DE1234914B - Verfahren und Rundstrickmaschine zum Herstellen von maschensicherer Strumpfware - Google Patents
Verfahren und Rundstrickmaschine zum Herstellen von maschensicherer StrumpfwareInfo
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- DE1234914B DE1234914B DEN17065A DEN0017065A DE1234914B DE 1234914 B DE1234914 B DE 1234914B DE N17065 A DEN17065 A DE N17065A DE N0017065 A DEN0017065 A DE N0017065A DE 1234914 B DE1234914 B DE 1234914B
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B1/00—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
- D04B1/06—Non-run fabrics or articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
D04b
Deutsche KL: 25 a-18/01
Nummer: 1234914
Aktenzeichen: N17065 VII a/25 a
Anmeldetag: 7. August 1959
Auslegetag: 23. Februar 1967
Das Hauptpatent 1164 596 betrifft ein Verfahren zum Herstellen von maschensicherer Strumpfware
auf Rundstrickmaschinen mit einer Nadelreihe und mindestens 2wei Systemen, bei dem im reihenweisen
Wechsel der Nadeln an einem System auf jeder zweiten Nadel kleine Maschen und auf den Zwischennadeln
über der nach unten geklappten Zunge liegende Fadenschleifen und am anderen System auf
jeder zweiten Nadel große Maschen und auf den Zwischennadeln Maschen mit aus der Fadenschleife
aus der vorangegangenen Reihe gebildet werden, wobei die maschenbildenden Nadeln an beiden
Systemen gleich oder nahezu gleich tief in die Kulierstellung abgezogen werden, die kleinen Maschen über
eine hinter dem Platinenhaken liegende Kulierkante der Platinen kuliert werden und die Schleifen für die
großen Maschen sowie je eine Schleife für die doppelfädigen Maschen über eine höher Hegende Kulierkante
der Platinen von den Nadeln zu längeren Schleifen gezogen werden.
Die Rundstrickmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent 1164 596 verwendet
zum Bilden von Maschenreihen abwechselnd einmal zu langen Schleifen bzw. großen Maschen
und das andere Mal zu kleinen Schleifen bzw. kleinen Maschen Platinen, die von der über der Kehle liegenden
Spitze des Platinenhakens aus nach hinten verlaufend eine waagerechte obere Kulierkante aufweisen,
die nach hinten zu abfällt bis auf eine hinter dem Platinenhaken befindliche untere Kulierkante,
die höher liegt als die vor dem Platinenhaken liegende übliche Kulierkante.
Durch diese unterschiedlichen Höhen zwischen der Abschlagkehle und der oberen Kulierkante auf dem
Platinenhaken werden bei gleichbleibender Abzugstiefe der Nadeln zum Kulieren der Schleifen für die
große und kleine Maschenreihe die Schleifen für die Maschenreihe aus großen Maschen über das erforderliche
Maß hinaus länger ausgebildet.
Durch das Bilden von einmal einer Maschenreihe zu Maschen von allen Nadeln und das andere Mal
einer Maschenreihe zu Maschen nur von jeder zweiten Nadel entstehen schon wesentliche Unterschiede in der
zu verarbeitenden Fadenlänge der beiden Maschenreihen, zueinander. Dieser Unterschied genügt aber
noch nicht für die erforderliche Maschensicherheit.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen wenn auch nicht in dem Ausmaß wie beim
Hauptpatent zusätzlichen Unterschied in der zu verarbeitenden Fadenlänge bzw. Maschengröße durch
das Kulieren der Schleifen zu erzielen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge-Verfahren und Rundstrickmaschine zum
Herstellen von maschensicherer Strumpfware
Herstellen von maschensicherer Strumpfware
Zusatz zum Patent: 1164 596
Anmelder:
Max Nebel, Wiesbaden, Andreas-Schlüter-Str. 18
Als Erfinder benannt:
Max Nebel, Wiesbaden;
Erhard Nebel, Hettenhain
Max Nebel, Wiesbaden;
Erhard Nebel, Hettenhain
löst, daß vor dem Kulieren der großen Maschen die Platinen früher als üblich so weit zwischen die Nadeln
bewegt werden, daß der Faden zum Bilden der großen Maschen über eine hinter dem Platinenhaken angeordnete
höher liegende Kulierkante kuliert wird und daß dann die Platinen beim Abschlagen weiter in
Richtung gegen die Nadeln bewegt werden und der Faden zum Bilden der folgenden Maschenreihe mit
kleinen Maschen über eine zweite hinter dem Platinenhaken und hinter der höher liegenden Kulierkante
angeordnete, niedrigere Kulierkante kuliert wird, worauf nach dem Abschlagen vor Beginn des folgenden
Maschenbildungsvorganges die Platinen mit ihren Haken aus der Nadelreihe herausbewegt werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besitzt die Rundstrickmaschine zur Durchführung des
Verfahrens Platinen, die hinter ihrem Haken zwei Kulierkanten unterschiedlicher Höhe aufweisen und
daß die dem Haken benachbarte höher liegende Kulierkante etwas höher oder gleich hoch wie die
übliche vor dem Haken befindliche Kulierkante liegt, während die an die höher liegende Kulierkante anschließende
niedrigere Kulierkante etwas tiefer als die übliche vor dem Haken befindliche Kulierkante
liegt.
