DE1237181B - Stereo-Multiplexanordnung fuer FM-Rundfunk-empfaenger - Google Patents
Stereo-Multiplexanordnung fuer FM-Rundfunk-empfaengerInfo
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- DE1237181B DE1237181B DE1963R0035426 DER0035426A DE1237181B DE 1237181 B DE1237181 B DE 1237181B DE 1963R0035426 DE1963R0035426 DE 1963R0035426 DE R0035426 A DER0035426 A DE R0035426A DE 1237181 B DE1237181 B DE 1237181B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D1/00—Demodulation of amplitude-modulated oscillations
- H03D1/22—Homodyne or synchrodyne circuits
- H03D1/2209—Decoders for simultaneous demodulation and decoding of signals composed of a sum-signal and a suppressed carrier, amplitude modulated by a difference signal, e.g. stereocoders
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04j
Deutsche Kl.: 21 a2-16/03
Nummer: 1237181
Aktenzeichen: R 35426 VIII a/21 a 2
Anmeldetag: 14. Juni 1963
Auslegetag: 23. März 1967
Die Erfindung betrifft eine Stereo-Multiplexanordnung für FM-Rundfunkempfänger mit einer
Eingangsstufe, die an eine das demodulierte, ein Pilotsignal enthaltende Stereosignalgemisch liefernde
Stufe des Empfängers ankoppelbar ist, einer an die Eingangsstufe angekoppelten frequenzselektiven Einrichtung
zum Herausgreifen des Pilotsignals aus dem Signalgemisch und einem Mitnahmeoszillator, der
durch eine aus dem Pilotsignal abgeleitete Spannung synchronisiert ist und dessen Ausgangsschwingung
als Demodulationssignal einem Hilfsträgerdetektor zugeleitet wird, der aus dem ihm von der Eingangsstufe
zugeführten Signalgemisch die beiden stereophonisch verknüpften Ausgangssignale erzeugt.
Gemäß den derzeit in den USA. gültigen Normen für die Übertragung von Stereophonischen Rundfunksendungen
ist der Träger mit der Summe der beiden stereophonisch verknüpften Tonsignale
(Links-Signal L und Rechts-Signal R) frequenzmoduliert, wobei der Modulationsinhalt als kompatibles
(normverträgliches) Einkana] signal in der üblichen Weise von monophonischen FM-Rundfunkempfängern
verarbeitet werden kann. Zusätzlich enthält der Träger Nachrichten für die Signaltrennung bei
Stereoempfang in Form eines trägerunterdrückten Hilfsträgers, der mit der Differenz der beiden stereophonisch
verknüpften Tonsignale amplitudenmoduliert und dem ein Pilotsignal für die Hilfsträgerdemodulation
beigegeben ist.
Das am FM-Demodulatorausgang des Empfängers erscheinende kompatible Stereosignalgemisch ist also
aus der FM-Hauptkomponente, d. h. dem im monophonischen FM-Empfänger verarbeiteten kompatiblen
Signal, sowie dem Pilotsignal (Frequenz 19 kHz) und den dem Differenzsignal (L—R) entsprechenden
Seitenbändern des unterdrückten Hilfsträgers (Frequenzbereich von 23 bis 53 kHz bei
38-kHz-Hilfsträger) zusammengesetzt. Die Summen- und Differenzmatrizierung in Verbindung mit dem
trägerunterdrückten AM-Hilfskanal gestattet eine Modulation des Hauptträgers von maximal 90% mit
entweder dem Summensignal (L+R) selbst oder dem Differenzsignal [L-R). Die Phasen- und Frequenzcharakteristiken
des Summensignals und des Differenzsignals sind über einen Tonfrequenzbereich von
beispielsweise 50 bis 15 000 Hz nahezu gleich, und die beiden Kanäle lassen sich einwandfrei trennen.
Zusätzlich ist gemäß den derzeitigen Normen in den USA. die Übertragung von SCA-Hintergrundmusik
über einen zweiten Hilfskanal vorgesehen, der z. B. eine SCA-Hilfsträgerfrequenz von 67 kHz hat
und den Hauptträger um bis zu 10% mit Seiten-Stereo-Multiplexanordnung
für FM-Rundfunkempfänger
Anmelder:
Radio Corporation of America,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
München 23, Dunantstr. 6
Als Erfinder benannt:
Lova Plus, South Bound Brook, N. J.;
Richard Albert Santilli,
Somerville,N.J.(V.St.A.)
Richard Albert Santilli,
Somerville,N.J.(V.St.A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. Juni 1962 (203 153) - -
bändern von beiderseits ungefähr 8 kHz in einem oberen Frequenzband zwischen 59 und 75 kHz
modulieren kann.
Es sind derzeit zahlreiche FM-Empfänger im Gebrauch, die sich durch Einschalten geeigneter Stereo-Multiplexanordnungen
oder Stereo-Adapter zwischen FM-Demodulator und Deemphasisstufe für den Empfang und die Wiedergabe von Stereophonischen
Rundfunksendungen einrichten lassen. Es gibt ferner eine Reihe von bekannten Stereo-Adaptern oder
-Multiplexanordnungen für die Trennung und Wiedergewinnung der beiden Stereo-Tonsignale aus
dem kompatiblen Stereosignalgemisch, die sich entweder in neue Empfänger bei der Herstellung oder
in vorhandene Empfänger nachträglich einbauen lassen.
