DE1237256B - Vorrichtung zum Weiterleiten von auf mehreren Rundstrickmaschinen hergestellten Struempfen - Google Patents

Vorrichtung zum Weiterleiten von auf mehreren Rundstrickmaschinen hergestellten Struempfen

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DE1237256B
DE1237256B DES82911A DES0082911A DE1237256B DE 1237256 B DE1237256 B DE 1237256B DE S82911 A DES82911 A DE S82911A DE S0082911 A DES0082911 A DE S0082911A DE 1237256 B DE1237256 B DE 1237256B
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Germany
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collecting
suction
venturi tube
sluice
ejection
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DES82911A
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English (en)
Inventor
Rene Azemard
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FILATURES DE SOIE DES HAUTE CE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/02Directly conveying the articles, e.g. slips, sheets, stockings, containers or workpieces, by flowing gases

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Weiterleiten von auf mehreren Rundstrickmaschinen hergestellten Strümpfen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Weiterleiten von auf mehreren Rundstrickmaschinen hergestellten Strümpfen, deren Warenabzugsrohre in einen gemeinsamen Abzugskanal mit einem Sammelbehälter münden, welcher durch einen Rost mit dem Saugstutzen eines Sauggebläses verbunden ist.
  • Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine pneumatische Vorrichtung zu schaffen, die es erlaubt, sowohl mit einem und demselben Luftstrom die genaue Erzeugung eines erforderlichen Unterdrucks zum einwandfreien Abziehen der Strümpfe während des Strickens als auch ihre Weiterleitung von der Rundstrickmaschine zu einem geeigneten Sammelbehälter zu gewährleisten sowie ihre Kontrolle an den einzelnen Rundstrickmaschinen zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in dem Abzugskanal ein Kontrollkasten zwischengeschaltet und der Sammelbehälter als Sammeltrichter mit einer Auswurfschleuse ausgebildet ist.
  • Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß gegenüber einer Vorrichtung des Standes der Technik zur Beförderung von aus den Rundstrickmaschinen kommenden Strümpfen auf zwei voneinander unabhängige Luftkreisläufe verzichtet werden kann, wodurch sich nicht nur eine wesentlich weniger störanfällige Funktion ergibt, sondern darüber hinaus bei gleicher Kapazität ein großer Teil der Gestellungskosten eingespart werden kann.
  • Der Gegenstand vorliegender Erfindung wird zum Zweck der Erläuterung im folgenden an Hand der Zeichnungen im einzelnen beschrieben, wobei verschiedene Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind. In den Zeichnungen stellt dar F i g. 1 in perspektivisch schematischer Ansicht eine Rundstrickmaschine, deren pneumatische Abzugsvorrichtung mit der Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung verbunden ist, F i g. 2 in schematischer Ansicht die Verbindung einer Reihe von Rundstrickmaschinen mit der pneumatischen Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung, Fig.3 einen Teilschnitt, der die Wirkungsweise des oberen Teils des Kontrollkastens für die Strümpfe bei deren Austritt aus der Rundstrickmaschine in vergrößerter Darstellung zeigt, F i g. 4 einen Aufriß, der die Vorrichtung zum Steuern einer Klappe, die am oberen Teil des obenerwähnten Kontrollkastens angeordnet ist, darstellt, Fig.5 eine perspektivische Ansicht des Teils, der in F i g. 3 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist, in vergrößerter Darstellung, F i g. 6 eine Teilansicht des Sammeltrichters für die Strümpfe mit seiner Auswurfschleuse, F i g. 7 eine andere Ausführungsform der Auswurfschleuse gemäß F i g. 6, F i g. 8 einen Schnitt nach VIII-VIII gemäß Fig. 7, F i g. 9 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform, die man an Stelle des in F i g. 1, 2 und 6 dargestellten Sammeltrichters und seiner Auswurfschleuse verwenden kann, und Fig. 10 eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß F i g. 9.
