DE2755472C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Demodulatorschaltung
für einen FM-Stereoempfänger gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Bei derartigen Demodulatorschaltungen für FM-Stereoempfänger
werden die beiden Signale für die linke und
rechte Seite aus einem Mischsignal gewonnen, welches zusätzlich
ein Steuer- bzw. Pilotsignal
enthält. Da die beiden Audiokanäle jeweils ein
Frequenzband von 20-20 000 Hz umfassen, besitzt dieses
Pilotsignal in der Regel eine Frequenz von 19 kHz.
Es erscheint dabei einleuchtend, daß eine Regeneration
der beiden Audiosignale mit hoher Wiedergabetreue nur
dann möglich ist, so lange eine vollständige Abtrennung
bzw. Unterdrückung des Pilotsignals vorgenommen werden
kann.
In diesem Zusammenhang ist eine Demodulatorschaltung
bereits bekannt (s. JP-OS 51-89302), bei welcher ein
19 kHz-Signal erzeugt wird, welches im Hinblick auf
die Beseitigung des Pilotsignals zu dem ursprünglichen
Signal addiert bzw. von demselben abgezogen wird. Bei
dieser bekannten Anordnung ist dabei die Ausgangsgröße
eines Verstärkers derart eingestellt, daß der Pegel der
Ausgangsgröße einer Pegelsteuerschaltung an den Pegel
des Eingangspilotsignals angepaßt wird. Es zeigt sich
jedoch, daß bei dieser bekannten Anordnung eine genaue
Pegelanpassung schwierig durchführbar ist, weil die
Pegelsteuerschaltung eine nicht lineare Kennlinie aufweist.
Es ist fernerhin ein integrierter Stereodecoder bereits
bekannt (s. Zeitschrift Funkschau, 1972, Heft 12,
Seiten 429-430), welcher mit einer Regelschleife versehen
ist, die aus einem Phasendetektor, einem Tiefpaßfilter
und einem spannungsgesteuerten Oszillators aufgebaut
ist. Das Ausgangssignal des Oszillators wird dabei
zu dem Phasendetektor zurückgeleitet, in welchem ein
Vergleich mit dem Eingangssignal erfolgt. Bei auftretenden
Phasenunterschieden zwischen den beiden Signalen des
Phasendetektors wird dabei ein dieser Differenz entsprechendes
Fehlersignal erzeugt, welches nach spezifischer
Verarbeitung wieder zu dem Eingang des Oszillators zurückgeleitet
wird. Der phasensynchronisierte Kreis dient dabei
offensichtlich dazu, die Stereodemodulationssignale und die für eine Mono/Stereoumschaltung
erforderlichen Schaltsignale zu erzeugen.
Es existiert schließlich noch als älteres Recht eine Demodulatorschaltung
für FM-Stereoempfänger der eingangs genannten
Art, entsprechend der
DE-PS 27 17 324. Diese vorgeschlagene Schaltung enthält
eine phasenverriegelte Schleife, innerhalb welcher anhand
des FM-Stereomischsignals ein Pilotsignal fester
Amplitude sowie ein Unterträgerschaltsignal erzeugt wird.
Mit Hilfe einer synchronen Detektoreinrichtung wird aus
dem zusammengesetzten Signal in Abhängigkeit vom Pilotsignal
fester Amplitude ein pulsierendes Signal erzeugt,
welches mit Hilfe einer Filterschaltung in ein veränderliches
Gleichspannungssignal umgewandelt wird. Zusätzlich
ist eine Schalteinrichtung vorgesehen, mit welcher das
erforderliche Pilotsignal-Auslöschsignal erzeugt wird,
dessen Einspeisung hinter dem FM-Multiplex-Demodulator
erfolgt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, die Demodulatorschaltung für FM-
Stereoempfänger der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzubilden, daß bei der Beseitigung des Pilotsignals
aus dem FM-Stereomischsignal keinerlei ungewünschte Verzerrungen
innerhalb der wiedergewonnenen Stereosignale
auftreten, so daß bei Verwendung einer derartigen Demodulatorschaltung
eine verzerrungsfreie Wiedergabe mit hohem
Rauschabstand möglich ist.
Erfindungsgemäß wird dies durch Vorsehen der im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale erreicht.
