DE122541C - - Google Patents

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DE122541C
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drum
rope
ropes
counterweights
hoisting machine
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C3/00Inclined-plane ship-lifting mechanisms ; Systems for conveying barges or lighters over land, e.g. by railway

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 122541 KLASSE 846.
Zusatz zum Patente 112435 vom 16. November 1898.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1899 ab. Längste Dauer: 15. November 1913.
Der Zweck der- vorliegenden Erfindung besteht darin, den ganzen Betrieb der Einrichtung nach dem Haupt-Patent bei der Beförderung des Schiffes aus einer Haltung in die andere von einer Stelle aus zu bewirken und von dieser aus zu regeln.
Hierfür ist nothwendig, dafs die thalseitige Fördermaschine in Wegfall komme, die Führung des unteren Zugseiles 14 unterirdisch und zur Fördermaschine 3 bei der oberen Haltung erfolge, dafs ferner die Seilscheiben und Rollen in entsprechend geänderter Weise vertheilt werden, und die Fördermaschine 3 die folgende Einrichtung erhalte: Die Seilkörbe der Oberseile 13 werden auf der Welle befestigt und erhalten einen Bremskranz, die Seilkörbe der Unterseile 14 hingegen werden auskuppelbar hergestellt und gleichfalls mit einem Bremskranz versehen; die unterirdische Scheibe des Unterseiles 14 unterhalb der oberen Haltung 1 ist als Spannscheibe mit Gewichtsbelastung auszubilden.
Die Gegengewichte 10, von denen eine Gruppe nach der gezeichneten Einrichtung in Wegfall kommen kann, können in beliebig geneigten Stollen links- oder rechtsseitig, d. h. unter der unteren oder unter der oberen Haltung oder senkrecht in Schächten geführt sein; sie hängen an Seilscheiben, über welche sich je eine Seilschlinge 9 und 11 legt, die in zweckmäfsiger Weise um Leitscheiben zur Trommel 5 von oben sowie von unten in einigen Windungen geschlungen und mit ihren Enden an der Trommel befestigt sind.
Durch diese Anordnung werden die Zahnstangen in gleicher Weise wie die Fördermaschine entlastet und der von den Gegengewichten zurückzulegende Weg wird möglichst verkürzt. Diese Entlastung ist selbstverständlich nur eine theilweise und dadurch ermöglicht, dafs ein Theil des Gewichtes der Trommel 5 durch die Gegengewichte und die mit denselben verbundenen, sich oberhalb und unterhalb um die Trommel wickelnden Gegengewichtsseile aufgenommen wird. Die Verkürzung des von den Gegengewichten zurückzulegenden Weges ist dadurch ermöglicht, dafs die Seilschleife, an welcher die Gegengewichte hängen, von oben und unten um die Trommel 5 einige Male geschlungen ist, so dafs bei welch' immer Bewegung der Trommel ein Aufwickeln eines Theiles der Schleife erfolgt, während gleichzeitig ein gleicher Theil abgewickelt wird, um welche Theile der Weg der Gegengewichte kürzer wird, als wenn die Seilschlinge bei den Gegengewichten nicht vorhanden wäre und diese nur an einem einzigen Seile wie im Haupt-Patent hängen würden.
Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigen sie die Fig. i, 2 a und 2 b im Grundrifs bezw. in zwei Längenschnitten nach den Linien A-B und C-D der Fig. 1.
Die Fig. 3, 4, 5, 6 und 7 zeigen die verschiedenen Stellungen der Schiffstrommel während der Förderung von der unteren zur oberen Haltung (auf den Zahnstangen 8 und Schienen 6).
Fig. 8 zeigt einen Querschnitt nach der Linie E- F der Fig. 2 a.