Im wesentlichen verwendet man für die Demodulation der Hilfsträger-Seitenbänder und die Wiederherstellung
der ursprünglichen Stereosignale zwei bekannte Haupttypen von Multiplexdemodulatoren.
so Bei dem einen Typ werden die Hilfsträger-Seitenbänder
und ein aus dem 19-kHz-Pilotsignal abgeleitetes Demodulationssignal einem Synchron-
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demodulator zugeleitet, der die Hilfsträger-Seiten- wand, nämlich mit einem einfachen Amplitudenbänder demoduliert und das (L- i?)-Signal gewinnt. begrenzer, beispielsweise in Form eines Transistors,
Das (L-i?)-Signal wird anschließend mit dem eine einwandfreie Trennung der Stereokanäle, also
(L+i?)-Signal in einer geeigneten Matrizenschaltung nicht nur eine teilweise Übersprechdämpfung, gevereinigt, um die ursprünglichen L- und Ä-Signale 5 währleistet ist. Da durch die Begrenzerwirkung die
bereitzustellen. Bei dem anderen, unter der Bezeich- Amplitude des Leitsignals auch bei starken Schwannung
»Zeitmultiplexsystem« bekannten Typ wird das kungen des Eingangssignalpegels, wie sie im Betrieb
Stereosignalgemisch zusammen mit einem aus dem eines Empfängers auftreten können, praktisch kon-Pilotsignal
abgeleiteten Demodulations- oder Schalt- stant bleibt, ist die Phase des Mitnahmeoszillators
signal einem Synchrondetektor zugeleitet, der durch io bei genügend hoher Eingangsfeldstärke, die durch
Synchrontastung der oberen und der unteren Hüll- Vorverstärkung noch entsprechend heraufgesetzt
kurve des Signalgemisches die L- und Ü-Ausgangs- werden kann, stets starr mit der Phase des Pilotsignale
unmittelbar erzeugt. signals synchronisiert. Ein Übersprechen zwischen
Bei beiden bekannten Systemen ist es vielfach üb- den beiden Stereokanälen wird folglich mit Sicherlich,
das Pilotsignal nach Abtrennung vom übrigen 15 heit vermieden, zum Unterschied von den bekannten
Signalgemisch für die Synchronisation eines Mit- Anordnungen, wo Amplitudenänderungen des Pilotnahmeoszillators,
der das Demodulationssignal er- signals infolge von unvermeidbaren Schwankungen zeugt, zu verwenden. Will man in diesem Fall eine des Eingangssignalpegels nicht beseitigt werden und
einwandfreie Trennung der Stereoausgangssignale mithin zu einer Phasenverschiebung des vom Oszilerreichen,
so muß das Demodulationssignal phasen- 20 lator erzeugten Demodulationssignals führen,
starr mit dem Pilotsignal synchronisiert sein. Es hat Die Erfindung wird nachstehend an Hand der sich jedoch herausgestellt, daß bei den bekannten Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigt
Stereo-Multiplexanordnungen das Demodulations- Fig. 1 ein schematisches Schaltbild einer erfinsignal sich in seiner Phase gegenüber dem Pilotsignal dungsgemäßen Multiplexstereoeinheit in Verbindung verschiebt, wenn dessen Amplitude sich infolge von 25 mit einem FM-Empfänger und einem Tonverstärker, Schwankungen der Empfangsfeldstärke ändert. beide in Blockform dargestellt, und
starr mit dem Pilotsignal synchronisiert sein. Es hat Die Erfindung wird nachstehend an Hand der sich jedoch herausgestellt, daß bei den bekannten Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigt
Stereo-Multiplexanordnungen das Demodulations- Fig. 1 ein schematisches Schaltbild einer erfinsignal sich in seiner Phase gegenüber dem Pilotsignal dungsgemäßen Multiplexstereoeinheit in Verbindung verschiebt, wenn dessen Amplitude sich infolge von 25 mit einem FM-Empfänger und einem Tonverstärker, Schwankungen der Empfangsfeldstärke ändert. beide in Blockform dargestellt, und
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Fig. 2 eine graphische Darstellung des Frequenzeine
Stereo-Multiplexanordnung für FM-Rundfunk- spektrums und der Modulationskomponenten eines
empfänger zu schaffen, bei der die Phase des Signalgemisches, wie es der Anordnung nach Fig. 1
Demodulationssignals mit der des Pilotsignals über 30 zugeleitet wird, mit Bezug auf bestimmte Betriebseinen
weiten Bereich unterschiedlicher Empfangs- merkmale der Erfindung.