709 510/31
Claims (1)
- In der Zeichnung sind die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dienende Arbeitsweise und die Platinen bei einer Rundstrickmaschine zum Herstellen der maschensicheren Ware beispielsweise dargestellt. Es zeigtF i g. 1 die erfindungsgemäße Ausführungsform der Platine,F i g. 2 eine maschenbildende Arbeitsstellung der Platine gemäß Schnitt 3-3 von Fig. 2 des Hauptpatents undF i g. 3 eine weitere maschenbildende Arbeitsstellung der Platine gemäß Schnitt 5-5 von F i g. 4 des Hauptpatents.In Fig. 1 ist die besonders geformte Platine P dargestellt; sie hat einen Haken Ph, der von einer Spitze Ps aus nach hinten unten allmählich abfällt bis zu einem Punkt, der eine waagerechte Kante ist; auf dieser Kulierkante P" wird der Faden kuliert. Die Kulierkante P" liegt in gleicher Höhe oder etwas höher als die übliche vor dem Haken befindliche Kulierkante Pd. An die Kulierkante P" schließt sich dann eine zweite Kulierkante P* an, die etwas tiefer als die übliche vor dem Haken befindliche Kulierkante P" liegt.Gemäß F i g. 1 kann anschließend an die zweite Kulierkante P{ eine Aussparung P' nach unten vorgesehen sein. Die beiden Kulierkanten Pa und P' bestehen aus einer kurzen Geraden und sind durch eine schräge Kante verbunden.Auch diese Platine besitzt das wesentliche Merkmal der Platine des Hauptpatents, daß der Haken Ph von der üblichen Abschlagkehle Pk aus bis zum Beginn der ersten Kulierkante P" nicht breiter ist als die Nadelhöhe im Querschnitt, sondern vorteilhaft noch etwas schmäler.Fig. 2 und 3 zeigen maschenbildende Arbeitsstellungen mit der verbesserten Platine P, wobei Fig. 2 die Stellung der Nadel JVl, 2V2 und der Platine P während des Bildens der Maschenreihe aus kleinen Maschen B und Fadenteilen F gemäß Schnitt 3-3 von F i g. 2 des Hauptpatents und F i g. 3 die Stellung der Nadel JV 2 und Platine P während des Bildens der Maschenreihe aus großen und doppelfädigen Maschen^ und D gemäß Schnitt5-5 von Fig. 4 des Hauptpatents darstellt.Mit dieser neuen Platinenausführung und ihrer Arbeitsweise können nun die erforderlichen Unterschiede in den zu bildenden Maschengrößen erzielt werden.Die für die Maschensicherheit notwendigen unterschiedlichen Maschengrößen können bei dieser Platine P ohne jede Änderung der üblichen Maße durch die Abstufung der beiden hinter dem Haken Ph befindlichen Kulierkanten P0 und P1 in entsprechender Höhenlage zueinander erzielt werden.Auf der ersten KulierkanteP" (Fig. 3) wird der Faden b für die Maschenreihe aus Maschen A und D von allen Nadeln JV zu besonders langen Schleifen gezogen, wozu die Platine P aus ihrer Stellung mit ihrem Haken Ph außerhalb der Nadelreihe früher und unterhalb des Fadens in diese Kulierstellung bewegt worden ist.Vorteilhaft wird, wie die Fig. 3 ferner zeigt, der Faden b in einer etwas schrägen Lage von der Kulierkante Pa zu dem Nadelhaken zu Schleifen gezogen, wodurch die Abschlagkehle Pk der Platine P nicht auf die kleinen Maschen B der vorangegangenen Reihe aus dem Faden α einwirken kann, wenn diese kleinen Maschen B über den von der Zunge geschlossenen Nadelhaken gleiten.Bei dem nun nach dem Kulieren der Maschenreihe aus Maschen A1D folgenden Abschlagvorgang der Platinen P werden diese entsprechend den zuletzt gebildeten großen Maschen weiter mit ihrem Haken P* in die Maschen der vorangegangenen Reihe zwischen die Nadeln JV bewegt, so daß sich die Platinen P dann in einer solchen Stellung zu den Nadeln JV befinden, daß sich die Kulierkante P1 unter dem Nadelhaken Ph befindet. In dieser Stellung (F i g. 2) verbleiben