  • Was die Zeichnung und insbesondere die Fig. 1 bis 6 anbetrifft, sieht man, daß bei allen Rundstrickmaschinen 1, die beispielsweise in einer Linie angeordnet sein können (Fig. 2), ein Abzugsrohr 2, in welches der Strumpf 3 (F i g. 2) beim Strickvorgang abgezogen wird, mittels einer Rohrleitung 4 mit einem Sammelkanal 5 verbunden ist, der in einem Sammeltrichter 6 endet, dessen oberer Teil durch eine Rohrleitung 7 mit einem Sauggebläse 8 verbunden ist.
  • Der Sammelkanal 5 verläuft, von links nach rechts betrachtet, so von den Abzweigstellen 4 bis zum Sammeltrichter 6, daß die Geschwindigkeit der durch das Sauggebläse 8 angesaugten Luft in dem Sammelkanal konstant bleibt.
  • Zwischen dem Abzugsrohr 2 und der Verbindungsstelle mit dem Sammelkanal 5 ist ein Kontrollkasten angebracht, der stets mit 9 bezeichnet ist und der es einem Arbeiter nach seinem Gutdünken ermöglicht, den Strumpf herauszunehmen, der gerade aus der Maschine im gestrickten Zustand herauskommt.
  • An den oberen Bereich des Kontrollkastens 9 ist eine mit lOa bezeichnete Klappe 10 (Fig. 3 und 4) angelenkt, deren Öffnung und Schließbewegungen periodisch durch die Hauptsteuertrommel 11 der Rundstrickmaschine (s. F i g. 1 und 4) gesteuert werden, je nachdem die jeweilige Phase des Strickens eine Ansaugung erforderlich macht oder nicht.
  • In der Nähe der Klappe 10 ist ein Verschluß 12 angeordnet, der von Hand gesteuert wird und der beispielsweise aus einem Rost oder einer perforierten Platte besteht, welcher in geschlossenem Zustand die Strumpfweiterleitung blockiert, jedoch die Luft hindurchströmen läßt.
  • Ein türartiger Teil 13, welcher gleichfalls von Hand betätigt wird, ist auf dem Kontrollkasten 9 angeordnet, um das Herausnehmen der Strümpfe zu ermöglichen, wenn dies durch den geschlossenen Verschluß 12 blockiert ist.
  • Der Verschluß 12, die Tür 13 und die Klappe 10 sind derart aufeinander abgestimmt, daß sie im offenen Zustand das Fördern der Strümpfe nicht stören.
  • Der Sammeltrichter 6 besitzt auf seinem oberen Teil einen Rost 14 (F i g. 2 und 6) und an seinem unteren Teil eine Auswurfschleuse 15, welche im folgenden im einzelnen beschrieben ist.
  • Der Zuschnitt und die Dimensionen des Sammeltrichters 6 sind derart berechnet, daß die Geschwindigkeit der Saugluft unterhalb des Rostes 14 in solch ausreichendem Maße reduziert wird, daß ein Hineinfallen des Strumpfes infolge seiner Schwere in die Auswurfschleuse 15 ermöglicht ist.
  • Die Auswurfschleuse 15 besitzt zwei dichtende Klappen 16 und 17, die derart aufeinander abgestimmt sind, daß sich beim Schließen der einen die andere öffnet, um das Austreten des in der Auswurfschleusel5 vorhandenen Strumpfes zu ermöglichen (s. Pfeil F3 in Fig. 1).
  • Das Betätigen der Klappen 16 und 17 kann von Hand geschehen, gegebenenfalls mit Hilfe einer elektromagnetischen Vorrichtung 18 (s. F i g. 6), welche mit einem Zeitrelais verbunden ist, oder auch mit Hilfe einer elektronischen Vorrichtung 19 (s. F i g. 7 und 8).