feidstärken starr synchronisiert bleibt, so daß eine Die in Fig. 1 in Blockform dargestellte Empfän-
einwandfreie Trennung zwischen den beiden Stereo- gerschaltung vertritt einen beliebigen FM-Empfän-
kanälen möglich wird. ger, der für Stereophonischen Multiplexbetrieb ein-
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Stereo- 35 gerichtet werden kann. Der Empfänger enthält den
Multiplexanordnung der eingangs genannten Art er- üblichen HF-Verstärker- und Mischteil 5, der über
findungsgemäß vorgesehen, daß in den Pilotsignal- das UKW-FM-Band von 88 bis 108 MHz abstimm-
weg zwischen der frequenzselektiven Einrichtung bar ist und an die Antenne 6 angekoppelt werden
und dem Oszillator eine Begrenzerstufe eingeschaltet kann, sowie den üblichen ZF-Verstärker- und Be-
ist, die über im wesentlichen den gesamten Bereich 40 grenzerteil 7, an den sich ein geeigneter FM-Demo-
von in der Eingangsstufe entwickelten Nutzsignal- dulator 8 anschließt. An den beiden Ausgangsklem-
pegeln die Amplitude des Pilotsignals auf einen men 10 und 11 des FM-Demodulators 8 werden die
praktisch konstanten Wert begrenzt. Hauptkanal- oder (L+Ä)-Signale, die das (L- Ry-
AIs Begrenzerstufe wird dabei vorzugsweise ein Signal verkörpernden Hilfsträgerseitenbänder und das
scharf verriegelndes Schaltelement, beispielsweise ein 45 19-kHz-Leitsignal oder Pilotsignal abgenommen.
Transistor, verwendet, der auf eine hochohmige Last An den Multiplexausgang 10-11 des FM-Demoduarbeitet und so vorgespannt ist, daß er einen engen lators 8 ist eine Stereomultiplexeinheit 15 angeschlosdynamischen Arbeitsbereich aufweist. Die Last kann sen, die aus dem am FM-Demodulatorausgang anaus einem zweifach auf die Pilotsignalfrequenz ab- stehenden Signalgemisch zwei stereophonisch vergestimmten Netzwerk mit zwei gekoppelten Reso- 50 knüpfte (L und R) oder dergleichen Modulationsnanzkreisen bestehen, von dessen Ausgang das be- signale ableitet. Diese Einheit, die nachträglich in grenzte Pilotsignal über eine an sich bekannte vorhandene oder serienmäßig in neue Empfänger Frequenzverdopplerstufe, die aus der 19-kHz-Pilot- eingebaut werden kann, liefert an zwei Stereo- oder signalfrequenz die Frequenz des unterdrückten Kanalausgangsklemmen 16 und 17 die getrennten 38-kHz-Hilfsträgers erzeugt, dem Eingang des Mit- 55 Modulationskomponenten, d. h. im vorliegenden nahmeoszillators zugeleitet wird, der dann als Fall die Stereosignale L und R.
Demodulationssignal eine Schwingung von 38 kHz, Die Stereo-Multiplexeinheit 15 enthält eine also den wiederhergestellten Hilfsträger liefert. Das Signalverstärkerstufe mit einem Transistor 18 mit den Mitnahmeoszillator synchronisierende Ausgangs- Emitter 19, Basis 20 und Kollektor 21. Die Aussignal der Begrenzerstufe kann ohne weiteres in 60 gangssignale des FM-Demodulators 8 gelangen von seiner Amplitude so eingestellt werden, daß die Am- den Klemmen 10 und 11 über ein Koppelglied mit plitude der Oszillatorausgangsschwingung, die be- einem Koppelkondensator 22 zur Basis 20. Das kanntlich von der Amplitude der zugeleiteten Koppelglied enthält außerdem einen Trenn- oder Synchronisierspannung abhängig ist, den für die Sperrkreis 23, der auf die Frequenz eines gegebenen-Demodulation optimalen Wert hat. 65 falls auf dem Hauptträger übertragenen SCA-Hflfs-
Transistor, verwendet, der auf eine hochohmige Last An den Multiplexausgang 10-11 des FM-Demoduarbeitet und so vorgespannt ist, daß er einen engen lators 8 ist eine Stereomultiplexeinheit 15 angeschlosdynamischen Arbeitsbereich aufweist. Die Last kann sen, die aus dem am FM-Demodulatorausgang anaus einem zweifach auf die Pilotsignalfrequenz ab- stehenden Signalgemisch zwei stereophonisch vergestimmten Netzwerk mit zwei gekoppelten Reso- 50 knüpfte (L und R) oder dergleichen Modulationsnanzkreisen bestehen, von dessen Ausgang das be- signale ableitet. Diese Einheit, die nachträglich in grenzte Pilotsignal über eine an sich bekannte vorhandene oder serienmäßig in neue Empfänger Frequenzverdopplerstufe, die aus der 19-kHz-Pilot- eingebaut werden kann, liefert an zwei Stereo- oder signalfrequenz die Frequenz des unterdrückten Kanalausgangsklemmen 16 und 17 die getrennten 38-kHz-Hilfsträgers erzeugt, dem Eingang des Mit- 55 Modulationskomponenten, d. h. im vorliegenden nahmeoszillators zugeleitet wird, der dann als Fall die Stereosignale L und R.
