DE1237010B - Vorrichtung zum Loesen und Entleeren von Material aus einem Behaelter - Google Patents

Vorrichtung zum Loesen und Entleeren von Material aus einem Behaelter

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DE1237010B
DE1237010B DE1964S0089976 DES0089976A DE1237010B DE 1237010 B DE1237010 B DE 1237010B DE 1964S0089976 DE1964S0089976 DE 1964S0089976 DE S0089976 A DES0089976 A DE S0089976A DE 1237010 B DE1237010 B DE 1237010B
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DE
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support frame
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frame
loosening
emptying
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DE1964S0089976
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Claude Damond
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SINEX ENGINEERING Co Ltd
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SINEX ENGINEERING Co Ltd
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0347Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers
    • B65G2814/0356Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted
    • B65G2814/0359Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers
    • B65G2814/0361Accessories
    • B65G2814/0368Means enhancing unloading

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Lösen und Entleeren von Material aus einem Behälter Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum Lösen und Entleeren von Material aus einem Behälter, der teilweise oder vollständig in einem Tragrahmen angeordnet und mit diesem zusammen drehbar ist und der der Einwirkung eines oder mehrerer Schwingungserzeuger ausgesetzt wird, welche innerhalb des Tragrahmens mit letzterem fest verbunden sind.
  • Es ist bereits eine Reinigungsvorrichtung für Förderwagen in Form einer motorischen Rüttelvorrichtung bekannt. Hierbei wird der zu reinigende Förderwagen in einen Kipper gekippt und entleert, mit Hilfe eines motorischen Antriebes hin- und herbewegt und in der unteren Stellung gegen Anschläge bewegt, wodurch die Rückstände im Förderwagen gelöst werden.
  • Der Vorgang des Lösens tritt hierbei jedesmal dann ein, wenn der Förderwagen auf die Anschläge auftrifft, also bei einem mechanischen Stoß.
  • Ferner ist eine Vorrichtung zum Entleeren von Förderwagen mit Hilfe eines Rüttelmotors bekannt, der abhängig von der Drehung des Kippmotors mit Hilfe von durch komprimierte Luft und Federn arbeitende Kolben von im Kippkorb befestigten Druckzylindern kraftschlüssig gegen die Förderwagenwand gedrückt wird.
  • Bei einer anderen bekannten Wagenkippvorrichtung sind auf den Wagen einwirkende Erschütterungsvorrichtungen vorgesehen, die als Vibratoren ausgebildet sind, welche mittels ihrer Träger kraftschlüssig gegen die Wände des in den Kippkorb eingelaufenen Wagens bewegbar sind und während des Entleerungsvorganges mit Hilfe einer Schaltvorrichtung selbsttätig ein- bzw. ausgeschaltet werden.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform ist ein Vibrator zwischen den Blechleisten, zwischen denen der Wagen eingeklemmt werden kann, und einem Schienenpaar vorgesehen. Bei einer derartigen Vorrichtung kann das zu entfernende Material jedoch nicht nach unten durchfallen. Es ist auch bereits eine Erschütterungsvorrichtung zum Entleeren der Behålter von Güterwagen bekannt, bei der eine exzentrisch rotierende Masse, die durch Distanzstäbe und elastische Körper frei in einem Gehäuse aufgehängt ist, Erschütterungen erzeugt, die auf die Böden und Wandungen der Wagen und Behälter übertragen werden.
  • Im Falle einer anderen Anordnung ist eine Rüttelbrücke vorgesehen, bei der die Schwingungserzeuger auf die Seitenwand aufgesetzt werden.
  • Bei einer anderen Vorrichtung zum vollständigen Entleeren der Kippmulden von Förderwagen, bei denen die Rüttelschiene an der Außenfläche der gekippten Fläche der gekippten Mulde befestigt ist, wird das zu entfernende Material seitlich abgeführt.
  • Schließlich sind noch Reinigungswipper bekannt, bei denen unmittelbar unterhalb des Wipperkorbes ein starkes Vibrationssieb angeordnet ist, auf das der um 180- gedrehte Wagen durch fest im Wipperkorb gelagerte Preßluftzylinder abgesenkt wird. Ein derartiger Wipper kann ausschließlich das Reinigen, nicht aber auch das Leeren besorgen.
  • Die Erfindung befaßt sich mit dem Entleeren des Inhaltes von Behältern. wie z. B. Grubenrohren, Fördergefäßen oder anderen Behältern, insbesondere wenn der Inhalt sich beim Entleeren verdickt und zusammenballt, wie dies bei hohlförmigen Gußteilen, die während der Behandlung oder Bearbeitung Bohrschuß, Schleifstaub oder Gesteinsschutt u. dgl. enthalten, bei Gießkästen, Trommeln, die pulveriges Material beinhalten, das nicht ausreichend fließfähig ist, usw. der Fall ist.
