DE1237015B - Vorrichtung zum Lagern von langgestreckten Gegenstaenden, insbesondere Rundhoelzern od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Lagern von langgestreckten Gegenstaenden, insbesondere Rundhoelzern od. dgl.

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Publication number
DE1237015B
DE1237015B DE1965M0067261 DEM0067261A DE1237015B DE 1237015 B DE1237015 B DE 1237015B DE 1965M0067261 DE1965M0067261 DE 1965M0067261 DE M0067261 A DEM0067261 A DE M0067261A DE 1237015 B DE1237015 B DE 1237015B
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DE
Germany
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brackets
lever arms
base frames
wood
lower lever
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Pending
Application number
DE1965M0067261
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Holm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J F Mueller & Sohn A G
Original Assignee
J F Mueller & Sohn A G
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Filing date
Publication date
Application filed by J F Mueller & Sohn A G filed Critical J F Mueller & Sohn A G
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Publication of DE1237015B publication Critical patent/DE1237015B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D61/00External frames or supports adapted to be assembled around, or applied to, articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)
  • Pallets (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Lagern von langgestreckten Gegenständen, insbesondere Rundhölzern od. dgl.
  • Bei der Lagerung von Brettern, Balken, Stabeisen und ähnlichen langgestreckten Lagergütern, insbesondere Rundholz und Baumstämmen, ist man bestrebt, das Lagergut möglichst hoch zu stapeln, um den Lagerplatz gut ausnutzen zu können. Am einfachsten und günstigsten ist es, die Stämme parallel zu lagern, da sie unterschiedlich lang sind, und weil man dabei die verfügbare Breite einer Lagerhalle am besten ausnutzen kann. Wenn man sie jedoch übereinanderschichtet, kommen sie ins Rollen und lassen sich allenfalls bis zu einer gewissen Höhe in Form eines sich nach oben hin verjüngenden Prismas stapeln, wobei die Höhe des Holzstapels vom Böschungswinkel und der Breite der belegten Bodenfläche abhängt. Die Raumausnutzung ist hierbei sehr schlecht.
  • Die Erfindung bezweckt die Lösung der Aufgabe, Holzstämme mittels einer einfachen und wirtschaftlichen Vorrichtung parallel zueinander und übereinander stabil zu stapeln. Sie soll es ermöglichen, auf dem Lagerplatz und in den Lagerhallen zwischen einzelnen hohen Holzstapeln Durchgänge frei zu lassen, die ohne Gefahr begangen werden können.
  • Bekannt ist, die gestellte Aufgabe dadurch zu lösen, daß man die Stämme in zwei zueinander parallelen Rahmen lagert, die die Form eines nach oben offenen U haben (vgl. Abb. 1). Eine solche Vorrichtung ist zwar zweckentsprechend, jedoch schwer und teuer. Die Baumstämme üben bei hoher Stapelung auf die senkrechten Seitenschenkel der Vorrichtung einen großen Druck aus, dem diese nur standhalten wenn sie unverhältnismäßig kräftig und schwer sind.
  • Die gesamte Vorrichtung ist sehr schwer, unhandlich und unwirtschaftlich, indem sie den nutzbaren Lagerraum durch ihren Eigenbedarf an Platz und Raum merklich verkleinert.
  • Es ist ferner bekannt, den Druck auf die senkrechten Seitenschenkel der Rahmen dadurch zu begrenzen, daß man die gesamte Vorrichtung der Höhe nach unterteilt und mehrere aufeinandersetzbare Gestelle übereinander anordnet, um möglichst hoch lagern zu können. Dabei dienen die Mittelstüclue dieser Gestelle jeweils als Zwischenstützen. Das erstrebte Ziel, hierdurch an Materialaufwand und Kosten zu sparen, wird dabei jedoch nur bei schmalen Holzstapeln erreicht. Bei breiten Holzstapeln werden die auf die Mittelstücke der Gestelle wirkenden Biegungsmomente so groß, daß man sie sehr tragfähig machen muß, so daß der Materialaufwand hierfür mehr ansteigt, als man an den senkrechten Seitenstreben einspart.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Zwischen stützen aus H-förmigen Klammern bestehen, deren senkrechte Schenkel als Doppelhebel wirkend mittels Zapfen an dem Mittelstück angelenkt sind, wobei die Mittelstücke und die unteren Hebelarme den in den Grundgestellen bzw. in den Klammern eingelagerten Stapel derart umgreifen, daß unter dem auf die unteren Hebelarme wirkenden seitlichen Druck eines Stapels die oberen Hebelarme sich gegen den zwischen diese eingelagerten Stapel klemmen. Hierdurch ist die die Stämme zusammenhaltende Vorrichtung der Höhe nach unterteilt, wobei die übereinander angeordneten Klammern sich jeweils an dem unter ihnen liegenden Holzstapel festklammern und sich gegenseitig vom Seitendruck entlasten. Dadurch wird erreicht, daß sie wenig beansprucht werden kleine Abmessungen erhalten und baukastenartig zusammengesetzt werden können, so daß es möglich wird, mit einer größeren oder kleineren Anzahl gleicher Elemente hohe oder niedrige Holzstapel zu stützen und zu sichern.
  • In A b b. 2 ist eine erfindungsgemäße Stapelvorrichtung beispielsweise dargestellt. a sind zwei Grundgestelle. Sie bestehen aus den Grundplatten oder Füßen b und den senkrechten Streben c, zwischen denen in der aus der Abbildung ersichtlichen Weise die Stämme d gelagert werden.