Demodulationssignal eine Schwingung von 38 kHz, Die Stereo-Multiplexeinheit 15 enthält eine also den wiederhergestellten Hilfsträger liefert. Das Signalverstärkerstufe mit einem Transistor 18 mit den Mitnahmeoszillator synchronisierende Ausgangs- Emitter 19, Basis 20 und Kollektor 21. Die Aussignal der Begrenzerstufe kann ohne weiteres in 60 gangssignale des FM-Demodulators 8 gelangen von seiner Amplitude so eingestellt werden, daß die Am- den Klemmen 10 und 11 über ein Koppelglied mit plitude der Oszillatorausgangsschwingung, die be- einem Koppelkondensator 22 zur Basis 20. Das kanntlich von der Amplitude der zugeleiteten Koppelglied enthält außerdem einen Trenn- oder Synchronisierspannung abhängig ist, den für die Sperrkreis 23, der auf die Frequenz eines gegebenen-Demodulation optimalen Wert hat. 65 falls auf dem Hauptträger übertragenen SCA-Hflfs-
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird trägers abgestimmt ist. Der Sperrkreis 23 besteht aus
gegenüber dem Stand der Technik erreicht, daß mit der Reihenschaltung einer Spule und eines Konden-
sehr einfachen Mitteln und geringem Schaltungsauf- sators, die im Nebenschluß zum Koppelkondensator
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22 über die Ausgangsklemmen 10 und 11 geschaltet angezapfter Wicklungsteil 51 im Schwingkreis 49.
und auf eine Resonanzfrequenz von 67 kHz, d. h. die Außerdem enthält der Vollweggleichrichter ein
Frequenz des SCA-Hilfsträgers, abgestimmt ist. Diodenpaar, hier gezeigt als Halbleiterdioden 52 und
Mittels eines Spannungsteilers, der aus der über 53, deren Anoden miteinander verbunden und deren
die Pole einer Betriebsspannungsquelle 30 geschal- 5 Kathoden an das eine bzw. das andere Ende der
teten Reihenschaltung dreier Widerstände 24, 25 Wicklung 51 angeschlossen sind. Die Gleichstrom-
und 26 besteht, wird die Vorspannung an der Basis wege der Dioden 52 und 53 sind über einen Wider-20
des Transistors 18 eingestellt. Für das vom stand 54 nach Masse und zur Mittelanzapfung des
FM-Demodulator 8 gelieferte Signalgemisch arbeitet Wicklungsteils 51 geschlossen,
der Transistor 18 in Emitterschaltung; der ent- io Ein basisgeerdeter Oszillator 55, der bei Abwesensprechende Lastwiderstand 31 liegt zwischen Emitter heit des Leitsignals außer Betrieb ist, enthält einen und Masse. Außerdem arbeitet für das Leitsignal Transistor, dessen Basis 60 über die Parallelschalder Transistor 18 als Verstärker; die entsprechende tung eines Widerstandes 61 und eines Kondensators Last besteht aus einem auf die Frequenz von 19 kHz 62 mit dem Verbindungspunkt der Dioden 52 und abgestimmten Parallelresonanzkreis 32, der zwischen 15 53 und des Widerstandes 54 gekoppelt ist, so daß den Kollektor 21 und den negativen Pol der Be- sie bei Empfang des 19-kHz-Leitsignals eine Eintriebsspannungsquelle 30 geschaltet ist. Damit die schaltspannung und ein Phasengleichlaufsignal emp-19-kHz-Komponente nicht im Lastwiderstand 31 fängt. Die Anfälligkeit des Oszillators, durch Störteilweise verlorengeht, ist zwischen den Emitter 19 spannungen beim Monoempfang in gedämpfte und Masse ein auf die Leitsignalfrequenz von 20 Schwingungen versetzt zu werden, wird durch einen 19 kHz abgestimmter Sperr- oder Trennkreis 33 ein- in Reihe mit dem Kondensator 62 geschalteten geschaltet. Widerstand 69 wesentlich verringert.
der Transistor 18 in Emitterschaltung; der ent- io Ein basisgeerdeter Oszillator 55, der bei Abwesensprechende Lastwiderstand 31 liegt zwischen Emitter heit des Leitsignals außer Betrieb ist, enthält einen und Masse. Außerdem arbeitet für das Leitsignal Transistor, dessen Basis 60 über die Parallelschalder Transistor 18 als Verstärker; die entsprechende tung eines Widerstandes 61 und eines Kondensators Last besteht aus einem auf die Frequenz von 19 kHz 62 mit dem Verbindungspunkt der Dioden 52 und abgestimmten Parallelresonanzkreis 32, der zwischen 15 53 und des Widerstandes 54 gekoppelt ist, so daß den Kollektor 21 und den negativen Pol der Be- sie bei Empfang des 19-kHz-Leitsignals eine Eintriebsspannungsquelle 30 geschaltet ist. Damit die schaltspannung und ein Phasengleichlaufsignal emp-19-kHz-Komponente nicht im Lastwiderstand 31 fängt. Die Anfälligkeit des Oszillators, durch Störteilweise verlorengeht, ist zwischen den Emitter 19 spannungen beim Monoempfang in gedämpfte und Masse ein auf die Leitsignalfrequenz von 20 Schwingungen versetzt zu werden, wird durch einen 19 kHz abgestimmter Sperr- oder Trennkreis 33 ein- in Reihe mit dem Kondensator 62 geschalteten geschaltet. Widerstand 69 wesentlich verringert.