  • Bei Grubenrohren beispielsweise kann eine Zusammenballung von Kohle oder Erz entstehen, die nicht aus dem Behälter fällt, wenn dieser gekippt wird, bzw. wenn dessen Boden entfernt wird, wobei der im Behälter verbleibende Teil einen verhältnismäßig großen Anteil der Gesamtkapazität ausmacht. Dieses Material würde dann unerwünschterweise wieder an die Beschickungsstelle zurückgeführt werden. Im Falle von Hohlformlingen ist es schwierig, den Bohrschuß oder den Maschinenschleifstaub, der entfernt werden muß, zu beseitigen. In zahlreichen Bereichen der Industrie treten ähnliche praktische Anwendungsfälle auf, z. B. dort, wo Zement, Ton, Rohzink und anderes zusammenbackendes Material vorliegt.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, um derartiges Material aus einem Behälter zu lösen und zu entfernen, das sich im Behälter zusammengeballt hat und bewegungsunfähig geworden ist, oder das auf Grund einer besonderen, einspringenden Formgebung (wie bei Hohlformlingen) ein Entfernen sehr erschwert. Dabei soll die Vorrichtung so beschaffen sein, das die Schwingungserzeuger nachgiebig mit dem Hauptrahmen verbunden sind und daß das zu lösende und zu entfernende Material bei um 180 verschwenktem Gestell etwa senkrecht aus dem Behälter fällt und durch Gitter hindurch in ein entsprechendes Füllgefäß gelangt.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Schwingungserzeuger mit Gittern versehen sind, welche mit dem Tragrahmen über nachgiebige Bauteile verbunden sind. Die Schwingungserzeuger können dabei in einer Drehstellung oder zwischen Drehstellungen arbeiten.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende: Der Grubenwagen wird auf die Geleise der Vorrichtung aufgefahren und der Elektromotor, der den Antriebsmechanismus betätigt, eingeschaltet. Das Gestell wird dann um 1800 geschwenkt, und während dieses Schwenkvorganges wird der Grubenwagen um seine Längsachse gedreht und über Führungen auf die Gitter gebracht. Sobald eine Drehung um 180 erfolgt ist, werden die Schwingungserzeuger eine bestimmte Zeitdauer lang eingeschaltet.
  • Anschließend werden sie abgeschaltet, und das Gestell kehrt in die Ausgangsstellung zurück. Während des Schwingungsvorgangs wird das gesamte verdickte und zusammengeballte Material gelöst und fällt durch die Gitter in ein entsprechendes Füllgefäß. Der Grubenwagen, der nunmehr von dem zusammengeballten Material befreit ist, wird dann wieder aus dem Gestell herausgefahren.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind an Hand der Zeichnungen erläutert. In diesen zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform im Längsschnitt, F i g. 2 eine Ansicht der Ausführungsform nach Fig. 1 im Querschnitt, F i g. 3 und 4 Seiten- und Endansichten einer weiteren Ausführungsform und F i g. 5 einen Querschnitt einer dritten Ausführungsform.
  • In den F i g. 1 und 2 besteht der Tragrahmen aus mit Flanschen versehenen Stahlringen 1, 2, 3 und 4, die durch gekreuzte Stahlrohrteile 5 miteinander verbunden sind. Jeder Stahlring weist einen Plattenabschnitt 6 auf, der zentrisch auf der inneren Fläche angeschweißt ist, so daß die Kreisform des Stahlringes beibehalten wird, und der eine rechteckförmige Öffnung 7 besitzt, die gerade groß genug ist, damit ein Grubenwagen 8 eingefahren werden kann.
  • Dieser Tragrahmen ist von vier Stahlrädern 9 auf jeder Seite getragen, die Räder haben Reifen aus Polyurethan oder ähnlichem Material und passen zwischen die Flansche der Stahlringe 1, 2, 3 und 4.
  • Jeder Rädersatz ist auf einer Leerlaufwelle 10 angeordnet, die auf vier sich selbst ausrichtenden Kugelrollen-Stehlagern 11 für schwere Belastung abgestützt sind.
  • Der Unterteil des Rahmens weist eine zentrische Laufgang-Gitterplatte l2 und zwei Schienen 13 für die Räder 15 des Grubenwagens 8 sowie Flanschführungen 14 auf.
  • Damit eine Drehung des Tragrahmens möglich ist, sind gewalzte Ringe 16 und 17 mit jedem der Stahlringe 2 und 3 verschweißt, ferner sind Ketten 18 und 19 mit den Ringen 16 und 17 befestigt. Diese Ketten liegen zwischen den Flanschen der Ringe, so daß sie nach Art von Zahnstangen wirken, und verlaufen etwa über 2202 des Umfanges der Ringe. Jede Kette wird von einem Antriebskettenrad 20 angetrieben; einKettenrad ist jeweils an einem Ende der Welle 21 befestigt.
  • Ein drittes Kettenrad 22 ist in der Mitte der Welle befestigt und wird von einer Kette 23 über ein Untersetzungsgetriebe über einen Elektromotor angetrieben.
  • Zwei elektrische Schwingungserzeuger 24 und 25 sind mit Gittern 26 und 27 versehen, die mit dem Tragrahmen über nachgiebige Bauteile 28 befestigt sind. Die Schwingungserzeuger weisen jeweils einen Elektromotor auf, der eine Massenunwucht antreibt.
  • F i g. 3 und 4 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel, bei dem der Grubenwagen um die Querachse geschwenkt wird. Ein Traggerüst weist ein dreieckförmiges Gestell, bestehend aus zwei geneigten Stützen 29 und 30 an jedem Ende, auf, die an ihren oberen Enden durch Querbauteile 31, 32 und 33 verbunden sind.
  • Ein Traggestell 34 für den Grubenwagen 35 ist innerhalb des Traggerüstes auf zwei Stahlwellen36 und 37 angeordnet, die in Lagern 38 und 39 laufen, welche ihrerseits von die geneigten Stützen 29 und 30 verbindenden Trägern 40 getragen werden. Die Welle 37 erstreckt sich über das Traggerüst hinaus und nimmt ein Kettenrad 41 auf, das über eine Kette 42 von einem Elektromotor 43 angetrieben wird. Der Elektromotor bewirkt eine Drehung des Traggestelles 34.
  • Das Traggestell 34 weist Schienen 44 und Flanschführungen 45 zur Aufnahme der Räder 46 des Grubenwagens 35 auf. In diesem Falle ist ein einzelner Schwingungserzeuger 47 mit einem Gitter 48 verbtnden. Das Gitter ist mit dem Gestell 34 über nachgiebige Bauteile 49 ähnlich wie im vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel verbunden.
  • Die Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispieles ist ähnlich der der Anordnung des vorbeschriebenen Beispieles. In beiden Fällen wird die gesamte Vorrichtung von einem nicht dargestellten Steuerpult aus ferngesteuert, das Steuerpult erhält einen EIN-AUS-schalter und einen Druckknopf zur Einleitung des Arbeitsvorganges. Die Schwingungsdauer ist bis zu einem Maximum von 60 Sekunden veränderlich, sie kann mit Hilfe einer Einstellscheibe auf dem Steperpult geändert werden.
  • Fig.5 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel, das besonders zum Entleeren von Formlingen u. dgl. geeignet ist. Ein Traggestell 50 ist in einem Gerüst 51 über nachgiebige Bauteile 52 befestigt. Das Gerüst 51 ist so angeordnet, daß es innerhalb eines starren äußeren Gerüstes 53 drehbar ist, auf welchem ein Elektromotor 54 angebracht ist. Dieser Elektromotor schwenkt das Gerüst 51 und das Traggestell 50 über Kettenräder 55 und 56 sowie über Ketten 57. In einer abgeänderten Ausführungsform können die Ketten in der in Fig. 1 gezeigten Welle angeordnet sein. Ein Schwingungserzeuger 58 ist auf dem Traggestell 50 befestigt.
  • Der zu entleerende Formling 59 ist mit dem Traggestell 50 zwischen einer starren Befestigung 60 und einem hydraulischen Kolben 61 festgeklemmt. Die Energie für den Kolben wird von einer Pumpe 62 geliefert, wobei das hydraulische Druckmittel durch flexible Leitungen 63 und 64 strömt. Bei einem Formling ist es oft erwünscht, die Anordnung um mehrere Umdrehungen zu verdrehen, und dies wird dadurch ermöglicht. daß die flexiblen Leitungen um eine Trommel 65 gewickelt werden, welche mit dem Gerüst 51 befestigt ist. Das Festklemmen kann auf pneumatischem oder mechanischem Wege erfolgen.
  • Um die Vorrichtung zu betreiben, wird der Formling in seiner Stellung festgeklemmt und der Antriebsmotor eingeschaltet, so daß das Gerüst 51. das Traggestell 50 und der Formling 59 sich langsam als gemeinsamer Bauteil drehen. Der Schwingungserzeuger 58 kann eine beliebige Zeitperiode lang eingeschaltet werden, entweder während der Drehung oder wenn der Formling seine oberste Stellung einnimmt und stillsteht. Wie bereits erwähnt, können mehrere Umdrehungen der Vorrichtung erwünscht sein, die Richtung der Drehung wird dann umgekehrt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zum Lösen und Entleeren von Material aus einem Behälter, der teilweise oder vollständig in einem Tragrahmen angeordnet und mit diesem zusammen drehbar ist und der der Einwirkung eines oder mehrerer Schwingungserzeuger ausgesetzt wird. welche innerhalb des Tragrahmens mit letzterem fest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungserzeuger (24, 25, 47, 58) mit Gittern (26, 27, 48) versehen sind, welche mit dem Tragrahmen (1, 2, 3, 4, 34, 50) über nachgiebige Bauteile (28, 49, 52) verbunden sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 465 027, 963 679, 1 170 874; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 041 421, 1042629, 1 015 743, 1101484, 1 116 710, 1 152 954; deutsche Patentanmeldung F 7793 XI /81 e (bekanntgemacht am 3. 6. 1953).
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