Bezüglich der Merkmalsgruppen a) und b) des kennzeichnenden
Teils des Anspruches 1 sei in diesem Zusammenhang
bemerkt, daß aufgrund der DE-AS 22 48 176 eine Decoderanordnung
für FM-Stereoempfänger bereits bekannt ist,
welche im Hinblick auf eine Decodierung von Stereo-
Multiplex-Signalen mit einem ersten Verstärker versehen
ist, an dessen Ausgang ein Demodulator mit zwei Ausgängen
angeschlossen ist. Die beiden Ausgänge des Demodulators
werden dabei über zwei Gegenkopplungszweige zu dem ersten
Verstärker zurückgeführt, welcher in diesem Fall als
invertierender Verstärker ausgebildet ist.
Unter Einsatz der vier Merkmalsgruppen a) bis d) des
kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 kann jedoch im
Rahmen der vorliegenden Erfindung eine Demodulatorschaltung
für FM-Stereoempfänger geschaffen werden, bei
welcher aus dem FM-Stereomischsignal jeweils eine sehr
genaue Beseitigung des Pilotsignals vorgenommen werden
kann, so daß innerhalb der wiedergewonnenen Stereosignale
keinerlei Signalverzerrungen auftreten. Mit Hilfe der
erfindungsgemäßen Demodulatorschaltung kann somit ein
FM-Stereoempfang erfolgen, bei welchem die beiden Störsignale
einen sehr hohen Rauschabstand besitzen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
anhand der Unteransprüche 2 bis 8.
Im folgenden sollen Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert und beschrieben
werden. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung des
grundsätzlichen Aufbaus einer erfindungsgemäßen
Demodulatorschaltung für einen FM-Stereoempfänger,
Fig. 2 ein Schaltbild zur Veranschaulichung der Einzelheiten
der Schaltung gemäß Fig. 1,
Fig. 3, 4 und 5 Blockschaltbilder bestimmter Beispiele
für die bei den Schaltungen nach Fig. 1 und 2 verwendete
Wellenform-Wandlerschaltung und
Fig. 6 ein Blockschaltbild einer abgewandelten Ausführungsform
der Erfindung.
Die in Fig. 1 gezeigte, bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Demodulatorschaltung 10 für einen FM-Stereoempfänger
weist eine Eingangsklemme 11 zur Aufnahme eines
Mischsignals auf, das aus einer FM-Stereowelle regeneriert
wird, die ihrerseits von einer Rundfunkstation unter Verwendung
eines Pilottonsystems für eine an sich bekannte
Schaltung eines FM-Stereoempfängers ausgestrahlt wird. Das
Mischsignal enthält dabei ein Hauptkanalsignal aus der Summe
(L+R) des linken Signals L und des rechten
Signals R, ein Hilfskanalsignal in Form der Differenz (L-R)
zwischen linkem und rechtem Kanalsignal, womit eine
Hilfsträgerwelle mit einer Frequenz von 38 kHz mit
Trägerunterdrückung
amplitudenmoduliert wird, und ein Pilotsignal
mit einer Frequenz von 19 kHz. Das an die Eingangsklemme 11
angelegte Mischsignal wird über einen Widerstand 12 einem
invertierenden Verstärker 13 eingegeben, dessen Ausgangssignal
einem Stereodemodulator 14 aufgeprägt
wird, der seinerseits das linke Kanalsignal L und das
rechte Kanalsignal R vom invertierenden Mischsignal trennt,
wobei zwischen linke und rechte Ausgangsklemme 14 L bzw.
14 R und den Eingang des invertierenden Verstärkers 13 Gegenkopplungs-
Widerstände 16 bzw. 17 geschaltet sind. Die Aufgabe
dieser Rückkopplungswege besteht
darin, die Eingangsimpedanz des invertierenden
Verstärkers 13 zu vermindern und eine Verzerrung im Stereodemodulator
14 zu verhindern.
