DE1218878B - Anordnung fuer fotografische Kameras mit einem eingebauten Belichtungsmessgeraet - Google Patents
Anordnung fuer fotografische Kameras mit einem eingebauten BelichtungsmessgeraetInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
- Anordnung für fotografische Kameras mit einem eingebauten Belichtungsmeßgerät Die Erfindung betrifft eine Anordnung für fotografische Kameras, deren Handeinsteller für Belichtungszeit und Blende über ein Gewindesummengetriebe, das ein axial bewegliches Abtriebsglied und eine hieran angreifende übertragungsgetriebekette aufweist, mit einer ein eingebautes Belichtungsmeßgerät umfassenden Nachführbelichtungssteuervorrichtung gekuppelt sind.
- Bei den bekannten Anordnungen dieser Gattung sind die Teile des Gewindesummengetriebes am Verschlußgehäuse gelagert. Die Verschlüsse müssen daher von vornherein so ausgebildet sein, daß sie ein Summengetriebe mit umfassen.
- Demgegenüber ist es das Ziel der Erfindung eine Anordnung zu schaffen, die es unter Verwendung von normalen, keine Summengetriebe aufweisenden Verschlüssen gestattet, eine mittels der beiden Handeinsteller betätigbare Nachführbelichtungssteuervorrichtung vorzusehen.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß jeder Handeinsteller mit je einem der beiden Ringe des Gewindesummengetriebes gekuppelt ist, wobei die beiden Ringe innerhalb des Kameragehäuses koaxial zur optischen Achse drehbar angeordnet sind und einer der Ringe axial unbewegbar auf einem als Lichtschacht ausgebildeten Kameragehäuseteil gelagert ist.
- Bei Anwendung dieserAnordnung bildet das Summengetriebe eine vom Verschluß getrennte Baueinheit, so daß einfach aufgebaute, an sich nicht für Kameras mit einer halbautomatischen Belichtungssteuervorrichtung vorgesehene Verschlüsse in einer derartigen Kamera verwendet werden können. Die erfindungsgemäße Anordnung kann ,darüber hinaus in einem sonst nicht ausgenutzten, verhältnismäßig großen Leerraum im Kameragrundgehäuse untergebracht werden. Hierdurch besteht weiterhin die Möglichkeit, das Summengetriebe groß auszubilden und billige Kunststoffteile zu verwenden, so daß bei gleichbleibender Steuergenauigkeit die Anförderunrungen an die Bearbeitungsgüte seiner Einzelteile herabgesetzt werden können.
- Vorteilhaft bildet der als Lichtschacht ausgebildete Gehäuseteil den Träger für ein den Verschluß und die Blende aufnehmendes Gehäuse und/oder das Objektiv der Kamera.
- Vorzugsweise ist die Verbindung zwischen jedem Handeinsteller und dem zugeordneten Gewindering mittels eines parallel zur optischen Achse verlaufenden Stiftes hergestellt.
- Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zumindest der Drehweg des axial beweglichen Gewinderinges mittels Endanschlägen begrenzt. Vorteilhaft sind die mit einem Arm. des axial beweglichen Gewinderinges zusammenwirkenden Endanschläge am anderen Gewindering angeordnet. Hierdurch wird eine Beschädigung des Instrumentenzeigers oder von Teilen der Steuerkette bei der Drehung des Handeinsteuer auch dann vermieden, wenn die Einsteilgereiche der Handeinsteller nicht völlig mit dem vorgesehenen Einstellbereich der Nachführbelichtungssteuervorrichtung übereinstimmen.
- Die Merkmale und Vorteile der Erfindung werden an Hand der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele, die in der Zeichnung wiedergegeben sind, erläutert. Im einzelnen zeigt F i g.1 einen Teilschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Kamera; F i g. 2 eine Ansicht der erfindungsgemäß wesentliehen Teile einer Kamera nach F i g. 1 von oben, F i g. 3 eine perspektivische Darstellung des Gewindesummengetriebes gemäß F i g. 1 und F i g. 4 eine weitere Ausführungsform eines Gewindesummengetriebes in einer der F i g. 3 entsprechenden Darstellung.