die Platinen P zu den Nadeln JV, so daß für die folgende Maschenreihe aus kleinen Maschen B der Faden α auf dem tiefer liegenden Kulierpunkt P* zu kleineren Schleifen nur von jeder zweiten Nadel JVl (F i g. 2) gezogen wird.Nach diesem Maschenbildungsvorgang gemäß Fig. 2 erfolgen alle weiteren Arbeitsweisen der Platinen P und Nadeln JV, wie im Hauptpatent beschrieben und dargestellt.Die verschiedenen Maschengrößen werden nach der Erfindung nur durch Verändern der beiden Kulierkanten Pa, P' der Platinen P hinsichtlich ihrer Höhe bei gleichbleibendem Nadelabzug in bezug auf die Platine erzielt.Patentansprüche:1. Verfahren zum Herstellen von maschensicherer Strumpfware auf Rundstrickmaschinen mit einer Nadelreihe und mindestens zwei Systemen, bei dem im reihenweisen Wechsel der Nadeln an einem System auf jeder zweiten Nadel kleine Maschen und auf den Zwischennadeln über der nach unten geklappten Zunge liegende Fadenschleifen und am anderen System auf jeder zweiten Nadel große Maschen und auf den Zwischennadeln Maschen mit aus der Fadenschleife aus4.0 der vorangegangenen Reihe gebildet werden, wobei die maschenbildenden Nadeln an beiden Systemen gleich oder nahezu gleich tief in die Kulierstellung abgezogen werden, die kleinen Maschen über eine hinter dem Platinenhaken liegende Kulierkante der Platinen kuliert werden und die Schleifen für die großen Maschen sowie je eine Schleife für die doppelfädigen Maschen über eine höher liegende Kulierkante der Platinen von den Nadeln zu längeren Schleifen gezogen werden, nach Patent 1164596, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Kulieren der großen Maschen die Platinen (P) früher als üblich so weit zwischen die Nadeln bewegt werden, daß der Faden zum Bilden der großen Maschen über eine hinter dem Platinenhaken (Ph) angeordnete höher liegende Kulierkante (P0) kuliert wird and daß dann die Platinen beim Abschlagen weiter in Richtung gegen die Nadeln bewegt werden und der Faden zum Bilden der folgenden Maschenreihe mit kleinen Maschen über eine zweite hinter dem Platinenhaken und hinter der höher liegenden Kulierkante angeordnete niedrigere Kulierkante (P') kuliert wird, worauf nach dem Abschlagen vor Beginn des folgenden Mascheabildungsvorganges die Platinen mit ihrem Haken aus der Nadelreihe herausbewegt werden.2. Rundstrickmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn-zeichnet, daß ihre Platinen (P) hinter ihrem Haken (Ph) zwei Kulierkanten (P", P1) unterschiedlicher Höhe aufweisen und daß die dem Haken benachbarte höher liegende Kulierkante (P") etwas höher oder gleich hoch wie die übliche vor dem Haken befindliche Kulierkante (P1) liegt, während die an die höher liegende Kulierkante anschließende niedrigere Kulierkante (P') etwas tiefer als die übliche vor dem Haken befindliche Kulierkante liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 510/31 2.67 © Bundesdruckerei Berlin
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| DEN17065A DE1234914B (de) | 1959-08-07 | 1959-08-07 | Verfahren und Rundstrickmaschine zum Herstellen von maschensicherer Strumpfware |
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| DE1234914B true DE1234914B (de) | 1967-02-23 |
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| DEN17065A Pending DE1234914B (de) | 1959-08-07 | 1959-08-07 | Verfahren und Rundstrickmaschine zum Herstellen von maschensicherer Strumpfware |
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1959
- 1959-08-07 DE DEN17065A patent/DE1234914B/de active Pending
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