Zwischen den Emitter 19 und den Verbindungs- Der Kollektor 63 des Transistors ist über einen
punkt der Widerstände 24 und 25 ist ein Konden- auf eine Resonanzfrequenz von 38 kHz, d. h. die
sator34 geschaltet, um den scheinbaren Eingangs- 25 doppelte Frequenz des Leitsignals, abgestimmten
widerstand der Vorverstärkerstufe zu erhöhen und Parallelschwingkreis 64 mit einer Betriebsspannungssomit
die Belastung des FM-Demodulators 8 durch quelle verbunden. Der Parallelschwingkreis enthält
die Stereo-Multiplexeinheit zu verringern. Ge- eine abstimmbare Spule mit einer Anzapfung, an die
wünschtenf alls kann man den Frequenzgang der Vor- der Emitter 65 über einen Kondensator 66 anverstärkerstufe
so bemessen, daß ein etwaiges Ab- 30 gekoppelt ist. Die Rückkopplung zum Emitter 65 ist
fallen oder »Abrollen« der hohen Frequenzen in den so eingestellt, daß der Oszillator bei entsprechender
dem Stereo-Multiplexteil vorgeschalteten Stufen Vorspannung des Transistors ungedämpft schwingt,
kompensiert wird. Beim Monoempfang ist der Transistoroszillator aus-Die im Schwingkreis 32 entwickelten Leitsignal- geschaltet, da keine Durchlaßspannung zwischen
komponenten gelangen über einen Kondensator 35 35 Emitter und Basis des Transistors anwesend ist.
zu einer Begrenzerstufe 40. Die Begrenzerstufe 40 Wird ein Leitsignal empfangen, so spannt die am
enthält einen Transistor mit Basis 41, Emitter 42 und Widerstand 54 erscheinende Gleichspannung den
Kollektor 43. Der Arbeitspunkt der Begrenzerstufe Transistor in der Durchlaßrichtung vor, so daß der
40 wird mittels eines Spannungsteilers in Form Oszillator phasenstarr mit der 38-kHz-Welligkeitszweier
in Reihe über die Betriebsspannungsquelle 40 komponente, die bei der Vollweggleichrichtung des
geschalteter Widerstände 44 und 45 sowie eines Leitsignals anfällt, zu schwingen beginnt.
Emitterwiderstandes 46, der durch einen Konden- Sodann ist eine Stereoempfangsanzeigeeinrichtung sator 47 überbrückt ist, eingestellt. vorgesehen, die aus einer durch einen Transistor-Der Ausgangskreis der Begrenzerstufe 40 besteht verstärker 68 gesteuerten Glimmröhre 67 besteht, aus einem zweifach abgestimmten Netzwerk in Form 45 Werden Stereosignale empfangen, was sich in der eines ersten, zwischen den Kollektor 43 und die Be- Anwesenheit des Leitsignales äußert, so wird der triebsspannungsquelle geschalteten Resonanzkreises Oszillator 55 aktiviert. Die im Resonanzkreis 64 er-48 und eines zweiten Resonanzkreises 49. zeugte 38-kHz-Demodulationsspannung gelangt von Die beiden zweifach abgestimmten gekoppelten der Anzapfung der Spule des Resonanzkreises 64 Kreise 48 und 49, die auf die Leitsignalfrequenz ab- 50 zum Transistorverstärker, der daraufhin die Glimmgestimmt sind, stellen einen hochohmigen Belastungs- röhre erregt, so daß sie zündet. Die Glimmröhre 67 kreis für die Begrenzerstufe 40 dar, so daß ein leuchtet mithin lediglich während des Empfanges von hoher Verstärkungsgrad möglich ist. Außerdem sind Stereosignalen auf.
Emitterwiderstandes 46, der durch einen Konden- Sodann ist eine Stereoempfangsanzeigeeinrichtung sator 47 überbrückt ist, eingestellt. vorgesehen, die aus einer durch einen Transistor-Der Ausgangskreis der Begrenzerstufe 40 besteht verstärker 68 gesteuerten Glimmröhre 67 besteht, aus einem zweifach abgestimmten Netzwerk in Form 45 Werden Stereosignale empfangen, was sich in der eines ersten, zwischen den Kollektor 43 und die Be- Anwesenheit des Leitsignales äußert, so wird der triebsspannungsquelle geschalteten Resonanzkreises Oszillator 55 aktiviert. Die im Resonanzkreis 64 er-48 und eines zweiten Resonanzkreises 49. zeugte 38-kHz-Demodulationsspannung gelangt von Die beiden zweifach abgestimmten gekoppelten der Anzapfung der Spule des Resonanzkreises 64 Kreise 48 und 49, die auf die Leitsignalfrequenz ab- 50 zum Transistorverstärker, der daraufhin die Glimmgestimmt sind, stellen einen hochohmigen Belastungs- röhre erregt, so daß sie zündet. Die Glimmröhre 67 kreis für die Begrenzerstufe 40 dar, so daß ein leuchtet mithin lediglich während des Empfanges von hoher Verstärkungsgrad möglich ist. Außerdem sind Stereosignalen auf.
