DE12192C - Weichenverschlufs- Apparat mit Kontrolschlüsseln - Google Patents

Weichenverschlufs- Apparat mit Kontrolschlüsseln

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DE12192C
DE12192C DENDAT12192D DE12192DA DE12192C DE 12192 C DE12192 C DE 12192C DE NDAT12192 D DENDAT12192 D DE NDAT12192D DE 12192D A DE12192D A DE 12192DA DE 12192 C DE12192 C DE 12192C
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DE
Germany
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spindle
bolt
switch
lock device
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DENDAT12192D
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Original Assignee
W. clauss in Braunschweig
Publication of DE12192C publication Critical patent/DE12192C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/10Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

1880.
Klasse 20.
W. CLAUSS in BRAUNSCHWEIG. Weichen verschl u fs-Apparat mit Contr olsch lüsseln.
Patentirt im Deutschen Reiche, vom 28. Mai 1880 ab.
Der Apparat bezweckt das Verschliefsen von Weichen in Hauptgeleisen auf Bahnhöfen mit geringer Frequenz oder aufgehobenem Nachtdienste, wodurch solche Bahnhöfe periodisch den Charakter von Durchgangsstationen annehmen, bei gleichzeitiger Controle über die richtige Stellung derselben.
In Fig. ι bis 6 ist der Apparat zum Verschlufs der Weiche fur eine Fahrtrichtung, in Fig. 7 bis 12 ein solcher zum Verschlufs derselben für zwei Fahrtrichtungen dargestellt.
i. Verschlufs für eine Fahrtrichtung.
Der Apparat, Fig. 1 bis 6, besteht aus einem gufseisernen Gehäuse a. In diesem bewegt sich horizontal eine Spindel b, welche bei r im Gehäuse, bei c durch eine feste Metallschraubenmutter geführt wird, so dafs durch Drehung an der Kurbel 0 eine horizontale Bewegung von b hervorgebracht wird.
In die Spindel ist eine Nuth d eingedreht, in welche die Riegel e und ex, je nach Stellung der Spindel einfassen.
Befindet sich einer der Riegel in der Nuth, so ist ein Verschieben der Spindel nicht möglich.
Die Riegel werden im-oberen Theil des Gehäuses und im Deckel g geführt und durch die Federn h A1 auf die Spindel gedrückt. Das Heben der Riegel geschieht durch zwei verschieden geformte Schlüssel / und fx.
Wenn der Riegel e sich in der Nuth befindet, so mufs dieser zunächst gehoben sein, soll die Spindel bewegt werden. Dies geschieht durch den Schlüssel / der bei Stellung des Riegels e in der Nuth d durch das Schlüsselloch i geschoben mit seinem Barte zwischen die Ansätze nn des Riegels fafst. Durch Drehung des Schlüssels wird der Riegel gehoben und die Spindel kann zurückgedreht werden, es ist aber der Schlüsselbart in eine verschobene Lage zum Schlüsselloche gekommen und ist, durch die Ansätze η η am Riegel festgehalten, nicht früher zu entfernen, bis der Riegel e sich wieder in der Nuth d befindet.
Wird nun die Spindel zurückgedreht, bis der Riegel ex in die Nuth d fällt, so wird der Schlüssel /, der bis dahin im Apparate festgehalten wurde, so weit sich nach unten drehen, dafs er aus dem Schlüsselloche zu entfernen ist, während der Schlüssel/ festgehalten bleibt.
Weil also nur derjenige Schlüssel aus dem Apparate genommen werden kann, dessen zugehöriger Riegel sich in der Nuth d befindet, so ist aus dem entfernten Schlüssel die Stellung der Spindel zu erkennen.
Der Riegelverschlufs wird zwischen den Weichenzungen, nach Fig. 5 und 6, so befestigt, dafs rechtwinklig zur Spindel b die entsprechend geformte Weichen-Verbindungsstange k zwischen Gehäuse und Platte m durchläuft. Die Verbindungsstange hat ein Loch, durch welches die Spindel b, wenn der Riegel e sich in der Nuth d befindet, hindurchfafst, und liegt in diesem Falle auch die Weichenzunge an der Hauptschiene an.
Durch die Spindel b ist mithin die Bewegung der Weichenstange verhindert. Ist der Schlüssel/ entfernt, ist auch die Spindel fixirt und hierdurch die Sicherheit gegeben, dafs unberufenes Umstellen der Weiche ausgeschlossen ist. Aufserdem ist durch die fixirte Stange k ein sehr sicherer und compendiöser Spitzenverschlufs erzielt.
Ist andererseits der Schlüssel / im Apparate und / entfernt, so mufs die Stange k frei sein und die Weiche läfst sich bewegen.
2. Verschlufs für zwei Fahrtrichtungen.
In den Fig. 7 bis 13 ist dasselbe System zum Verschlufs der Weichenzungen für beide Fahrtrichtungen dargestellt.
Es sind zwei Spindeln b und by angeordnet, welche in zwei Gehäusen α und ax geführt werden. Die Bewegung geschieht durch den Kreuzhebel s, welcher um den festen Zapfen t sich dreht.
Jedes Gehäuse enthält Riegel e und et, die in die bezw. Vertiefungen der Spindeln d, dy und dn einfallen. Die Vertiefungen d und J1 sind so zu einander gestellt, dafs, wenn Riegel e in Vertiefung d sich befindet, Schlüssel / entfernt werden kann, während Schlüssel / im Gehäuse O1 festliegt. Hebel ί befindet sich
dann in Richtung sL. Wird Riegel e aus d gelöst, Hebel ί in die Stellung S11 gebracht, so fällt Riegel ei in Vertiefung dx, Schlüssel / liegt fest im Gehäuse a.
" Wie unter i. beschrieben, läuft die Weichenzungen-Verbindungsstange k vor dem Apparate her. Ein entsprechend angeordnetes Loch gestattet alternirend den Durchtritt der Spindeln b und O1 , so dafs die Weiche nach rechts und links festgeschlossen werden kann.
Soll die Weiche frei beweglich sein, so müssen die Riegel e in die Vertiefungen d der Spindeln b eingreifen. Der Bewegungshebel steht in Richtung ί und die Schlüssel f sind frei.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Weichenversclilufs-Apparat mit einem bezw. zwei Riegeln b O1, welche durch Schlüssel ff-^ frei gegeben oder in der Zungenverbindungsstange k arretirt werden können, so dafs ein aus dem Apparat entfernter Schlüssel den Verschlufs für eine bestimmte Fahrtrichtung anzeigt, wie in Bezug auf Fig. ι bis 13 beschrieben.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT12192D Weichenverschlufs- Apparat mit Kontrolschlüsseln Active DE12192C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113488B (de) * 1958-09-03 1961-09-07 Kabelwerk Duisburg Anordnung zum Schutz der Fernmeldekabel gegen induktive Beeinflussungen von Starkstromanlagen
DE1260576B (de) * 1958-02-27 1968-02-08 Siemens Ag Fernmeldekabelanlage mit in der Naehe von Starkstromleitungen verlegten Fernmeldekabeln

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