DE12199C - Neuerungen an Central-Apparaten zur Stellung von Weichen, Signalen u. s. w. für Eisenbahnen - Google Patents

Neuerungen an Central-Apparaten zur Stellung von Weichen, Signalen u. s. w. für Eisenbahnen

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DE12199C
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DENDAT12199D
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English (en)
Original Assignee
J. ST. williams in Riverton, New-Jersey (V. St. A.)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/02Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
    • B61L19/023Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

1880.
Klasse 20.
JOSEPH STOKES WILLIAMS in RIVERTON (New-Jersey, V. S. Α.). Neuerungen an Central-Apparaten zur Stellung von Weichen, Signalen u. s. w. für Eisenbahnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Februar 1880 ab.
Fig. ι stellt im Grundrifs ein Eisenbahn-Doppelgeleise mit einmündendem Nebengeleise dar, versehen mit Weichen, Kreuzungsvorrichtungen und Signalapparaten;
Fig. 2 den verbesserten Bewegimgs- und Einstellungsapparat der betreffenden, in Fig. 1 mitgezeigten Theile in der Ansicht;
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch diesen Apparat nach x-x in Fig. 2;
Fig. 4 einen Querschnitt durch ebendenselben; Fig. 5 eine Modification von Fig. 4 im Aufrifs; Fig. 6 eine andere Modification;
Fig. 7 einen Einstellmechanismus.
Der in den Fig. 2 bis 4 veranschaulichte Centralstellapparat enthält eine Reihe von Hebeln a, 1 bis 8, welche durch Gestänge mit
den gleichnamigen Theilen 1, 2 8 der
Fig. ι verbunden sind.
Jeder Hebel α gleitet auf einem Quadranten b, Fig. 2 und 4, und endet unten in einen gebogenen gabelähnlichen Ansatz a1 aus, der mit zwei seitwärts vorstehenden Ansätzen «2 versehen ist. Auf Querträgern d d innerhalb des Gestelles sind Aufsätze c c, nach einem Kreisbogen , gekrümmt, aufgeschraubt, deren Oberflächen c1 abgeschrägt sind. Bei e* befinden sich zwei Schienen e an dem Hebel α angeschlossen; dieselben sind auf einem festen Zapfen e1 drehbar, dessen Mittelaxe durch den Mittelpunkt der Krümmung der Stücke c hindurchgeht. An den unterhalb der Drehaxe e1 gelegenen Hebelarm der Schienen e werden mittelst Kette oder Gestänge oder sonstiger geeigneter Verbindungsstücke die Weichenschiene oder das Schiebestück einer Kreuzungsstelle oder das Signal u. s. w. angeschlossen.
Nimmt der Hebel α seine Mittelstellung ein (gestrichelte Linien in Fig. 4), so befinden sich die Ansätze a1 in nahezu gleichem Abstande von der Drehaxe e1 und anliegend an die innere gekrümmte Fläche von c. Wird hingegen der Hebel α in eine seiner beiden Aufsenlagen gebracht, so werden die Ansätze a2 über die Stücke c emporsteigen und sich auf die Schräge cl derselben auflegen.
Mit einem jeden der Hebel α steht mittelst Zugstange f1 eine Schiebestange / in Verbindung. Sobald nun einer der Hebel α bewegt wird, so werden f1 und f ihre Lage ändern und hierbei sich einer Verstellung derjenigen verschiebbaren Stangen g widersetzen, die dazu bestimmt sind, die Bewegung der anderen Hebel« zu erlauben oder zu verhindern, so lange zwar, bis der ersterwähnte Hebel seine Function vollständig ausgeübt hat.
Aufser den bereits mit ihm verbundenen Theilen kann der Hebel α auch noch mit einem durch Feder niedergetriebenen Handriegel r versehen sein.
In gewissen Fällen genügt nur einer der Ansätze ax in Combination mit nur einem gekrümmten Stücke c. In anderen Fällen wieder kann es zweckdienlich sein, vier Ansätze a2 mit vier Stücken e1 vorzusehen.
Man würde endlich auch die Ansätze a2 ganz weglassen können, sofern man das betreffende untere Hebelende so gestaltet, wie in Fig. 6 angegeben ist.