Das an die Eingangsklemme 11 angelegte Mischsignal wird zu
einem Bandpaßfilter 19 mit einer Mittenfrequenz von 19 kHz
geleitet, durch den ein Pilotsignal mit einer Frequenz von 19 kHz
extrahiert und an eine Analyseschaltung (PLL) 20 und an
einen Synchrondetektor 21 angelegt wird. Wie noch näher
erläutert werden wird, umfaßt die Analyseschaltung 20 einen
spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) mit einer Schwingfrequenz
von 76 kHz, einen Frequenzteiler, einen Phasendetektor und
ein Tiefpaßfilter; diese Schaltung stellt dabei einen Phasenunterschied
zwischen dem frequenzgeteilten Ausgangssignal
des spannungsgesteuerten Oszillators VCO und einem Bezugssignal
(Ausgangssignal des Bandpaßfilters 19) fest, der
durch eine Regelschleife bis auf einen kleinen Restfehler verringert wird,
Diese auch als "phasenverriegelte
Schaltung" bekannte Analyseschaltung erzeugt eine Schalt-Trägerwelle
mit einer Frequenz von 38 kHz für den Stereodemodulator 14, sowie
eine Rechteckwelle mit einer Frequenz von 19 kHz.
Der Synchrondetektor 21, welcher das vom Bandpaßfilter 19 gelieferte
Pilotsignal mit der Rechteckwelle von 19 kHz von der
Analyseschaltung 20 vergleicht, enthält ein Tiefpaßfilter
zur Lieferung eines Gleichstrom-Ausgangssignals, dessen
Amplitude dem Pegel des im Mischsignal enthaltenen 19 kHz-Pilotsignals
proportional ist. Das Gleichstrom-Ausgangssignal des
Synchrondetektors 21 wird an den einen Eingang eines Pegelkomparators
22 angelegt.
Von den Ausgangssignalen der Analyseschaltung 20 wird eine weitere
Rechteckwelle mit einer Frequenz von 19 kHz einer Pegelsteuerschaltung
25 zugeliefert, der auch das Ausgangssignal
des Pegelkomparators 22 eingegeben wird, so daß der Pegel der weiteren
19 kHz-Rechteckwelle durch das Ausgangssignal des Pegelkomparators
22 geregelt wird. Das Ausgangssignal (19 kHz-
Rechteckwelle) der Pegelsteuerschaltung 25 wird zu einer
Wellenform-Wandlerschaltung 26 geleitet, welche die Rechteckwelle
in eine Sinuswelle umwandelt. Das Ausgangssignal
dieser Schaltung 26 wird zu einer Detektorschaltung 27 geleitet,
die z. B. eine Diode enthält, um das Ausgangssignal
in ein der Amplitude des Sinuswellensignals proportionales
Gleichstromsignal umzuwandeln. Das Gleichstrom-Ausgangssignal
der Detektorschaltung 27 wird dem anderen Eingang des Pegelkomparators
22 zugeführt.
Der Pegelkomparator 22 vergleicht also den Gleichstrompegel
des Ausgangssignals vom Synchrondetektor 21 mit dem
Gleichstrompegel des Ausgangssignals von der Wellenform-
Wandlerschaltung 26, und er legt ein dem Unterschied zwischen
diesen Signalen entsprechendes Signal an die Pegelsteuerschaltung 25, um den
Pegel der 19 kHz-Rechteckwelle von der Analyseschaltung 20
zu regeln.
Das Ausgangssignal der Wandlerschaltung 26 wird auch über
einen Widerstand 28 an den Eingang des invertierenden Verstärkers
13 angelegt, um das in dem an die Eingangsklemme
11 angelegten Mischsignal enthaltene Pilotsignal zu löschen.
Infolgedessen wird ein Mischsignal, aus
dem das Pilotsignal entfernt worden ist, an die Eingangsklemme
des invertierenden Verstärkers 13 angelegt.
Die Wellenform-Wandlerschaltung 26 ist aus den im folgenden
erläuterten Gründen vorgesehen. Das Ausgangssignal
der Analyseschaltung ist eine Rechteckwelle, die sich
durch eine Fouriersche Reihe ausdrücken läßt:
Wenn daher die Rechteckwelle zur Beseitigung des Pilotsignals
benutzt wird, werden gleichzeitig auch andere Signale als
angelegt, wodurch das Mischsignal verzerrt wird.
Wenn dagegen erfindungsgemäß die Wellenform-Wandlerschaltung
26 verwendet wird, wird nur eine Grundsinuswelle
(k cos ω₀ t, mit k = eine Konstante) erzeugt, so daß die erwähnten,
unerwünschten harmonischen Komponenten beseitigt
sind.