Im Verlaufe der Förderung von der unteren zur oberen Haltung ergeben sich gegenüber der im Haupt-Patente beschriebenen Anordnung die folgenden Aenderungen: Während des Hinaufziehens der Trommel von der untersten Lage (Fig. 2 a) bis gegen jene (Fig. 4) durch die Oberseile 13 auf den festen Seilkörben sind die Seilkörbe des Unterseiles 14 ausgekuppelt und festgebremst; hierbei wickelt sich eine bestimmte Länge der Treibunterseile auf die Trommel auf und die Gegengewichte sinken dabei bis ans Ende ihrer stärk geneigten Bahn. 'Nun werden die losen Seilkörbe eingekuppelt, wodurch sich von den auf diesen Seilkörben aufgewickelten Treibunterseilen so viel abwickelt, als andererseits auf die Trommel bei deren Weiterbewegung (bis in die Stellung Fig. 7) aufgewickelt wird; kleine Differenzen gleicht die Spannscheibe unter der oberen Haltung 1 aus.
Nach dem Verlassen der Stellung Fig. 5 hört die Fördermaschine auf, an den Oberseilen 13 zu ziehen und wirkt bremsend mittelst der Unterseile 14.
Beim Uebergang (von der Stellung Fig. 4 nach der Fig. 5) sind die Gegengewichte 10 durch eine schwach geneigte Bahn so weit unterfangen, dafs nur die Seilschlingen gespannt bleiben. Während der Abwärtswälzung der Trommel in die obere Haltung (Fig. 5 bis 7) werden die Gegengewichte 10 wieder auf ihrer stark geneigten Bahn sich nach aufwärts bewegen und erst bei der Rückwärtsbewegung der Trommel (in die Stellung Fig. 5) wieder an das untere Ende ihrer Bahn hinabsinken. Dabei zieht die Fördermaschine mit den Unterseilen 14 die Trommel. hinauf in die Stellung Fig. 5 und weiter bis in jene Fig. 4, nach welcher der Zug aufhört und die Maschine bremsend mittelst der Oberseile 13 anfängt, die Trommel in die untere Haltung hinabzulassen; gleichzeitig erfolgt die Auskupplung der losen Seilkörbe.
Es können jedoch auch alle Förderkörbe, und zwar deren zwei im Ganzen für Ober- und Unterseile wie gewöhnlich auf der Welle festsitzen, wenn die örtlichen Verhältnisse es gestatten, jenseits der unteren Haltung eine Leitscheibe für jedes Unterseili4 anzuordnen, und diese durchaus unterirdisch über geeignet vertheilte Leitscheiben (wie in Fig. 2 a punktirt angedeutet ist) zur Fördermaschine zu führen, mit Beibehaltung der Spannscheibe unter der oberen Haltung. Jedes Oberseil 13 bildet dann mit dem zugehörigen Unterseil 14 eine Seilschlinge, wie jene 9 und 11 der Gegengewichte 10.
Die Arbeiten bei der Fördermaschine beschränken sich dann während der Förderungen auf Fördern, Umsteuern und Bremsen, ' während bei Verwendung von zwei Fördermaschinen die eine und die andere abwechselnd fördernd und bremsend wirken mufs, weshalb, da zwei Maschinen zu beaufsichtigen sind, viel gröfsere Aufmerksamkeit und Bedienung erforderlich wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Ausführungsform der durch das Patent 11243 5 geschützten Einrichtung zum Heben und Senken von Schiffen auf geneigten Ebenen, gekennzeichnet durch nur eine mit festen oder auskuppelbaren Seilkörben versehene Fördermaschine (3) bei der oberen Haltung, durch nur eine Gruppe von Gegengewichten, sowie durch eine derartige Anordnung der Zugseile, dafs die Ober- und Unterseile als Schleifen von den losen Seilscheiben so zur Trommel geführt werden, dafs' das Oberseil (9) von oben, das Unterseil (11) dagegen von unten aus um die Trommel geschlungen wird und die Seilenden an der Trommel befestigt werden, so dafs dadurch sämmtliche Arbeiten beim Fördern, Umsteuern und Bremsen an eine einzige Stelle verlegt und die Zahnstangen, sowie die Fördermaschine entlastet werden können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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