die Vorspannungsverhältnisse für die Begrenzerstufe Die vom Oszillator 55 gelieferte Demodulations-
so beschaffen, daß die Stufe einen begrenzten dyna- 55 oder Schaltspannung von 38 kHz gelangt zu einem
mischen Arbeitsbereich aufweist. Eine Begrenzer- Zeitmultiplexdetektor 70, der die Links- und Rechts^
stufe in der Ausführung nach F i g. 1 vermag vom signale (L und R) unmittelbar aus dem Signal-
FM-Demodulator 8 gelieferte Eingangssignalpegel gemisch ableitet. Der Detektor 57 enthält einen
im Bereich von 50 bis 500 Millivolt zu begrenzen, Resonanzkreis 71 mit einer Spule, die mit dem Oszil-
was dem zu erwartenden Signalpegelbereich ent- 60 latorschwingkreis 64 gekoppelt ist. Die Spule des
spricht, wenn als FM-Demodulator 8 ein Ratiodetek- Resonanzkreises 71 hat einen mittelangezapften
tor verwendet wird. Spulenteil 72, der mit einem Diodenpaar 73 und 74
Die zweifach abgestimmten gekoppelten Schwing- gekoppelt ist. Die Kathode der Diode 73 ist mit dem
kreise 48 und 49 liefern das begrenzte 19-kHz-Leit- einen Ende des Spulenteiles 72 verbunden, während
signal in Form einer Sinusspannung. 65 die Anode dieser Diode über die Parallelschaltung
Mit Hilfe eines Vollweggleichrichters 50 wird die eines Widerstandes 75 und eines Kondensators 76
Frequenz des 19-kHz-Leitsignals verdoppelt. Zum an Masse liegt. Die Kathode der Diode 74 ist mit
Vollweggleichrichter 50 gehört ein geerdeter, mittel- dem anderen Ende des Wicklungsteiles 72 verbunden,
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während die Anode dieser Diode über die Parallel- es sich um die stereophonisch verknüpften Linksschaltung
eines Widerstandes 77 und eines Konden- und Rechtssignale L und R handelt. Und zwar ist
sators78 an Masse angeschlossen ist. die Klemme 16 über einen Kondensator 85 mit
Das am Emitter 19 des Vorverstärkertransistors einem Lautstärkeregelwiderstand 99 verbunden, deserscheinende
Signalgemisch wird über die Mittel- 5 sen Lautstärkeregelkontakt 100 mit einem geanzapfung
des Spulenteiles 72 in den Detektor 70 eigneten Linkskanal-Endverstärker 101, der eine
eingekoppelt. Bekanntlich entspricht die positive gemeinsame Erdrückleitung hat und den Linkskanal-Hüllkurve
des zusammengesetzten Signals dem einen Lautsprecher 102 steuert, verbunden ist.
und die negative Hüllkurve des zusammengesetzten Entsprechend ist die Ausgangsklemme 17 über Signales dem anderen der beiden Stereosignale. Die io einen Kondensator 86 mit einem zweiten Lautvom Oszillator 55 gelieferte 38-kHz-Schaltspannung Stärkeregelwiderstand 105 gekoppelt, dessen Lautschaltet die Dioden 73 und 74 synchron ein und aus, Stärkeregelkontakt 106 mit einem Rechtskanal-End>so daß aufeinanderfolgend oder fortlaufend die verstärker 107, der eine gemeinsame Erdrückleitung positiven und negativen Hüllkurven des zusammen- hat und den Rechtskanal-Lautsprecher 108 steuert, gesetzten Signals getastet werden. Im vorliegenden 15 verbunden ist. Die Regelpotentiometer 105 und 99 Fall entspricht die von der Diode 73 getastete Hüll- sind in üblicher Weise zwecks Gleichlauf mechanisch kurve dem Signal R und die von der Diode 74 ge- gekuppelt, wie durch die gestrichelte Linie 109 und tastete Hüllkurve dem Signal L. den damit verbundenen gemeinsamen Lautstärke-
und die negative Hüllkurve des zusammengesetzten Entsprechend ist die Ausgangsklemme 17 über Signales dem anderen der beiden Stereosignale. Die io einen Kondensator 86 mit einem zweiten Lautvom Oszillator 55 gelieferte 38-kHz-Schaltspannung Stärkeregelwiderstand 105 gekoppelt, dessen Lautschaltet die Dioden 73 und 74 synchron ein und aus, Stärkeregelkontakt 106 mit einem Rechtskanal-End>so daß aufeinanderfolgend oder fortlaufend die verstärker 107, der eine gemeinsame Erdrückleitung positiven und negativen Hüllkurven des zusammen- hat und den Rechtskanal-Lautsprecher 108 steuert, gesetzten Signals getastet werden. Im vorliegenden 15 verbunden ist. Die Regelpotentiometer 105 und 99 Fall entspricht die von der Diode 73 getastete Hüll- sind in üblicher Weise zwecks Gleichlauf mechanisch kurve dem Signal R und die von der Diode 74 ge- gekuppelt, wie durch die gestrichelte Linie 109 und tastete Hüllkurve dem Signal L. den damit verbundenen gemeinsamen Lautstärke-
Die Rechts- und Linksausgangssignale der Dioden regelknopf 110 angedeutet. Die hier gezeigte Zwei-
73 und 74 werden durch Zwillingsfilter 87 bzw. 88 20 kanal-Signalübertrager- und Tonwiedergabeanord-
aus T-Gliedern geleitet, um die Frequenzkomponen- nung verkörpert irgendeine beliebige Einrichtung
ten höherer Ordnung, beispielsweise das 38-Hertz- dieser Art, wie sie üblicherweise im Stereotonwieder-
Schaltsignal zu eliminieren. Das Signal R wird durch gabesystem vorgesehen ist.