Mit der beschriebenen Schaltung kann folglich ein Löschsignal erzeugt
werden, welches dieselbe Frequenz (19 kHz), dieselbe
(invertierte) Phase, dieselbe Wellenform (Sinuswelle) und
dieselbe Amplitude besitzt wie das Pilotsignal, und es kann daher
das im Mischsignal enthaltene Pilotsignal aufgehoben werden,
so daß das Pilotsignal vollständig aus dem zum Schaltkreis
gelieferten Signal entfernt ist. Infolgedessen werden nur
das Hauptkanalsignal, d. h. das Summensignal (L+R), und
das Hilfskanalsignal, d. h. ein auf eine Hilfsträgerwelle moduliertes Differenzsignal
(L-R), über den invertierenden Verstärker 13 zum Stereodemodulator
14 geleitet.
Harmonische Komponenten
des 19 kHz-Signals treten ebenfalls nicht auf. Die zum Stereodemodulator 14
geleiteten Signale (L+R) und (L-R) werden in Signale L und
R aufgetrennt und dann über Ausgangsklemmen 14 L bzw. 14 R den
nachgeschalteten Stufen zugeführt. Da Gegenkopplungswege
mit Widerständen 16 und 17 zwischen die Ausgangsklemmen
14 L und 14 R sowie die Eingangsklemme des invertierenden
Verstärkers 13 an der Eingangsseite des Schaltkreises bzw.
der Schalter-Schaltung eingeschaltet sind, kann die Eingangsimpedanz
dieses Verstärkers 13 herabgesetzt werden, so daß
sein Eingangssignal ohne Verzerrung und mit hoher Wiedergabetreue
ohne die Notwendigkeit für eine spezielle Schaltung
zu dem als Schalter-Demodulator ausgeführten Stereodemodulator 14 geleitet werden kann. Außerdem ist
es dabei möglich, jegliche im Stereodemodulator entstehende Verzerrung
auszuschließen. Hierdurch wird es möglich, an den
Ausgangsklemmen des Schaltkreises verzerrungsfreie linke und
rechte Tonkanal-Signale mit hoher Wiedergabetreue zu reproduzieren.
Fig. 2 zeigt den genauen Schaltungsaufbau der Schaltung nach
Fig. 1. Dabei ist der invertierende Verstärker 13 so geschaltet,
daß er das an die Eingangsklemme angelegte Mischsignal
über den Widerstand 12 und einen Kondensator 51 aufnimmt.
Der Verstärker 13 weist dabei einen Transistor
52 auf, der einem Transistor 53 ein invertiertes Ausgangssignal
liefert. Da dieser Transistor 53 als Emitterfolger geschaltet
ist, besitzt er eine niedrige Ausgangsimpedanz; sein Ausgangssignal
wird über einen Kondensator 54 zum Stereodemodulator
14 geliefert. Widerstände 55-59 und ein Kondensator 60
sind vorgesehen, um die Betriebs-Vorspannpotentiale für die
Transistoren 52 und 53 zu liefern. Der Stereodemodulator 14 ist
eine an sich bekannte Schaltung zur Trennung eines linken und
eines rechten Signals L bzw. R vom Mischsignal mittels der
Schaltwirkung einer 38 kHz-Rechteckhilfsträgerwelle, die von
der Analyseschaltung 20 geliefert wird (zwei 38 kHz-Rechteckwellen
mit einem Phasenunterschied von 180°). Der Stereodemodulator
14 umfaßt zwei in Emitterschaltung angeordnete Transistoren
62 und 63 sowie mit den Ausgangselektroden der Transistoren
62 und 63 verbundene Transistoren 64 bzw. 65. Die Ausgangselektroden
(Kollektoren) der Transistoren 64 und 65 sind unmittelbar
mit den Ausgangsklemmen 14 L bzw. 14 R des Stereodemodulators
14 verbunden und über einen Kondensator 54 sowie
Widerstände 66 bzw. 67 gemeinsam an die Ausgangsklemme des
invertierenden Verstärkers 13 angeschlossen. Widerstände 68-
74 dienen zur Einstellung bzw. Lieferung der Vorspannpotentiale
für die Transistoren 62-65.