- Bei der Anordnung gemäß F i: g. 1 sind der Lichtschacht mit 1 und eine Kamerazwischenwand mit 2 bezeichnet. Der Lichtschacht 1 und die Kamerazwischenwand 2 bilden Teile des Kameragrundgeliäuses. An der Vorderseite der Kamera ist eine Frontabdeckung :3 vorgesehen. Der Lichtschacht 1 bildet einen Träger für einen Tubus 4 zur Halterung des Objektives, von dem nur eine Hinterlinse 5 dargestellt ist, und der insgesamt mit 6 bezeichneten Fassungsteile, die den Verschluß und die Blende aufnehmen. Am Außenumfang des Gehäuses 6 sind zwei Handeinsteller 7, 8 für Belichtungszeit und Blende vorgesehen. Jeder der beiden Handeinsteller 7 und 8 weist eine Bohrung auf, in die ein parallel zur optischen Achse verlaufender Verbindungsstift 9, 10 fest eingesetzt ist. Der Verbindungsstift 9 durchsetzt dabei eine weitere kreisringförmig gebogene-Ausnehmung 11 des Handeinstellers B. . 1 Die freien Enderi aer Verbindungsti_fte 9, 10 greifen, wie insbesondere"F i g. 3-zeigt, in -schlitzförmige i Ausnehmungen 12, 13 zweier Lappen 14, 15 ein. Jede der beiden Lappen ist einstückig mit einem Gewindering 16, 17 ausgebildet oder fest mit diesem verbunden.. Der- Gewindering-16- ist auf einem -ringförmigen Abschnitt la des Lichtschachtes 1 drehbar j gelagert und dabei dagegen durch eine Schulter 1 b des-Lichtschughtesä:ünd=die Frontabdeckung 3 gegen eine Verschiebung. in,-,Richtung der optischen Achse gesichert. Der Gew"r'irig '17 ist mit seinem Gewinde 17a frei drehbar und axial bewegbar im Gewinde-16a des- Gewinderinges 16- geführt: Vorteilhaft sind die Gewinderinge 16, 17 ebenso wie auch der Lichtschacht 1 aus Kunststoff hergestellt.
- Am Gewindering 17 ist :ein Flansch 18 vorgesehen, an dem das abgewigkelte Ende 19 eines übertragungsschiebers 20 anliegt. Der übertragungsschieber 20 ist mittels Langlöchern 21, 22 an kamerafesten Stiften 23, 24 geradlinig verschiebbar geführt. An einem Stift 25 des übertragungsschiebers 20 greift das eine Ende einer Zugfeder 26 an, deren anderes Ende an dem kamerafesten-Stift 23 eingehängt ist und die das Bestreben hat; den übertragungsschieber 20 in Richtung des Pfeiles a zu bewegen. Der Übertragungsschieber 20 ist weiterhin mit einer Verzahnung 27 versehen, in die ein Ritzel 28 eingreift.
- Das Ritze128 ist mittels einer in einer kamerafesten Platine 30 geführten, nicht näher dargestellten Welle fest mit einem Drehspulinstrument 29 verbunden. Das Drehspulinstrument 29 weist einen Zeiger 33 auf, dessen Schwenkbereich durch die Enden eines Schlitzes 36 im Instrumentengehäuse begrenzt ist. Zur Einstellung sind hinter einem Fenster 31 der nicht näher dargestellten Kameradeckkappe Nullmarken 32 vorgesehen. Um den Zeiger 33 stets hinter dem Fenster 31 sichtbar zu halten, sind ferner zwei Anschläge 34, 35 an der Platine 30 befestigt.
- Wird beispielsweise der Belichtungszeithandeinsteller 7 gedreht, so wird diese Bewegung über den Verbindungsstift 9 auf den Gewindering 16 übertragen. Da der Handeinsteller 8 durch eine an sich bekannte Rasteinrichtung in seiner Stellung gehalten oder schwergängig drehbar gelagert ist, kann sich der Gewindering 17 nicht zusammen mit dem Gewindering 16 drehen. Er verschiebt sich infolgedessen in Richtung der optischen Achse. Dieser Bewegung folgt der übertragungsschieber 20, der damit das Drehspulinstrument 29 in eine der Einstellung des Belichtungszeithandeinstellers 7 entsprechende Lage überführt. Hierbei wird der Belichtungszeithandeinsteller 7 so lange bewegt, bis der Zeiger 33 des Drehspulinstrumentes 29 zwischen den Nullmarken 32 steht. Um dies zu erreichen, könnten selbstverständlich auch lediglich der Handeinsteller 8 oder beide Handeinsteller 7, 8 nacheinander gedreht werden. Bei einer Drehung des Handeinstellers 8 verbleibt der Gewindering 16 in seiner Stellung, da auch der Handeinsteller 7 schwergängig drehbar gelagert oder gerastet ist. Es dreht sich daher lediglich der Gewindering 17, wodurch wiederum eine axiale Verschiebung dieses Ringes und damit eine Drehung des Drehspulinstrumentes 29 hervorgerufen wird.
- Genauso gut- könnte -der übertragungsschieber 20 an Stelle eines als Ganzes -drehbar gelagerten Drehspulinstrumentes 2.9 auch einen Nachführzeiger für ein fest eingebautes Drehspulinstrument oder ein Drehspulinstrument, das lediglich in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit drehbar ist, antreiben.
- An Stelle der formschlüssigen Verbindung der Gewinderinge 16, 17 mit den Handeinstellern 7, 8 kann, wie in F i g. 4 dargestellt ist, auch eine kraftschlüssigeVerbindung vorgesehen sein. Hier sind zwischen--den freien Enden der Verbindungsstifte 9, 10 und den Gewinderingen 16', 17' Zugfedern 37, 38 gespannt. Die Zugfedern 37., 38 halten die Verbindungsstifte-9, l0:iri Anlage an Anschlägen 39, 40, die wiederum -fest-mit den Gewinderingen 16', 17' ver-= bunden.sind; Weiterhin weist der. Gewindering 17' einen sich in Richtung der optischen Achse erstrekkenden Arm.41 auf, dessen Drehbereich durch zwei am Gewindering 16' vorgesehene Endanschläge 42, 43 begrenzt ist. Eine- ebenso aufgebaute Begrenzung des Drehweges mit kamerafesten Endanschlägen kann auch zusätzlich bei dem Gewindering 16' vorgesehen sein. -. Wird der mit dem: Verbindungsstift 10 verbundene Handeinsteller 8"in Richtung des Pfeiles b gedreht, so folgt dieser Bewegung der Gewindering 17' unter der Wirkung der Zugfeder 38. Nach einem bestimmten Drehweg läuft der Arm 41 an den Endanschlag 43 an. Bei einer weiteren Drehung des Handeinstellers längt sich daher lediglich noch die Feder 38 ohne daß der Gewindering 17' bewegt wird.
- Durch eine derartige Anordnung kann eine Beschädigung von Teilen der Nachführbelichtungssteuervorrichtüng vermieden werden. Diese Anordnung ist insbesondere dann mit Vorteil anwendbar; wenn die Summe der möglichen Einstellbereiche der Handeinsteller 7, 8 eine Drehung des Drehspulinstrumentes 29 hervorrufen kann, die den durch den Schlitz 36 begrenzten Ausschlagbereich des Instrumentenzeigers 33 übersteigt. Dies wird in der Regel dann der Fall sein, wenn einer der Handeinsteller 7, 8 in an sich bekannter Weise aus zwei zur Einstellung der Filmempfindlichkeit in verschiedenen Relativlagen zueinander festlegbaren Ringen oder Scheiben besteht. Bei einer derartigen Konstruktion kann es beispielsweise vorkommen, daß der Instrumentenzeiger 33 bereits am einen Ende 36a des Schlitzes 36 anliegt, jedoch nur eine zusätzliche Drehung des Drehspulinstrumentes 29 in Richtung des Pfeiles c (F i g. 2) möglich ist. Hierbei würde der Zeiger 33 zwischen dem Ende 36a und dem Anschlag 35 eingeklemmt und verbogen.
Claims (9)
- Patentansprüche: 1. Anordnung für fotografische Kameras, deren Handeinsteller für Belichtungszeit und Blende über ein Gewindesummengetriebe, das ein axial bewegliches Abtriebsglied und eine hieran angreifende Übertragungsgetriebekette aufweist, mit einer ein eingebautes Belichtungsmeßgerät umfassenden Nachführbelichtungssteuervorrichtung gekuppelt sind, dadurch gekennzeichn e t, daß jeder Handeinsteller (7, 8) mit je einem der beiden Ringe (16, 17) des Gewindesummengetriebes gekuppelt ist, wobei die beiden Ringe (16, 17) innerhalb des Kameragehäuses koaxial zur optischen Achse drehbar angeordnet sind und einer der Gewinderinge (16) axial unbewegbar auf einem als Lichtschacht ausgebildeten Kameragehäuseteil (1, 1a) gelagert ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Lichtschacht (1) ausgebildete Gehäuseteil den Träger für ein den Verschluß und die Blende aufnehmendes Gehäuse (6) und/oder das Objektiv (5) der Kamera bildet.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen jedem Handeinsteller (7, 8) und dem zugeordneten Gewindering (16, 17) mittels eines parallel zur optischen Achse verlaufenden Stiftes (9, 10) hergestellt ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der Verbindungsstifte (10) fest am Handeinsteller (8) angeschlossen ist und zur Herstellung einer formschlüssigen Mitnahmeverbindung bei Drehung in eine schlitzförmige Ausnehmung (13) des Gewinderinges (17) eingreift.
- 5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstifte (9, 10) fest an den Handeinstellern (7, 8) angeschlossen sind und mittels Federn (37, 38) in Anlage an Anschlägen (39, 40) der Gewinderinge (16', 17') gehalten sind.
- 6. Anordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Drehweg des axial beweglichen Gewinderinges (17') mittels Endanschlägen (42, 43) begrenzt ist.
- 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Arm (41) des axial beweglichen Gewinderinges (17') zusammenwirkenden Endanschläge (42, 43) am anderen Gewindering (16') angeordnet sind. B.
- Anordnung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tastglied (19, 20) der Übertragungsgetriebekette (20, 28) unter der Wirkung einer Feder (26) an einer Steuerfläche (18) des axial beweglichen Gewinderinges (17) anliegt.
- 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die übertragungsgetriebekette (20, 28) einem mit seinem abgewinkelten Ende (19) das Tastglied bildenden, federbelasteten Schieber (20) aufweist und der Schieber (20) mit einer Verzahnung (27) versehen ist, in die ein Ritzel (28) zur Drehung des auf eine feste Nullmarke (32) einstellbaren Drehspulinstrumentes (29) oder eines Nachführzeigers der Nachführbelichtungssteuervorrichtung eingreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1071475, 1107505.
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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