ein Entzerrungsglied in Form eines Reihenwider- Es soll nunmehr an Hand der Fig. 2 im Zustandes
80 mit einem Nebenschlußkondensator 81 35 sammenhang mit F i g. 1 die Arbeitsweise der Multigeleitet.
Ebenso wird das Signal L durch ein Ent- plexeinheit im Empfänger erläutert werden. Das
zerrungsglied in Form eines Reihenwiderstandes 82 Signalgemisch, das bei Empfang von kompatiblen
mit einem Nebenschlußkondensator 83 geleitet. Die Stereosignalen an den Multiplexausgangsklemmen
Signale L und R werden um ungefähr 75Mikro- 10-11 des FM-Demodulators 8 auftritt, läßt sich
Sekunden gedämpft, um die hohen Frequenzen zu 30 graphisch in der in Fig. 2 gezeigten Weise darstelentzerren
oder zu deakzentuieren. Durch diese Ent- len, wobei die FM-Trägermodulationsfrequenz in
zerrung wird die Vorakzentuierung, d. h. die An- Kilohertz längs der Z-Achse und der Modulationshebung der hohen Frequenzen im Übertragungsband, grad in Prozent längs der 7-Achse, die zugleich die
die senderseitig vorgenommen worden ist, um den relativen Amplituden der Hilfsträgersignale angibt,
Gesamtrauschabstand des FM-Sende- und Emp- 35 aufgetragen sind. Man sieht, daß das Gesamtsignal
fangssystems zu verbessern, wieder rückgängig aus einer (L+i?)-Komponente 115, die einen
gemacht. Modulationsgrad von bis zu 90 °/o ergeben kann, und
Um Verzerrungen beim Monobetrieb zu ver- einer trägerunterdrückten AM-Doppelseitenband-
meiden, sind die Dioden 73 und 74 im Detektor 70 komponente 116 (L- R), die den Träger ebenfalls
geringfügig in der Durchlaßrichtung vorgespannt. Bei 40 mit bis zu 90% modulieren kann, zusammengesetzt
der vorliegenden Anordnung wird diese Vorspan- ist. Und zwar ist die Phasenlage der beiden Kom-
nung für die Dioden 73 und 74 dadurch erzeugt, daß ponenten so, daß, wenn die Komponente 115 ihr
der Emitter 19 des Vorverstärkers direkt oder Maximum hat, die Komponente 116 ihr Minimum
gleichstrommäßig mit der Mittelanzapfung des hat.
Spulenteiles72 gekoppelt ist, so daß die am Emitter +5 In Fig. 2 ist angenommen, daß die Ton-
19 erscheinende negative Spannung auf die Katho- frequenzmodulation von 0 bis 15 kHz reicht. In der
den der Dioden gekoppelt wird. Bei praktischen Er- Praxis umfaßt bekanntlich die Tonmodulation den
probungen der Schaltung wurde gefunden, daß im Frequenzbereich zwischen 50Hz und etwas weniger
Fall von Germaniumdioden eine Vorspannung von als 15 kHz, je nach der Aufnahmetreue der für die
ungefähr 130 Millivolt die verzerrungsfreie Über- 50 Modulation des Systems verwendeten Studioeinrich-
tragung der Monosignale durch den Hilfsträger- tung. Der durch die gestrichelte Linie 117 an-
detektor gewährleistet. Wegen des sehr viel größeren gedeutete wiederhergestellte Hilfsträger liegt bei
Wertes der vom Mitnahmeoszillator 55 gelieferten 38 kHz und entspricht der zweiten Harmonischen
Schaltspannung wird der Stereobetrieb durch diese des Leitsignalträgers 118 mit der Frequenz von
geringe Vorspannung in der Durchlaßrichtung nicht 55 19 kHz. Die Seitenbänder des unterdrückten Hilfs-
beeinträchtigt. Gewünschtenfalls kann man die Vor- trägers umfassen im wesentlichen den Bereich von
spannung für die Dioden 73 und 74 auch auf an- 23 bis 53 kHz, so daß sich im wesentlichen die volle
dere Weise erzeugen, beispielsweise mit Hilfe eines 15-kHz-Modulation, von der oben die Rede gewesen
Spannungsteilers, der an die Mittelanzapfung des ist, ergibt.