Das Bandpaßfilter 19 zum Ausfiltern eines das 19 kHz-Pilotsignal
enthaltenden Signals aus dem Mischsignal wird durch einen Widerstand
76, einen Kondensator 77, eine Spule 78 und einen
Pufferverstärker 79 gebildet. Der Synchrondetektor 21 enthält
einen Transistor 81, der eine synchrone Detektoroperation durch
das Ausgangssignal von der Analyseschaltung bzw. phasenverriegelten
Schleifenschaltung 20 durchführt, und ein Tiefpaßfilter
mit einem Widerstand 82 und einem Kondensator 83 zur Glättung
des Ausgangssignals des Transistors 81. Widerstände 84 und
85 dienen als Last für den Transistor 81 bzw. als Begrenzer
für den Basisstrom dieses Transistors.
Die Analyseschaltung bzw. phasenverriegelte Schleifenschaltung
20 umfaßt einen spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 90 mit einer
Schwingfrequenz von etwa 76 kHz, der durch eine äußere Spannung
steuerbar ist, drei Flip-Flops 91, 92 und 93 zum Teilen der
Ausgangsfrequenz des Oszillators 90, einen Phasendetektor
94, welcher die Phase des 19 kHz-Eingangssignals, d. h. des
Ausgangssignals des Flip-Flops 92, mit der Phase eines Bezugseingangssignals
vom Bandpaßfilter 19 vergleicht, um den
Frequenzunterschied des Eingangssignals vom Flip-Flop 92
gegenüber dem Bezugseingangssignals zu erfassen,
sowie ein
Tiefpaßfilter 95, welches das Ausgangssignal des Phasendetektors
94 in ein Gleichstromsignal umwandelt. Die Ausgänge
Q und des Flip-Flops 91 werden an die Basis
elektroden der Transistoren 63 bzw. 62 des Stereodemodulators 14
angelegt, um das Durchschalten und Sperren dieser Transistoren
durch die Trägerwelle mit einer Frequenz von 38 kHz zu
steuern und dadurch das Mischsignal zur Bildung der Signale
L und R zu demodulieren. Der spannungsgesteuerte Oszillator
90 ist ein an sich bekannter Oszillator, der so ausgelegt
ist, daß seine Schwingfrequenz entsprechend dem Pegel des
Ausgangssignals vom Tiefpaßfilter 95 variiert. Die Flip-Flops
91, 92 und 93 sind solche vom T- bzw. RST-Typ.
Die Pegelsteuerschaltung (spannungsgesteuerter Verstärker
VCA) 25 umfaßt zwei Transistoren 100 und 101, die einen
Differenzverstärker bilden, und einen Transistor 102,
dessen Kollektor mit den zusammengeschalteten Emittern der
Transistoren 100 und 101 verbunden ist und der eine gesteuerte
Stromquelle bildet. Die Basis des Transistors
101 ist mit einer durch Widerstände 103 und 104 gebildeten Bezugsspannungsquelle
verbunden, während die Basis des Transistors
100 mit dem Q-Ausgang des Flip-Flops 92 der Analyseschaltung
20 verbunden ist, wobei das Q-Ausgangssignal eine Rechteckwelle
mit einer Frequenz von 19 kHz und einem Tastverhältnis
von 0,5 darstellt und dem Pilotsignal um 90°
nacheilt. Die Basis des Transistors 102 ist mit der Ausgangsklemme
des Pegelkomparators 22 verbunden. Widerstände 105
und 107 dienen zur Einstellung eines Vorspannpotentials
für den Transistor 100. Widerstände 106 und 108
bilden Lasten des Transistors 101 bzw. eines Transistors 128
im Pegelkomparator 22. Ein Widerstand 109 bildet einen
Emitterwiderstand des Transistors 102. Das Ausgangssignal
des spannungsgesteuerten Verstärkers 25 wird über einen
Kondensator 110 an die Wellenform-Wandlerschaltung 26 angelegt.
Die Verstärkung der Pegelsteuerschaltung (Verstärker)
25 wird durch die Größe des vom Pegelkomparator 22 an die
Basis des Transistors 102 gelieferten Gleichstrom-Steuersignals
gesteuert.
Die Wellenform-Wandlerschaltung 26 umfaßt eine integrierende
Schaltung aus einem Widerstand 112, einem Verstärker 113
und einem Kondensator 114 sowie einen logarithmischen Verstärker,
der über einen Kondensator 115 an die integrierende
Schaltung angeschlossen ist und durch einen Widerstand 117,
Dioden 118 und 119 sowie einen Verstärker 120 gebildet wird.
Der spannungsgesteuerte Verstärker 25 verstärkt eine Rechteckwelle,
die gegenüber dem 19 kHz-Bezugssignal um 90° verzögert
ist und durch die genannte integrierende Schaltung
in eine um 180° nacheilende bzw. verzögerte
Dreieckswelle umgewandelt wird. Die Dreieckswelle wird
durch den logarithmischen Verstärker in eine Sinuswelle mit der
Phasennacheilung von 180°C umgewandelt. Die Wellenform-Wandlerschaltung
26 kann den Aufbau gemäß den Fig. 3, 4 und 5 besitzen.
Gemäß Fig. 3 wird diese Schaltung durch eine integrierende
Schaltung und einen Diodenbegrenzer gebildet. Die Arbeitsweise
dieser Elemente ist dieselbe wie bei den Elementen gemäß
Fig. 2. Die Wandlerschaltungen nach Fig. 4 und 5 werden durch
eine Anzahl von in Kaskade geschalteten integrierenden
Schaltungen gebildet. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4
wird die um 90° verzögerte Rechteckwelle mit einer Frequenz
von 19 kHz durch 2n + 1 (mit n = eine ganze Zahl) integrierende
Schaltungen und einen Umsetzer in eine Sinuswelle umgewandelt,
während gemäß Fig. 5 die um 0° oder 180° verzögerte Rechteckwelle
mit einer Frequenz von 19 kHz durch 2n integrierende
Schaltungen und einen Umsetzer in die Sinuswelle umgewandelt
wird. Während gemäß den Fig. 4 und 5 eine Sinuswelle mit
derselben Phase wie das Pilotsignal durch integrierende
Schaltungen gebildet wird, ist es auch möglich, eine Sinuswelle
mit der Phasendifferenz von 180° zu formen, wobei
in diesem Fall der Umsetzer weggelassen werden kann.
Die aus einem Kondensator 122 (Fig. 2), einem Reihenwiderstand 124 und
einer gleichrichtenden Dioden 123 bestehende Detektorschaltung
27 wandelt das Sinuswellen-Ausgangssignal der Wellenform-
Wandlerschaltung 26 in das Gleichstromsignal um.
Der Pegelkomparator 22, welcher das Ausgangssignal des
Synchrondetektors 21 mit dem Ausgangssignal der Detektorschaltung
27 vergleicht, umfaßt in Emitterschaltung angeordnete
Transistoren 126 und 127, die einen Differenzverstärker
bilden, sowie einen Verstärker-Transistor 128,
dessen Basis an den Kollektor des Transistors 127 angeschlossen
ist. Widerstände 129-131 dienen zur Einstellung der
Vorspannpotentiale für die Transistoren 126-128. Der Pegelkomparator
22 erfaßt den Unterschied in den Gleichstrompegeln
an den Eingangselektroden der Transistoren 126 und 127 und legt ein entsprechendes Signal über
den Transistor 128 an die Basis des Transistors 102 der Pegelsteuerschaltung
25 an.
Bei der abgewandelten Ausführungsform gemäß Fig. 6 ist die
Pegelsteuerschaltung 25, die bei der Ausführungsform nach
Fig. 1 zwischen die Analyseschaltung 20 und die Wellenform-
Wandlerschaltung 26 eingeschaltet ist, an den Ausgang der
Wellenform-Wandlerschaltung 26 angeschlossen.
Obgleich bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
ein Bandpaßfilter 19 zum Extrahieren bzw. Herausziehen des
Pilotsignals aus dem Mischsignal vorgesehen ist, kann dieses
Filter gewünschtenfalls auch weggelassen werden.