  • Diese Grundgestelle sind verhältnismäßig niedrig, so daß sie nur wenige Lagen übereinanderliegender Stämme aufnehmen können. Infolgedessen sind die Seitendrücke auf die Streben c gering, so daß sie verhältnismäßig schwach sein können. Die Grundgestelle werden deshalb leicht und gedrungen und können ohne großen Aufwand an Transportmitteln bewegt und aufgestellt werden.
  • Um einen höheren Holzstapel aufschichten zu können, legt man auf den unteren Stapel zwischen den Streben c der Grundgestelle a die Klammern (vgl. Abb. 3 und 4). Diese bestehen aus zwei begrenzt um die Zapfen f schwenkbaren Doppelhebeln g und dem Verbindungsstück h. Dieses kann entsprechend A b b. 3 aus mehreren Einzelgliedern bestehen, die zusammen eine Kette bilden und begrenzt gegeneinander schwenkbar sind. Die durch Anschläge begrenzten relativen Winkelausschläge der Kettenglieder gegeneinander und der Doppelhebel g gegenüber dem Verbindungsstück h sind nur verhältnismäßig klein. Die Klammern werden dadurch befähigt, sich den unvermeidlichen Unregelmäßigkeiten der Begrenzungen der Holzstapel anzupassen und trotzdem ihre Funktion als starre Rahmenstützen ausreichender Festigkeit zu erfüllen.
  • Beim Aufsetzen der H-förmigen Klammern e auf einen von den Grundgestellen umfaßten Holzstapel werden sie in der aus der A b b. 5 ersichtlichen Weise am Kranhaken aufgehängt. Zwei Drahtseile i verbinden den Kranhaken k mit den oberen Enden der Doppelhebel g der Klammern e. Infolgedessen werden die Hebel g im Ausmaß ihrer Beweglichkeit und ihres Freiheitsgrades an den oberen Enden etwas zusammengezogen, während sie unten aus einanderklaffen. Dadurch wird erreicht, daß die Klammern e mühelos auf den Holzstapel der Grundgestelle gelegt werden können.
  • Die unteren Hälften der Doppelhebel g müssen schwerer sein als die oberen, so daß sie beim Aufsetzen der Klammern senkrecht nach unten hängen.
  • Die oberen Hälften der Doppelhebel entsprechen dann in ihrer Funktion derjenigen der Grundgestelle und können mit weiteren Lagen von Holzstämmen angefüllt werden. Dabei werden die zweiarmigen Hebel oben auseinandergedrückt und unten zusammen, wobei sie sich fest an die unteren Holzlagen in den Grundgestellen anklammern und dadurch diese teilweise von den Seitendrücken entlasten.
  • In gleicher Weise können unter Verwendung von je zwei Klammern e weitere Lagen von Holzstämmen aufgeschichtet und hohe Holzstapel gebildet werden, die ein in sich geschlossenes festes Ganzes bilden und von denen kein einzelner Stamm abrollen und herunterfallen kann.
  • Es ist zweckmäßig, die zwecks weiterer Erhöhung eines Holzstapels aufgelegten Klammern e jeweils dicht neben den unter ihnen befindlichen anzuordnen. Man kann beide dann in der aus der Abb. 4 ersichtlichen Weise durch lose Ketten l miteinander verbinden und dadurch die neu aufgelegten Klammern während des Beladevorganges gegen seitliches Abrutschen sichern. Sobald ein Teil der Ladung aufgebracht ist, klammern sie sich automatisch an den unter ihren Verbindungsstücken h liegenden Holzlagen fest und bedürfen keiner Sicherung mehr.
  • Die beschriebene Kombination von Grundgestellen und Klammern ermöglicht es, aus nur zwei unterschiedlichen Bauelementen in einfacher Weise baukastenartige Haltevorrichtungen für niedrige und hohe Stapel parallelliegender Holzstämme unterschiedlicher Länge und Dicke zusammenzubauen.
  • Die Vorrichtung ist vielseitig anpassungsfähig und auch verwendbar für Holzstämme, deren Form erheblich von derjenigen eines geraden Kreiszylinders abweicht. Die begrenzt beweglichen Klammern passen sich der Form der Holzstapel an. Das sind wesentliche Vorzüge der Erfindung.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Lagern von langgestreckten Gegenständen, insbesondere Rundhölzern od. dgl., mit in Abstand voneinander aufgestellten U-förmigen Grundgestellen und darüber angeordneten Zwischenstützen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Zwischenstützen aus H-förmigen Klammern (e) bestehen, deren senkrechte Schenkel (g) als Doppelhebel wirkend mittels Zapfen (/) an dem Mittelstück (h) angelenkt sind, wobei die Mittelstücke und die unteren Hebelarme den in den Grundgestellen (a) bzw. in den Klammern (e) eingelagerten Stapel derart umgreifen, daß unter dem auf die unteren Hebelarme wirkenden seitlichen Druck eines Stapels die oberen Hebelarme sich gegen den zwischen diese eingelagerten Stapel klemmen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Hebelarme der Schenkel (g) schwerer sind als die oberen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (g) der Klammern (e) an ihren unteren Hebelarmen jeweils mit den unter ihnen angeordneten Klammern (e) bzw. Grundgestellen (a) durch Sicherungsketten (1) verbunden sind, die eine begrenzte Beweglichkeit zulassen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelstück (h) der Klammern (e) aus einzelnen gelenkig miteinander verbundenen Gliedern besteht, die zusammen eine Kette bilden und begrenzt geringfügig gegeneinander beweglich sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 153.
DE1965M0067261 1965-11-13 1965-11-13 Vorrichtung zum Lagern von langgestreckten Gegenstaenden, insbesondere Rundhoelzern od. dgl. Pending DE1237015B (de)

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ID=7312122

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2916153A (en) * 1956-07-17 1959-12-08 Jr Samuel Saul Storage rack frame

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2916153A (en) * 1956-07-17 1959-12-08 Jr Samuel Saul Storage rack frame

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