In Fig. 5 ist der Hebel α mit Rollen h versehen, die, auf der Peripherie eines Sectors i laufend, in einem Querstück h1 des Hebels a gelagert sind, α ist bei e* mittelst Drehzapfens mit der Schiene bezw. dem Hebel e verbunden; die Gröfse der möglichen Drehung um diesen Zapfen e* ist von dem nach Art einer Klammer gebildeten unteren Ende des Hebels a abhängig. i1 i1 sind Aussparungen in der Peripherie des Sectors i. Bewegt man den Hebel α in die eine oder andere seiner Endstellungen, so trifft eine der Rollen h in die betreffende Aussparung i1 und bewirkt damit den Schlufs; hierbei legt sich das klammerähnliche untere Ende des Hebels α gegen den Zapfen e1.
Die Schiebestangen, wie ff1 der Anordnung in Fig. 2 bis 4, schliefst man in gegenwärtigem Falle am besten oberhalb des Sectors an.
In Fig. 6 findet ein zusammengesetzterer Hebel Darstellung, der besonders bei entfernteren Signalen oder anderen zu bewegenden Theilen, welche bei ihrer Verstellung die Ausübung eines kräftigeren Zuges erfordern (wie z. B. eine Reihe von einem Hebel aus zu regierender Weichen), mit Vortheil gebraucht werden wird.
Dieser Hebel besteht in der Combination des gewöhnlich angewendeten Hebels a mit einem Hülfshebel j, dessen Drehpunkt J1 an dem Sector b gelagert ist. Am Hebel α ist ein zweiarmiges, gebogenes Stück k, versehen mit Nasen k\ befestigt. Man könnte k auch mit Zähnen oder sonstigen Kerben versehen. Der Hülfshebel j trägt zwei Klinken/2/3, womit er auf der Krümmung von k aufliegt. Bewegt man nun den Hülfshebel nach der einen oder anderen Richtung, so veranlafst dies die Mitbewegung von α ohne sonderlich grofse Kraftäufserung.
Um die Einwirkung der Klinken /2/3 auf das Segment k zu einer vollkommen zuverlässigen zu machen, sind an k die Theile / und /l drehbar befestigt; / hat eine T-Gestalt und vermag sich der einen Klinke / entgegen zu stellen und so bezw. die zweite Hälfte der Bewegung des Hebels α zu bewirken. Der untere kleine Hebel P wird von zwei Nasen b1 bl beeinflufst. Diese Nasen bewirken, indem sie den kleinen Hebel Z1 verdrehen, die erforderliche Einstellung des oberen T-Armes /, damit dieser diejenige Lage einnehme, in welcher er von der einen oder anderen Klinke /2 oder j3 erfafst werden kann.
Eine andere Variante ist die Ersetzung des erwähnten Hülfshebels / und seines Zubehörs durch eine gekrümmte Zahnstange m, Fig. 7, welche mit dem Hebel α fest verbunden ist und mit einem Getriebe 11 in Eingriff steht. Da letzteres auf der Welle 71 eines Handrades ο sitzt, so ist ersichtlich, wie durch Anwendung des hier in Betracht kommenden Hebelübersetzungsverhältnisses mittelst eines geringen Aufwandes von Kraft die Bewegung des Hebels a vollführt werden kann.
Häufig wird es rathsam sein, das Haspelrad ο auf besondere Welle zu lagern und die Bewegungsübertragung von derselben auf das Getriebe η mittelst Einfügung eines Rädersatzes oder dergleichen Triebwerkmechanismus zu bewerkstelligen.

Claims (5)

Patent-AnSprüche: Bei Central-Weichen-, Signal- etc. Stellapparaten :
1. Der unten gabelähnlich auslaufende Hebel a, dessen seitliche Ansätze «2 in Contact mit festen Stücken c treten, in Verbindung mit den Schienen e, zum Zweck den Hebel a festzustellen, sobald einer der Ansätze a2 über die festen Stücke c emporsteigt, Fig. 2, 3 und 4.
2. Die Combination der Hebel α in 1. und der Handriegel r.
3. Der Hebel a, Fig. 5, mit Rollen n, die in der entsprechenden Stellung in Aussparungen z'1 des Sectors i eintreten, combinirt mit der Schiene e zum Anschlufs der betreffenden Transmissionsstangen oder Ketten.
4. Zum Zwecke der Erleichterung der Stellung der zusammengesetzte Hebel, Fig. 6, d. h. die Hebelcombination a j mit den Sperrklinken f 'ß, ihren Widerlagern k11, sowie den Einrückhebeln I1 und den Nasen b1.
5. Die durch Fig. 7 veranschaulichte Modification, bestehend in der Combination des Hebels α mit einem gezahnten Segmente m, welches mit einem durch Handrad 0 angetriebenen Getriebe η in Eingriff steht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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