Claims (8)
1. Demodulatorschaltung für einen FM-Stereoempfänger,
mit einem Stereodemodulator (14) zum Ableiten stereophoner
Tonsignale aus einem Stereomischsignal in Abhängigkeit
von 38 kHz-Schaltsignalen, mit einer phasenverriegelten
Schaltung (20) zum Ableiten eines 19 kHz-Signals
fester Amplitude und der 38 kHz-Schaltsignale aus einem
in dem Stereomischsignal enthaltenen 19 kHz-Pilotsignal,
mit einer Schaltungseinrichtung zur Erzeugung von Pilotsignal-
Auslöschsignalen aus dem 19 kHz-Signal fester
Amplitude, die einen Synchrondetektor zum Erzeugen eines
dem Pegel des Pilot-Signals entsprechenden Steuersignals
aus dem Stereomischsignal in Abhängigkeit von dem 19 kHz-
Signal fester Amplitude und eine Pegelsteuerschaltung für
das 19 kHz-Signal abhängig vom Steuersignal enthält,
dadurch gekennzeichnet,
- a) daß ein invertierender Verstärker (13) dem Stereomodulator (14) vorgeschaltet ist,
- b) ferner daß eine Gegenkopplungsschaltung (16, 17) von den Ausgängen des Stereomodulators (14) für das linke und das rechte Tonsignal zum Eingang des invertierenden Verstärkers (13) geschaltet ist,
- c) daß die Schaltungseinrichtung zum Erzeugen von Pilotsignal-
Auslöschsignalen folgende Einheiten enthält:
- α) eine Wellenform-Wandlerschaltung (26), welche mit der Pegelsteuerschaltung (25) derart zusammenwirkt, daß aus dem rechteckförmigen 19 kHz- Signal ein sinusförmiges Auslöschsignal entsteht,
- β) eine Detektorschaltung (27), welche den Pegel des sinusförmigen Auslöschsignals erfaßt, und
- γ) einen Pegelkomparator (22), welcher das Ausgangssignal der Detektorschaltung (27) mit dem Steuersignal vergleicht und ein dem Pegelunterschied beider Signale entsprechendes Regelsignal an die Pegelsteuerschaltung (25) abgibt,
- d) und daß das sinusförmige Auslöschsignal dem Eingang des invertierenden Verstärkers (13) zugeführt ist.
2. Demodulatorschaltung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Synchrondetektor (21)
ein Bandpaßfilter (19) vorgeschaltet ist, dessen Mittenfrequenz
gleich der Frequenz des Pilotsignals ist.
3. Demodulatorschaltung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenform-
Wandlerschaltung (26) zwischen der Pegelsteuerschaltung
(25) und der Detektorschaltung (27) angeordnet ist
(Fig. 1).
4. Demodulatorschaltung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Pegelsteuerschaltung
(25) zwischen der Wellenform-Wandlerschaltung
(26) und der Detektorschaltung (27) angeordnet ist
(Fig. 6).
5. Demodulatorschaltung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wellenform-Wandlerschaltung (26) eine Anzahl von integrierenden
Schaltungen (113, 114) aufweist (Fig. 2).
6. Demodulatorschaltung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wellenform-Wandlerschaltung
(26) zusätzlich einen logarithmischen Verstärker
(120) aufweist.
7. Demodulatorschaltung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß parallel zu dem logarithmischen
Verstärker (120) zusätzlich Dioden-Begrenzer
(118, 119) vorgesehen sind.
8. Demodulatorschaltung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
von dem phasensynchronisierten Schaltkreis (20) erzeugte
19 kHz-Rechtecksignal ein Tastverhältnis von
0,5 aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP15326076A JPS5377102A (en) | 1976-12-20 | 1976-12-20 | Fm stereo demodulating circuit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2755472A1 DE2755472A1 (de) | 1978-07-06 |
| DE2755472C2 true DE2755472C2 (de) | 1987-11-19 |
Family
ID=15558556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772755472 Granted DE2755472A1 (de) | 1976-12-20 | 1977-12-13 | Demodulatorschaltung fuer einen fm-stereoempfaenger |
Country Status (3)
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|---|---|
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| JP (1) | JPS5377102A (de) |
| DE (1) | DE2755472A1 (de) |
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| TWI361281B (en) * | 2008-04-17 | 2012-04-01 | Cyrustek Co | A measurement unit including an auto switch low-pass filter |
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| JPS5075759A (de) * | 1973-11-06 | 1975-06-21 | ||
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| JPS593905B2 (ja) * | 1975-09-02 | 1984-01-26 | パイオニア株式会社 | Mpx フクチヨウキノ パイロツトシンゴウジヨキヨソウチ |
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| JPH05189302A (ja) * | 1992-01-09 | 1993-07-30 | Hitachi Ltd | データ転送制御回路 |
-
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- 1976-12-20 JP JP15326076A patent/JPS5377102A/ja active Granted
-
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- 1977-12-19 US US05/861,606 patent/US4164624A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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|---|---|
| US4164624A (en) | 1979-08-14 |
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| JPS5377102A (en) | 1978-07-08 |
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|---|---|---|---|
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