Spulenteiles 72 angeschlossen ist, wobei die Mittel- 60 Der gegebenenfalls vorgesehene SCA-Hintergrund-
anzapfung wechselstrommäßig mit dem Emitter 19 musikkanal ist durch den Block 120 angedeutet und
gekoppelt ist. umfaßt einen Bereich von 8 kHz beiderseits eines
Das Signalübertragungssystem des Radioempfän- durch die gestrichelte Linie 121 angedeuteten
gers enthält geeignete, an die Klemmen 16 und 17 67-kHz-HiIfsträgers.
der Stereo-Multiplexeinheit angeschlossene Einrich- 65 Wenn vom FM-Empfänger ein stereophonisches
tungen für die NF-Verstärkung und Wiedergabe der FM-Signal empfangen wird, so erscheint an den
den beiden Kanälen entsprechenden Signale, von Ausgangsklemmen des FM-Demodulators 8 ein
denen im vorliegenden Falle angenommen ist, daß Signalgemisch von der in Fig. 2 gezeigten Art. Das
Claims (4)
1. Stereo-Multiplexanordnung für FM-Rundfunkempfänger
mit einer Eingangsstufe, die an eine das demodulierte, ein Pilotsignal enthaltende
Stereosignalgemisch liefernde Stufe des Empfängers ankoppelbar ist, einer an die Eingangsstufe
angekoppelten frequenzselektiven Einrichtung zum Herausgreifen des Pilotsignals aus dem
Signalgemisch, und einem Mitnahmeoszillator, der durch eine aus dem Pilotsignal abgeleitete
Spannung synchronisiert ist und dessen Aus-gangsschwingung als Demodulationssignal einem
Hilfsträgerdetektor zugeleitet wird, der aus dem ihm von der Eingangsstufe zugeführten Signalgemisch
die beiden stereophonisch verknüpften Ausgangssignale erzeugt, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Pilotsignalweg zwischen der frequenzselektiven Einrichtung (32) und dem
Oszillator (55) eine Begrenzerstufe (40) eingeschaltet ist, die über im wesentlichen den gesamten
Bereich von in der Eingangsstufe (18) entwickelten Nutzsignalpegeln die Amplitude
des Pilotsignals auf einen praktisch konstanten Wert begrenzt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzerstufe ein scharf
verriegelndes Schaltelement (Transistor) enthält, das auf eine hochohmige Last arbeitet und so
vorgespannt ist, daß es einen engen dynamischen Arbeitsbereich aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Last aus einem zweifach
auf die Pilotsignalfrequenz abgestimmten Netzwerk mit zwei gekoppelten Resonanzkreisen (48,
49) besteht, von dessen Ausgang das begrenzte Pilotsignal über eine an sich bekannte Frequenzverdopplerstufe
(50) dem Eingang (60) des Mitnahmeoszillators zugeleitet wird.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das den
Mitnahmeoszillator synchronisierende Ausgangssignal der Begrenzerstufe in seiner Amplitude
so eingestellt wird, daß die Amplitude der Oszillatorausgangsschwingung den für die Demodulation
optimalen Wert hat.
In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »SEL-Nachrichten«, 1962, H. 1, S, 53
Oszillatorausgangsspannung mit dem Leitsignal über 55 bis 56, insbesondere S. 54 und 55;
einen weiten Bereich unterschiedlicher Eingangs- Zeitschrift »NTZ«, 1961, H. 8, S. 379 und 380,
Signalspannungen aus dem FM-Demodulator 8 insbesondere S. 380; sichergestellt sind. Zeitschrift »Funkschau«, 1961, H. 18, S. 976;
Beim Monoempfang wird am Widerstand 54 keine Zeitschrift »Funkschau«, 1962, H. 2, S. 31 bis 33,
Spannung entwickelt, so daß kerne Durchlaßspan- 60 insbesondere S. 31, Bild 3;
nung für die Einschaltung des Transistors des Oszil- Zeitschrift »radio mentor«, 1962, H. 1, S. 014
lators 55 zur Verfügung steht. Der Oszillator ist da- und 015.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 520/286 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US20315362A | 1962-06-18 | 1962-06-18 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1237181B true DE1237181B (de) | 1967-03-23 |
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ID=22752735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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0
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1963
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- 1963-06-14 DE DE1963R0035426 patent/DE1237181B/de active Pending
- 1963-06-17 NL NL294149A patent/NL144801B/xx not_active IP Right Cessation
- 1963-06-17 SE SE668463A patent/SE314719B/xx unknown
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL144801B (nl) | 1975-01-15 |
| GB1008935A (en) | 1965-11-03 |
| BE633755A (de) | |
| SE314719B (de) | 1969-09-15 |
| NL294149A (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |