR1038252A (fr) * 1951-06-08 1953-09-28 Hillairet Ets Perfectionnements aux installations à cabestans électriques notamment à celles pour le halage de matériel courant
DE1834698U (de) * 1961-05-12 1961-07-13 Wolff Emil Maschf Seilfuehrung an schrapperhaspeln, winden u. dgl.

Patent Citations (5)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1834698U (de) * 1961-05-12 1961-07-13 Wolff Emil Maschf Seilfuehrung an schrapperhaspeln, winden u. dgl.

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