  • Unterhalb der Auswurfschleuse 15 ist eine Auffangvorrichtung 20, die auf ein Gestell 21 montiert ist.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Am Ende des Strickvorgangs wird der Strumpf 3, der nicht mehr in dem Nadelzylinder der Maschine festgehalten wird, durch den Sog, der durch das Sauggebläse 8 erzeugt wird, weggeführt. Er bewegt sich durch das Abzugsrohr 2, den unteren Teil der Rohrleitung 4, den Kontrollkasten 9, wobei der Verschluß 12 und die Klappe 10 offen sind, tritt dann in den oberen Teil der Rohrleitung 4 und sodann in den Sammelkanal 5 ein, in welchem er in den Sammeltrichter 6 geführt wird, von wo er auf die obere Klappe 16 der Auswurfschleuse 15 fällt, die sich in geschlossenem Zustand befindet. Bei Öffnung der Klappe 16 fällt der Strumpf in die Auswurfschleus bzw. auf die Klappe 17 und schließlich nach Öffnun der Klappe 17 in die Auffangvorrichtung 20.
  • Der Strumpf trägt bezüglich des Strickens eine be sondere Markierung, die es erlaubt, jeweils die Strick maschine zu identifizieren, welche den betreffende Strumpf gestrickt hat. Er wird bei seiner Ankunft i der Auffangvorrichtung 20 geprüft.
  • Der Sammeltrichter 6 und die Auswurfschleuse 1 werden bei einer anderen Ausführungsform durc: eine Vorrichtung ersetzt, die in F i g. 9 dargestellt isl welche einen Behälter 6 a aufweist, in dessen Innere das Ende des Ansaugkanals 5 unter dichtem Ab schluß nach außen eindringt. Der Behälter 6a ist mi dem Sauggebläse 8 durch die Rohrleitung 7 verbun den und besitzt eine Verjüngung 6 b, an welche sic] das Venturirohr 35 anschließt.
  • Der Strumpf, der in dem mittleren Teil des Behäl ters 6 a durch den Sammelkanal 5 ankommt, wirz durch seine eigene kinetische Energie gegen die Ver jüngung 6b bewegt, während die Saugluft gemäß de Pfeile F1 in Richtung zum hinteren Ende des besag ten Behälters 6 a angelenkt werden, wo sie durch ein Rohrleitung 7 austreten und zum Ansaugventilator strömen.
  • Das Venturirohr 35 wirkt dem Eintritt der Luft u den Behälter 6a entgegen, in welchem an sich Unter druck herrscht, wobei die Einströmung an kompri mierter Luft sich derart regelt, daß ein schwache Luftstrom am Ausgang (s. Pfeile F2 in Fig. 9) vor handen ist. Der Strumpf wird durch den Luftstrom fortgeführt, verläßt das Venturirohr und fällt in di Auffangvorrichtung 20 (Pfeile F 3 in F i g. 1 und 9) Bei der in F i g. 10 dargestellten Ausführungsforn wird an Stelle des Luftaustritts aus dem Behälter 6 in einer Richtung, die der ursprünglichen um 180' entgegengesetzt ist, ein Austritt der Luftströme F 1 u einer Richtung bewirkt, die nur um 900 verändert isl und zwar infolge des Knicks 7 a, während di Strümpfe 3 ihren geradlinigen Weg fortsetzen und i das Venturirohr 35 hineinwandern, aus welchem si sodann wieder aus der Vorrichtung gemäß Fig.! herausgeschleudert werden.
  • Das Ausgangsrohr 35 a des Venturirohrs ist kur venartig ausgeweitet und damit derart beschaffer daß eine maximale Reduzierung der Geschwindig keit der austretenden Luft erfolgt und damit auch de Fallgeschwindigkeit der Strümpfe bei F3.
  • Um eine Verminderung des Verbrauchs an kom primierter Luft zu erreichen, kann man vorteilhafter weise folgende Vorrichtung verwenden: Im Ankunftsabschnitt des Sammelkanals 5 ist ein Prallplatte 36, die angemessen gebogen ist, eingesetz und bei 37 angelenkt, wobei diese Prallplatte eine Mikroschalter 38 steuert, dessen Schließung über efl zwischengeschaltetes Zeitverzögerungsrelais 40 di Öffnung eines Elektroventils 39 hervorruft, welche an der Zugangsstelle der Luft zum Venturirohr 3' eingesetzt ist.
  • Jedesmal, wenn ein Strumpf in dem Sammelkanal vorbeiwandert, hebt er die Prallplatte 36 an, welch ihrerseits dann den Mikroschalter 38 schließt, wobe dann diese Schließung das Relais 40 auslöst, durch welches die öffnung des Elektroventils 39 zur vorbe stimmten Zeit T bewirkt wird.
  • Es genügt, daß der Zeitraum T der Zeitverzöge rung des Relais größer ist als die Zeit, die de Strumpf benötigt, um den Rohrteil zwischen de Platte 36 und dem Ausgangsrohr 35 a zu durchwandern, damit das Venturirohr 35 während einer Zeit in Tätigkeit sein kann, die ausreicht, um die Ausstoßung des Strumpfes zu erlauben.
  • Der Abstand, der zwischen der Prallplatte 36 und dem Ausgangsrohr 35 a des Venturirohrs besteht, betrage L Meter; die Geschwindigkeit des Strumpfes in dem Sammelkanal 5 betrage V Meter pro Sekunde; es ist dann erforderlich, daß der Zeitraum T in Sekunden der Zeitverzögerung des Relais bzw. des Minutenwerks der Formel L v genügt.
  • Schließlich ist eine Verschlußklappe 41 vor dem Ausgang des Venturirohrs angebracht. Diese Klappe, die bei 42 angelenkt ist, wird durch die Ausstoßung der komprimierten Luft geöffnet, und zwar in dem Augenblick, wenn ein Strumpf ausgestoßen wird, um sich in dem Augenblick wieder zu schließen, in dem der Luftstrom wieder infolge der Schließung des Elektroventils 39 umgelenkt wird, wodurch gleichzeitig auch der Lufteintritt in den Ansaugkreis verhindert wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Weiterleiten von auf mehreren Rundstrickmaschinen hergestellten Strümpfen, deren Warenabzugsrohre in einen gemeinsamen Abzugskanal mit einem Sammelbehälter münden, welcher durch einen Rost mit dem Saugstutzen eines Sauggebläses verbunden ist, d a -durch gekennzeichnet, daß in dem Abzugskanal (5) ein Kontrollkasten (9) zwischenge- schaltet und der Sammelbehälter als Sammeltrichter (6) mit einer Auswurfschleuse (15) ausgebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontrollkasten (9) eine Klappe (10) und eine von Hand ein- und ausziehbare, perforierte Platte (12) aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswurfschleuse (15) mit zwei Klappen (16, 17) versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (6a), in welchen sich der Sammelkanal (5) hineinerstreckt, einen verjüngten Teil (6 b) mit einem Venturirohr (35) aufweist und mit einem senkrecht angeordneten Saugrohr (7) versehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (7) einen Knick (7a) aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Sammelkanal (5) eine bewegliche Prallplatte (36) angeordnet ist, durch welche die Luftzufuhr des Venturirohrs (35) über einen Mikroschalter (38), ein Elektroventil (39) und ein Relais (40) steuerbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsrohr (35 a) des Venturirohrs (35) mit einer beweglichen Verschlußkappe (41) versehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Wirkerei- und Strickerei-Technik«, H. 10/1961, S. 521 und 522.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1136 050.
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DE102012108198A1 (de) * 2012-09-04 2014-03-06 Windmöller & Hölscher Kg Vorrichtung zum Absaugen von Abfallprodukten einer Produktionsmaschine mit einem Absaugelement

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